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Produktbild: Solito

Solito A Memoir

5

32,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.09.2022

Verlag

Random House LLC US

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

15,9/24/3,9 cm

Gewicht

644 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-593-49806-4

Beschreibung

Rezension

A gripping memoir Solito is special for many reasons, but the main one is Zamora s voice and the energy of his vivid retelling of his journey . . . And that makes it required reading. Gabino Iglesias, NPR

Zamora . . . recounts in absorbing detail the dangerous, weekslong journey he took from El Salvador to reunite with his parents in the United States when he was just 9. The New York Times

The magic of this book lies not only in the beguiling voice of young Javier, or the harrowing journey and immense bravery of the migrants, or in the built-in hero s journey of this narrative. It s hard to reconcile the fact that this book hasn t always been with us. How can something so essential and fundamental to the American story not already be part of our canon? San Francisco Chronicle

An important, beautiful work. The New York Times Book Review

Zamora s [Solito] is a distinctly American memoir, and he tells a distinctly American story. The Nation

A monumental accomplishment. Oprah Daily

Crafted with stunning intimacy . . . you ll feel so close to the boy [Zamora] was then that you ll think about him long after the book is done. It s impossible not to feel both immersed in and changed by this extraordinary book. Los Angeles Times

Solito is a stone-cold masterpiece, an absolute masterpiece. I know I used that word twice. That s how you know I mean it. Emma Straub

A riveting tale of perseverance and the lengths humans will go to help each other in times of struggle. With [Solito], Javier Zamora arrives to the forefront of essential American voices. Dave Eggers

What Javier Zamora has accomplished in Solito feels miraculous. This is a pitch-perfect recapturing of the voice, consciousness, and emotions of [Zamora s] nine-year-old self. Francisco Goldman 

An instant classic. . . Javier Zamora has elevated the child migrant story to new literary heights. Jose Antonio Vargas

  A new landmark in the literature of migration, and in nonfiction writ large. Francisco Cantú, author of The Line Becomes a River

In luminous prose . . . with tenderness and searing honesty Zamora writes, for the first time, a Salvadoran account of what it takes to reach the border, cross it on foot, and survive. I cannot recommend this book enough, nor overstate its accomplishment. Carolyn Forche

Solito is a revelation. Daniel Alarcón

[A] beautifully wrought work that renders the migrant experience into a vivid, immediately accessible portrayal. Kirkus Review (starred review)

A stirring portrait of the power of human connection . . . an immensely moving story. Publishers Weekly (starred review)

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.09.2022

Verlag

Random House LLC US

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

15,9/24/3,9 cm

Gewicht

644 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-593-49806-4

EU-Ansprechpartner

Penguin Random House Ireland
Morrison Chambers, 32 Nassau Street
D02 YH68 Dublin
IE
https://eu-contact.penguin.ie

Herstelleradresse

Penguin Random House LLC
1745 Broadway
10019 New York
US
penguinrandomhouse@penguinrandomhouse.com

