Produktbild: Maid

Maid Harte Arbeit, wenig Geld und der Überlebenswille einer Mutter. Das Buch zur Netflix-Serie

8

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

48881

Erscheinungsdatum

27.04.2022

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

5968 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Heidi Lichtblau + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783104916262

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

48881

Erscheinungsdatum

27.04.2022

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

5968 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Heidi Lichtblau
  • Lene Kubis

Sprache

Deutsch

EAN

9783104916262

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  • S.

    aus Berlin

    4/5

    27.04.2022

    eBook (ePUB 3)

    Wer ist schuld? Ohne Ausbildun…

    Wer ist schuld? Ohne Ausbildung gejobbt, verliebt in den falschen Mann, Kind bekommen, auf staatliche Fürsorge angewiesen. Kaum Unterstützung durch Verwandte oder den Kindsvater, von dem sie sich getrennt hat. Das ist Steph. Wer hilft mit anständig bezahlten Jobs, mit Kinderfürsorge? Ja, sie bekommt eine Wohnung, Lebensmittelgutscheine, weitere staatliche Unterstützung und stundenweise Kinderbetreuung, aber ein schönes Leben sieht für sie im krisengeschüttelten Amerika anders aus. Zum Beispiel mit Baby in Thai-Restaurants zu gehen, um unerwartetes Geld zu verbraten. Schwierig auch, nette Männer kennenzulernen, da der Kindsvater die Tochter meist nur kurz übernimmt. Jedes zweite Wochenende beispielsweise. Wenn man dann doch einen passablen Mann findet, könnte man wieder seine Freiheiten haben, tanzen gehen, reiten usw. Das ist der Plan. Schlecht: mit Mann ist frau von diesem abhängig. Dennoch: Ihre Tochter fühlt sich auf dem Pferdehof des neuen Partners wohl. Steph nicht, sie muss härter arbeiten als je zuvor. Ihre Schriftstellerträume und andere sind zunächst geplatzt. Für eine ordentlich bezahlte Arbeit gibt sie alles. Ihre Putzjobs sind nicht nur wahnsinnig anstrengend, sondern auch teilweise sehr skurril. Und zum Teil wirklich, wirklich schmutzig, so sehr, dass Schutzbrille und Gesichtsmaske getragen werden müssen. Eine bittere Anklage des amerikanischen Sozialfürsorgesystems, dass es nahezu unmöglich macht, als Alleinerziehende ein Leben ohne Armut zu führen. Anschaulich beschrieben, ein schonungsloser Blick hinter die Kulissen eines differenziert zu betrachtenden Landes.

  • S. L.

    aus Berlin

    4/5

    27.04.2022

    eBook (ePUB 3)

    Wer ist schuld?

    Ohne Ausbildung gejobbt, verliebt in den falschen Mann, Kind bekommen, auf staatliche Fürsorge angewiesen. Kaum Unterstützung durch Verwandte oder den Kindsvater, von dem sie sich getrennt hat. Das ist Steph. Wer hilft mit anständig bezahlten Jobs, mit Kinderfürsorge? Ja, sie bekommt eine Wohnung, Lebensmittelgutscheine, weitere staatliche Unterstützung und stundenweise Kinderbetreuung, aber ein schönes Leben sieht für sie im krisengeschüttelten Amerika anders aus. Zum Beispiel mit Baby in Thai-Restaurants zu gehen, um unerwartetes Geld zu verbraten. Schwierig auch, nette Männer kennenzulernen, da der Kindsvater die Tochter meist nur kurz übernimmt. Jedes zweite Wochenende beispielsweise. Wenn man dann doch einen passablen Mann findet, könnte man wieder seine Freiheiten haben, tanzen gehen, reiten usw. Das ist der Plan. Schlecht: mit Mann ist frau von diesem abhängig. Dennoch: Ihre Tochter fühlt sich auf dem Pferdehof des neuen Partners wohl. Steph nicht, sie muss härter arbeiten als je zuvor. Ihre Schriftstellerträume und andere sind zunächst geplatzt. Für eine ordentlich bezahlte Arbeit gibt sie alles. Ihre Putzjobs sind nicht nur wahnsinnig anstrengend, sondern auch teilweise sehr skurril. Und zum Teil wirklich, wirklich schmutzig, so sehr, dass Schutzbrille und Gesichtsmaske getragen werden müssen. Eine bittere Anklage des amerikanischen Sozialfürsorgesystems, dass es nahezu unmöglich macht, als Alleinerziehende ein Leben ohne Armut zu führen. Anschaulich beschrieben, ein schonungsloser Blick hinter die Kulissen eines differenziert zu betrachtenden Landes.

