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Tempel Nummer 38 Eine japanische Pilgerreise, Reiseerzählung, Vater-Sohn-Geschichte, Familiendrama

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 17 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.10.2022

Verlag

Tredition

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,9 cm

Gewicht

399 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-51168-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 17 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.10.2022

Verlag

Tredition

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21/14,8/1,9 cm

Gewicht

399 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-51168-2

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

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  • Bewertung

    aus Striegistal

    5/5

    24.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr lesenswerte Pilgerreise

    Thomas unternimmt mit seinem Erwachsenen Sohn Daniel eine Pilgerreise durch Japan. Das selbst auferlegte Pensum ist immens. Mehr als 30 Kilometer müssen sie jeden Tag gehen, um das auferlegte Ziel zu schaffen. Zu Beginn wirkt ihre Beziehung noch ungelenk. Sie müssen sich wieder aneinander gewöhnen, immerhin war Thomas durch seine Tätigkeit beim auswärtigem Amt viel im Ausland. Auch quält er sich die ersten Tage mit der Anstrengung ab. Aber mit der Z er it wird das Laufen leichter und die Gedanken fangen an zu wandern. Es gibt Vieles, was er Daniel erklären muss. Aber auch Daniel trägt eine Last auf dem Herzen. Ein wirklich schön geschriebenes Buch, zum einen als Reisebeschreibung von Japan. Hier erfährt man viel über die Kultur und Bräuche. Aber immer subtil nebenher und nicht belehrend, sondern eher als würde man mit ihnen zusammen pilgern. Die Beschreibung der verschiedenen Mitreisenden aber auch von nächtlichen Besuchern und diebischen Affen sorgen für heitere Momente. Alles in Allen ein schöner Mix aus Kultur, familiären Problemen und dem ganz normalen Wahnsinn im Hightechland Japan, wo sogar der Tempelbrunnen elektrisch aktiviert wird. Ich wünsche beiden, dass sie ihre Beziehung weiter auf ein stabiles Fundament stellen und weitere gemeinsame Reisen unternehmen werden.

  • Armin Clemens

    aus Bergkamen

    5/5

    13.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Aufarbeitung familiärer Schicksalsschläge zu Fuß in Japan

    "Tempel Nummer 38 - Eine japanische Pilgerreise" von C.D. Gerion beschreibt den oft sehr anstrengenden Fußweg des Shikoku-Pilgerweges in Japan, auf dem insgesamt 88 Tempel besucht werden, von Thomas und seinem Sohn Daniel. Thomas hat seinen Sohn Daniel zu dieser Pilgerreise eingeladen, um Daniel endlich wieder näher zu kommen. Aufgrund seines Berufes als Diplomat in verschiedenen asiatischen Ländern hat Thomas deren Sprache als auch Sitten sehr gut kennengelernt. Seine Familie ist aber dabei in mancherlei Hinsicht zu kurz gekommen. Das will Thomas nun auf der Pilgerreise Daniel betreffend zum einen nachholen und zum anderen eine psychische Last loswerden, die er über Jahre schon mit sich trägt. Wird ihm das gelingen? Und wie wird Daniel reagieren? Können die beiden sich wieder näherkommen? C.D. Gerion entführt uns in seinem beinahe Reiseführer ähnlichen geschriebenen Reisebericht in eine wunderbare sentimentale und esoterische Welt, deren Zauber sich die/ der Leser(in) unmöglich entziehen kann. Neben den stets sehr interessanten Dialogen zwischen Vater und Sohn, denen es auch nicht am nötigen Humor mangelt, lernen wir eine wunderbare asiatische Landschaft kennen, die ich aufgrund der sehr authentischen und detaillierten Beschreibung permanent vor dem eigenen Auge hatte. Auch die Menschen, egal ob Mitpilgernde oder Mönche oder Ortsansässige werden sehr liebevoll skizziert dargestellt. Man wird das Gefühl während der Lektüre nicht los, die beiden Männer selber zu begleiten und kann die psychischen Belastungen des Vaters als auch die körperlichen Schmerzen aufgrund des strapaziösen Fußmarsches so hautnah nachvollziehen. Für alle Leser/innen, die immer mal schon in die asiatische Kultur und ihre atemberaubenden Landschaften abtauchen wollten und dabei durch sehr interessante und offenbarende Dialoge mehr über familiäre Schicksale erfahren möchten, kann ich "Tempel Nummer 38" unbedingt sehr empfehlen. Eine Karte des Shikoku-Pilgerweges zu Beginn des Buches und ein Glossar über japanische Wörter und buddhistischer Fachbegriffe am Ende runden das Lesevergnügen sehr schön ab.

