Produktbild: Die Stille der Toten
Band 1
Artikelbild von Die Stille der Toten
Maximilian Rosar

1. Die Stille der Toten

Die Stille der Toten

Aus der Reihe Kommissar Preusser
Gesprochen von
9
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Heiko Grauel

Spieldauer

7 Stunden und 51 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.01.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

128

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783961054893

Beschreibung

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Family Sharing

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Heiko Grauel

Spieldauer

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Altersempfehlung

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Erscheinungsdatum

07.01.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

128

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783961054893

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  • UrsulaE

    aus Grasellenbach

    5/5

    31.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Die Stille der Toten von…

    Die Stille der Toten von Maximilian Rosar ein sehr gelungener Krimi der mich gut unterhalten hat !! Frankfurt am Main im Mai 1967 ein amerikanischer Reporter wird tot aus dem Main gezogen, der Fall geht an Kommissar Joachim Preusser. Es wird gut wiedergespiegelt wie die damalige Zeit mit den Nachkriegstrümmern umging, von jugendlichen Demos bis zu der Ignoranz der Mitverantwortlichen, der Wandel der Zeit den Niemand wirklich will, alteingesessene Angewohnheiten die schwer abzulegen waren. Der Tote war ein Jude und am liebsten hätten diesen Mord einige gerne unter den Teppich gekehrt, aber Preusser lässt nicht locker und deckt grausige Geheimnisse auf . Er selbst auch ein Opfer und ein Täter dieses Krieges, kommt sehr sympathisch und fähig rüber. Ich finde dieses Buch toll und empfehle es gerne weiter !!

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    28.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    hervorragend

    An diesem Krimi hat mich zu allererst mal die Zeit interessiert, in der er spielt. Die 60ger Jahre des 20.ten Jahrhunderts werden für meinen Geschmack viel zu selten als Epoche für Romane gewählt. Dabei sind es diese Jahre, die den Grundstock für die Entwicklung der BRD und der DDR für die Nachkriegsgenerationen gelegt haben. Er nach 20 Jahren wird versucht, die Nazidiktatur und die Kriegsgräuel wirklich aufzuarbeiten. Die Menschen, die den Krieg noch aktiv miterlebt haben und die Menschen, die später geboren sind, ringen um die Wahrheit u.a. im Ausschwitz-Prozess. Gleichzeitig vertiefen sich die Gräben zur DDR. Kommissar Preusser ist ein spannender Charakter. Soldat im zweiten Weltkrieg, nun Polizist mit dem Wunsch, aus seinen Fehlern zu lernen und im neuen Job wegzukommen von Obriigkeitsdenken und die Realitäten leugnen. Auch wenn seine Chefs und alte Nazis ihm jede Menge Steine in den Weg legen. Und die eigenen Dämonen ihn nach wie vor verfolgen. Ein wirklich toller Krimi. Glaubhaft, trickreich erzählt, am Ende sehr spannend. Ich hoffe sehr darauf, mehr von diesem Autor zu lesen.

  • Bewertung

    5/5

    21.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Richtig guter Krimi zum Thema Kriegsverbrechen

    Sehr spannender, gut durchdachter Krimi, in dem nicht nur nach einem Mörder gesucht wird, sondern der sich auch mit der Vergangenheit der Akteure auseinandersetzt. Über zwanzig Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg haben die meisten das damalige Grauen und ihre Beteiligung daran, ob aktiv oder passiv, verdrängt und das Mäntelchen des Schweigens darüber ausgebreitet. Das alles drängt wieder nach oben, als in Frankfurt die "Auschwitz-Prozesse" beginnen. Maximilian Rosar hat einen richtig guten und überzeugenden Krimi geschrieben, der sich mit dem damaligen Zeitgeist und der Frage nach Schuld und Sühne auseinandersetzt.

  • wiechmann8052

    aus Belm

    5/5

    23.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Befehle

    Ein Mord der kein Mord sein darf. Denn wenn es einer ist, werden Fragen aufgeworfen die keiner beantworten will. Wenn es ein Mord ist, müssen sich alle ihrer Vergangenheit stellen und das in einem Land das kollektiv nach vorne schaut und bloß nicht zurück. Der Autor gibt die Zeit der 60er Jahre in Deutschland eins zu eins wieder. Atmosphärisch dicht als ob man sie als Leser wieder erlebt oder für die Jüngeren unter uns endlich verständlich und nachvollziehbar wird. Auch hat er eine Erklärung warum viele ihre Taten im 2. Weltkrieg mit "Ich habe nur einem Befehl gefolgt" begründet haben, gefunden. Für mich ein annehmbarer Versuch. In der Person des Kriminalkommissars kommt alles zusammen. Ein selbstständig denkender Mensch, ein Befehlsempfänger, ein Vater und Ehemann, der mit den Dämonen seiner Taten während des Krieges kämpft. Er ist Befehlen gefolgt obwohl er es besser wusste. Jetzt begehrt er auf, ändert sein Verhalten und hat damit Erfolg. Die Zerrissenheit dieser Person wurde deutlich, was will ich, was denken die anderen von mir. Auch seine Kollegen kämpfen auf verschiedene Weise mit der Vergangenheit. Die Älteren wollen vergessen, die Jüngeren wollen Antworten. Spannender Krimi mit vielen Wendungen, vor diesem Hintergrund ungeheuer nachhaltig.

  • Markus1708

    aus Krefeld

    5/5

    22.09.2020

    eBook (ePUB 3)

    Spannende Zeitreise: Kriminalfall im Jahr 1967

    Eine Leiche treibt im Main. Nackt, US-Amerikaner und auch noch Jude mit deutschen Eltern. Ein Journalist der über Nazi-Prozesse berichtet hat. Und das alles im Frankfurt des Jahres 1967. Es gibt Indizien, die auf einen Raubmord hindeuten, doch Kommissar Preusser glaubt nicht daran. Man will seine Ermittlungen behindern und möglichst geräuschlos zu einem Ende führen. Doch Preusser ermittelt weiter und stößt auf Hintergründe die in eine Zeit reichen, die manche gerne verdrängen würden. Dabei wird er mit seinen eigenen Albträumen konfrontiert, denn auch er war an der Front im 2. Weltkrieg und hat sich – zumindest moralisch – schuldig gemacht. Wird er die Ermittlungen gegen alle Widerstände zu einem guten Ende bringen können? Und wird er sich seinen eigenen Dämonen stellen? Das Finale ist furios, überraschend und bis zur letzten Seite spannend! Meine Meinung: was für ein atmosphärisch dichtes, spannendes und – in der Figur des Kommissar Preusser - auch bewegendes Buch. Eine packende Betrachtung Deutschlands im Jahre 1967, zwischen Aufbruch, altem Mief und Studentenunruhen. Für mich sehr, sehr verdiente fünf von fünf Sternen.

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