Produktbild: Ey hör mal!

Ey hör mal!

18

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

16.02.2022

Verlag

Arctis Verlag

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

1088 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Sarah Onkels + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783038801542

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

16.02.2022

Verlag

Arctis Verlag

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

1088 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Sarah Onkels
  • Meike Blatzheim

Sprache

Deutsch

EAN

9783038801542

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  • Buecherseele79

    5/5

    03.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Du bist gut wie du bist

    Die Sommerferien stehen vor der Tür und Mahmoud weiss nicht was er mit der Zeit anfangen soll. Onkel Ji kommt aus Pakistan zu Besuch und möchte Norwegen kennenlernen - eine Aufgabe für Mahmoud. Doch nicht nur das, auch sein Bruder Alu, der lieber mit Mädchensachen spielt, braucht seinen Rat... "Jede Wohnung hat ihre Geschichte, also ihren Schmerz, ihre Sorgen, ihre Gerüche, Erfahrungen, ihr Leben halt! Wie kleine Schubladen." (Seite 28) Ich bin ganz ehrlich - als ich mit diesem Buch zu lesen begonnen hatte war ich die erste Zeit nur am Lachen. Laut und von Herzen, denn Mahmoud rockt! Genau hier wird aber das Problem für die LeserInnen sein - denn der Autor Gulraiz Sharif schreibt von der Leber weg, "Ey hör mal!" hat Slang und "Alter echt jetzt?!" Schreib und damit auch Leseweise. Und trotzdem und gerade deswegen ist dieses Buch so ehrlich und authentisch! Denn nur so kann man vieles bei Mahmoud und seiner Familie nachvollziehen. Auch sonst sind die Kapitel nicht ewig lang, verschachtelt oder schwer zu verstehen. Sondern gerade für die jungen Leser geschaffen die vielleicht neugierig sind oder hier dich verstanden fühlen. Mahmoud lebt mit seiner Familie in Norwegen. Denn der Vater kam nicht nach Norwegen um so zu leben wie in Pakistan. Es wird vieles und wichtiges in diesem Buch beleuchtet, den hier treffen nun mal auch zwei Kulturen aufeinander. Also - wie damit umgehen? Für seine 15 Jahre will Mahmoud vorwärts kommen. Er ist politisch interessiert, will lernen und später nicht nur als "Ausländer ' abgestempelt werden. Das beeindruckt nicht nur mich als Leserin sondern auch Onkel Ji. Doch das Sorgenkind bleibt der jüngere Sohn Ali. Denn er mag alles was Mädchen toll finden. Aber kann Ali sich verändern, darfst das? Zwar ist man in Norwegen aber die eigene Kultur wird von den Eltern ebenso gepflegt. Hier liegt das Herzstück des Buches. Das ist keine WischiWaschi Auflösung oder einfach was dahin geschrieben, nein, trotz der wenigen Seiten versteht der Autor das Problem auf den Punkt anzuschneiden und es zum Mittelpunkt zu machen. Mit Humor, mit Gefühl, Verständnis und Unverständnis aber auch viel Unsicherheit. Ich persönlich mag dieses Buch sehr gerne empfehlen weil es einfach den Nerv der Zeit und wichtige Themen anspricht und beleuchtet.

  • SasaRay

    5/5

    23.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unverschnörkelt. Brandaktuell. Herausragend.

    Leseerlebnis : Wo soll ich anfangen? Ich habe das Buch in einem Buddyread gelesen und habe mich während dem ersten Abschnitt wirklich gefragt, wie ich die etwa 50 Seiten überhaupt schaffen soll. Ich habe mich unheimlich schwer damit getan in der genutzten "Jugendsprache" zu lesen und mir mehrfach überlegt, ob ich nicht einfach zu alt für das Buch bin. Ich hatte auch darüber nachgedacht das Buch einfach abzubrechen, da es augenscheinlich einfach nichts für mich war. Durch das gemeinsame Lesen blieb ich aber dabei und wurde extrem überrascht. Der Protagonist Mahmoud spricht den Leser direkt an und nutzt dabei Worte wie "Digga" und "Brudi", wobei ich letzteres nicht mal kannte. Der jugendliche Schreibstil schafft es, der Geschichte die Schwermut zu nehmen und verleiht ihre eine gewisse Leichtigkeit und auch unheimlich viel Humor. Die eigentlichen Themen sind brandaktuell und dadurch ist das Buch auch so interessant und extrem wichtig. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber das Lesen dieses Buches lohnt sich einfach. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich "Ey hör mal!" nicht mehr aus der Hand legen und feiere Gulraiz Sharif für sein Werk. Großes Kino. Fazit : Eine absolute Leseempfehlung meinerseits für ein grandioses Werk. Ich könnte tagelang von diesem Buch schwärmen.

