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Auftritt der Frauen Künstlerinnen in Linz 1851 - 1951, Prunkband mit 218 großteils großflächigen, s/w und farbigen Abbildungen

2

34,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.05.2022

Abbildungen

durchgehend farbig bebildert

Herausgeber

Nordico Stadtmuseum + weitere

Verlag

Verlag Anton Pustet Salzburg

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

28,9/23,3/1,9 cm

Gewicht

1300 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7025-1042-8

Beschreibung

Portrait

Bina, AndreaGeboren 1967 in Linz. Kulturhistorikerin, seit 2010 Leitung des Nordico Stadtmuseum Linz. Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Neuen Galerie der Stadt Linz (1998-2003), Kuratorin im Lentos Kunstmuseum Linz (2003-2010). Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen an der Schnittstelle zwischen Kunst, Architektur und Stadtgeschichte

Fellner, SabineStudium der Kunstgeschichte und Geschichte an der Universität Wien und an der Sorbonne in Paris. Dr. phil. 1989 bis 1992 Kuratorin des Österreichischen Tabakmuseums. Seit 1998 Kuratorin der Sammlung von Austria Tabak/JTI und freie Kuratorin und Autorin. Zahlreiche Pubklikationen zum Thema Alltagskultur und zur österreichischen Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts.

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.05.2022

Abbildungen

durchgehend farbig bebildert

Herausgeber

Verlag

Verlag Anton Pustet Salzburg

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

28,9/23,3/1,9 cm

Gewicht

1300 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7025-1042-8

Herstelleradresse

Verlag Anton Pustet e.U.
Bergstraße 12|5020|Salzburg|AT
michaela.schachner@pustet.at

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Künstlerinnen, von denen man endlich etwas wissen will …

Sikal am 28.08.2022

Bewertungsnummer: 1775554

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

… denn „man will ja überhaupt von den gottverfluchten Malweibern nichts wissen“. Wir dürfen heute froh sein, in einer Zeit zu leben, wo bildende Künstlerinnen auch eine Chance erhalten und beachtet werden. Die hier vorgestellten Künstlerinnen bzw. Kunstwerke kann man bis Ende Oktober im Linzer Museum Nordico betrachten. Was diese Frauen vor allem auszeichnet ist Mut, den künstlerischen Weg zu gehen. Ein großer Teil des Buches ist der Künstlerin Agathe Schwabenau gewidmet, die eine Malschule gründete und eine Wegbereiterin und ein Vorbild für Frauen in der Kunst darstellt. Neben der Lebensgeschichte von Agathe Schwabenau erfahren wir auch einiges über die Kunststadt Linz. Viele Fotografien geben einen guten Einblick in das Können der „Malweiber“ und Künstlerinnenbiografien finden sich noch im Anschluss. Das Buch, erschienen im Verlag Anton Pustet, finde ich qualitativ hochwertig gestaltet mit Leineneinband und Lesebändchen. Ein tolles Geschenk – vielleicht mit einem Besuch der Ausstellung im Linzer Nordico, wo man bis Oktober noch den Künstlerinnen folgen kann. 5 Sterne

Künstlerinnen, von denen man endlich etwas wissen will …

Sikal am 28.08.2022
Bewertungsnummer: 1775554
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

… denn „man will ja überhaupt von den gottverfluchten Malweibern nichts wissen“. Wir dürfen heute froh sein, in einer Zeit zu leben, wo bildende Künstlerinnen auch eine Chance erhalten und beachtet werden. Die hier vorgestellten Künstlerinnen bzw. Kunstwerke kann man bis Ende Oktober im Linzer Museum Nordico betrachten. Was diese Frauen vor allem auszeichnet ist Mut, den künstlerischen Weg zu gehen. Ein großer Teil des Buches ist der Künstlerin Agathe Schwabenau gewidmet, die eine Malschule gründete und eine Wegbereiterin und ein Vorbild für Frauen in der Kunst darstellt. Neben der Lebensgeschichte von Agathe Schwabenau erfahren wir auch einiges über die Kunststadt Linz. Viele Fotografien geben einen guten Einblick in das Können der „Malweiber“ und Künstlerinnenbiografien finden sich noch im Anschluss. Das Buch, erschienen im Verlag Anton Pustet, finde ich qualitativ hochwertig gestaltet mit Leineneinband und Lesebändchen. Ein tolles Geschenk – vielleicht mit einem Besuch der Ausstellung im Linzer Nordico, wo man bis Oktober noch den Künstlerinnen folgen kann. 5 Sterne

