Produktbild: Amelia

Amelia Roman

96

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.05.2022

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

3807 KB

Originaltitel

No Bones

Übersetzt von

Anna-Nina Kroll

Sprache

Deutsch

EAN

9783608118643

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

21.05.2022

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

3807 KB

Originaltitel

No Bones

Übersetzt von

Anna-Nina Kroll

Sprache

Deutsch

EAN

9783608118643

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  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    28.05.2022

    eBook (ePUB 3)

    Unruhige Zeiten

    Die irische Schriftstellerin Anna Burns beschreibt die Situation in den Unruhen der Jahre ab 1969. Der Roman „Amelia“erzählt die Empfindungen der 8jährigen Amelia. Erschreckend ist, wenn ein Kind schon ausrechnet, wann ihr Haus abbrennt. Die Brutalität ist bedrückend. Auch in den Familien geht ziemlich brutal zu. Für die Kinder ist es eine schwere Zeit, da ist es kein Wunder, das sie Schaden nehmen. Da kann man die heutige Situation in Ukraine so richtig verstehen und man hat Angst um die Kinder. Die Autorin hat das alles ungeschminkt geschrieben. Das Buch ist nichts für schwache Nerven, weil alles Realität war, da kann man sich nicht so leicht distanzieren. Den Milchmann habe ich auch schon gelesen, das gefiel mir etwas besser. Amelia war ihr Debütroman, der schon vor 20 Jahren geschrieben wurde. Trotzdem ist Amelia auch lesenswert.

  • Lesemama

    2/5

    16.08.2022

    eBook (ePUB 3)

    Unruhen in Irland

    Zum Buch: Als 1969 die Unruhen in Irland beginnen ist Amelia sieben Jahre alt und denkt nur an ihre Schätze, bekommt von dem ganzem Politischen nicht wirklich viel mit. In der Schule wird sie von den Lehrern gepiesackt, zuhause von Eltern und Geschwistern. Sie lernt damit zu leben. Am Ende der Unruhen ist Amelia mitte dreißig und wir haben fast dreißig Jahre ihr Leben begleitet. Meine Meinung: Ich fand eigentlich das Thema ganz interessant, aber mir war es oft viel zu langatmig und zu verwirrt. Auch sie vielen Namen verwirrten mehr, als sie dem Fluss der Story beitragen. Alles in allem sicher ein spannendes Thema, mich konnte das Buch allerdings nicht überzeugen. Für mich war es eine Aneinanderreihung von teilweise sehr belanglosen Dingen, teilweise von recht brutalen Vergehen. Sicher ist das Thema sehr erschütternd und auch emotional, aber es konnte mich irgendwie nicht wirklich erreichen. Leider war das Buch so gar nicht mein Fall.

  • Bewertung

    5/5

    06.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schonungslos authentisch

    Das Cover lässt eine etwas andere Geschichte vermuten. Durch die Beine des Kindes bleibt etwas verborgen, dass es nach der Kindheit der kleinen Amelia mit ihrer Geschichte noch weitergeht. Vielmehr sind es kleine Geschichten rund um Amelia herum. Dabei hat jedes Kapitel als Grundlage ein bestimmtes Ereignis, wobei Amelia nicht immer direkt beteiligt gewesen ist, sondern vielmehr Erzähler der Geschehnisse und deren Verknüpfungen. Schonungslos hangelt sich die Autorin entlang des Lebens von Amelia vom Beginn der Unruhen in Nordirland bis zum Ende. Schon die 7-jährige Amelia erlebt dabei grausame Dinge, die auch in ihrer Familie nicht halt machen. Es ist eine Kindheit, geprägt von Gewalt, Verlust und sehr viel Ungewissheit. Auch, als Amelia heranwächst und schließlich die verhasste Schule verlässt, sind die Folgen der Unruhen täglich spürbar. Die Charaktere sind dabei augrund des Schreibstils und der Einblicke in verschiedene Bereiche sehr authentisch. Bei einigen Geschichten waren die Zusammenhänge nicht gleich zum Beginn des Kapitels klar, sondern haben sich erst nach und nach erschlossen. Daher war dieses Buch auch unglaublich interessant, da es einen spannenden Teil der Geschichte nicht von oben preisgibt, sondern unten.

  • Melba

    5/5

    06.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schonungslos authentisch Das…

    Schonungslos authentisch Das Cover lässt eine etwas andere Geschichte vermuten. Durch die Beine des Kindes bleibt etwas verborgen, dass es nach der Kindheit der kleinen Amelia mit ihrer Geschichte noch weitergeht. Vielmehr sind es kleine Geschichten rund um Amelia herum. Dabei hat jedes Kapitel als Grundlage ein bestimmtes Ereignis, wobei Amelia nicht immer direkt beteiligt gewesen ist, sondern vielmehr Erzähler der Geschehnisse und deren Verknüpfungen. Schonungslos hangelt sich die Autorin entlang des Lebens von Amelia vom Beginn der Unruhen in Nordirland bis zum Ende. Schon die 7-jährige Amelia erlebt dabei grausame Dinge, die auch in ihrer Familie nicht halt machen. Es ist eine Kindheit, geprägt von Gewalt, Verlust und sehr viel Ungewissheit. Auch, als Amelia heranwächst und schließlich die verhasste Schule verlässt, sind die Folgen der Unruhen täglich spürbar. Die Charaktere sind dabei augrund des Schreibstils und der Einblicke in verschiedene Bereiche sehr authentisch. Bei einigen Geschichten waren die Zusammenhänge nicht gleich zum Beginn des Kapitels klar, sondern haben sich erst nach und nach erschlossen. Daher war dieses Buch auch unglaublich interessant, da es einen spannenden Teil der Geschichte nicht von oben preisgibt, sondern unten.

