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Produktbild: Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß
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Manja Präkels

1. Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß

Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

3024

Gesprochen von

Manja Präkels

Spieldauer

7 Stunden und 5 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

17.12.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

43

Verlag

Oomoxx media

Sprache

Deutsch

EAN

9783944787411

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

3024

Gesprochen von

Manja Präkels

Spieldauer

7 Stunden und 5 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

17.12.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

43

Verlag

Oomoxx media

Sprache

Deutsch

EAN

9783944787411

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Packend und überzeugend

Bewertung am 04.04.2022

Bewertungsnummer: 1689609

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Erstarken von rechter Gewalt nach 1989 im Osten Deutschlands und die Deklassierung der Ex-DDR-Mittelschicht beschreibt Präkels präzise und unprätentiös aus dem Blickwinkel einer heranwachsenden Frau.

Packend und überzeugend

Bewertung am 04.04.2022
Bewertungsnummer: 1689609
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Erstarken von rechter Gewalt nach 1989 im Osten Deutschlands und die Deklassierung der Ex-DDR-Mittelschicht beschreibt Präkels präzise und unprätentiös aus dem Blickwinkel einer heranwachsenden Frau.

Ein beängstigendes Buch über Nazis in Ostdeutschland

Daggy am 24.07.2020

Bewertungsnummer: 1354919

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mimi wird in der DDR groß, in einer Kleinstadt in Brandenburg. Sie erzählt uns von ihrer Schule und ihrem Freund Oliver, mit dem sie am Nachmittag angeln geht. Mimis Mutter ist Lehrerin und eine überzeugte Kommunistin. Mimis Vater ist eigentlich Verkäufer, aber aufgrund seiner Krankheit meist zu Hause. Mimis Oma stellt Mimi ein Zimmer in ihrer Wohnung zur Verfügung, als der kleine Bruder geboren wird. Mimi beschreibt keine Idylle, es wird viel getrunken, so kommt es auch, dass sie mit Oliver, der sich später Hitler nennt, die Schnapskirschen isst. Erstaunt war ich über die Brutalität, die hier schon an der Tagesordnung war. Da wurden in bestimmten Straßen, Kinder wie Mimi mit Flaschen beworfen. Erst auf Seite 80 tritt Honecker endlich zurück und die Situation in der Stadt wird dadurch nicht entspannter. Umgehend bilden sich Nazigruppen, die Zecken, wie Mimi jagen. Erstaunlich, wie schnell diese Glatzen das Bild der Stadt prägen. Allen voran Oliver, jetzt Hitler. In dem Buch wird viel geraucht und gesoffen, später kommen auch andere Drogen dazu. Hitler ist da ganz groß im Geschäft. Mimi distanziert sich zunächst auch äußerlich, färbt sich die Haare und entwickelt einen anderen Musikgeschmack. Später versucht sie sich zu verstecken, gleicht sich äußerlich an und zieht nach Berlin, sie hat Angst ihren kranken Vater zu besuchen, weil es in ihrem Freundeskreis immer wieder zu Überfällen der Nazis kommt. Das Buch macht Angst, natürlich hat man zunächst Angst um Mimi und ihre Freunde, aber die ganze Situation beängstigt mich. Wie können junge Leute in den 1990 Jahren einfach solche Gewalt ausüben und sich als Nazis bezeichnen? Angesichts der Vorfälle in Chemnitz oder Halle befürchte ich nach dieser Lektüre, dass es viel mehr Nazis gibt, als ich für möglich gehalten habe. Besonders die Gewaltbereitschaft dieser jungen Menschen entsetzt mich. Mimi musste um ihr Leben fürchten und ich fürchte mich mit ihr um unser Land. Ein wichtiges Buch, wenn mir das Lesen auch an manchen Stellen die Luft nahm und ich die Angst spüren konnte.

Ein beängstigendes Buch über Nazis in Ostdeutschland

Daggy am 24.07.2020
Bewertungsnummer: 1354919
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mimi wird in der DDR groß, in einer Kleinstadt in Brandenburg. Sie erzählt uns von ihrer Schule und ihrem Freund Oliver, mit dem sie am Nachmittag angeln geht. Mimis Mutter ist Lehrerin und eine überzeugte Kommunistin. Mimis Vater ist eigentlich Verkäufer, aber aufgrund seiner Krankheit meist zu Hause. Mimis Oma stellt Mimi ein Zimmer in ihrer Wohnung zur Verfügung, als der kleine Bruder geboren wird. Mimi beschreibt keine Idylle, es wird viel getrunken, so kommt es auch, dass sie mit Oliver, der sich später Hitler nennt, die Schnapskirschen isst. Erstaunt war ich über die Brutalität, die hier schon an der Tagesordnung war. Da wurden in bestimmten Straßen, Kinder wie Mimi mit Flaschen beworfen. Erst auf Seite 80 tritt Honecker endlich zurück und die Situation in der Stadt wird dadurch nicht entspannter. Umgehend bilden sich Nazigruppen, die Zecken, wie Mimi jagen. Erstaunlich, wie schnell diese Glatzen das Bild der Stadt prägen. Allen voran Oliver, jetzt Hitler. In dem Buch wird viel geraucht und gesoffen, später kommen auch andere Drogen dazu. Hitler ist da ganz groß im Geschäft. Mimi distanziert sich zunächst auch äußerlich, färbt sich die Haare und entwickelt einen anderen Musikgeschmack. Später versucht sie sich zu verstecken, gleicht sich äußerlich an und zieht nach Berlin, sie hat Angst ihren kranken Vater zu besuchen, weil es in ihrem Freundeskreis immer wieder zu Überfällen der Nazis kommt. Das Buch macht Angst, natürlich hat man zunächst Angst um Mimi und ihre Freunde, aber die ganze Situation beängstigt mich. Wie können junge Leute in den 1990 Jahren einfach solche Gewalt ausüben und sich als Nazis bezeichnen? Angesichts der Vorfälle in Chemnitz oder Halle befürchte ich nach dieser Lektüre, dass es viel mehr Nazis gibt, als ich für möglich gehalten habe. Besonders die Gewaltbereitschaft dieser jungen Menschen entsetzt mich. Mimi musste um ihr Leben fürchten und ich fürchte mich mit ihr um unser Land. Ein wichtiges Buch, wenn mir das Lesen auch an manchen Stellen die Luft nahm und ich die Angst spüren konnte.

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Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß

von Manja Präkels

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