Produktbild: Und habt ihr denn etwa keine Träume

Und habt ihr denn etwa keine Träume Erzählungen

1

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.04.2022

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

518 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841229694

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

11.04.2022

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

518 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841229694

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Neben ihren berühmten Romanen…

MaWiOr aus Halle am 09.05.2022

Bewertungsnummer: 2769494

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Neben ihren berühmten Romanen „Das siebte Kreuz“ und „Transit“, die zur Weltliteratur gehören, hat die Schriftstellerin Anna Seghers (1900-1983) auch zahlreiche Erzählungen geschrieben, die ebenfalls zur schönsten Prosa der deutschen Literatur im 20. Jahrhundert zählen. Mit „Und habt ihr denn etwa keine Träume“ ist im Aufbau Verlag eine Auswahl ihrer schönsten Erzählungen erschienen. Die vierzehn Erzählungen sind jedoch nur ein Bruchteil aus ihrem umfangreichen erzählerischen Werk. Die Erzählungen gestatteten Seghers, sich unmittelbarer mit Zeit- und Gesellschaftsveränderungen auseinanderzusetzen. Den Auftakt macht die frühe Erzählung „Die Ziegler“ (1928), in der sie mit Marie Ziegler eine eindrucksvolle Frauengestalt schilderte. In der Erzählung „Das Argonautenschiff“ aus dem Jahre 1948 griff Seghers mit der Iason-Sage einen Stoff aus der griechischen Mythologie auf, in welcher Iason mit seinen Argonauten in See sticht, um das goldene Vlies zu holen. Die Geschichte, in der die Autorin auch ihr Heimkehrerschicksal verarbeitete, wurde allerdings erst 1953 in der DDR veröffentlicht. Seghers bekannteste Erzählung ist sicher „Der Ausflug der toten Mädchen“, die in den letzten Kriegsjahren entstand und 1946 in New York erschien. In der Rahmenhandlung erlebt die Ich-Erzählerin in einem abgelegenen mexikanischen Dorf beim Spazierengehen einen Tagtraum, der sie ins Jahr 1913 zurückversetzt. In der Binnenhandlung erinnert sie sich an einen Schulausflug auf dem Rhein. Erzählt werden dabei die Lebens- und Leidensgeschichten ihrer Mitschüler und Lehrer, die dann später im zweiten Weltkrieg auf tragische Art und Weise ums Leben kommen. Die abschließende Erzählung „Der Schlüssel“ stammt aus dem Erzählband „Drei Frauen aus Haiti“, der 1980 veröffentlicht wurde. Ergänzt wird die Aufbau-Ausgabe durch die umfangreiche Einleitung „Von der Kraft der Schwachen“ von Ingo Schulze, der auch die Auswahl der Erzählungen vorgenommen hat.

Neben ihren berühmten Romanen…

MaWiOr aus Halle am 09.05.2022
Bewertungsnummer: 2769494
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Neben ihren berühmten Romanen „Das siebte Kreuz“ und „Transit“, die zur Weltliteratur gehören, hat die Schriftstellerin Anna Seghers (1900-1983) auch zahlreiche Erzählungen geschrieben, die ebenfalls zur schönsten Prosa der deutschen Literatur im 20. Jahrhundert zählen. Mit „Und habt ihr denn etwa keine Träume“ ist im Aufbau Verlag eine Auswahl ihrer schönsten Erzählungen erschienen. Die vierzehn Erzählungen sind jedoch nur ein Bruchteil aus ihrem umfangreichen erzählerischen Werk. Die Erzählungen gestatteten Seghers, sich unmittelbarer mit Zeit- und Gesellschaftsveränderungen auseinanderzusetzen. Den Auftakt macht die frühe Erzählung „Die Ziegler“ (1928), in der sie mit Marie Ziegler eine eindrucksvolle Frauengestalt schilderte. In der Erzählung „Das Argonautenschiff“ aus dem Jahre 1948 griff Seghers mit der Iason-Sage einen Stoff aus der griechischen Mythologie auf, in welcher Iason mit seinen Argonauten in See sticht, um das goldene Vlies zu holen. Die Geschichte, in der die Autorin auch ihr Heimkehrerschicksal verarbeitete, wurde allerdings erst 1953 in der DDR veröffentlicht. Seghers bekannteste Erzählung ist sicher „Der Ausflug der toten Mädchen“, die in den letzten Kriegsjahren entstand und 1946 in New York erschien. In der Rahmenhandlung erlebt die Ich-Erzählerin in einem abgelegenen mexikanischen Dorf beim Spazierengehen einen Tagtraum, der sie ins Jahr 1913 zurückversetzt. In der Binnenhandlung erinnert sie sich an einen Schulausflug auf dem Rhein. Erzählt werden dabei die Lebens- und Leidensgeschichten ihrer Mitschüler und Lehrer, die dann später im zweiten Weltkrieg auf tragische Art und Weise ums Leben kommen. Die abschließende Erzählung „Der Schlüssel“ stammt aus dem Erzählband „Drei Frauen aus Haiti“, der 1980 veröffentlicht wurde. Ergänzt wird die Aufbau-Ausgabe durch die umfangreiche Einleitung „Von der Kraft der Schwachen“ von Ingo Schulze, der auch die Auswahl der Erzählungen vorgenommen hat.

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