  • Bewertung

    aus Ilsenburg

    5/5

    05.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keine Zeit für Liebe

    Zuletzt hatte ich „Milchmann“ von Anna Burns gelesen und war begeistert von der ungewöhnlichen Annäherung an ihre Figuren sowie der realistisch erscheinenden Härte der Ereignisse. Deshalb wollte ich auch unbedingt ihren neuen Roman lesen. Mit „Amelia“ tauchen wir noch deutlicher, in meinen Augen maximal in den Nordirlandkonflikt ein. Die Brutalität, die „Milchmann“ vergleichsweise nur andeutet, wird hier filmreif herausgearbeitet. Die Leser*innen werden wirklich nicht geschont. Die Familien im Kontext des Romans sind arm und kinderreich. Allgegenwärtig ist zudem der Hass zwischen den Konfliktparteien. Die Troubles sind gekennzeichnet durch Straßenschlachten, Diebstahl und Hauszerstörung. Die Leute bringen sich gegenseitig um, Menschen verschwinden einfach, tauchen nie wieder auf. Männer wie Frauen verschanzen sich, kämpfen bis aufs Blut mit einfachsten Mitteln wie Knüppeln und Feuerhaken. Die britische Armee scheint nur zu kommen, um nach den Geschehnissen wieder aufzuräumen. Den Konflikt auseinanderhalten bzw. -treiben tut sie nicht. Über Allem schwebt die stete Sorge wie die Familie am Abend satt werden soll. Die permanente Angst wird mit Alkohol betäubt, der seinerseits die Probleme weiter anschürt. Die geschaffene Atmosphäre ist düster, das Leben zur Zeit der Troubles erscheint lieblos. Dabei sehnt sich Amelia ihr ganzes Leben lang nach Liebe, Aufmerksamkeit seitens der Eltern, Unterstützung von Geschwistern, gegenseitiges Verständnis unter Freunden, echte Zuneigung vom anderen Geschlecht. Doch all diese Selbstverständlichkeiten sind unter die Räder gekommen. Jeder kämpft nur noch ums nackte Überleben. Wie schon „Milchmann“ ist auch „Amelia“ ein fordernder Roman. Die Herausforderung liegt hier weniger in der Extravaganz des Schreibstils, mehr im Ertragen des Gelesenen sowie im Überwinden der Zeitsprünge. Die ausufernde Gewalt, der Alkoholkonsum rücken die Charaktere ins Befremdliche. Während „Milchmann“ für mich teilweise dystopische Züge hatte, weil ich mir gut vorstellen konnte, dass Selbiges in naher Zukunft auch möglich ist, ist meine Wahrnehmung hier rein historisch. Den behandelten Kriegszustand möchte ich mir für unsere Zeit nicht vorstellen, wohlwissend, dass viele Menschen dieser Erde unter ebendiesem Umständen leben müssen. Besonders sensibel erarbeitet wurde der Einfluss von Konflikt und Krieg auf die Lebensläufe der Betroffenen. Dadurch wird deutlich, dass ein Waffenstillstand oder ein ausgehandelter Frieden längst nicht gleichbedeutend mit einem normalen Leben ist. Dieser Aspekt des Romans hat mir am besten gefallen. Insgesamt wieder ein hervorragender Roman von Anna Burns und bestimmt nicht mein letzter.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (96)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sigrid Klonner

    Sigrid Klonner

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Amelia und die Troubles

    "Amelia" ist kein Roman, der sich unbedingt an einer strengen Handlungslinie orientiert. Als roter Faden dienen Jahreszahlen, die das Fortschreiten des Alters der Protagonistin markieren und die Verschärfungen des Nordirland-Konfliktes, der Gewalt, der Armut und der Versehrtheit der Menschen. Denn wie soll man zwanzig Jahre Terror unbeschadet überstehen? Meist wird aus der Perspektive Amelias erzählt, manchmal in der dritten, manchmal in der ersten Person. Es kommen aber auch Menschen in ihrem Umfeld zu Wort. In jedem Kapitel wird der*die Leser*in in eine neue Szene hineingeschleudert. Schonungslos, ohne Erbarmen und mit teils bitter-bissigem schwarzem Humor offenbaren sich die Auswirkungen der "Troubles" auf Familienverbände und Einzelne: Gewalt auf den Straßen steht an der Tagesordnung und spiegelt sich im Alltag wider. Dieses Buch zeigt weder Ursachen noch konkrete politische Hintergründe des Nordirland-Konflikts, sondern den Konflikt aus der Sicht von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Was manche als Manko sehen könnten, ist meiner Meinung nach aber ein Gewinn und auch erzähltechnisch logisch - der Fokus liegt konsequent auf den Figuren und nicht auf äußeren Umständen. Dadurch hat man das Gefühl ungefiltert die Geschehnisse vor Augen geführt zu bekommen und die angespannte Atmospähre wird greifbar. Mich persönlich stört es nicht, mich weiter zu informieren und mag Bücher gerne, die dazu anregen und Spielraum geben. (Ein Muss ist es nicht - das Buch funktioniert auch ohne geschichtliche Details und es geht ja auch um die Auswirkungen solcher Konflikte, die sich unter anderen Vorzeichen ebenso anderswo ereignen.) Mich hat dieses Buch gefesselt, hat mich hoffen und bangen lassen, mich verstört und erleichtert aufatmen lassen - es war eine regelrechte Achterbahnfahrt und garantiert nichts für schwache Nerven. Ebenso konnte mich der Roman erzähltechnisch, sprachlich und mit seiner episodenartigen Form überzeugen. Ein Leseereignis, das einen bestimmt nicht so leicht loslässt! Wer einen Feel-Good-Roman sucht, sollte aber lieber die Finger davon lassen.

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