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  • Produktbild: Manfred Krug. Ich bin zu zart für diese Welt
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Manfred Krug

1. Ich bin zu zart für diese Welt

Manfred Krug. Ich bin zu zart für diese Welt Tagebücher 1998 – 1999. Ungekürzte Lesung (1 MP3-CD)

Gesprochen von
6

27,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Daniel Krug

Spieldauer

11 Stunden und 8 Minuten

Erscheinungsdatum

25.01.2023

Hörtyp

Lesung

Medium

CD

Verlag

Kanon Verlag Berlin

Sprache

Deutsch

EAN

9783985680252

Beschreibung

Rezension

»Krugs Sprache ist kraftvoll, schnörkellos und von einer existenziellen Wahrhaftigkeit, wie sie nur in wenigen Büchern zu finden ist. Seine privaten Erlebnisse bettet er ein in die gesellschaftlichen Verhältnisse, es entsteht ein Sittengemälde des ausgehenden 20. Jahrhunderts.« Janko Tietz, Der Spiegel
»Das Tagebuch zeigt ihn als einen Autor, der genau das, was ihn als Schauspieler so erfolgreich gemacht hat, nämlich immer und mit Nachdruck er selbst, Manfred Krug, zu sein, auch im Schreiben praktizierte. Sein Witz war unschlagbar. Seine Respektlosigkeit eine Waffe. Und so ist es ein Trost, ihm beim Leben und Überleben zuzusehen.« Jörg Magenau, Deutschlandfunk
»Ein schonungslos-witziges Tagebuch. […] Da haben wir den ganzen Manfred Krug – in seiner Patzigkeit, in seiner Unbeirrbarkeit und seinem mangelnden Sinn für die Ängstlichkeit und fragile Selbstliebe anderer. Wenn man sich die Frage nach dem erstaunlichen Charisma stellt, dem Charisma, das er als Schauspieler und Jazzsänger in der DDR, aber unvermindert auch als mitunter wenig ehrgeiziger Fernsehschauspieler im Westen entfaltete, dann haben wir hier die Antwort. Manfred Krug war der Mann, der sich nicht einschüchtern lässt, nicht einmal von seinen eigenen Torheiten.« Jens Jessen, Die ZEIT
»Bitte gern mehr davon« Denis Scheck, Druckfrisch
»Es ist geil, die Tagebücher von Manfred Krug, von seinem Sohn eingelesen. Sehr empfehlenswert!« Kurt Krömer

Produktdetails

Gesprochen von

Daniel Krug

Spieldauer

11 Stunden und 8 Minuten

Erscheinungsdatum

25.01.2023

Hörtyp

Lesung

Medium

CD

Verlag

Kanon Verlag Berlin

Sprache

Deutsch

EAN

9783985680252

Herstelleradresse

Kanon Verlag Berlin GmbH
Belziger Straße 35
10823 Berlin
DE

Email: info@kanon-verlag.de

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  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    27.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nach „Ich sammle mein Leben…