  • Lesemaus

    aus Zürich

    5/5

    07.08.2022

    Buch (Paperback)

    Eine Stimme für viele

    Stephanie Land schildert ihren eindrücklichen Erfahrungsbericht als alleinerziehende Mutter, die verzweifelt versucht, der Armutsfalle zu entkommen. Die Verzweiflung und die vielfältigen Probleme, aber auch die Schuldgefühle und Selbstvorwürfe verbinden dabei Frauen weltweit, welche die Mammutaufgabe zu bewältigen haben, alleine eines oder mehrere Kinder zu erziehen. Dieses Buch ist gleichzeitig ein eindringliches Manifest für Menschen, die das Schicksal an den Rand der Gesellschaft gedrängt hat.

  • Bewertung

    aus Frankfurt

    5/5

    16.05.2022

    Buch (Paperback)

    Mut zur Hoffnung

    Nach dem mich schon die Netflix-Serie „Maid“ in ihren Bann gezogen hatte, kam ich nicht umhin mich ebenfalls in das Hörbuch zu stürzen. Stephanie Lands Geschichte ist mehr als bewegend und überwältigend. Mehr als einmal habe ich schockiert innegehalten, auch die ein oder andere Träne ist geflossen. Doch auch schöne Situationen wechseln sich mit den heftigen ab, bis sie schließlich an Überhand gewinnen, um in ein Happy End zu münden. „Maid“ - schockierend, erzürnend, aber Hoffnung schenkend!

  • Buechermango

    5/5

    27.04.2022

    Buch (Paperback)

    Bewegende Geschichte einer krassen Frau

    Maid Nachdem ich ein großer Fan der Netflix Serie war, kam ich an diesem Buch einfach nicht vorbei. Selten hat mich ein Buch so tief getroffen und bewegt. Und falls ihr unsicher seid, ob es sich überhaupt lohnt, wenn ihr die Serie schon kennt: Yes. Die Serie basiert auf dem Buch und es gibt immer wieder Parallelen. Vieles ist aber auch anders und ich finde, dass das Buch andere Seiten aufzeigt. Stephanie Land befreit sich aus einer toxischen Beziehung. Gemeinsam mit ihrer Tochter flüchtet sie aus dieser Situation. Rückhalt aus der Familie oder im Freundeskreis hat sie nicht und so landen die beiden erstmal auf der Straße. Mit Putzjobs, von denen nach dem Tanken kaum noch Geld übrig bleibt, hält sie sich über Wasser. Über Jahre schadet sie ihrem Körper und schlägt sich mit Ämtern und Stigmata rum. Ihre Tochter gibt ihr dabei die nötige Kraft, weiter zu kämpfen und immer wieder aufzustehen. Eindrücklich schildert die Autorin ihren persönlichen Weg, der so oft unerträglich wirkt, aber am Ende erfolgreich ist. „Vielleicht ging es ihnen wirklich ein bisschen wie mir. Vielleicht war mir gar nicht klar, wie einsam sich manche Menschen in ihrer Ehe fühlten. Vielleicht sehnten wir uns alle nach etwas – etwas, worauf wir die Hoffnung bereits aufgegeben hatten.“ Bei ihrer Arbeit trifft Stephanie die verschiedensten Personen. Für einige Kund*innen ist sie wie ein Geist, und doch erfährt sie die privatesten Infos über sie. In Maid erzählt sie nicht nur ihre persönliche Geschichte mit Mia, auch Eindrücke ihrer Arbeit fließen immer wieder mit ein. Und oft wird deutlich: Ein großes Haus und viel Geld machen kein glückliches Leben aus. Die Autorin hat eine besondere Beobachtungsgabe und kann diese Erlebnisse umso schöner wiedergeben. Ich mag ihren Schreibstil sehr gerne, ihre Worte treffen genau ins Herz. „Ich hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt und sämtliche in Frage kommenden Ämter abgeklappert, um an staatliche Hilfe zu gelangen, hatte mich in lange Schlangen mit Menschen eingereiht, die jede Menge Unterlagen bei sich hatten, um ihre Mittellosigkeit zu beweisen. Es war unglaublich aufwendig, die eigene Armut zu belegen.“ Auch das Thema Armut wird hier sehr eindrücklich geschildert. Die Hürden, überhaupt Hilfe zu bekommen und die unmenschlichen Anforderungen und Voraussetzungen. Die Vorurteile, mit denen Betroffene zu kämpfen haben, wenn sie zum Beispiel Lebensmittelgutscheine nutzen. Und auch, wie schwer es ist, Kontakte zu knüpfen, oder überhaupt zu daten. Die anhaltende Angst, dass irgendwas wichtiges kaputt geht. Ein Leben, das von Scham und Ängsten geprägt ist. In diese heftigen Themen fließen immer wieder schöne Momente ein. Stephanie Land tut alles, um ihrer Tochter ein gutes Leben zu ermöglichen. Die Momente der beiden zu erleben ist immer wieder herzerwärmend und es war wunderschön, dem happy end am Ende immer näher zu kommen. Maid ist ein großartig erzähltes Buch, das deutlich zeigt, wie viel noch zu tun ist. Zu vielen Frauen geht es heute noch wie Stephanie Land und keine dieser Frauen hat diese Situation verdient. Ein Buch, das wütend macht, und trotzdem Hoffnung gibt.

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