Eine Tote im Mittellandkanal ruft Kommissar Wim Schneider auf den Plan. Die Ermittlungen führen den Hannoveraner, der mit seinem übermäßigen Ouzo-Konsum und gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat, ausgerechnet in seine Heimatstadt Braunschweig. Dort trifft er auf einen unliebsamen Ex-Kollegen und den Lebensgefährten der Toten, der etwas zu verbergen scheint. Der Druck auf die Ermittler wächst, als ein Kind verschwindet und eine zweite Leiche auftaucht. Was hat eine geheimnisvolle Villa am Gaußberg mit den Ereignissen zu tun?
Kommissar Wim Schneider aus Hannover hat so sein privates Päckchen zu tragen und auch auf Arbeit ist es durch den „vorübergehenden“ Einsatz im Einbruchsdezernat nicht besser. Daher ist er umso glücklicher, als ihm die Leitung der städteübergreifenden SOKO Wasserleiche übertragen wird. Wäre da nicht die direkte Zusammenarbeit mit seinem ehemaligen Kollegen in Braunschweig … Die Ermittlungen gestalten sich nicht gerade einfach – es bleibt nicht die einzige Leiche, ein Kind verschwindet und immer wieder gibt es Verbindungen zwischen Hannover und Braunschweig und der Villa am Gaußberg. Bis zum Schluss bleibt es spannend; es werden Ansätze verfolgt, verworfen und dann kommt plötzlich alles ganz anders …
Mir hat es Spaß gemacht, die Protagonisten kennenzulernen und mit ihnen gemeinsam zu ermitteln. Der Schreibstil von Mario Bekeschus ist sehr locker und flüssig und auch der Humor kam nicht zu kurz. Die Kapitel sind kurz und aus verschiedenen Sichten geschrieben. So wird die Spannung gut aufgebaut. Was langsam beginnt endet spannend und überraschend. Für mich definitiv eine Empfehlung wert. Ich bin gespannt, ob es eine Fortsetzung um die Ermittler geben wird.
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