    Nach „Ich sammle mein Leben zusammen“ (1996-1997) und „Ich bin zu zart für diese Welt“ (1998-1999) hat der Kanon Verlag seine Edition der Tagebücher von Manfred Krug (1937-2016) nun mit der Ausgabe „Ich beginne wieder von vorn …“ (2000-2001) fortgesetzt. Die erste Eintrag im neuen Jahrtausend lautet: „Es wird das letzte Jahr sein, das mich als Schauspieler sehen wird. Ich kann nicht mehr.“ Trotzdem dauerte es noch bis zum November 2000, bis die letzte „Tatort“-Klappe für ihn fiel. Inzwischen ist Krug 64 Jahre alt und gesundheitliche Probleme stellen sich immer öfter ein, die er schonungslos notiert. Vor allem sein Übergewicht macht ihm zu schaffen. In etlichen Tagebucheintragungen widmet sich Krug seinem Ausstieg aus dem TV-Geschäft. Nach diesem Karriereende gibt es jedoch einen Neuanfang: nach einigen Jahrzehnten betreibt er intensiv seine zweite Karriere als Sänger. In diesen zwei Jahren kann er mehrere Alben veröffentlichen und mit seiner Tochter Fanny auf Tour gehen. Über ihre künstlerische Entwicklung ist er sehr erfreut und stolz. Mit eigenen Kurzgeschichten ist Krug oft auf Lesereise unterwegs, wo er penibel die Zuschauerzahlen und die Ausstattung der Hotelzimmer notiert. Dabei trifft er auch alte Weggefährten. Regelmäßig macht er kritische Anmerkungen zu Fernsehsendungen, die er gesehen hat, oder vermerkt Telefonanrufe und Treffen mit Freunden. Im April 2001 kündigt er schließlich seinen Vertrag als Werbemann der Telekom. Gelegentlich notiert er auch tagespoltische Themen, die er meist kurz und kritisch kommentiert. Köstlich seine flapsige Eintragung vom 6. Febr. 2001, wo er mit der „Goldenen Kamera“ ausgezeichnet wurde. Überhaupt sind viele seiner Tagebucheintragungen kämpferisch, scharfzüngig und vor allem humorvoll … doch das macht schließlich den Reiz der Lektüre aus.

  • Helga Pamminger

    aus Wiener Neustadt

    5/5

    08.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Viel mehr als "Liebling Kreuzberg"

    Ich kannte Manfred Krug als "Liebling Kreuzberg" und Tatortkommissar. Dass er ein beliebter und besonderer Sänger war, war mir nicht bewusst. Und auch sonst eine ganze Menge hab ich in dieser Auswahl aus seinen Tagebüchern erfahren. Nicht zu viel Privates, aber doch spannende Einträge. Und es macht Lust, mehr über ihn zu erfahren. Ein interessantes Dokument eines sehr sehr vielseitigen Menschen

  • Bewertung

    aus Quickborn

    5/5

    06.02.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ein wunderbares Hörbuch!

    Ein wunderbares Hörbuch! Zu schade, dass ich den ersten Teil von 1996/97 noch nicht gehört habe. Das hole ich umgehend nach. Ich kenne Manfred Krug seit meiner Kindheit als Filmschauspieler, später waren seine Ostberliner Auftritte legendär. Ich habe damals in Pankow gewohnt - und plötzlich war er weg. Dann tauchte er ab 1978 im „Westfernsehen“ wieder auf. 1998/1999 schreibt Krug also dieses Tagebuch, aus 800 Seiten hat Christa Maria Schädlich ein Extrakt erstellt, das von Krugs Sohn Daniel gelesen wird. Es ist der reine Wahnsinn, zuerst war mir die Stimme etwas fremd, im Laufe der Zeit wurde sie der des Vaters immer ähnlicher. Wenn man fast körperlich spürt, wie sehr Krug seinen verstorbenen Freund Jurek Becker vermisst, wenn man das leise Zittern der Stimme hört, das ist nicht nur gut vorgelesen, das ist echtes Gefühl auch bei Daniel Krug. Dass fast ein Drittel der Texte sich um Marlene, die kleine, nicht eheliche Tochter, Manfred Krugs Augenstern, seine Püppi dreht, zeigt die riesige Bedeutung dieses Kindes deutlich. Sie ist das hübscheste und klügste Kind unter der Sonne! Es ist herzzerreißend, wenn man die Angst aus Krugs Worten heraushört, dass er sie vielleicht nicht wird aufwachsen sehen. Otti, Krugs Frau, muss wirklich viel Geduld und noch mehr Liebe gehabt haben für ihren Mann. Auch wenn beide unterschiedliche Wohnungen im gleichen Haus bewohnten, sie kocht unverdrossen für jeden Anlass und jede Menge Gäste, geht mit Krug aus und begleitet ihn überall hin. Nur Marlene, die verkraftet sie wohl schlecht. Das Tagebuch ist zudem ein Fenster in unsere eigene Geschichte der 1990er Jahre. Die Namen von Kollegen und Freunden purzeln Krug nur so aus der Feder, an viele habe ich als Zuhörerin meine ganz eigenen Erinnerungen. Gerade bei Schauspielernamen musste ich deshalb machmal schmunzeln, Krug hat eine unnachahmliche Art, die Leute zu kritisieren und auch in Schubladen zu stecken. Z. B. Hilmar Thate, Evelyn Hermann usw. Jeder kriegt ein bisschen sein Fett weg. Regisseure und Drehbuchautoren muss Krug ein Greuel oder eine Freude gewesen sein, reine Ansichtssache. Die politischen und Weltereignisse jener Tage ließen mich mehrfach Parallelen ziehen zu heutigen Ereignissen. Es ist erschreckend, wie wenig die Menschheit lernt in 25 Jahren. Damals Kosovo und Tschetschenien, heute Ukraine, damals Erdbeben in der Türkei, gerade vorgestern wieder, die maroden Häuser begraben die Menschen wie eh und je. Was hätte wohl Krug heute an Kommentaren abgegeben, wenn er nach Russland und zu Putin schauen würde? Vernichtende ganz sicher. Auch die Werbebranche bekommt ordentlich Zunder von Krug, aber von der Telekomwerbung könnten wohl noch seine Urenkel ein Scheichen Erbschaft abbekommen. Was soll‘s, es war lustig. Es ist der ganzen Familie hoch anzurechnen, dass sie so persönliche Aufzeichnungen freigegeben hat. Ich habe vor Jahren Abgehauen als Hörbuch gehört und werde auch das noch einmal hervorholen. Das hat Krug selbst gelesen, schon deshalb gut für Nostalgiker. Danke für diese wunderbaren Stunden.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    31.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterhaltsames Zeitzeugnis

