Produktbild: Die Entdeckerin der Welt
Band 9

Die Entdeckerin der Welt Roman

16

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.07.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

418

Maße (L/B/H)

20,1/13,2/3,8 cm

Gewicht

446 g

Farbe

Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3881-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.07.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

418

Maße (L/B/H)

20,1/13,2/3,8 cm

Gewicht

446 g

Farbe

Beige

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3881-2

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

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  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    08.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Leben und Werk einer beeindruckenden Frau

    1691 zieht Maria Sibylla Merian mit ihren beiden Töchtern nach Amsterdam. Sie ist da schon keine Unbekannte mehr, hat mehrere Bücher veröffentlicht und sich mit der Metamorphose der Schmetterlinge beschäftigt. Ihre künstlerische Tätigkeit und ihre naturkundlichen Arbeiten will sie nun wieder aufnehmen und vertiefen, vor allem aber will sie sich endlich ihren größten Wunsch erfüllen und eine Forschungsreise nach Suriname machen. Die letzten Jahre hat sie, nach der Trennung von ihrem Ehemann, bei der Labadistensekte verbracht, doch nun will sie endlich wieder auf eigenen Beinen stehen und ihre Profession und Berufung nachgehen. Ein bisschen Angst, ob sie alles schaffen wird, ob man sie und ihr Können auch in Amsterdam zu schätzen weiß, ob sie das eigene Leben und das ihrer Kinder sicherstellen kann, ist natürlich auch da. Doch bald zeigt sich, dass Amsterdam eine gute Wahl war. Der Roman setzt ein als die Protagonistin schon eine gestandene Frau ist, die weiß, was sie will, und die vor allem ein großes künstlerisches Können und ein fast ebenso großes Faible für die Erforschung der Natur mitbringt. Beides zu verbinden, und der Welt zu zeigen, wie zum Beispiel eine Raupe mit einem Schmetterling zusammenhängt, und das im tatsächlichen Umfeld, in dem beide leben, ist das Einzigartige, das sie nicht nur ihren Zeitgenossen, sondern auch der Nachwelt gegeben hat, sie war auch die erste, die die Natur Surinames in Wort und Bild erfasst hat. Neben der Protagonistin und ihrer Familie trifft man hier eine ganze Reihe weiterer historischer Persönlichkeiten. Maria Sibylla Merians Leben vor ihrem Umzug nach Amsterdam wird immer wieder rückblickend aufgegriffen. Der Roman endet zwei Jahre vor ihrem Tod, als sie schon von Krankheit gezeichnet ist, so dass man am Ende einen guten Eindruck ihres gesamten Lebens erhalten hat. Dem Roman gelingt es gut, den Leser:innen diese faszinierende Frau nahezubringen. Ihre Sorgen und Nöte, aber auch ihr Wissen und ihr Wollen kann man fühlen, der Autor hat dazu noch die verschiedenen Techniken, die sie nutzte, um ihre Bücher zu gestalten und zu veröffentlichen, recherchiert und lässt sie mit in den Roman einfließen, das Sammeln und Züchten der Exponate, das Präparieren, das naturnahe Zeichnen, das Kupferstechen, das Drucken. Das las sich für mich alles sehr interessant, und die Protagonistin und ihr Umfeld kamen mir dabei sehr nahe. Im Nachwort erläutert der Autor einiges zur Datenlage und zu Fakten und Fiktion. Der Roman hat mir eine interessante und beeindruckende Frau und ihr Werk nahe gebracht, und mir zugleich eine spannende Geschichte erzählt.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    29.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Lesenswert!