Eine Hommage an wagemutige Künstlerinnen

Gertie G. aus Wien am 18.06.2022

Bewertungsnummer: 1731857

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist gleichzeitig der Ausstellungskatalog jener Ausstellung im Linzer Museum Nordico, das sich ausschließlich mit Künstlerinnen zwischen 1851 und 1951 beschäftigt. Die Ausstellung ist noch bis 26.10.2022 zu sehen. Die Ausstellung ist jenen unerschrockenen Künstlerinnen gewidmet, die sich trotz aller Widerstände nicht entmutigen haben lassen, ihr künstlerisches Talent auszuüben. Zu dieser Zeit, Mitte des 19. Jahrhunderts, war es Frauen nicht erlaubt höhere Bildung zu erwerben oder an den Kunstakademien zu studieren. So blieb es vor allem den Töchtern des Adels und des wohlhabenden Bürgertums vorbehalten, (häuslichen) Unterricht von Privatgelehrten zu erhalten. Selbst das moderne Bauhaus der 1920-Jahren hat die Frauen lieber als Keramikerinnen oder im Textildesign gesehen, als als bildende Künstlerinnen. Mit diesem Buch wird die lokale Kunstgeschichtsschreibung korrigiert und macht deutlich, dass Künstlerinnen nicht nur seit 1851 in der lokalen Kunstszene präsent waren, sondern auch, dass ein reger Austausch zwischen der weiblichen Kunstszene in Linz mit der in Wien, Salzburg, Düsseldorf, München und Berlin bestanden hat. Eine der bedeutendsten Vertreterinnen ist Agathe Schwabenau, der hier mit dieser Ausstellung (und diesem Buch) stellvertretend für die engagierten Frauen ein Denkmal gesetzt wird. Agathe Schwabenau hat zahlreiche Lebenserinnerungen hinterlassen, anhand derer das Leben der malenden Frau im 19. Jahrhundert nachvollzogen werden kann. Der Spagat zwischen Ehefrau, Mutter, Gastgeberin und Künstlerin ist fast nicht zu schaffen. So beschreibt sie, wie sie in Korsett eingezwängt mit selbst gebastelten Bergschuhen der Freiluftmalerei in den Bergen frönt. Wir erfahren einiges über das Leben in den verschiedenen Künstlerkolonien. Immer wieder wurden diese Frauen despektierlich "Malweiber" genannt. Zahlreiche Fotografien der Werke jener Künstlerinnen, die sich nicht entmutigen haben lassen, zeigen eine breite Palette der Begabungen. Das im Verlag Anton Pustet erschienene Buch ist, wie es sich für ein Buch über Kunst gehört, gediegen verarbeitet. Großformatig, in Leinen gebunden und mit einem Lesebändchen versehen. Lediglich das Cover kommt in den Grautönen etwas unscheinbar daher. Aber, vielleicht fällt es deswegen in der farbenfrohen Fülle von Kunstbüchern auf. Fazit: Eine Hommage an alle jene Künstlerinnen, die sich nicht entmutigen haben lassen. Gerne gebe ich diesem Buch 5 Sterne.

Eine Hommage an wagemutige Künstlerinnen

Gertie G. aus Wien am 18.06.2022
Bewertungsnummer: 1731857
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist gleichzeitig der Ausstellungskatalog jener Ausstellung im Linzer Museum Nordico, das sich ausschließlich mit Künstlerinnen zwischen 1851 und 1951 beschäftigt. Die Ausstellung ist noch bis 26.10.2022 zu sehen. Die Ausstellung ist jenen unerschrockenen Künstlerinnen gewidmet, die sich trotz aller Widerstände nicht entmutigen haben lassen, ihr künstlerisches Talent auszuüben. Zu dieser Zeit, Mitte des 19. Jahrhunderts, war es Frauen nicht erlaubt höhere Bildung zu erwerben oder an den Kunstakademien zu studieren. So blieb es vor allem den Töchtern des Adels und des wohlhabenden Bürgertums vorbehalten, (häuslichen) Unterricht von Privatgelehrten zu erhalten. Selbst das moderne Bauhaus der 1920-Jahren hat die Frauen lieber als Keramikerinnen oder im Textildesign gesehen, als als bildende Künstlerinnen. Mit diesem Buch wird die lokale Kunstgeschichtsschreibung korrigiert und macht deutlich, dass Künstlerinnen nicht nur seit 1851 in der lokalen Kunstszene präsent waren, sondern auch, dass ein reger Austausch zwischen der weiblichen Kunstszene in Linz mit der in Wien, Salzburg, Düsseldorf, München und Berlin bestanden hat. Eine der bedeutendsten Vertreterinnen ist Agathe Schwabenau, der hier mit dieser Ausstellung (und diesem Buch) stellvertretend für die engagierten Frauen ein Denkmal gesetzt wird. Agathe Schwabenau hat zahlreiche Lebenserinnerungen hinterlassen, anhand derer das Leben der malenden Frau im 19. Jahrhundert nachvollzogen werden kann. Der Spagat zwischen Ehefrau, Mutter, Gastgeberin und Künstlerin ist fast nicht zu schaffen. So beschreibt sie, wie sie in Korsett eingezwängt mit selbst gebastelten Bergschuhen der Freiluftmalerei in den Bergen frönt. Wir erfahren einiges über das Leben in den verschiedenen Künstlerkolonien. Immer wieder wurden diese Frauen despektierlich "Malweiber" genannt. Zahlreiche Fotografien der Werke jener Künstlerinnen, die sich nicht entmutigen haben lassen, zeigen eine breite Palette der Begabungen. Das im Verlag Anton Pustet erschienene Buch ist, wie es sich für ein Buch über Kunst gehört, gediegen verarbeitet. Großformatig, in Leinen gebunden und mit einem Lesebändchen versehen. Lediglich das Cover kommt in den Grautönen etwas unscheinbar daher. Aber, vielleicht fällt es deswegen in der farbenfrohen Fülle von Kunstbüchern auf. Fazit: Eine Hommage an alle jene Künstlerinnen, die sich nicht entmutigen haben lassen. Gerne gebe ich diesem Buch 5 Sterne.

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