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Produktbild: Ein simpler Eingriff
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Yael Inokai

1. Ein simpler Eingriff

Ein simpler Eingriff

Gesprochen von
28

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Lisa Hrdina

Spieldauer

4 Stunden und 30 Minuten

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

4

Verlag

Diwan

Sprache

Deutsch

EAN

9783941009929

Beschreibung

Rezension

Shortlist Deutscher Hörbuchpreis
Yael Inokai – Ein simpler Eingriff
Kategorie: Beste Unterhaltung
hier die Jurybegründung
"Anregend erzählt in dichten Bildern, in lakonischer Sprache und mit gezielter Unschärfe über die Psychiatrie, hat sich die Nominierungsjury von diesem Titel aufs Feinste unterhalten gefühlt! Die herausragende Sprecherin Lisa Hrdina begleitet den Hörer durch eine fein verdichtete Story um Machtstrukturen und Emanzipation, über Empathie und Liebe - und alles führt zu einem Happy End. Kammerspielartig lauschen wir dem aktuellen Diskurs um Frauenbilder und ein Aufbegehren gegen gesellschaftliche Zwänge. Ein Psychiatrieroman mit eingebautem Emanzipationsakt. Spannend!"

Produktdetails

Gesprochen von

Lisa Hrdina

Spieldauer

4 Stunden und 30 Minuten

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

4

Verlag

Diwan

Sprache

Deutsch

EAN

9783941009929

Herstelleradresse

Walz, Christina
Schillerstr. 10
73650 Winterbach
Deutschland
Email: tina.walz@der-diwan.de
Url: https://der-diwan.de/
Telephone: +49 173 9052244

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Trotz oder gerade wegen ihrer…

Bücherbummler am 14.02.2023

Bewertungsnummer: 2794082

Bewertet: Hörbuch (CD)

Trotz oder gerade wegen ihrer schweren Kindheit im Schatten eines despotischen Vaters ist Meret mit ganzem Herzen Krankenschwester. Ihr ist der Kontakt zu den Patienten wichtig, sich Zeit für sie zu nehmen, ihnen Halt zu geben. Deswegen zögert sie auch nicht, als ihr eine Stelle im Team eines Arztes angeboten wird, der einen neuen Eingriff direkt am Gehirn vornimmt. Einen Eingriff, der Frauen von ihren psychischen Leiden befreien soll. Erst als Meret ihrer neuen Zimmernachbarin, die so ganz anders ist, als sie, emotional und körperlich näher kommt, bekommt ihre Glaubenswelt erste Risse. Bis sie schließlich vor einer Entscheidung steht, die ihr gesamtes Lebenskonstrukt zum Einsturz bringen kann. “Ein simpler Eingriff” von Yael Inokai beginnt sehr vielversprechend. Zum einen fesselt einen das immer aktuelle Thema der Pflegekräfte in der ewigen Zerrissenheit zwischen den Anforderungen, die an sie gestellt werden, ihrer eigentlichen Berufung, für die Patienten da zu sein, und der Belastung, das, was sie täglich sehen müssen, zu verarbeiten. Zum anderen sind da aber auch die zwar hypothetischeren, deswegen aber nicht weniger spannenden Fragen des “simplen Eingriffes”. Was darf die Medizin? Wie kann zwischen Risiko und Nutzen abgewogen werden? Und vor allem: welche Art von “psychischen Problemen” sind tatsächlich welche und was ist einfach ein Aspekt der Persönlichkeit? Mit diesem Setting und ihrer Sprache hatte mich Inokai sofort. Aber leider nicht lange. Was so gut beginnt, kippt in dem Moment, in dem Merets Beziehung zu ihrer Mitbewohnerin beginnt. Es ist, als höre man urplötzlich eine komplett andere Geschichte. Das wäre akzeptabel, wenn sich beide Stränge harmonisch verknüpfen würden. Tun sie aber nicht, zumindest nicht harmonisch. Stattdessen stehen sie sich plump gegenüber und fahren das Hörvergnügen auf einer Skala von 10 von einer stabilen 9 auf eine wenig attraktive 3 runter. Sehr, sehr schade. Zur Einlesung durch Lisa Hrdina kann ich gar nicht so viel sagen, weder positives noch negatives. Ganz passend käme der Sache wohl am nächsten. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass “Ein simpler Eingriff” auf der Longlist für den Deutschen Hörbuchpreis 2023 steht, und zwar in der Kategorie “Beste Unterhaltung”. Ich kann nur davon ausgehen, dass mit Unterhaltung hier nicht locker und flockig gemeint ist, denn das würde der Geschichte wirklich nicht gerecht werden. Zusammengefasst ist “Ein simpler Eingriff” für mich ein Roman, der viel Potenzial hat und dessen Beginn ich fast schon geliebt habe, der, aber im Verlauf immer nur schwächer wird und sich bedauerlicherweise auch nicht durch ein faszinierendes Ende selbst rettet. Und da ich es merkwürdig fände, nur die ersten Kapitel eines Hörbuches zu hypen, muss eine Leseempfehlung hier wohl leider entfallen.

