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Herkunft Ein autobiographischer Familienroman über die Lehrjahre der Bundesrepublik — Roman

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Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2022

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

592

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

408 g

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06167-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2022

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

592

Maße (B/H)

12/18,7 cm

Gewicht

408 g

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06167-2

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    20.03.2022

    eBook (ePUB)

    Gestörte Familie

    Der Roman „Herkunft“ von dem Schriftsteller Oskar Roehler fängt ganz gut an mit autobiografischen Zügen. Er geht über drei Generationen. Erich Freitag kommt aus der Gefangenschaft nach Hause. Die Ankunft ist zwar etwas eigenartig, aber der Teil gefiel mir am Besten. Später erzählt der Enkel Robert sein Aufwachsen. Robert wächst erst bei den Großeltern auf. Mit sechs Jahren nimmt ihn sein Vater mit nach Berlin. Da wächst er ziemlich allein auf. Sein Schicksal ist mir etwas überfrachtet. Er wächst in der Zeit auf, als die RAF tätig war und der Rauschgiftkonsum nimmt rapide zu. Der Schreibstil des Aurors ist ungeschönt und schonungslos

  • Gertie G.

    aus Wien

    3/5

    09.04.2022

    eBook (ePUB)

    Hat mich nicht überzeugt

    Die Ereignisse dieses autobiografischen Romans erstrecken sich von der Heimkehr des Erich Freytag aus der russischen Kriegsgefangenschaft bis hin zur Gegenwart. In drei Erzählsträngen, die jeweils eine Generation umfassen, erzählt Autor Oskar Roehler die Geschichte der Familie Freytag, die gleichsam die Geschichte Deutschlands nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs symbolisieren soll. Der Handlungsstrang des Kriegsheimkehrers mit seiner Sprachlosigkeit und seinem Unvermögen auch nur einen Hauch Empathie für seine Frau, die sich in Marie, Erichs Schwester verliebt hat, ist bezeichnend für die Traumata der Kriegsgeneration. Erst als Erich seine Gartenzwerge-Fabrik aufbaut, scheint er ein wenig aus sich herauszugehen. Mit Sohn Rolf hat er ein, für die damalige Zeit, halbwegs normales Verhältnis. Allerdings ist er mit seiner Berufswahl, Rolf will Schriftsteller werden, nicht einverstanden. Auch Nora, die aus einer wohlhabenden Familie stammt, für die sie sich schämt, findet nicht die ungeteilte Zustimmung Erichs. Die nächste Generation Nora und Rolf ist zwar ein Symbol für die Aufbruchsstimmung und den Wiederaufbau, aber auch gleichzeitig ein Symbol für Verdrängung. Der Selbstmord von Rolf und Nora, die am Leben scheitern, scheint hier vorprogrammiert. Übrig bleibt Sohn Robert, der bei den Großeltern aufwächst, und mit sich selbst und seiner Umwelt im Clinch liegt. Meine Meinung: Ich kannte den Autor Oskar Roehler bislang nicht und bin mit großer Neugier an diesen Roman herangegangen. Leider hat mich das Buch nicht wirklich gepackt. Manches ist chronologisch geordnet erzählt, manches nicht. Manches ist schlüssig dargestellt, manches nicht. Oftmals werde ich auf eine spätere Stelle im Text vertröstet. Es scheint, als wäre dies eine ganz normale Geschichte einer ganz normalen Familie aus dem Deutschland der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart. Einige Szenen klingen sehr vertraut, andere, für mich als Österreicherin, ein wenig skurril oder zum mindest ungewöhnlich. Der Schreibstil des Autors ist schnörkel- und schonungslos. Fazit: Ein biografischer Roman, dessen Verfasser man vielleicht näher kennenlernen muss. 3 Sterne.

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