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Produktbild: Eine gemeinsame Sache

Eine gemeinsame Sache

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2022

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/2,7 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Aubergine / Messing

Auflage

1. Auflage, neue Ausgabe

Originaltitel

French Braid

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5875-0

Beschreibung

Rezension

»Mit wachem, herzenswarmem Witz.« ("Berliner Morgenpost")
»[Eine] sorgfältige Beobachterin und zart ironische Formuliererin.«Sylvia Staude, Berliner Zeitung, 26. September 2022 ("Berliner Zeitung")
»Es ist wirklich ein wunderschönes Buch, das sieht aus wie eine ganz warme, kuschelige moderne Patchwork-Decke und es fühlt sich auch so an - das passt irgendwie auch zum Inhalt.«»Es ist einfach viel zu schnell vorbei!«Larissa Vassilian, SWR3, 04.09.2022 ("SWR 3")
»Anne Tyler, die sorgfältige Beobachterin und zart ironische Formuliererin, zeigt eine zerfasernde Familie.«»Man liest über andere, aber eigentlich über sich selbst und Menschen, die man kennt.«Sylvia Staude, Berliner Zeitung, 23.08.2022 ("Berliner Zeitung")
»Da ist kein Bumm, jedenfalls vordergründig nicht - das ist ganz fein beschrieben!«»Wie ein spannender Thriller ist dann auch eine eigentlich banale Szene beschrieben [...] das ist spannend, wie [Tyler] diese Familie seziert.«»Es geht um die Stimmung, um diese Tonalitäten zwischen den Menschen, das ist die Stärke des Buches.«Daniel Kaiser, NDR Kultur, 05.08.2022 ("NDR Kultur")
»Voll augenöffnend beschriebenem Alltag.«Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau, 22.07.2022 ("Frankfurter Rundschau")
»Entspannt erzählt die amerikanische Schriftstellerin vom ganz normalen, durchschnittlichen Leben in einem wohlhabenden westlichen Land.«»Man liest über andere, aber eigentlich über sich selbst und Menschen, die man kennt - beziehungsweise zu kennen glaubt. Hier werden sie durchschaut.«Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau, 14.06.2022 ("Frankfurter Rundschau")
»Ein einziges Lesevergnügen.«Brigitte, 08.06.2022 ("Brigitte")
»Mit feinem Witz, voller Empathie und so nah am Leben, dass sich jede und jeder im geschilderten Familienleben wiedererkennt.«Lucia Baumgartner, Salto Books, 07.06.2022 ("Salto Books")
»Mit 'Eine gemeinsame Sache' ist [Anne Tyler] eine humorvolle, berührende Sittengeschichte der amerikanischen Gesellschaft gelungen, die durch seine differenziert ausgearbeiteten Charaktere ein äusserst lebensnahes Familienporträt zeichnet.«Brigitte Meister, Züricher Unterländer, 25.05.2022 ("Züricher Unterländer")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2022

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/2,7 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Aubergine / Messing

Auflage

1. Auflage, neue Ausgabe

Originaltitel

French Braid

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5875-0

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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  • Bewertung

    5/5

    19.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über Menschen, die wir alle kennen...

    Anne Tyler erzählt die Geschichte der Familie Garrett aus Baltimore in drei Generationen von den 1950er Jahren bis heute. Dabei deckt sie nicht nur Geheimnisse auf, sondern zeigt, was Liebe, Enttäuschung, Stolz und Ablehnung bei jedem von uns zu bewirken vermag. Wie es uns zu dem formt, der wir heute sind. Unglaublich, welche Auswirkungen das Handeln eines einzigen Familienmitglieds über Generationen hinweg haben kann. Mit feinem Witz und viel Empathie erweckt Anne Tyler ihre amerikanische Mittelstandsfamilie zum Leben. Nie bösartig, aber mit leiser Ironie bisweilen ein bisschen boshaft. Ich habe jede Seite genossen!

  • Fredhel

    5/5

    27.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familienporträt

    Ich schätze an der Autorin Anne Tyler ihr Gespür für die Feinheiten, ihren Blick hinter die Fassade. In diesem Roman, übrigens in der Hörbuchversion hervorragend gesprochen von Dagmar Bittner, stellt sie uns die Familie Garett vor. Beginnend im Jahr 1959 begleitet sie Robin und Mercy Garett 60 Jahre lang, berichtet auch von ihren Kindern und Enkeln.  Robin und Mercy sind ein ungleiches Paar mit sehr unterschiedlichen Veranlagungen und Interessen. Sie bekommen drei Kinder, von denen jedes ebenfalls nur in groben Zügen einem Elternteil ähnelt. Im munteren Geplauder über das Alltagsleben dieser Familie sowie in kleinen Episoden wird jeder Garett skizziert, sodass man sich ein sehr genaues Bild machen kann. Obwohl man schon die Kinder von klein auf kennengelernt hat, so ist man doch vom weiteren Werdegang genauso überrascht wie deren Eltern. Dies ist ein Wohlfühlroman. Man sitzt wie ein unsichtbarer Beobachter mit im Zimmer, fühlt sich fast schon wie ein Teil der Familie, deren Leben unaufgeregt wie ein steter Strom an einem vorüberzieht. Nie wird es langweilig, obwohl in all den Jahren nichts wirklich Sensationelles geschieht. Hinterher denkt man noch mal gerne an die einzelnen Figuren zurück und wünscht sich fast schon eine Fortsetzung, damit man auch noch mehr von den Urenkeln erfahren kann.

