Produktbild: Der letzte Traum

Der letzte Traum

5

3,10 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

08.02.2022

Verlag

Verlag ohneohren

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

1772 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783903296404

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

08.02.2022

Verlag

Verlag ohneohren

Seitenzahl

300 (Printausgabe)

Dateigröße

1772 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783903296404

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  • MeenzerBuuchMeedsche

    3/5

    05.04.2023

    eBook (ePUB)

    ein Roadtrip der besonderen Art

    Dem Genre „Horror“ zugeordnet, war ich total neugierig, was mich bei diesem Buch von Faye Hell aus dem Verlag ohneohren erwarten würde. Leider ist mit der Einstieg ins Buch nicht ganz so leicht gefallen. Ich wusste die mir dargebotene Welt nicht zu greifen, noch konnte ich die Protagonistin fühlen bzw. eine Verbindung zu ihr aufbauen. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, dabei direkt und schonungslos. Daher kann ich verstehen, wieso es als Horror angesehen wird. Allerdings stelle ich mir unter Horror doch mehr Grusel und Schockierendes vor. Dies blieb bei mir aus. Allerdings könnte es auch daran liegen, dass mir anfangs der rote Faden fehlte bzw. mich das Buch nicht zu berühren wusste. So dauerte es so einige Zeit, bis ich mich doch noch zurechtfand. Bis dahin war ich weder gefesselt noch wurde ich mitgerissen. Je mehr ich las umso mehr konnte ich mich dann auf das Buch einlassen. Ja, und dann kam das Ende und das hat mich dann doch noch vom Hocker gehauen. Also war es gut, dass ich dran geblieben war. Nur leider kann das Ende die vorhergehende Lesezeit nicht ungeschehen machen. So bleibt mir der Roadtrip mit gemischten Gefühlen in Erinnerung. Einerseits regen die einzelnen Erzählungen definitiv zum Nachdenken an. Andererseits konnten sie mich dennoch nicht so mitreißen, wie ich das gerne gehabt hätte. Daher gibt es von mir gute drei Sterne. Auch wenn mir persönlich kein Lesespektakel geboten wurde, kann ich das Buch dennoch empfehlen. Es ist anders, man muss es zu nehmen wissen. Dann haut es dem Leser bestimmt auch vom Hocker.

  • Bewertung

    aus Walsdorf

    5/5

    08.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Abgründe

    Als Leser begleitet man in diesem Buch die Erzählerin, die sich auf ihre allerletzte Reise macht. Ein Roadtrip, auf dem sie immer wieder Menschen kennen lernt, die ihre Lebensgeschichte erzählen. Ungeschönt und ungefiltert. Ein Roadtrip in die menschlichen Abgründe und fehlende Moral. Nicht zuletzt ein Roadtrip zu sich selbst. Schon allein das Cover ist sehr atmosphärisch und düster und hat mich wirklich neugierig gemacht. Als ich dann mit dem Lesen begonnen habe war ich begeistert. Der Schreibstil ist poetisch, schockierend derb und außergewöhnlich ehrlich. Nichts wird geschönt oder mit blumigen Worten umschrieben und man kann dadurch ganz tief in die Geschichte eintauchen. Faye Hell erzählt mit harten Worten von den menschlichen Abgründen, lässt einen seine eigene Moral hinterfragen und stellt dabei ganz klar fest, dass wir alle selbst für uns verantwortlich sind. Die Triggerwarnung des Verlags sollte dabei unbedingt ernst genommen werden, denn die Geschichte ist nichts für schwache Nerven. Besonders gut haben mir auch die Charaktere gefallen. Die Autorin hat es geschafft, die hässlichsten Seiten jedes einzelnen darzustellen und sie trotzdem als menschlich und meist auch liebenswert zu betrachten. Zum Beispiel Sebana, die nach einem Massaker zur Einsiedlerin wird und vielleicht, vielleicht aber auch nicht zur Kannibalen. Oder Mateo, der in seinem Leben schreckliche Entscheidungen getroffen hat, aber immer noch ein gutes Herz hat. Auch die Atmosphäre im Buch ist unglaublich gut gelungen. Hier wurde die Apokalypse bildgewaltig und doch nüchtern und authentisch beschrieben. Der letzte Traum konnte mich wirklich sehr begeistern und ich kann es sehr empfehlen.

  • H.B.

    5/5

    07.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Düstere Endzeit mit einem Schreibstil der mit Poesie und Härte spielt

    Der Letzte Traum ist kein typischer post-apokalyptischer Roman. Wer ein lautes, knallendes Ende der menschlichen Welt sucht ist fehl am Platz, hier ist begegnet dem Leser ein langsames, stilles Vergehen. Ein Fahrrad-Roadtrip der Ich-Erzählerin führt uns durch die USA, vorbei an den verfallenden Resten der Zivilisation. Die auftretenden Charaktere sind einzigartig und auf eine derart bildhafte Weise geschildert, dass sie geradezu lebendig werden, was sich wundervoll mit der post-apokalyptischen Leblosigkeit kontrastiert. Und Kontrast ist auch ein perfektes Wort, um den Schreibstil zu definieren: Es handelt sich dabei um ein Spiel von Ambivalenzen, von Ungenauigkeit und Überdeutlichkeit, von poetischer Tiefsinnigkeit und Derb-Obszönen. Habe ich so noch nie gelesen. Und es funktioniert hervorragend; Stil, Thematik und Handlung passen so gut zueinander, dass, als ich etwa bei der Hälfte des Buches angelangt, die Sorge bekam, kein Ende könnte dieser Geschichte angemessen werden, kein Abschluss könnte sich richtig, rund, befriedigend anfühlen. Und weil die Seiten nur so dahinflogen, erreichte ich das Ende schneller als gedacht. Und was für ein Ende es ist! Würde einen Extra-Stern vergeben, wenn es möglich wäre. Fazit: Spannender Roman mit einem genuin einmaligen Schreibstil. Empfehlung für alle, deren Nerven der Triggerliste standhalten.