  • Maya83

    aus Warburg

    4/5

    18.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Gelungene Mischung aus berührender Familiengeschichte und japanischer Pilgerreise

    Der Shikoku-Pilgerweg mit seinen 88 heiligen Orten ist ein wichtiger buddhistischer Pilgerweg auf der japanischen Insel Shikoku – und diese Pilgerreise unternehmt das Vater-Sohn-Gespann Thomas und Daniel. Thomas ist gut vorbereitet: aufgrund seiner Diplomaten-Tätigkeit sind ihm die asiatische Kultur und Sprache nicht fremd. Doch weil seine Abwesenheit zur Entfremdung der Familie geführt hat soll die Reise helfen, sich wieder mehr anzunähern. Und Thomas hat auch noch sein eigenes Päckchen zu tragen – kann ihm diese Reise helfen, es loszuwerden? Der Roman nimmt den Leser geradewegs mit ins Land der aufgehenden Sonne – das dem Autor bestens bekannt ist, wie das gelungen aufbereitete Hintergrundwissen zeigt. Bildhafte und detaillierte Beschreibungen lassen die Szenerie vor dem Auge des Lesers entstehen und versetzen ihn so an die Seite der Protagonisten. Auf diesem Weg erhält er auch vielfältige Einblicke in Traditionen und Örtlichkeiten. Ebenso ausführlich werden die Wegbegleiter des Gespanns dargestellt – im Lauf der Handlung trifft man auf Pilger, Mönche und Einheimische. Die Familiengeschichte wird in Dialogen und durch Schilderungen der Belastungen des Vaters gelungen eingeflochten. Eine gelungene Mischung aus berührender Familiengeschichte und Pilgerreise!

  • Bewertung

    3/5

    14.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Schön für Japanfans, aber verschenktes Potential in der Handlung

    In dem Buch "Tempel Nummer 38" von C.D. Gerion geht es um ein entfremdetes Vater-Sohn-Gespann, das zusammen eine Pilgerreise entlang der 88 Tempel von Shikoku unternimmt. Dabei kommen nach und nach Teile der Familiengeschichte ans Licht und bieten Abwechslung zu den vielen Tempeln. Ich habe das Buch relativ schnell gelesen, da es an sich interessant geschrieben ist. Außerdem ist es immer in kurze Abschnitte zu jedem Tag gegliedert, dadurch verfällt man schnell in die übliche "Na gut, ein Kapitel noch"-Mentalität und hat ohne es zu bemerken plötzlich 60 Seiten gelesen. Wirklich positiv überrascht hat mich, dass tatsächlich jeder Tempel beschrieben wurde, zum Teil mit Architektur, Traditionen, Schutzgöttern und Bewohnern. Da ich gerade durch mein Interesse für Japan auf das Buch aufmerksam geworden bin, fand ich diese Stellen fantastisch. Auch die Wege, die die Personen bereisen werden ausführlich geschildert und jede neue Bekanntschaft der Beiden wird auf ihre eigene Art charakterisiert und hervorgehoben. Vor allem der Umgang der Japaner mit den Pilgern war sehr spannend zu lesen. Trotzdem oder gerade weil diese vielen Details so schön geschrieben waren, fand ich die beiden Hauptakteure relativ schwach... Sowohl Thomas als auch Daniel scheinen zwar vom Prinzip her interessant angelegt zu sein, aber ihre Gespräche wirken durchgehend unangenehm und gestellt. Zum einen kommen ständig irgendwelche abrupten Themenwechsel, zum anderen sind die meisten Unterhaltungen nach drei Sätzen vorbei oder werden in indirekter Rede fortgeführt. Auch wirken die Gespräche in den Tempeln wenig realistisch, sondern sind eher Träger für die Infos über die Gebäude, die irgendwie vermittelt werden sollen. Das ganze hat zur Folge, dass der Aspekt zur Familiengeschichte viel zu kurz kommt. Es wird ab und zu mal erwähnt, dass wohl irgendwas war, aber den Großteil des Buches niemand spricht irgendwas aus. Ab einem bestimmten Punkt, fand ich das etwas anstrengend. Das Ende war etwas plötzlich und wirr... Alles in allem hat das Buch in Bezug auf Japan gehalten, was es versprochen hat: Man lernt viel über Kultur, Pilgere, Tempel und sogar einige japanische Redewendungen. Aber gerade weil es theoretisch Potential für eine coole persönliche Geschichte gab, war es schade, dass diese so kurz kam...

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