  • TochterAlice

    aus Köln

    5/5

    22.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Verflechtungen der…

    Die Verflechtungen der Familie Garrett Wie schade ist es oft, wenn Titel nicht aus dem Original übersetzt werden, hier "The French Brade", also der französische Zopf. In dem bereits so undenkbar viele Verflechtungen enthalten sind, dass man sie kaum zählen. So ist es auch in der Familie Garrett? Oder sind es eher kaum welche? Manchmal kommt es dem Leser so vor, doch es sind die Verflechtungen, die Windungen, auf denen wieder und immer wieder in den Familienclan zurückgefunden wird. Mutter, Vater und drei Kinder; zwei Töchter, ein Sohn. Groß der Unterschied zwischen den älteren Mädchen und dem kleinen Bruder. Fremd auch die jeweiligen Welten, aber nicht nur zwischen alt und jung: Manchmal kommt es mir beim Lesen so vor, als würde jedes einzelne Familienmitglied auf einem eigenen Planeten in der Galaxis schweben - vielleicht verloren, vielleicht einsam. Vor allem jedoch in seinem ureigenen Modus. Der hier jedem zu eigen ist: vor allem fährt die Mutter der Familie, eine Art Freizeit-Künstlerin, aus der dann aber mehr wird, von Beginn an ihren eigenen Stiefel: sie kocht nicht, sie kümmert sich um die Kinder, nur wenn sie nicht malt und vor allem verhilft sie sich quasi sukzessive nicht nur zu einem eigenen Atelier, sondern zu einem eigenen Heim. Oh, wie ich sie beneide. Man sieht also: Eigenständigkeit einer Frau kann Emanzipation sein, sie muss es aber nicht. Es kann auch um Selbstentfaltung, um einen eigenen Weg gehen, ohne etwas vernachlässigen zu wollen. Was man dann zwangsläufig doch tut. Dies nur als ein Beispiel für den Entwurf eines Charakters durch die großartige Anne Tyler. Dieser Roman enthält noch so manch anderen und ein jeder ist die Lektüre wert! Probieren Sie es aus, es lohnt sich unbedingt!

  • Birkatpet

    aus Wesseling

    5/5

    29.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    “Jede Ehe hat ihre Phasen.…

    “Jede Ehe hat ihre Phasen. Man könnte fast sagen, jede Ehe besteht aus mehreren Leben. Du kannst eine gute Ehe oder eine schlechte Ehe führen, und beide Male ist es dieselbe, nur zu unterschiedlichen Zeiten.” (S.105) Ganz klar ist dieses Buch optisch ein Blickfang und dabei auch noch so passend zum Inhalt. Mit dem Äußeren des Romans assoziiere ich eine Patchworkdecke, eine bunte, nach und nach zusammengenähte Fläche aus vielen Einzelteilen. die am Ende ein Ganzes ergeben, ob sie nun wollen oder nicht….und dieses spiegelt für mich für den Roman perfekt. Ich muss also tatsächlich bei diesem Roman etwas machen, was ich sonst nicht tue….die Hülle lobend erwähnen….im Übrigen ist die Originalausgabe optisch das komplette Gegenteil. Aber nun schlag ich das Buch mal auf und konzentriere mich auf das Wesentliche. Ich lande im März 2010 und stehe mit dem jungen Pärchen Serena und James am Bahnhof von Philadelphia und warte mit ihnen auf den Zug nach Baltimore, wo die beiden leben. In Philly leben James’ Eltern und heute war also das erste Kennenlernen. Am Bahnhof glaubt Serena ihren Cousin in einem Mann zu erkennen, der ebenfalls auf seinen Zug warte. Für James völlig unverständlich, wie man seine eigene Familie nicht erkennen kann, denn in seiner großen Familie kennt jede*r jede*n, ist ja schließlich Familie, ein großes Ganzes. “Das Problem mit großen, offenen Familien war ihre Beschränktheit in Bezug auf weniger offene Familien” (S.23) Ausgehend von diesen beiden Personen und ihrem Dialog über Familie wirft mich Anne Tyler nun ins Jahr 1959 und ich lerne die Chronik der Familie Garrett kennen mit Stopps in den Jahren 1990, 1997, 2014 und schließlich 2020. Serena’s Wurzeln und was es heißt, wenn sie meint “Selbst wenn alle Garrets zusammenkamen - der Funke sprang gewissermaßen nie über.” (S.30) ““Genau so funktioniert es in einer Familie” sagte sie. “Man erweist sich gegenseitig kleine Gefälligkeiten - verbirgt die eine oder andere unangenehme Wahrheit, sieht über diese oder jene Selbsttäuschung hinweg. Kleine Freundlichkeiten.” “Und kleine Grausamkeiten.” “Und kleine Grausamkeiten.” bestätigte sie….” (S. 347) Bis ich dieses Buch aufschlug, dachte ich wirklich ich sei kaputt, habe an mir gezweifelt, denn irgendwo haben mich viele Bücher in den letzten Monat sehr begeistert, aber so der vom-Hocker-Hauer und mich in Begeisterungsstürme versetzende Roman war nicht dabei. Heute weiß ich, ich bin nicht kaputt, gefehlt hat nur ein Roman wie dieser. Hierbei ist nicht das “was” entscheidet, also nicht die Story an sich, sondern das “wie” und die Antwort ist klar : so und nicht anders. Ich feiere dieses Buch, ich feiere diese Sprache, ich feiere diese feine Beobachtungsgabe von Alltäglichem, ich feiere diesen subtilen und präzisen Stil und ich feiere mein lesendes Nichtkaputtsein dank dieser 352 Seiten. Ich habe für mich hier gerade eine ganz tolle Erzählerin dazugewonnen und bin so gespannt, was noch alles von ihr in meinen Händen landet, aber fürs Erste genieße ich diesen Flug und das wohlige Gefühl. PS: aus den Händen zu legen war mir fast unmöglich.

