Reflexivität als Element einer kritischen Sozialen Arbeit. Reproduktion ausschließender Narrative über Menschen mit Behinderung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.12.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
461 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346548504
Bei genauerer Beschäftigung mit der Thematik wird schnell klar, dass es einen maßgeblichen Unterschied macht, auf welche Art und Weise Akteure aus Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit ihre Erkenntnisse, Handlungsweisen und sogar die Findung ihrer Fragestellungen selbst hinterfragen. Soll heißen: Man kann die herrschende Ordnung und gesellschaftliche Normen als selbstverständliche, unumstößliche Manifestationen dem eigenen Gedankenspielraum zugrunde legen, innerhalb des dadurch vorgegebenen Rahmens die eigene Vorgehensweise reflektieren und dies als (selbst-)kritische Haltung bezeichnen. Hierbei werden dann v.a. Fragen nach mehr Effizienz, Optimierbarkeit von Handlungsabläufen und Zielerreichungen in der Arbeit mit Adressat*innen1 Sozialer Arbeit aufgeworfen. Die als Urväter der Kritischen Theorie geltenden Akteure Adorno oder Horkheimer hätten ein solches Vorgehen jedoch mutmaßlich mit Argwohn betrachtet, entspricht es doch keineswegs den Grundzügen ihrer Philosophie, die sie als sog. "Frankfurter Schule" (Thommen, o. J.) berühmt gemacht hat.
In dieser Ausarbeitung wird aufgezeigt, inwiefern eine kritische Soziale Arbeit - um als kritisch gemäß der gleichnamigen Theorie zu gelten - bestrebt ist, Ordnungswissen anzuzweifeln, sich der Bearbeitung von Devianz zu widersetzen und daher in Konsequenz ihre eigene Lehre und praktische Anwendung, sowie ihre Reflexion und Kritik selbst fortwährend kritisch zu hinterfragen, wobei sie auch vor der Hinterfragung der Kriterien, die der Reflexion und Kritik zugrunde liegen, nicht Halt macht (vgl. Arbeitskreise Kritische Soziale Arbeit, o. J.). Dies soll am Beispiel davon beleuchtet werden, auf welche Weise Soziale Arbeit Menschen mit Beeinträchtigung in den Blick nimmt. Ziel ist ein Erkenntnisgewinn darüber, inwieweit Soziale Arbeit in der Betrachtung dieser Menschen noch immer ausschließende Narrative duldet und selbst reproduziert.
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