Trotz oder gerade wegen ihrer…

Bücherbummler am 14.02.2023
Bewertungsnummer: 2794082
Bewertet: Hörbuch (CD)

Trotz oder gerade wegen ihrer schweren Kindheit im Schatten eines despotischen Vaters ist Meret mit ganzem Herzen Krankenschwester. Ihr ist der Kontakt zu den Patienten wichtig, sich Zeit für sie zu nehmen, ihnen Halt zu geben. Deswegen zögert sie auch nicht, als ihr eine Stelle im Team eines Arztes angeboten wird, der einen neuen Eingriff direkt am Gehirn vornimmt. Einen Eingriff, der Frauen von ihren psychischen Leiden befreien soll. Erst als Meret ihrer neuen Zimmernachbarin, die so ganz anders ist, als sie, emotional und körperlich näher kommt, bekommt ihre Glaubenswelt erste Risse. Bis sie schließlich vor einer Entscheidung steht, die ihr gesamtes Lebenskonstrukt zum Einsturz bringen kann. “Ein simpler Eingriff” von Yael Inokai beginnt sehr vielversprechend. Zum einen fesselt einen das immer aktuelle Thema der Pflegekräfte in der ewigen Zerrissenheit zwischen den Anforderungen, die an sie gestellt werden, ihrer eigentlichen Berufung, für die Patienten da zu sein, und der Belastung, das, was sie täglich sehen müssen, zu verarbeiten. Zum anderen sind da aber auch die zwar hypothetischeren, deswegen aber nicht weniger spannenden Fragen des “simplen Eingriffes”. Was darf die Medizin? Wie kann zwischen Risiko und Nutzen abgewogen werden? Und vor allem: welche Art von “psychischen Problemen” sind tatsächlich welche und was ist einfach ein Aspekt der Persönlichkeit? Mit diesem Setting und ihrer Sprache hatte mich Inokai sofort. Aber leider nicht lange. Was so gut beginnt, kippt in dem Moment, in dem Merets Beziehung zu ihrer Mitbewohnerin beginnt. Es ist, als höre man urplötzlich eine komplett andere Geschichte. Das wäre akzeptabel, wenn sich beide Stränge harmonisch verknüpfen würden. Tun sie aber nicht, zumindest nicht harmonisch. Stattdessen stehen sie sich plump gegenüber und fahren das Hörvergnügen auf einer Skala von 10 von einer stabilen 9 auf eine wenig attraktive 3 runter. Sehr, sehr schade. Zur Einlesung durch Lisa Hrdina kann ich gar nicht so viel sagen, weder positives noch negatives. Ganz passend käme der Sache wohl am nächsten. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass “Ein simpler Eingriff” auf der Longlist für den Deutschen Hörbuchpreis 2023 steht, und zwar in der Kategorie “Beste Unterhaltung”. Ich kann nur davon ausgehen, dass mit Unterhaltung hier nicht locker und flockig gemeint ist, denn das würde der Geschichte wirklich nicht gerecht werden. Zusammengefasst ist “Ein simpler Eingriff” für mich ein Roman, der viel Potenzial hat und dessen Beginn ich fast schon geliebt habe, der, aber im Verlauf immer nur schwächer wird und sich bedauerlicherweise auch nicht durch ein faszinierendes Ende selbst rettet. Und da ich es merkwürdig fände, nur die ersten Kapitel eines Hörbuches zu hypen, muss eine Leseempfehlung hier wohl leider entfallen.

Ein schönes Hörbuch

lese_freiheit am 04.02.2023

Bewertungsnummer: 1873396

Bewertet: Hörbuch (CD)