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Abschied von der Kindheit

drawe aus Landau am 08.07.2024

Bewertungsnummer: 2240076

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

El Salvador 1999: Korruption, eine nicht funktionierende Justiz, wirtschaftliche Probleme. Armut, Alkoholismus und vor allem Gewalt, wohin man sieht, im staatlichen und im familiären Bereich: mit den Augen eines Kindes beschreibt Zamora in Episoden, oft nur in Nebensätzen die Welt, in der er groß geworden ist. Seine Eltern sind illegal in die USA eingewandert, und so bleibt ihnen auch nur der illegale Weg, ihren Sohn nachzuholen. Der 9jährige Javier begibt sich auf den Weg, der sich als lebensgefährliche Route entpuppt, und nach über 20 Jahren ist er nun in der Lage, die traumatische Geschichte seiner wochenlangen Flucht zu erzählen. Javiers Geschichte ist beeindruckend. Er erlebt ein Höchstmaß an Einsamkeit, Angst und Hilflosigkeit, und er erkennt selber, dass er nun seine Kindheit hinter sich lässt. Er erlebt aber auch die selbstlose Zuwendung von Menschen, die vor allem bei der tödlichen Durchquerung der Sonora-Wüste sein Überleben ermöglichen. Auch die Weise, wie Zamora seine Geschichte erzählt, ist beeindruckend. Er bleibt streng bei der Perspektive des Kindes. Dadurch entstehen Leerstellen, die er der Phantasie des Lesers überlässt und der dadurch z. B. zur grausigen Überzeugung kommt, dass außer Javier und seinen drei Begleitern niemand aus dem Treck die Durchquerung der lebensfeindlichen Sonora-Wüste überlebt hat. Durch eine meist parataktische, eher einfache Sprache ahmt er den Sprechduktus des Kindes nach und verleiht dem Erzählten eine beklemmende Authentizität – und die wird wiederum gesteigert durch kindliche Erinnerungen an Tiere, an das Aussehen der Pflanzen, an Gerüche und Geschmäcke. Es ist erstaunlich, mit welcher Intensität Zamora sich an Geschmäcker, an Gerüche, an das Aussehen von Pflanzen etc. erinnert, an das Aussehen, die Gesten und die Sprache anderer Menschen. Hier zeigt Zamora seine Sprachkunst: jedes Wort und jeder Satz sitzt, alles ist durchdacht, und auch anrührende Stellen werden in einer kunstvollen sprachlichen Verhaltenheit erzählt, ohne in Sentimentalität und Larmoyanz abzurutschen. Zur Authentizität gehört auch die ständige Verwendung spanischer Begriffe. Das Nachschlagen im Glossar bremste den Lesefluss sehr, aber der Kunstgriff hat seine Funktion. Das erzählende Kind vergewissert sich damit seiner Herkunft und seiner Heimatsprache. Und der erzählende Autor geht einen Schritt weiter: er versetzt seinen Leser damit in die Rolle eines Migranten und lässt ihn die sprachlichen Barrieren selber erleben, denen ein Migrant ausgesetzt ist. Damit werden die Einsprengsel über die Frage der Authentizität hinaus zu einem Symbol für die Heimatlosigkeit dieser Menschen bzw. für den Verlust ihrer alten Welt. Insgesamt ein ungemein beeindruckendes Lese-Erlebnis, das den Blick weitet.

Abschied von der Kindheit

drawe aus Landau am 08.07.2024
Bewertungsnummer: 2240076
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

El Salvador 1999: Korruption, eine nicht funktionierende Justiz, wirtschaftliche Probleme. Armut, Alkoholismus und vor allem Gewalt, wohin man sieht, im staatlichen und im familiären Bereich: mit den Augen eines Kindes beschreibt Zamora in Episoden, oft nur in Nebensätzen die Welt, in der er groß geworden ist. Seine Eltern sind illegal in die USA eingewandert, und so bleibt ihnen auch nur der illegale Weg, ihren Sohn nachzuholen. Der 9jährige Javier begibt sich auf den Weg, der sich als lebensgefährliche Route entpuppt, und nach über 20 Jahren ist er nun in der Lage, die traumatische Geschichte seiner wochenlangen Flucht zu erzählen. Javiers Geschichte ist beeindruckend. Er erlebt ein Höchstmaß an Einsamkeit, Angst und Hilflosigkeit, und er erkennt selber, dass er nun seine Kindheit hinter sich lässt. Er erlebt aber auch die selbstlose Zuwendung von Menschen, die vor allem bei der tödlichen Durchquerung der Sonora-Wüste sein Überleben ermöglichen. Auch die Weise, wie Zamora seine Geschichte erzählt, ist beeindruckend. Er bleibt streng bei der Perspektive des Kindes. Dadurch entstehen Leerstellen, die er der Phantasie des Lesers überlässt und der dadurch z. B. zur grausigen Überzeugung kommt, dass außer Javier und seinen drei Begleitern niemand aus dem Treck die Durchquerung der lebensfeindlichen Sonora-Wüste überlebt hat. Durch eine meist parataktische, eher einfache Sprache ahmt er den Sprechduktus des Kindes nach und verleiht dem Erzählten eine beklemmende Authentizität – und die wird wiederum gesteigert durch kindliche Erinnerungen an Tiere, an das Aussehen der Pflanzen, an Gerüche und Geschmäcke. Es ist erstaunlich, mit welcher Intensität Zamora sich an Geschmäcker, an Gerüche, an das Aussehen von Pflanzen etc. erinnert, an das Aussehen, die Gesten und die Sprache anderer Menschen. Hier zeigt Zamora seine Sprachkunst: jedes Wort und jeder Satz sitzt, alles ist durchdacht, und auch anrührende Stellen werden in einer kunstvollen sprachlichen Verhaltenheit erzählt, ohne in Sentimentalität und Larmoyanz abzurutschen. Zur Authentizität gehört auch die ständige Verwendung spanischer Begriffe. Das Nachschlagen im Glossar bremste den Lesefluss sehr, aber der Kunstgriff hat seine Funktion. Das erzählende Kind vergewissert sich damit seiner Herkunft und seiner Heimatsprache. Und der erzählende Autor geht einen Schritt weiter: er versetzt seinen Leser damit in die Rolle eines Migranten und lässt ihn die sprachlichen Barrieren selber erleben, denen ein Migrant ausgesetzt ist. Damit werden die Einsprengsel über die Frage der Authentizität hinaus zu einem Symbol für die Heimatlosigkeit dieser Menschen bzw. für den Verlust ihrer alten Welt. Insgesamt ein ungemein beeindruckendes Lese-Erlebnis, das den Blick weitet.