  • Uwe Tächl

    aus Bremen

    5/5

    07.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Träumt schön…

    Faye Hells neueste Geschichte ist eine Dystopie mit einer gut gefüllten Seite an Content Notes, die darauf hindeuten, dass auf den 339 Seiten einige unangenehme Themen angesprochen werden. Das Ende der Welt wird dadurch eingeläutet, dass Menschen sterben, wenn sie zu lange schlafen, wenn sie beginnen zu träumen. Wir begleiten die Protagonistin aus der Ich-Perspektive auf ihrer Reise quer durch die Staaten, auf der sie einigen interessanten Menschen begegnet und deren bewegende Lebensgeschichten kennenlernt. Faye Hell hat eine sehr direkte Art, Situationen und Begebenheiten zu beschreiben, die perfekt zu den Ereignissen passt. Eine Art, die einen direkt in die Situation hineinzieht und sie hautnah miterleben lässt. Hinzu kommen stimmungsvolle Beschreibungen, genaue Kenntnis der Orte und der amerikanischen Eigenheiten und ein allgemeiner beunruhigender Grundtenor, der einen durch die Handlung begleitet. Man muss einfach weiterlesen, will mehr erfahren, auch wenn man weiß, dass man immer tiefer in die Dystopie gezogen wird. Der letzte Traum zeigt uns, was Schlafmangel bewirken, wie man mit der Situation umgehen kann und wie sinnlos es zu sein scheint, das unausweichliche Ende hinauszuzögern. Ein Kampf gegen eine Macht, den man nicht gewinnen kann, der aber gleichzeitig scheinbar nicht unausweichlich dazu führt, dass die Menschen sich nicht mehr zur Seite stehen oder sich nicht mehr füreinander interessieren. So bekommt die Protagonistin die Chance, mehr über die kurzzeitigen Wegbegleiter auf ihrer Reise auf ihrem Fahrrad durch die USA zu erfahren. Was es allerdings zu erfahren gibt, wohin die Reise führt und ob die Vorahnungen, die sich während des Lesens ansammeln, wirklich das Ende vorhersehen lassen, das muss jeder selbst herausfinden. Mir hat Der letzte Traum sehr gut gefallen. Es ist eine spannende, verstörende Ansammlung an Erlebnissen, die Menschenleben verändern können und die perfekt ins Setting passen. Es ist ein Buch, in dem Esel, Opossums und ein Rezept, um Ravioli leckerer und genießbarer zu machen, eine Rolle spielen. Ich kann die Dystopie jedem empfehlen, der gerne über die düstere, bedrückende Seite des Endes der Menschheit liest, der es mag, wenn der Autor genüsslich den literarischen Finger in der Wunde herumdreht und dafür sorgt, dass es ungeschönt zur Sache geht.

  • Uwe Taechl

    aus Bremen

    5/5

    07.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Träumt schön… Faye Hells…

    Träumt schön… Faye Hells neueste Geschichte ist eine Dystopie mit einer gut gefüllten Seite an Content Notes, die darauf hindeuten, dass auf den 339 Seiten einige unangenehme Themen angesprochen werden. Das Ende der Welt wird dadurch eingeläutet, dass Menschen sterben, wenn sie zu lange schlafen, wenn sie beginnen zu träumen. Wir begleiten die Protagonistin aus der Ich-Perspektive auf ihrer Reise quer durch die Staaten, auf der sie einigen interessanten Menschen begegnet und deren bewegende Lebensgeschichten kennenlernt. Faye Hell hat eine sehr direkte Art, Situationen und Begebenheiten zu beschreiben, die perfekt zu den Ereignissen passt. Eine Art, die einen direkt in die Situation hineinzieht und sie hautnah miterleben lässt. Hinzu kommen stimmungsvolle Beschreibungen, genaue Kenntnis der Orte und der amerikanischen Eigenheiten und ein allgemeiner beunruhigender Grundtenor, der einen durch die Handlung begleitet. Man muss einfach weiterlesen, will mehr erfahren, auch wenn man weiß, dass man immer tiefer in die Dystopie gezogen wird. Der letzte Traum zeigt uns, was Schlafmangel bewirken, wie man mit der Situation umgehen kann und wie sinnlos es zu sein scheint, das unausweichliche Ende hinauszuzögern. Ein Kampf gegen eine Macht, den man nicht gewinnen kann, der aber gleichzeitig scheinbar nicht unausweichlich dazu führt, dass die Menschen sich nicht mehr zur Seite stehen oder sich nicht mehr füreinander interessieren. So bekommt die Protagonistin die Chance, mehr über die kurzzeitigen Wegbegleiter auf ihrer Reise auf ihrem Fahrrad durch die USA zu erfahren. Was es allerdings zu erfahren gibt, wohin die Reise führt und ob die Vorahnungen, die sich während des Lesens ansammeln, wirklich das Ende vorhersehen lassen, das muss jeder selbst herausfinden. Mir hat Der letzte Traum sehr gut gefallen. Es ist eine spannende, verstörende Ansammlung an Erlebnissen, die Menschenleben verändern können und die perfekt ins Setting passen. Es ist ein Buch, in dem Esel, Opossums und ein Rezept, um Ravioli leckerer und genießbarer zu machen, eine Rolle spielen. Ich kann die Dystopie jedem empfehlen, der gerne über die düstere, bedrückende Seite des Endes der Menschheit liest, der es mag, wenn der Autor genüsslich den literarischen Finger in der Wunde herumdreht und dafür sorgt, dass es ungeschönt zur Sache geht.

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