    Klappentext: „1691: Nach der Scheidung von ihrem Mann zieht die talentierte Künstlerin Maria Sibylla Merian nach Amsterdam. Schon früh lernte sie die Fertigkeit des Kupferstechens, und in der neuen Stadt will sie sich ein selbstbestimmtes Leben aufbauen – und sich ihren Traum erfüllen: eine Reise nach Südamerika, um im tropischen Regenwald die faszinierende Vielfalt der Raupen und Schmetterlinge zu erforschen. Fieberhaft knüpft sie Kontakte und sucht Financiers. Eine Überseereise ist für eine alleinstehende Frau ein großes Wagnis, doch Maria ist es gewohnt, sich unter Männern zu behaupten und Grenzen zu überschreiten. Und so bricht sie auf ins ferne Suriname – und in das Abenteuer ihres Lebens.“ Die Buchreihe rund um außergewöhnliche Frauen beim Aufbau-Verlag wurde um die weltweit bekannte Naturforscherin und Künstlerin Maria Sibylla Merian erweitert. Autor Alexander Schwarz verwebt hier die wenig bekannten realen Fakten gekonnt mit einer fiktiven Geschichte. Leser mit Vorwissen ahnen in etwa was sie hier erwartet aber ich muss klar gestehen, dass Schwarz „seine“ Geschichte rund um Merian wahrlich sehr gut getroffen hat. Sein Ausdruck und seine Form sind stets fein und unaufgeregt. Der Schreibstil ist ausgewogen, man ist sehr rasch in der Geschichte gefangen und folgt Merian auf Schritt und Tritt. Ihre große Reise nach Suriname war zur damaligen Zeit nicht nur außergewöhnlich, es war schier undenkbar das eine Frau diesen Schritt wagt. Aber Merian hatte sich mit ihrer Arbeit schnell einen Namen in der damaligen Zeit gemacht und sie ist, das muss man eindeutig sagen, bis heute unsterblich in der Naturforschung und mit ihren Zeichnungen sowieso. Schwarz schreibt emotional aber ohne Kitsch was ich sehr begrüßte. Der Verlauf der Geschichte zeugt eindeutig wie intensiv er sich mit dieser Frau auseinandergesetzt hat und ihr eine würdige Geschichte bieten wollte. Fazit: Eine wirklich lesenswerte Geschichte erwartet hier den Leser! 5 Sterne hierfür!

  • Bewertung

    aus Ennepetal

    5/5

    26.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Sehnsucht nach Freiheit

    Meinung: Um 1700 lässt sich Maria Sibylla Merian von ihrem Mann scheiden, um mit ihren Töchtern ein freies Leben zu führen. Der Autor hält sich an die vielen überlieferten Fakten. Die Protagonistin Maria Sibylla, selbstbewusst, zielstrebig, willensstark hat sie sich viele Freiheiten erkämpft und hat mir sehr imponiert. Eine Frau allein nur mit ihrer Töchter auf einem Schiff unterwegs nach Suriname, war damals eigentlich undenkbar und dennoch hat sie es gewagt. Maria Sibylla erzieht ihre Töchter zu modernen, unabhängigen Frauen und bildet sie zu Künstlerinnen aus. Um das Geld für die Reise zu verdienen, gründet sie mit ihren Töchtern die „Jungfrauen-Compagnie“, in der sie Zeichenunterricht geben, Auftrags-Illustrationen anfertigen und Farben etc. verkaufen. Allerdings arbeiten Johanna und Dorothea noch unter dem Namen ihrer Mutter, die bereits erfolgreich zwei Raupen- und drei Blumenbücher herausgebracht hat. Der Autor hat ihre Forschung auf wunderbare Weise beschrieben, die Sprache des Buches ist einfühlsam und sanft, doch gleichzeitig kraftvoll und kenntnisreich. Alexander Schwarz schreibt unglaublich lebendig, er lässt Amsterdam mit seinen Bewohnern und hochmodernen Bauwerken wiederauferstehen. Suriname mit seiner Tier- und Pflanzenwelt wird sehr farbenprächtig und anschaulich geschildert. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Der Autor hat so viel Liebe in jedes noch so kleine Detail gelegt und die Flora und Faune, aber auch die Protagonisten anschaulich beschrieben und in Szene gesetzt. Fazit: Eine Hommage an eine beeindruckende und wagemutige Frau, die sich gegen alle Widerstände durchsetzen konnte. Das Buch hat mich beeindruckt, gut unterhalten und ich empfehle es sehr gerne weiter.

