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Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2022

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,9/13,8/2,3 cm

Gewicht

361 g

Farbe

Schwarz / Mauve

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05100-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2022

Verlag

Blumenbar

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,9/13,8/2,3 cm

Gewicht

361 g

Farbe

Schwarz / Mauve

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-05100-6

Herstelleradresse

Blumenbar
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    18.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schonungslos, offen und ehrlich...

    Schonungslos, offen und ehrlich erzählt Gianni in diesem Buch über seinen Lebensweg und die strukturelle Diskriminierung von Roma und Sinti. Ein Buch das mir in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet hat.

  • Martina *Blubie*

    aus Schönau

    5/5

    16.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegende Biografie

    Ich bin Schnellleserin, aber dieses Buch musste ich in kleinen wohlportionierten Happen konsumieren, weil es mir die Luft abgedrückt hat. Alltagsrassismus in Deutschland ist mir nicht fremd, ich weiß dass er existiert, ich weiß das nicht aus eigener Erfahrung, aber ich erlebe es durch meine PoC Freunde mit. Wie stark allerdings Rom*nja und Sinti*zze auch heute noch mit strukturellem Rassismus konfrontiert sind - also durch Landesverbände, Behörden, Schulen, Ärzte - ist eine Schande und hat mich tief betroffen gemacht. Aber Gianni Jovanovic klagt nicht jammernd an, er schüttet kein Pech und Schwefel über die Täter aus, er belehrt nicht unangenehm mit erhobenem Zeigefinger... er berichtet charmant und mit viel Humor. Er ist eine starke und selbstbewusste Persönlichkeit und hat seinen Weg (beruflich wie persönlich) gemacht - raus aus der beengenden und bestimmenden Familie, raus aus der Sonderschule, raus aus allen Konventionen. Sein Humor und seine versöhnende Art sind es, die mir das Lesen über all die schrecklichen Dinge leichter gemacht hat, er richtet seinen Humor auch durchaus gegen sich selbst und das macht ihn umso sympathischer. Nicht nur erzählt er seine bewegende Biografie als homosexueller Rom, aufgewachsen in einem sehr traditionellen Familienverband, sondern auch viel über die Lebensweise der Rom*nja und Sinti*zze, über das Leid das das menschenverachtende Regime des sogenannten Dritten Reichs über sein Volk gebracht hat und das bis ins Jetzt nachwirkt und tiefe Spuren hinterlassen hat. Ganz wunderbar zu Papier gebracht hat das alles seine gute Freundin und Mitaktvistin Oyindamola Alashe. Mich hat das Buch - auch aus persönlichen Gründen - enorm bereichert und ich möchte es jedem offenen Menschen sehr ans Herz legen.

  • Blubie

    aus Schönau

    5/5

    16.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich bin Schnellleserin, aber…

    Ich bin Schnellleserin, aber dieses Buch musste ich in kleinen wohlportionierten Happen konsumieren, weil es mir die Luft abgedrückt hat. Alltagsrassismus in Deutschland ist mir nicht fremd, ich weiß dass er existiert, ich weiß das nicht aus eigener Erfahrung, aber ich erlebe es durch meine PoC Freunde mit. Wie stark allerdings Rom*nja und Sinti*zze auch heute noch mit strukturellem Rassismus konfrontiert sind - also durch Landesverbände, Behörden, Schulen, Ärzte - ist eine Schande und hat mich tief betroffen gemacht. Aber Gianni Jovanovic klagt nicht jammernd an, er schüttet kein Pech und Schwefel über die Täter aus, er belehrt nicht unangenehm mit erhobenem Zeigefinger... er berichtet charmant und mit viel Humor. Er ist eine starke und selbstbewusste Persönlichkeit und hat seinen Weg (beruflich wie persönlich) gemacht - raus aus der beengenden und bestimmenden Familie, raus aus der Sonderschule, raus aus allen Konventionen. Sein Humor und seine versöhnende Art sind es, die mir das Lesen über all die schrecklichen Dinge leichter gemacht hat, er richtet seinen Humor auch durchaus gegen sich selbst und das macht ihn umso sympathischer. Nicht nur erzählt er seine bewegende Biografie als homosexueller Rom, aufgewachsen in einem sehr traditionellen Familienverband, sondern auch viel über die Lebensweise der Rom*nja und Sinti*zze, über das Leid das das menschenverachtende Regime des sogenannten Dritten Reichs über sein Volk gebracht hat und das bis ins Jetzt nachwirkt und tiefe Spuren hinterlassen hat. Ganz wunderbar zu Papier gebracht hat das alles seine gute Freundin und Mitaktvistin Oyindamola Alashe. Mich hat das Buch - auch aus persönlichen Gründen - enorm bereichert und ich möchte es jedem offenen Menschen sehr ans Herz legen.

