Produktbild: Literarisches Schreiben

Literarisches Schreiben Grundlagen und Möglichkeiten

1

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.03.2022

Abbildungen

mit 30 Fotos

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

285

Maße (L/B/H)

20,2/12,4/2,5 cm

Gewicht

316 g

Farbe

Silbergrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-011351-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.03.2022

Abbildungen

mit 30 Fotos

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

285

Maße (L/B/H)

20,2/12,4/2,5 cm

Gewicht

316 g

Farbe

Silbergrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-011351-6

Herstelleradresse

Reclam Philipp Jun.
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
DE

Email: auslieferung@reclam.de

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(1)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Das Literarische Schreiben und seine vielen Gesichter

Libertine Literatur am 31.03.2023

Bewertungsnummer: 1911880

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sich hinsetzen und Ideen zu Papier bringen. So kann Schreiben aussehen. Um wie viel komplexer die Fragen sind, die an das Literarische Schreiben gestellt werden können, vielleicht sogar müssen, um darüber sprechen zu können, zeigt Zanetti in ›Literarisches Schreiben‹. Sein Buch betrachtet nicht nur den mechanischen Teil des Schreibens, von der Idee bis hin zu Veröffentlichung wendet er sich dem Thema zu. Denn wie hängen beispielsweise Überarbeitungen und das Schreiben zusammen? Bei bekannten zeitgenössischen Romanen bekommen die Leser:innen ältere Manuskriptversionen selten zu Gesicht, dennoch gibt es sie. Überarbeitungen wirken auf das Schreiben ein, ebenso das Vorlesen oder Veröffentlichen, das Sammeln von Ideen und das Skizzieren. »Die Schreibprojekte sind in diesen Fällen durch fortlaufende Korrekturprozesse gekennzeichnet, und zwar durch Korrekturprozesse, durch die sich auch die ›Regeln‹ des Schreibens laufend ändern können.« ›Literarisches Schreiben‹ zeigt unterschiedliche Bedingungen des Literarischen Schreibens. Zanetti ist Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Zürcher Universität und lehrte einige Jahre am Literaturinstitut der Universität Hildesheim. Während in Deutschland Studiengänge zum Literarischen oder Kreativen Schreiben vergleichsweise noch eine Seltenheit sind, finden sie in Amerika weite Verbreitung. Um das Schreiben in seiner Unterschiedlichkeit zumindest teilweise zu erfassen, betrachtet ›Literarisches Schreiben‹ unterschiedliche bekannte Autor:innen und Schreibprojekte. Von Achleitner, über Dickinson und Dürrenmatt bis hin zu Beckett und Zola. »Der alte Streit zwischen Genialität und Handwerk […] entzündet sich zwar bis heute immer wieder, besonders im Hinblick auf die Frage nach der Lernbarkeit literarischen Schreibens an sogenannten Schreibschulen« Doch nicht nur dem Schreiben an sich wendet Zanetti sich zu. Auch das Nichtschreiben findet Platz im Prozess des Literarischen Schreibens. Eines wird in ›Literarisches Schreiben‹ schon nach wenigen Seiten deutlich: Zanetti nimmt das Schreiben in seinen Facetten ernst. ›Literarisches Schreiben‹ ist keine wohlmeinende Ratgeberliteratur mit leicht verdaulichen Tipps oder Erfolgsversprechen. Die Informationsdichte ist hoch, denn Zanetti schaut beim Schreiben über das Schreiben genau hin. Scheint jeden Vorgang des Literarischen Schreibens so präzise und detailreich beschreiben zu wollen, wie möglich. »Sei gespannt auf das, was in deinem Schreiben noch passieren kann! Das ist vermutlich der einzige Rat, den man angehenden Schriftstellerinnen und Schriftstellern mit gutem Gewissen auf den Weg geben kann.« ›Literarisches Schreiben‹ ist kein Ratgeber für Autor:innen – es enthält keine Tipps dazu, wie geschrieben werden sollte. Vielmehr beinhaltet es jede Menge Wissen über das Literarische Schreiben, beobachtet dessen vielseitige Vorgänge genau und beleuchtet die unterschiedlichsten Schreibprojekte.