Eine Geschichte die in einem Krankenhaus spielt. Während Krankenschwester Meret zunächst noch stolz und überzeugt hinter der fachlichen Expertise der neurochirurgischen Abteilung steht, in der sie arbeitet, sorgt ein unerwarteter Zwischenfall bei einem Routineeingriff und ihre Bekanntschaft mit ihrer neuen Mitbewohnerin im Schwesternwohnheim für zunehmende Zweifel. Sorgen die Behandlungen tatsächlich für eine Linderung der Beschwerden oder leiden die Patientinnen danach erst recht? Als der Eingriff ausgerechnet bei Marianne, einer Tochter aus gutem Hause schief geht und sich zwischen Sarah und Meret Gefühle zu entwickeln scheinen, beginnt nun endlich auch sie selbst, vieles zu hinterfragen. Die Geschichte, die sich hieraus entwickelt, ist letztlich eine ganz andere, als ich es ursprünglich erwartet habe. Man fühlt sich einerseits wie ein stiller Begleiter und Beobachter von Krankenschwester Meret, darf teilhaben ihren Gedanken, Gefühlen und alltäglichem Handeln. Sozusagen als Zeuge der zunehmenden Emanzipierung der Hauptprotagonistin, aber mehr eigentlich nicht, da es sich in einem sehr kleinen Kosmos aus Sequenzen im Krankenhaus, Schwesternwohnheim und vereinzelnden Rückblenden in ihre Kindheit, abspielt. Die Handlung an sich, die übrigen Charaktere sind fürs innere Auge visuell übertragbar, klar und authentisch. Jedoch wird der Hintergrund oftmals leider nur in Ansätzen offenbart, Schicksale lediglich grob gezeichnet und eher an der Oberfläche. Vom plötzlichen Ende bin ich dann auch etwas überrascht - zumindest habe ich es so nicht kommen sehen. Und obwohl ich stellenweise etwas Tiefe vermisse, hat mich die Geschichte trotzdem vom Anfang bis zum Schluss, wunderbar einnehmen und fesseln können. Für ein Highlight reicht es an dieser Stelle zwar nicht, aber es ist definitiv ein schönes Hörbuch für zwischendurch, mit einer Substanz, die nachhallt.

Ein schönes Hörbuch

lese_freiheit am 04.02.2023
Bewertungsnummer: 1873396
Bewertet: Hörbuch (CD)

Eine Geschichte die in einem Krankenhaus spielt. Während Krankenschwester Meret zunächst noch stolz und überzeugt hinter der fachlichen Expertise der neurochirurgischen Abteilung steht, in der sie arbeitet, sorgt ein unerwarteter Zwischenfall bei einem Routineeingriff und ihre Bekanntschaft mit ihrer neuen Mitbewohnerin im Schwesternwohnheim für zunehmende Zweifel. Sorgen die Behandlungen tatsächlich für eine Linderung der Beschwerden oder leiden die Patientinnen danach erst recht? Als der Eingriff ausgerechnet bei Marianne, einer Tochter aus gutem Hause schief geht und sich zwischen Sarah und Meret Gefühle zu entwickeln scheinen, beginnt nun endlich auch sie selbst, vieles zu hinterfragen. Die Geschichte, die sich hieraus entwickelt, ist letztlich eine ganz andere, als ich es ursprünglich erwartet habe. Man fühlt sich einerseits wie ein stiller Begleiter und Beobachter von Krankenschwester Meret, darf teilhaben ihren Gedanken, Gefühlen und alltäglichem Handeln. Sozusagen als Zeuge der zunehmenden Emanzipierung der Hauptprotagonistin, aber mehr eigentlich nicht, da es sich in einem sehr kleinen Kosmos aus Sequenzen im Krankenhaus, Schwesternwohnheim und vereinzelnden Rückblenden in ihre Kindheit, abspielt. Die Handlung an sich, die übrigen Charaktere sind fürs innere Auge visuell übertragbar, klar und authentisch. Jedoch wird der Hintergrund oftmals leider nur in Ansätzen offenbart, Schicksale lediglich grob gezeichnet und eher an der Oberfläche. Vom plötzlichen Ende bin ich dann auch etwas überrascht - zumindest habe ich es so nicht kommen sehen. Und obwohl ich stellenweise etwas Tiefe vermisse, hat mich die Geschichte trotzdem vom Anfang bis zum Schluss, wunderbar einnehmen und fesseln können. Für ein Highlight reicht es an dieser Stelle zwar nicht, aber es ist definitiv ein schönes Hörbuch für zwischendurch, mit einer Substanz, die nachhallt.

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Chiara Pilat

Thalia Linz – Landstraße

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3/5

Ein simpler Eingriff

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Geschichte über Verlust und wiedererlangen der Selbstbestimmung. Wir begleiten die junge Krankenschwester Meret, geprägt von einer komplizierten Kindheit, neidisch auf die selbsterteilte Freiheit ihrer jüngeren Schwester. Sie sehnt sich den Vortschritt herbei und muss feststellen, dass dieser nicht immer das Beste hervorbringt. Ein Roman über Selbstbestimmung, Selbstreflektion und Liebe.
  • Chiara Pilat
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3/5

Ein simpler Eingriff

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Geschichte über Verlust und wiedererlangen der Selbstbestimmung. Wir begleiten die junge Krankenschwester Meret, geprägt von einer komplizierten Kindheit, neidisch auf die selbsterteilte Freiheit ihrer jüngeren Schwester. Sie sehnt sich den Vortschritt herbei und muss feststellen, dass dieser nicht immer das Beste hervorbringt. Ein Roman über Selbstbestimmung, Selbstreflektion und Liebe.

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