  • Magictimes mit Diana

    aus Pfungstadt

    5/5

    09.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unbedingt dran bleiben und ein Lesehighlight entdecken

    Zunächst möchte ich mal die Buchqualitäten aus dem Arctis Verlag ansprechen! Ich liebe die Hardcover Ausgaben so sehr. Es wird auf den obligatorischen Papierumschlag verzichtet und die Papierqualität ist herausragend. Ich finde, das muss mal erwähnt werden. Weil es für mich ein richtiges hervorstechendes Merkmal ist. Naja, aber das hat ja mit dem Inhalt nichts zu tun und der ist es ja, was eine Geschichte ausmacht. Generell bin ich eigentlich immer etwas vorsichtiger, wenn es um Bücher geht, die irgendwelche Preise oder Lobeshymnen als Vorablorbeeren mitbringen. Und nachdem ich angefangen habe die Geschichte der Mahroofs zu lesen, dachte ich, man will mich hier veräppeln. Denn die Sprache in dieser Story ist zunächst richtig gewöhnungsbedürftig! So wird die Story von Mahmoud Mahroof erzählt. Einem 15jährigen Norweger mit pakistanischen Wurzeln. Die Jugendsprache von Mahmoud wird zelebriert und man stolpert doch am Anfang oft über Jugendwörter. Aber man muss sich einfach freimachen und darauf einlassen. Denn dann passiert etwas ganz wundervolles! Man fängt an, diese Geschichte wirklich zu fühlen. Keine andere Sprache kann ich mir mittlerweile für diesen Roman vorstellen. Denn dadurch werden ernste Themen, wie zB Rassismus ganz wunderbar transportiert. Auf eine Art und Weise, bei der es nicht belehrend wirkt oder melodramatisch. Hier nimmt sich der Jugendliche gerne mal selbst nicht so ernst und erklärt die Welt mit frechen aber gewaltig nachklingenden Worten. Hier wird nicht mit dem Finger in offenen Wunden rumgerührt. Die Dinge, die wirklich krass falsch laufen, werden hart auf den Punkt gebracht. Man lacht an vielen Stellen, und denkt trotzdem: Ja Brudi! Du hast verdammt nochmal recht! Neben den vielen lustigen Momenten bringt sie eben aber auch eine unglaubliche Tiefe mit, die mir richtig oft Tränen in die Augen getrieben haben. Außerdem bringt diese Story einen anderen kulturellen Hintergrund mit und damit ist nicht nur der muslimisch pakistanische gemeint! Genial! Onkel Ji und Mahmoud sind meine Lieblingsfiguren in dieser Geschichte. Nicht, weil die anderen Charaktere blass wirkten, sondern weil ich mir einfach mehr Menschen wie diese beiden Charaktere wünsche. Den Storyplott rund um den kleinen Bruder Ali kann ich natürlich nicht verraten. Aber meine Güte, hier ist etwas ganz großartiges gelungen. Denn dadurch, dass man in dieser Geschichte nicht aus der Sicht vom jüngeren Bruder ließt, bekommt man nochmal ganz andere Einblicke in das Gefühlsleben von Angehörigen. Und gerade Mahmoud ist ein tolles Vorbild. Die Geschichte mutierte mit jeder Seite mehr zu einem Pageturner, und zu Recht hat diese Story Vorschusslorbeeren bekommen. Sie zeichnet Charaktere, die nicht frei von Fehler. sind. Sie zeigt aber gleichzeitig schonungslos auf, wie leicht etwas vermeintlich schweres sein kann. Sie zeigt, was man mit Liebe und Akzeptanz erreichen kann. Nämlich einfach und schlicht, glücklich zu sein. Der Autor selbst ist Lehrer und ich könnte mir vorstellen, dass man diese Geschichte noch in vielen Schulbüchereien finden wird und irgendwann auch in den Klassenzimmern. Zumindest würde ich mir das wünschen. Für mich wurde also aus einem Buch, welches ich schon zur Seite legen wollte, ein richtiges Lesehighlight.