  • Jutta C.

    aus Ennepetal

    5/5

    26.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Sehnsucht nach Freiheit…

    Sehnsucht nach Freiheit Meinung: Um 1700 lässt sich Maria Sibylla Merian von ihrem Mann scheiden, um mit ihren Töchtern ein freies Leben zu führen. Der Autor hält sich an die vielen überlieferten Fakten. Die Protagonistin Maria Sibylla, selbstbewusst, zielstrebig, willensstark hat sie sich viele Freiheiten erkämpft und hat mir sehr imponiert. Eine Frau allein nur mit ihrer Töchter auf einem Schiff unterwegs nach Suriname, war damals eigentlich undenkbar und dennoch hat sie es gewagt. Maria Sibylla erzieht ihre Töchter zu modernen, unabhängigen Frauen und bildet sie zu Künstlerinnen aus. Um das Geld für die Reise zu verdienen, gründet sie mit ihren Töchtern die „Jungfrauen-Compagnie“, in der sie Zeichenunterricht geben, Auftrags-Illustrationen anfertigen und Farben etc. verkaufen. Allerdings arbeiten Johanna und Dorothea noch unter dem Namen ihrer Mutter, die bereits erfolgreich zwei Raupen- und drei Blumenbücher herausgebracht hat. Der Autor hat ihre Forschung auf wunderbare Weise beschrieben, die Sprache des Buches ist einfühlsam und sanft, doch gleichzeitig kraftvoll und kenntnisreich. Alexander Schwarz schreibt unglaublich lebendig, er lässt Amsterdam mit seinen Bewohnern und hochmodernen Bauwerken wiederauferstehen. Suriname mit seiner Tier- und Pflanzenwelt wird sehr farbenprächtig und anschaulich geschildert. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Der Autor hat so viel Liebe in jedes noch so kleine Detail gelegt und die Flora und Faune, aber auch die Protagonisten anschaulich beschrieben und in Szene gesetzt. Fazit: Eine Hommage an eine beeindruckende und wagemutige Frau, die sich gegen alle Widerstände durchsetzen konnte. Das Buch hat mich beeindruckt, gut unterhalten und ich empfehle es sehr gerne weiter.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    22.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die Jungfrauen-Compagnie