  • Birkatpet

    aus Wesseling

    5/5

    29.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frühlingshighlight

    “Jede Ehe hat ihre Phasen. Man könnte fast sagen, jede Ehe besteht aus mehreren Leben. Du kannst eine gute Ehe oder eine schlechte Ehe führen, und beide Male ist es dieselbe, nur zu unterschiedlichen Zeiten.” (S.105) Ganz klar ist dieses Buch optisch ein Blickfang und dabei auch noch so passend zum Inhalt. Mit dem Äußeren des Romans assoziiere ich eine Patchworkdecke, eine bunte, nach und nach zusammengenähte Fläche aus vielen Einzelteilen. die am Ende ein Ganzes ergeben, ob sie nun wollen oder nicht….und dieses spiegelt für mich für den Roman perfekt. Ich muss also tatsächlich bei diesem Roman etwas machen, was ich sonst nicht tue….die Hülle lobend erwähnen….im Übrigen ist die Originalausgabe optisch das komplette Gegenteil. Aber nun schlag ich das Buch mal auf und konzentriere mich auf das Wesentliche. Ich lande im März 2010 und stehe mit dem jungen Pärchen Serena und James am Bahnhof von Philadelphia und warte mit ihnen auf den Zug nach Baltimore, wo die beiden leben. In Philly leben James’ Eltern und heute war also das erste Kennenlernen. Am Bahnhof glaubt Serena ihren Cousin in einem Mann zu erkennen, der ebenfalls auf seinen Zug warte. Für James völlig unverständlich, wie man seine eigene Familie nicht erkennen kann, denn in seiner großen Familie kennt jede*r jede*n, ist ja schließlich Familie, ein großes Ganzes. “Das Problem mit großen, offenen Familien war ihre Beschränktheit in Bezug auf weniger offene Familien” (S.23) Ausgehend von diesen beiden Personen und ihrem Dialog über Familie wirft mich Anne Tyler nun ins Jahr 1959 und ich lerne die Chronik der Familie Garrett kennen mit Stopps in den Jahren 1990, 1997, 2014 und schließlich 2020. Serena’s Wurzeln und was es heißt, wenn sie meint “Selbst wenn alle Garrets zusammenkamen - der Funke sprang gewissermaßen nie über.” (S.30) ““Genau so funktioniert es in einer Familie” sagte sie. “Man erweist sich gegenseitig kleine Gefälligkeiten - verbirgt die eine oder andere unangenehme Wahrheit, sieht über diese oder jene Selbsttäuschung hinweg. Kleine Freundlichkeiten.” “Und kleine Grausamkeiten.” “Und kleine Grausamkeiten.” bestätigte sie….” (S. 347) Bis ich dieses Buch aufschlug, dachte ich wirklich ich sei kaputt, habe an mir gezweifelt, denn irgendwo haben mich viele Bücher in den letzten Monat sehr begeistert, aber so der vom-Hocker-Hauer und mich in Begeisterungsstürme versetzende Roman war nicht dabei. Heute weiß ich, ich bin nicht kaputt, gefehlt hat nur ein Roman wie dieser. Hierbei ist nicht das “was” entscheidet, also nicht die Story an sich, sondern das “wie” und die Antwort ist klar : so und nicht anders. Ich feiere dieses Buch, ich feiere diese Sprache, ich feiere diese feine Beobachtungsgabe von Alltäglichem, ich feiere diesen subtilen und präzisen Stil und ich feiere mein lesendes Nichtkaputtsein dank dieser 352 Seiten. Ich habe für mich hier gerade eine ganz tolle Erzählerin dazugewonnen und bin so gespannt, was noch alles von ihr in meinen Händen landet, aber fürs Erste genieße ich diesen Flug und das wohlige Gefühl. PS: aus den Händen zu legen war mir fast unmöglich.

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