Das Literarische Schreiben und seine vielen Gesichter

Libertine Literatur am 31.03.2023
Bewertungsnummer: 1911880
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sich hinsetzen und Ideen zu Papier bringen. So kann Schreiben aussehen. Um wie viel komplexer die Fragen sind, die an das Literarische Schreiben gestellt werden können, vielleicht sogar müssen, um darüber sprechen zu können, zeigt Zanetti in ›Literarisches Schreiben‹. Sein Buch betrachtet nicht nur den mechanischen Teil des Schreibens, von der Idee bis hin zu Veröffentlichung wendet er sich dem Thema zu. Denn wie hängen beispielsweise Überarbeitungen und das Schreiben zusammen? Bei bekannten zeitgenössischen Romanen bekommen die Leser:innen ältere Manuskriptversionen selten zu Gesicht, dennoch gibt es sie. Überarbeitungen wirken auf das Schreiben ein, ebenso das Vorlesen oder Veröffentlichen, das Sammeln von Ideen und das Skizzieren. »Die Schreibprojekte sind in diesen Fällen durch fortlaufende Korrekturprozesse gekennzeichnet, und zwar durch Korrekturprozesse, durch die sich auch die ›Regeln‹ des Schreibens laufend ändern können.« ›Literarisches Schreiben‹ zeigt unterschiedliche Bedingungen des Literarischen Schreibens. Zanetti ist Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Zürcher Universität und lehrte einige Jahre am Literaturinstitut der Universität Hildesheim. Während in Deutschland Studiengänge zum Literarischen oder Kreativen Schreiben vergleichsweise noch eine Seltenheit sind, finden sie in Amerika weite Verbreitung. Um das Schreiben in seiner Unterschiedlichkeit zumindest teilweise zu erfassen, betrachtet ›Literarisches Schreiben‹ unterschiedliche bekannte Autor:innen und Schreibprojekte. Von Achleitner, über Dickinson und Dürrenmatt bis hin zu Beckett und Zola. »Der alte Streit zwischen Genialität und Handwerk […] entzündet sich zwar bis heute immer wieder, besonders im Hinblick auf die Frage nach der Lernbarkeit literarischen Schreibens an sogenannten Schreibschulen« Doch nicht nur dem Schreiben an sich wendet Zanetti sich zu. Auch das Nichtschreiben findet Platz im Prozess des Literarischen Schreibens. Eines wird in ›Literarisches Schreiben‹ schon nach wenigen Seiten deutlich: Zanetti nimmt das Schreiben in seinen Facetten ernst. ›Literarisches Schreiben‹ ist keine wohlmeinende Ratgeberliteratur mit leicht verdaulichen Tipps oder Erfolgsversprechen. Die Informationsdichte ist hoch, denn Zanetti schaut beim Schreiben über das Schreiben genau hin. Scheint jeden Vorgang des Literarischen Schreibens so präzise und detailreich beschreiben zu wollen, wie möglich. »Sei gespannt auf das, was in deinem Schreiben noch passieren kann! Das ist vermutlich der einzige Rat, den man angehenden Schriftstellerinnen und Schriftstellern mit gutem Gewissen auf den Weg geben kann.« ›Literarisches Schreiben‹ ist kein Ratgeber für Autor:innen – es enthält keine Tipps dazu, wie geschrieben werden sollte. Vielmehr beinhaltet es jede Menge Wissen über das Literarische Schreiben, beobachtet dessen vielseitige Vorgänge genau und beleuchtet die unterschiedlichsten Schreibprojekte.

Kundinnen und Kunden meinen

Literarisches Schreiben

von Sandro Zanetti

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Literarisches Schreiben
  • Einleitung

    1 Grundlagen: Aspekte, Modelle, Fragen

    1.1 Sprache, Schreibwerkzeuge, Körper

    1.2 Rhetorik und Poetik

    1.3 Genialität oder Handwerk?

    1.4 Vom Abschreiben zum Selberschreiben

    1.5 Das Verhältnis zur Tradition

    1.6 Prozess-, Ergebnis- und Persönlichkeitsorientierung

    1.7 Schreibprozessforschung

    1.8 Literarisches Schreiben: poetische Verfahren

    1.9 Welche Form? Welcher Inhalt?

    2 Momente: von den ersten Ideen bis zur Veröffentlichung

    2.1 Wahrnehmungen, Lektüren, Erinnerungen, Ideen

    2.2 Einfälle, erste Notizen, Stoffe, Skizzen, Pläne

    2.3 Öffnungen nach außen: Rekurrieren, Aneignen

    2.4 Im Zickzack: zwischen Schreibstrom und Unterbrechung

    2.5 Die Arbeit am eigenen Stil

    2.6 Variieren, Ergänzen, Streichen, Verdichten

    2.7 Überarbeitung und Redaktion – Mentorat und Lektorat?

    2.8 Vorlesen, Aufführen, Veröffentlichen

    2.9 Wie weiter?

    3 Möglichkeiten: Schreibprojekte von Achleitner bis Zola

    3.1 Friedrich Achleitner: Spiel mit dem Quadrat

    3.2 André Breton, Philippe Soupault, Jack Kerouac: Los!

    3.3 Emily Dickinson: Prozessualität und Variantenbildung

    3.4 Friedrich Dürrenmatt: Wiedererinnern, Umarbeiten

    3.5 Ernst Jandl, Oskar Pastior: Übersetzen mit dem Ohr

    3.6 Elfriede Jelinek: Arbeiten mit Zitaten

    3.7 Stéphane Mallarmé, Samuel Beckett: Verknappung

    3.8 Peter K. Wehrli: Literarische Momentaufnahmen

    3.9 Émile Zola und die Folgen: Poesie des Alltags

    Zum Schluss: Nichtschreiben (Wahrnehmen, Ausgehen, Nachdenken)

    Literaturhinweise

    Basisglossar

    Abbildungs- und Textnachweis

    Rückblick und Dank