  • Ervin Heuser

    aus Bonn

    5/5

    30.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Besondere Leseempfehlung

    Durch ein komplett freies Wochenende, hatte ich die Gelegenheit dieses Buch zu lesen. Ich konnte es auch garnicht aus der Hand legen und das aus mehreren Gründen. Es erzählt die sehr persönliche Geschichte von Gianni Jovanovic, dessen grober Umriss sich schon aus dem Klappentext erschließt. Allerdings ist es die Art und Weise, wie hier die äußerst spannende und sehr individuelle Lebensrealität mit aufklärerischem Wissen zu vielen sehr wichtigen Themen unserer Zeit verbunden wird. Ich habe so viel lernen können und neue Perspektiven eröffnet bekommen und dabei noch viel lachen aber auch weinen können. Es ist sehr facettenreich, sowie das Leben von Gianni und sollte in keiner Bibliothek fehlen. Vielen Dank für diese Bereicherung an Gianni Jovanovic und Oyindamola Alashe.

  • PurpleHero

    aus Bayern

    4/5

    19.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zeugnis der kleinen Mehrheiten

    Gianni Jovanovic nimmt uns gemeinsam mit Oyindamola Alashe in seinem Buch "Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit" mit auf eine tief bewegende Reise durch sein Leben, geprägt von zahlreichen Höhen und Tiefen. Diese autobiografische Erzählung ist nicht nur fesselnd, sondern auch ein kraftvolles Plädoyer gegen strukturelle Diskriminierung und für Menschlichkeit und Hoffnung. Geboren als Sohn einer Roma-Familie, ist Jovanovics Lebensweg von erschütternden Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung geprägt. Mit nur 14 Jahren wurde er verheiratet, später bekannte er sich zu seiner Homosexualität und brach zeitweise mit seiner Familie. Heute, als dreifacher Großvater und seit fast 17 Jahren glücklich verheiratet, ist er eine prominente Stimme der Rom*nja und Sinti*zze-Community sowie ein engagierter Aktivist innerhalb der queeren und PoC-Communities. Jovanovics Erzählung packt von der ersten Seite an. Gemeinsam mit Oyindamola Alashe gelingt es ihm, die Lesenden durch eine Vielzahl von Emotionen zu führen, stets authentisch und tiefgründig. Ein zentraler Aspekt des Buches ist die schonungslose Aufdeckung der gewaltsamen Strukturen, denen viele Rom*nja und Sinti*zze in Deutschland ausgesetzt waren und sind. Jovanovics Erfahrungen sind oft schwer zu ertragen und werfen ein erschütterndes Licht auf die Realität. Dennoch schimmert in seiner Erzählung immer wieder eine immense Liebe und Hoffnung durch. Zwischen den Zeilen entdeckt man eine tiefe Menschlichkeit und einen unbeirrbaren Glauben an das Gute, der beeindruckt und inspiriert. Ich konnte Gianni an vielen Stellen gut verstehen, da ich selbst Diskriminierung erfahren habe. Der daraus resultierende Schmerz und die Traumata halfen mir, seinen Schmerz nachzuvollziehen. Ich habe mit ihm geweint und mich geärgert. Das Buch löste eine Vielzahl von Emotionen in mir aus. Ich bin Gianni sehr dankbar und schließe mit den Worten von Gianni: "Ich küsse dein Herz!"

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