    Da ich den ersten Teil der Tagebücher nicht gelesen habe, hatte ich nur eine diffuse Ahnung davon, was mich erwartet. Es sind wirklich Tagebucheinträge, so wie man sie sich vorstellt, fast für jeden Tag und ziemlich ungefiltert und authentisch; mal nur ein Satz und mal mehrere Seiten pro Tag. Einige Personen, die Manfred Krug häufig trifft, waren mir kein Begriff, da hätten ein paar mehr Fußnoten geholfen. Von Anfang an hat mich der erfrischende Humor und die schonungslose Analysefähigkeit Manfred Krugs gefangengenommen. Mal sind die Gedanken und Einblicke sehr persönlich und intim, mal rufen die Kommentare zum Zeitgeschehen Erinnerungen wach und ließen mich schmunzeln und auch lauthals lachen. Der damalige Zeigeist und das Zeitgeschehen werden mit wenigen Sätzen wieder greifbar. Auch seine Gedanken zur Gesundheit und zum Älterwerden sind pointiert und werden mit großer Selbstreflektion präsentiert. Alles in allem haben mich die Tagebücher dieser zwei Jahre sehr angesprochen und enorm unterhalten.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    31.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterhaltsames Zeitzeugnis;…

    Unterhaltsames Zeitzeugnis; Da ich den ersten Teil der Tagebücher nicht gelesen habe, hatte ich nur eine diffuse Ahnung davon, was mich erwartet. Es sind wirklich Tagebucheinträge, so wie man sie sich vorstellt, fast für jeden Tag und ziemlich ungefiltert und authentisch; mal nur ein Satz und mal mehrere Seiten pro Tag. Einige Personen, die Manfred Krug häufig trifft, waren mir kein Begriff, da hätten ein paar mehr Fußnoten geholfen. Von Anfang an hat mich der erfrischende Humor und die schonungslose Analysefähigkeit Manfred Krugs gefangengenommen. Mal sind die Gedanken und Einblicke sehr persönlich und intim, mal rufen die Kommentare zum Zeitgeschehen Erinnerungen wach und ließen mich schmunzeln und auch lauthals lachen. Der damalige Zeigeist und das Zeitgeschehen werden mit wenigen Sätzen wieder greifbar. Auch seine Gedanken zur Gesundheit und zum Älterwerden sind pointiert und werden mit großer Selbstreflektion präsentiert. Alles in allem haben mich die Tagebücher dieser zwei Jahre sehr angesprochen und enorm unterhalten.

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