    „Ich will, dass die Welt weiß, wer Maria Sybilla Merian war.“ (S. 170) 1691 fängt Maria Sybilla Merian mit 44 Jahren noch einmal neu an. Sie hat sich von ihrem Mann scheiden lassen, weil der auf ihren Erfolg eifersüchtig war, und die letzten Jahre mit ihren Töchtern Johanna und Dorothea bei den Labadisten gelebt – einer Sekte, in der sie auf persönlichen Besitz und Annehmlichkeiten verzichten mussten. Aber die Labadisten haben in Suriname eine Kolonie gegründet und schicken wunderschön präparierte Schmetterlinge nach Hause, die Maria Sibylla fasziniert und in ihr den Wunsch geweckt haben, selber in den südamerikanischen Regenwald zu reisen. Das ist für eine alleinstehende Frau eigentlich unmöglich und auch fast unbezahlbar. Doch sie ist niemand, der sich davon abschrecken lässt. Um das Geld für die Reise zu verdienen, gründet sie mit ihren Töchtern die „Jungfrauen-Compagnie“, in der sie Zeichenunterricht geben, Auftrags-Illustrationen anfertigen und Farben etc. verkaufen. Allerdings arbeiten Johanna und Dorothea noch unter dem Namen ihrer Mutter, weil der mehr Gewicht hat, schließlich hat sie bereits erfolgreich zwei Raupen- und drei Blumenbücher herausgebracht. Sybilla hat mir sehr imponiert. Sie ist selbstbewusst, zielstrebig, willensstark und geht keiner Diskussion aus dem Weg oder lässt sich von anderen unterkriegen. Sie erzieht ihre Töchter zu modernen, unabhängigen Frauen und bildet sie zu Künstlerinnen aus. Das natürlich nicht ganz uneigennützig, schließlich müssen sie ihr bei der vielen Arbeit helfen. Außerdem sollen sie selber für ihren Lebensunterhalt sorgen können und nicht von ihren Männern abhängig sein. Johanna muss z.B. in der Zeit, als Maria Sibylla und Dorothea in Suriname sind, die Geschäfte zu Hause weiterführen. Alexander Schwarz schreibt unglaublich lebendig und lässt Amsterdam als damals drittgrößte Stadt mit seinen Bewohnern und hochmodernen Bauwerken wiederauferstehen, beschreibt aber auch die unschönen Gerüche und verdreckten Krachten. Die Stadt protz mit ihrem Reichtum und hat einen der ersten Botanischen Gärten mit zahleichen Sammlungen und Ausstellungen. Zusätzlich gibt es unzählige private Sammler, die sich „Naturalien-Wunderkammern“ einrichten und alles sammeln, was sich mit Geld beschaffen lässt – je seltener und teurer, desto besser. Maria Sybilla passt also eigentlich perfekt in diese Szene, zumal sie anbietet, bei ihrer Forschungsreise nach Suriname für Nachschub zu sorgen, wenn man sie finanziell unterstützt – aber das wollen die Männer nicht hören. Also fällt sie eine radikale Entscheidung und verkauft fast alles, was sie besitzt, um die Reisekosten für sich und Dorothea zusammenzubekommen. „Das Ablegen der Haube … passte zu der neuen Freiheit … Eine Freiheit, die Maria Sibylla sogar bis hier auf den Surinam gebracht hatte.… Sie musste abstreifen, was ihr nicht diente. Sich nicht nach sinnlosen Regeln richten, sondern ihr Leben selbst bestimmen. Eigentlich war das nicht anders als bei den Raupen. Scheinbar hatten sie für jeden Lebensabschnitt eine andere Form, die ihnen in dieser Phase am besten diente, bis sie sich schließlich im wahrsten Sinne des Wortes entfalten konnten und im Fliegen und ihre Schönheit ihre Freiheit fanden.“ (S. 246 / 247) Auch Suriname mit seiner Tier- und Pflanzenwelt wird sehr farbenprächtig und anschaulich geschildert. Maria Sybillas Illusionen zerschlagen sich schon bei ihrer Ankunft. Das Land lebt vom Zuckerrohr und die Plantagen werden mit unzähligen Sklaven bewirtschaftet. Das Klima ist noch unwirtlicher als erwartet, ihre Kleidung unpraktisch und der Urwald ohne die Sklaven, die ihr den Weg erst freischlagen und sie vor gefährlichen Tieren und Pflanzen schützen müssen, nicht begehbar. Der Kontrast zu Europa könnte kaum größer sein. Da sie gegen die Sklaverei und seine Begleiterscheinungen ist, versucht sie sie wenigstens als (fast) Gleichgestellte zu behandeln. Zudem weist sie die Plantagenbesitzer auf die Grundzüge von Natur- und Umweltschutz hin, prangert die einseitige Bewirtschaftung an. Andererseits überlegen sie bei jedem Tier, wieviel Geld es als Präparat bringen würde. Aber trotz aller Gegensätze und Schwierigkeiten erfüllt sich ihr Lebenstraum im Urwald und sie macht unglaubliche Entdeckungen. Die Buchreihe heißt ja „Außergewöhnliche Frauen zwischen Aufbruch und Liebe“, doch wer hier eine klassische Liebesgeschichte erwartet, wird vielleicht enttäuscht. Maria Sibyllas Liebe gilt den Schmetterlingen und ihrer Arbeit, ihrem Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit und ihren Töchtern. Ich finde, es ist ein sehr beeindruckendes Porträt einer besonderen Forscherin und Künstlerin, die ihrer Zeit voraus war.

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Bewertungen (16)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Cornelia Gruber

    Cornelia Gruber

    Thalia Pasching – Plus City

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.03.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Maria Sibylla Merian, eine weitere...

    Maria Sibylla Merian, eine weitere Frau der Geschichte die der Männerwelt bewiesen hat, dass auch Frauen Großes leisten können. Der einfache und bildhafte Schreibstil macht dieses Buch zu einem wahren Leseabenteuer.
  • Zum Bewerterprofil von Yvonne Simone Vogl

    Yvonne Simone Vogl

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    4/5

    23.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Über Maria Sibylla Merian, aus der Buchreihe "Außergewöhnliche Frauen zwischen Aufbruch und Liebe"

    ich habe bereits ein Buch über Maria Sibylla Merian gelesen, die Naturforscherin, die sich auf eine abenteuerliche Reise als alleinstehende Frau nach Suriname aufgemacht hat um Raupen und Schmetterlinge zu erforschen und die darüber auch ein Buch veröffentlichte. Dieses Buch ist auf jeden Fall auch wunderbar zusammengestellt - aus Fiktion und Realinfos. Man begleiten sie von 1691 bis 1705, es hat sich gut und leicht gelesen. Tipp: "Frau Merian und die Wunder der Welt“ von Ruth Kornberger

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