ein sehr zu Herzen gehendes…

Joko aus Belm am 10.06.2024

Bewertungsnummer: 2890146

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ein sehr zu Herzen gehendes Buch „Solito“ist ein autobiographischer Roman, der aus der Sicht des neunjährigen Javier geschrieben ist, der sich , nachdem seine Eltern, die schon in Kalifornien leben, entschieden haben ihn zu sich zu holen, auf den gefährlichen und einsamen Weg von Südamerika nach Amerika macht.Mit einem Schiff und zu Fuß geht es Aufenthalt den viele tausend Kilometer langen Weg, auf den Javier sich auf einige Menschen verlassen kann, eine Mutter mit ihrer Tochter und ein junger Mann, dessen jüngerer Bruder gestorben ist , nehmen sich seiner an und ich denke ohne sie hätte er es auch nicht geschafft. Die Schilderungen dieser strapaziösen und auch sehr gefährlichen Reise werden sehr eindringlich und realistisch erzählt und man fragt sich immer wieder, wie dieser Junge es geschafften hat das zu überstehen. Als Mutter dreier Kinder kann ich mir ausmalen, welche Ängste und Sorgen die Eltern während der Flucht ihres Sohnes hatten, muss aber auch gestehen, dass ich es sicherlich anders gehandhabt hätte. Aber ich denke, ich kann mit meinem westlichen Wohlstandsdenken manche Entscheidungen auch nicht nachvollziehen, wenn Not und Elend manche Menschen zu so etwas treibt. Der Schreibstil ist an sich flüssig und spannend, trotzdem wird der Lesefluss durch viele spanische Wörter und Redewendungen unterbrochen, die man in einem Glossar nachschlagen kann, aber man unterbricht jedes Mal die Geschichte, was etwas störend war. Die spanische Sprache lässt das Buch allerdings authentischer erscheinen. Dieses Buch hat mir noch einmal deutlich gemacht, welche Strapazen und auch Gefahren Menschen auf sich nehmen, um ihrem Elend zu entfliehen und dass hinter jeder Flüchtlingszahl, die wir lesen oder im TV hören , jedes Mal ein Menschenschicksal steckt.

ein sehr zu Herzen gehendes…

Joko aus Belm am 10.06.2024
Bewertungsnummer: 2890146
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ein sehr zu Herzen gehendes Buch „Solito“ist ein autobiographischer Roman, der aus der Sicht des neunjährigen Javier geschrieben ist, der sich , nachdem seine Eltern, die schon in Kalifornien leben, entschieden haben ihn zu sich zu holen, auf den gefährlichen und einsamen Weg von Südamerika nach Amerika macht.Mit einem Schiff und zu Fuß geht es Aufenthalt den viele tausend Kilometer langen Weg, auf den Javier sich auf einige Menschen verlassen kann, eine Mutter mit ihrer Tochter und ein junger Mann, dessen jüngerer Bruder gestorben ist , nehmen sich seiner an und ich denke ohne sie hätte er es auch nicht geschafft. Die Schilderungen dieser strapaziösen und auch sehr gefährlichen Reise werden sehr eindringlich und realistisch erzählt und man fragt sich immer wieder, wie dieser Junge es geschafften hat das zu überstehen. Als Mutter dreier Kinder kann ich mir ausmalen, welche Ängste und Sorgen die Eltern während der Flucht ihres Sohnes hatten, muss aber auch gestehen, dass ich es sicherlich anders gehandhabt hätte. Aber ich denke, ich kann mit meinem westlichen Wohlstandsdenken manche Entscheidungen auch nicht nachvollziehen, wenn Not und Elend manche Menschen zu so etwas treibt. Der Schreibstil ist an sich flüssig und spannend, trotzdem wird der Lesefluss durch viele spanische Wörter und Redewendungen unterbrochen, die man in einem Glossar nachschlagen kann, aber man unterbricht jedes Mal die Geschichte, was etwas störend war. Die spanische Sprache lässt das Buch allerdings authentischer erscheinen. Dieses Buch hat mir noch einmal deutlich gemacht, welche Strapazen und auch Gefahren Menschen auf sich nehmen, um ihrem Elend zu entfliehen und dass hinter jeder Flüchtlingszahl, die wir lesen oder im TV hören , jedes Mal ein Menschenschicksal steckt.

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Solito

von Javier Zamora

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