Die Auswirkungen des heutigen Geldsystems sind enorm: Die sozial ungerechte Werteumverteilung, die Verschwendung von Ressourcen, der gesellschaftliche Werteverfall und die stille Enteignung durch den Kaufkraftverlust sind den meisten Menschen nicht wirklich bewusst. Benjamin Mudlack schafft hier mithilfe von Grafiken und eingängigen Erklärungen Abhilfe und zeigt Lösungsmöglichkeiten auf.
Der gelernte Bankkaufmann und diplomierte Wirtschaftsinformatiker hat durch seine unternehmerischen Tätigkeiten tiefe praktische Einblicke in die marktwirtschaftlichen Prozesse gewinnen können: „Wir Menschen sollten uns wieder mehr an den naturgegebenen dezentralen Konzepten orientieren. Mit zentralistisch-statischen Modellen (nicht nur bezogen auf das Geldsystem) werden wir niemals in der Lage sein, sich permanent verändernde Problemstellungen zu lösen. Die Tatsache, dass jeder Mensch individuell handelt, wird vom aktuellen System komplett ausgespart.“
„Obwohl allgegenwärtig, wird Geld von den wenigsten Menschen durchdacht und begriffen. Benjamin Mudlack liefert gut verständliche Anregungen, das nachzuholen.“
Carlos A. Gebauer – Rechtsanwalt und Publizist
„Dieses Buch gibt einen Einblick, was das Geldsystem bewirkt. hervorragend recherchiert, verständlich erklärt. ein Muss für alle, die das System durchschauen wollen und nach einem Lösungsweg suchen.“
Sachwert Magazin – Wissen für Anleger (Julien D. Backhaus)
„Wer ständig über Ungleichheit und Ungerechtigkeit klagt, aber die Ursache Geldsystem dabei komplett ausblendet, ist nicht glaubwürdig. Benjamin Mudlack legt den Finger in die Wunde.“
Titus Gebel – Unternehmer
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
1 Bewertungen
5 Sterne
(1)
4 Sterne
(0)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Sterne
(0)
Geldzeitenwende: Ein Must-Read
Bewertung am 07.02.2022
Bewertungsnummer: 1652878
Bewertet: Buch (Paperback)
Der Unternehmer und Wirtschaftsfachmann Benjamin Mudlack präsentiert mit seinem Buch Geldzeitenwende eine umfassende Analyse unseres heutigen Geldsystems und möglicher künftiger Entwicklungspfade für das Phänomen „Geld“. Sein Ziel ist es dabei, den Leser über die Eigenschaften eines „sozial gerechteren, effizienteren und ressourcenschonenden“ (S. 19) Geldsystems zu informieren. Die 236 Seiten umfassen dabei ein Vorwort des Ökonomen Dr. Markus Krall sowie ergänzende Ausführungen des renommierten Geldtheoretikers Professor Thorsten Polleit.
Am Anfang seines Buches stellt sich Mudlack die Frage, wo das Vertrauen in das heutige Geldsystem herkommt. Er zeigt dabei auf, dass es sich vermutlich um „ererbtes Vertrauen“ (S. 23) ohne sachliche Grundlage handelt, da es faktisch keine Berücksichtigung in unserem Bildungssystem findet und eine kritische Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit fast nicht vorkommt. Insbesondere würde man Menschen mit einer kritischen Auseinandersetzung mit unserem Geldsystem aus der Komfortzone holen, was ungemütlich ist und Abwehrreaktionen auslöst.
Mudlack weist darauf hin, dass Gold und Silber dank ihrer Knappheit echtes Geld sind und unser heutiges, zentralistisches Fiat-Geldsystem lediglich auf Kredit basiert. Dabei zeigt Mudlack umfangreich die aus dem Fiat-Gelsystem resultierenden Verwerfungen auf. Diese umfassen laut Mudlack die hohen Schulden des Staates und Privatsektors, die massive Ungleichheit der Einkommen und Vermögen, die veränderten gesellschaftlichen Werte, die Zombifizierung der Wirtschaft, ein marodes Bankensystem und eine umfassende Ressourcenverschwendung. Deshalb bezeichnet Mudlack den finalen Siegeszug des Fiat-Geldsystems, welches mit dem Ende des halbherzigen Brenton-Woods-Goldstandards eingeläutet wurde, auch als das „Verbrechen von 1971“ (S. 62).
Des Weiteren beschäftigt sich Mudlack intensiv mit dem Euro-Komplex. Er weist darauf hin, dass es insbesondere eine große Diskrepanz zwischen öffentlicher Wahrnehmung und harten Fakten gibt. „Die Medien und Politiker verkaufen den Bürgern den Euro gerne als Erfolgsgeschichte“ (S. 120). Dabei wird regelmäßig auf die deutsche Exportindustrie verwiesen. Dennoch haben gerade die Deutschen nicht vom Euro profitiert, denn sie verzeichnen „keine Fortschritte in der Arbeitsproduktivität seit Euroeinführung“ (S. 120) trotz massiven technologischen und digitalen Fortschritts. Ein Faktum, dass der Öffentlichkeit kaum bewusst ist. Darüber hinaus haben sich stetig die Probleme im Euroraum vergrößert, von wachsenden volkswirtschaftlichen Diskrepanzen bis hin zu explodierenden Schulden. Effektiv ist die europäische Währungsunion somit in einer Dauerkrise.
Auch die Bürger sind aufgrund von Phänomenen wie der Geldwertentwertung und hoher progressiver Steuern dank der kalten Progression unmittelbar von den Schattenseiten des Fiat-Geldsystems betroffen. Dabei weisen sowohl Mudlack wie auch Polleit in seinem Gastbeitrag darauf hin, dass es sich bei hohen progressiven Steuern um eine zentrale Forderung von Karl Marx handelt. Aufgrund dieses Problems und der Tatsache, dass alle Länder mit einem Fiat-Geldsystem Karl Marx fünfte Maßregel nach „Zentralisation des Kredites in den Händen des Staates durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol“ (S. 79) erfüllen, sprechen Mudlack und Polleit von einem „Zentralbank-Marxismus“ (S. 79 und S. 151).
Zum Ende des Buches geht Mudlack auf die Gefahren eines digitalen Zwangsgeldes ein. In einwandfreier Logik zeigt dabei Polleit in seinem Gastbeitrag auf, dass ein digitales Zwangsgeld in eine dystopische Tyrannei führen muss. Mudlack zeigt kämpferisch auf, dass diese „Chinarisierung der westlichen Welt“ (S. 163) verhindert werden muss. Im Rahmen eines Blicks in die Geschichte entwickelt er dabei positive Alternativen zu dem digitalen Zwangsgeld wie z.B. eine Neue Mark Banco als Kryptogeld, Goldgeld oder einen Wettbewerb um das beste Geld.
Insgesamt überzeugt das Buch mit seinem prägnanten und kurzweiligen Schreibstil. Mit diesem Buch ist es Mudlack gelungen, ein „Must-Read“ für jeden Ökonomen, Investor, Unternehmer, Politiker aber auch Otto Normalbürger zu verfassen.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.