Jugenddiebe - Leben, lieben und leiden in den "Vierziger Jahren" / Jugenddiebe
Leben, lieben und leiden in den "Vierziger Jahren" - Teil 1 - Den Krieg überleben
„JUGENDDIEBE - Leben + Lieben + Leiden in den Vierzigerjahren"Teil 1, „Überleben im Krieg“JUGENDDIEBE lässt den Leser teilhaben an einer biografischen Entdeckungsreise durch zehn Jahre deutscher Lebenswirklichkeit, zeigt den Krieg, die Vertreibung und langjährige Trennung anhand der Geschichte eines Berliner Jungen, den es nach Brandenburg an die Havel verschlagen hat. Er träumt davon, ein Held der Lüfte zu sein, verlässt seine Familie und sein Mädel, zieht freudestrahlend in den Krieg, um Flieger zu werden. Stattdessen lernt er Tod und Leiden kennen, landet in amerikanischer Kriegsgefangenschaft, weggesperrt für etwas, das er nicht zu verantworten hatte.Wut, Verzweiflung, Trauer und Selbstmordgedanken begleiten ihn.Nur die Briefe aus der Heimat halten ihn am Leben.JUGENDDIEBE basiert auf Tagebucheintragungen, Briefen und anderen Dokumenten, die der Autor Jahre nachdem er sich von seinem Vater verabschieden musste, genutzt hat, um dessen Schicksal in den Vierzigern Schritt für Schritt zu rekonstruieren. Ihn treibt die Frage an, wieso sein Vater so wurde, wie er war: Ein Schweigender.
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5.0/5.0
Bewertung
5/5
02.02.2022
Buch (Taschenbuch)
Ein historischer Roman, der zum Ende hin überraschend Fahrt aufnimmt und immer dramatischer wird
Jugenddiebe, eine ungewöhnlich facettenreiche Erzählung über zwei junge Menschen und ihre Familien, führt den Leser durch ein Kapitel unserer Geschichte, das wie kein anderes davor und glücklicherweise auch nicht danach das Leben der Deutschen geprägt hat.
Die Story beginnt erst langsam mit der Annäherung der Protagonisten Kalle und Paula. Durch Krieg, Vertreibung und langjährige Trennung wird die Beziehung der beiden auf eine harte Probe gestellt. Zu Herzen gehende Kapitel und dramatische Ereignisse bilden die Story, die sich schwer in nur ein Genre einordnen lässt.
Die biografische Entdeckungsreise „Jugenddiebe“ hat mir einen beeindruckend realistischen Einblick in die Vierzigerjahre ermöglicht, hat es geschafft, mich durch hervorragend recherchierter Details zu begeistern. Was erst langsam beginnt, nimmt zum Ende deutlich Fahrt auf, die Geschichte entwickelt sich sehr spannend, sodass ich kaum den zweiten Teil erwarten kann.
Dieser historische Roman verdient eine absolute Leseempfehlung!
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