Produktbild: Öl und Bienen

Öl und Bienen Roman

3

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.02.2022

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

3987 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783608118384

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

19.02.2022

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

3987 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783608118384

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  • annlu

    4/5

    03.03.2022

    eBook (ePUB 3)

    ungewöhnliche Geschichte rund um dörfliche Legenden

    „Beutenberge“, fährt er fort, wie jemand, der einen großen Gedanken wiederaufnimmt. „Dieser Ort war ein Ort von Bedeutung. Und das lag am Erdöl. Oder am Traum vom Erdöl...“ Sommer, 1979: Beutenberge, ein winziger Ort im Havelland, ist der Rest dessen, was vom großen Traum der Erdölförderung übriggeblieben ist. Dort wohnt der fünfunddreißigjährige Ihmsche bei seiner Mutter und lebt in den Tag hinein. Mit seinen Freunden Blutblase und Krücke betrinkt er sich Tag um Tag und hört illegale Musik aus dem Westen. Doch dann ändert sich alles, als eine Reihe Frauen ins Dorf einfällt und ausgerechnet den Ihmschen heiraten wollen. Der Roman beginnt mit den in der Zwischenzeit gealterten Freunden Blutbalse und Krücke. Sie erinnern sich nicht nur an die gemeinsame Zeit im Sommer 1979 zurück, sondern erzählen auch die Vorgeschichte von Beutenberge und was das Ganze mit Erdöl zu tun hat. So bekommt der Leser die Legende über die Wutznermänner serviert, die – angeblich – Erdöl erspüren konnten. Doch der Traum vom schwarzen Gold erfüllte sich nicht, auch nicht als die Siedlung Beutenberge extra zur Gewinnung von Erdöl gebaut wurde. Dafür brachte er den Männern reichlich Unglück. Als letzter in der Ahnenreihe steht der Ihmsche – eigentlich Lothar Ihm, der das Havelland eigentlich verlassen wollte und dann doch noch als Säufer bei seiner Mutter gelandet ist. Der Sommer 1979 bringt nicht nur ihn, sondern auch seine beiden Freunde ganz schön durcheinander. Die drei bei ihren Freizeitbeschäftigungen zu beobachten war nicht ganz so leicht zu lesen. Das ständige Gesaufe und die Perspektivlosigkeit fand ich anstrengend. Und dann waren da noch die drei alten Damen, die in die Geschichte der Wutznermänner eine Rolle spielen und sich auch in das Leben des Ihmschen ordentlich einmischen. Eine davon ist seine Mutter, die in diesem Sommer stirbt. Als letzten Wunsch setzt sie eine Heiratsannonce, die so manche Frau in das kleine Nest bringt. Unter anderem Agnes, die sich bald als die Herrin über die willigen Männer etabliert und einen Hauch von Mystik ins Buch bringt. Was soll ich von der Geschichte halten? Ich bin mir nicht ganz sicher. Zum einen war sie recht speziell, lange Zeit auf Grund der Umstände deprimierend um dann einen Schwenk zu machen und einige undurchsichtige, geheimnisvolle Seiten zu bekommen. Dadurch lässt sie sich nicht recht einem Genre zuordnen. Genauso wenig kann ich eine klare Einschätzung der Geschichte geben. Zum einen hatte sie Seiten an sich, die ich anstrengend zu lesen fand (besonders das viele Saufen) zum anderen hat sie sich in eine gänzlich ungewöhnliche und so gar nicht erwartete Richtung entwickelt, die etwas an sich hatte, das mir gefiel. Alles in allem vergebe ich für den Roman 3,5 Sterne, die ich auf 4 aufrunde, da die Geschichte doch noch in mir nachhallte.

  • J. Kaiser

    4/5

    05.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Richtige Dorfgeschichte

    Klapptext: Die Zeiten, in denen man in Beutenberge den Siegeszug des Erdöls ersehnte, sind längst vorbei. Fazit: Die betroffenen Personen taumeln bereits vor der Wende in diverse Katastrophen. Lothar spricht dem Alkohol reichlich zu. Wegen eines Unfalls sitzt er den lieben langen Tag zu Hause bei seiner Mutter herum. Dabei unterstützen ihn die beiden Kumpels Blutblase und Krücke. Beide nicht gerade auf der Sonnseite zu Hause. Ihre Beschäftigung ist das Hören von Rockmusik, welche eingeschmuggelt wurde. Lothar Ihm hat Angst vor Frauen. Nach dem Tod seiner Mutter geben Tante Nickel und Elfriede Schrebnitz eine Hochzeitsannonce auf. Bald steht nicht nur Agnes vor der Türe, sondern viele Heiratskandidatinnen. Die drei sind hoffnungslos überfordert. Sie taumeln von einem Gefühlschaos ins andere. Das Lesen ist sehr unterhaltsam und das Ende ist so nie und nimmer vorauszusehen. Das Lesen ist nach meiner Meinung ein grossartiges Vergnügen.

  • easymarkt3

    3/5

    06.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Urige Episoden aus dem Leben in der DDR mit schrulligen Typen!

    Die Havelländische Heide mit den Orten Beutenberge und Nauen spielen in diesen doch recht eigenartigen Szenen um erhoffte Ölfunde in dieser Gegend und um Bienen in einem Loch im Verputz des Hauses eine große Rolle. Sowohl der Wurzelpeter-Kräuterlikör als auch viele Schultheiss-Bierchen beflügeln die teils witzigen Dialoge rund um ramponierte Personen wie der Maurer Ihmsche, der eigentlich Lothar Wutzner heißt, und dessen Vater Egon Wutzner nach dem Vorbild seines Vaters nach Erdöl gegraben hat. Seine zwei Kumpel Blutblase und Krücke sind Ihmsches‘ langjährige Freunde. Der Zeitraum dieser Geschichten spannt sich von 1920 bis zum Sommer 1992. Am Ende ist Ihmscher in der psychiatrischen Klinik in Potsdam verstorben, die verlassene Siedling in Beutenberge dem Erdboden gleichgemacht. Es schwingt eine Melancholie zwischen Alkohol und Schallplattenmusik in diesen Provinznest-Geschichten mit, als trauere man den Zeiten in der DDR nach.

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