  • Bewertung

    aus Ludwigsburg

    5/5

    05.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Außergewöhnlich und wirklich lesenswert

    Das Lesen dieses Jugendromans war für mich eine echte Achterbahnfahrt. Zuerst tat ich mich schwer und am Schluss wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, was daran lag, dass ich den Inhalt großartig fand, aber mit der Sprache vor allem zu Anfang haderte. Der fünfzehnjährige Mahmoud, Sohn pakistanischer Einwanderer, lebt in einem Plattenbau-Viertel am Rand von Oslo und erzählt in der Ich-Perspektive von seinen Sommerferien. Das tut er mit einer sehr ausgeprägten Jugend-/Umgangssprache mit vielen Kraftausdrücken, oft recht derb und voller Floskeln à la Alter und Bro. Das macht die Sprache fraglos authentisch, aber es ist meiner Meinung nach etwas zu viel des Guten... Ich fand deshalb am Anfang nicht so gut in die Geschichte hinein und blieb zunächst auch emotional etwas distanziert. Irgendwann hatte ich mich dann aber an die Sprache gewöhnt und konnte mich dadurch mehr auf den Roman einlassen. Mahmoud beschreibt mit viel Humor, der oft an Galgenhumor erinnert, und auf sehr direkte, authentische, manchmal freche Weise sein Leben zwischen zwei Kulturen, seinen Alltag, seine Familie und seine Nachbarn. Rassismus, Ausgrenzung, Armut, Klischees und Vorurteile werden von Mahmoud thematisiert, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. In diesem Sommer besucht außerdem ein Onkel aus Pakistan die Familie und Mahmoud soll ihm die Stadt zeigen. Die Reaktionen des Onkels, auf das was er da zu sehen bekommt, verdeutlichen noch einmal, wie hier zwei Kulturen aufeinanderprallen. Der Roman bekommt aber vor allem durch das Verhältnis zwischen Mahmoud und seinem Bruder Ali eine besondere Tiefe. Ali möchte als Mädchen leben, was nicht nur seinen Bruder, sondern auch die ganze Familie vor eine große Herausforderung stellt. Dieser Handlungsstrang hat mich besonders berührt. Vor allem Mahmouds liebevolle und bestärkende Reaktion. Hier lernt man Mahmoud auch noch einmal von einer ganz anderen, tiefgründigen Seite kennen. Er übernimmt Verantwortung für seinen Bruder und steht für ihn auch bei seiner Familie ein. Sein Verhalten zeugt von Menschlichkeit und Toleranz, was sich in seinen Sätzen widerspiegeln und im Kontrast zu dem derb-frechen Ton stehen. Diese Mischung macht aber das Buch besonders und lesenswert. Ja, man muss sich an die Sprache gewöhnen und vielleicht wird so mancher auch das Buch zu Seite legen. Wer sich aber darauf einlässt, bekommt einen unbeschönigten, humorvoll und zugleich tiefsinnigen, bewegenden Einblick in den Alltag einer pakistanischen Einwandererfamilie in Norwegen.

  • Bewertung

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    26.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachlich flott, inhaltlich top!

    In diesem Buch schildert und Mahmoud seine Sommerferien, die sich sehr von denen der norwegischen Norweger unterscheiden. Mahmouds Familie kommt aus Pakistan, hat wenig Geld und lebt in einer Plattenbausiedlung. Seine Ausflüge beschränken sich daher meist auf den örtlichen Supermarkt, wo er für seine Eltern einkaufen soll. Diesen Sommer kommt aber auch sein Onkel aus Pakistan zu Besuch, der herumgeführt werden muss... Da Mahmoud erzählt, ist die Sprache des Buches purer Slang (und beschäftigt sich thematisch auch oft mit Fäkalien). Es gibt z.B. viel Brudi oder ischliebedisch. Das ist gewöhnungsbedürftig, allerdings bin ich im Verlauf des Buches immer wärmer damit geworden. Wenn man sich hineinversetzen kann, wird es dadurch authentischer. Es hat mir sonst Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Es ist flüssig geschrieben und immer wieder amüsant, die Kapitel haben eine gute Länge. Ein großes Thema ist Mahmouds kleiner Bruder Ali, der sich sehr für Glitzer und Barbies interessiert und im Verlaufe gesteht, dass er sich mehr wie ein Mädchen fühlt. Für Mahmoud ist dies kein Grund, warum er oder Gott ihn nicht mehr lieb haben sollten, es stellt den Rest der Familie aber zunächst vor Herausforderungen. Den Umgang mit diesem Thema, gerade im kulturellen Kontext der Familie, fand ich hier sehr gut. Durch Mahmoud als Erzählfigur kann dies so auch für Jugendliche ansprechend vermittelt werden. Ein aktuelles, tolles Buch, dass man auf jeden Fall lesen sollte (auch wenn die Sprache gewöhnungsbedürftig sein kann)!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (18)

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