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Die Puppe wusste es

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.11.2021

Verlag

Tredition

Seitenzahl

364

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,6 cm

Gewicht

528 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-42177-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.11.2021

Verlag

Tredition

Seitenzahl

364

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,6 cm

Gewicht

528 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-42177-6

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

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  • Bewertung

    aus Markranstädt

    5/5

    03.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wahrlich beeindruckender Roman

    Ein wahrlich beeindruckender Roman über das Schicksal zweier Menschen, die sich zufällig begegnen. Mariam hat schwere Schicksalsschläge hinter sich und sieht keinen Sinn mehr im Leben. An einem heißen Sommertag trifft sie, in einem kleinen Park in Barcelona, Tjo, ein älterer pensionierter Arzt. Er bringt sie dazu, sich ihm anzuvertrauen. Zwischen den beiden entsteht eine wunderbare Freundschaft, die für immer dauern wird. Das Buch ist in sechs Teile mit mehreren Abschnitten eingeteilt. In jedem Teil denkt man, jetzt wird alles gut. Aber weit gefehlt. Das Schicksal schlägt weiterhin erbarmungslos immer wieder zu. Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil wahrlich, eine solche Spannung aufzubauen. Die Übergänge von einem Teil zum nächsten Teil sind grandios. Ich möchte euch die Spannung, die dieses Buch bereit hält, nicht vorwegnehmen. Nur soviel, zum Schluss erfährt der Leser noch, was es mit dem Cover „Die Puppe wusste es“, auf sich hat. Ich gebe eine klare unbedingte Leseempfehlung. Da ich nur fünf Sterne vergeben kann, vergebe ich diese zweimal. Das hat dieser Roman und die Autorin wahrhaft verdient.

  • Jani

    aus Rostock

    5/5

    01.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    „Es haben sich zwei schmerzerfüllte Seelen getroffen“

    Wieviel Leid erträgt ein Mensch? Wie oft kann man fallen und schafft es wieder aufzustehen? Diese Fragen stellte ich mir, als ich bewegt am Ende des Buches ankam und Zeit brauchte, um das gelesene zu verarbeiten. Die Antwort darauf gibt mir das Cover - es ist die Hoffnung. Gleich mit den ersten Zeilen von „Die Puppe wusste es“ kam dieses gewisse Gefühl, dass ich das Buch lieben werde. Ich mag den Schreibstil von Rita Maffini. Der ist leise, bedacht und lässt mich so auch die harten Szenen ertragen. Aber gerade diese sind es, die die Geschichte so authentisch machen und mich darin eintauchen lassen. Dazu tragen auch die perfekt gesetzten Zeitsprünge bei. An einem heißen Tag in Barcelona treffen sich zufällig die junge Frau Mariam und der schon ältere Mann Tjomme. Er bemerkt ihren großen Kummer, und es gelingt ihm Vertrauen aufzubauen, sodass Mariam sich ihm öffnet. In Rückblenden schildert die Autorin den traurigen Lebensweg der jungen Frau. So lief die Geschichte wie ein Film in meinem Kopf ab. Die Rückblenden wurden von Tjommes Fragen unterbrochen, sodass er und auch ich Zeit zum aufatmen hatten. Die Protagonisten sind sehr authentisch und bildhaft dargestellt. Mariam und Tjomme haben einen dauerhaften Platz in meinem Herz gefunden. Das Lesen von „Die Puppe wusste es“ bedeutet gleichzeitig auch ein Wechselbad der Gefühle. Ich spürte Wut, Trauer und Freude, Hoffnungslosigkeit und Hoffnung. Ich gebe für diesen großartigen Roman fünf regenbogenfarbene Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.

  • Angela J

    aus Neuengörs

    5/5

    02.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine tiefgründige und berührende Geschichte

    Wow, was für eine tiefgründige und emotionale Story. Für mich wieder ein Leselighfin der rettende Engel für Mariam, die soviel schlimmes in ihrem Leben hinter sich hat und sich gerade am Tiefpunkt befindet. Sie erzählt Tjomme und uns ihre Geschichte, die unfassbar emotional ist. Später erzählt Tjomme über sein Leben und auch das ist nicht weniger spannend. Was die beiden verbindet müsst ihr unbedingt selbst lesen. Der Schreibstil ist sehr ergreifend, bildhaft und voller Emotionen. Die Protagonisten sind so realistisch und symphatisch, ich hatte das Gefühl sie zu kennen und mit ihnen auf der Bank zu sitzen. Aber auch die Nebencharaktere wie Makeda haben mir imponiert. Hier fahren die Gefühle Achterbahn, ich habe von Wut, Trauer und Glück alles durchlebt und so manche Träne verdrückt. Die Settings sind klasse beschrieben und über Äthiopien lernen wir einiges kennen. Von mir gibt es die absolute Leseempfehlung für dieses Lesehighlight, lernt die beiden kennen und durchlebt mit ihnen ihr Leben.

  • Buchträumerin

    aus Schwalbach

    5/5

    02.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Höre nicht auf, an Wunder zu glauben

    Mariam scheint vom Pech verfolgt. Eine Hürde nach der anderen türmt sich vor der jungen Frau auf und in der bitteren Stunde der Verzweiflung steht sie kurz davor, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Da setzt sich der 82jährige Tjo neben sie auf die Parkbank in Barcelona und lauscht ihrer Geschichte. Die Vertrautheit zwischen den beiden wächst zunehmend. Bald tauche ich auch in Tjos Vergangenheit ein, die nicht weniger von Leid geprägt ist. Die Fäden führen zusammen und ich schöpfe Hoffnung. Der feine Schreibstil der Autorin lässt die Seiten durch meine Finger fliegen. Sanft und berührend fängt sie die kindliche Unbeschwertheit von Mariam auf, eindringlich pflanzt sie die dunklen Stunden in mein Herz und voller Sehnsucht hält sie das Licht am Ende des Tunnels am Brennen. Ganz wunderbar!

  • reziprov

    5/5

    26.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine schicksalhafte Begegenung

    Inhalt: An einem heißen Sommertag sitzt die junge Mariam in Barcelona auf einer Bank und hadert mit ihrem Leben, fest entschlossen dem ein Ende zu setzen. Plötzlich gesellt sich ein alter Mann zu ihr auf die Bank. Tjomme, kurz Tjo, so sein Name, beginnt eine Unterhaltung mit ihr und bringt sie dazu, aus ihrem Leben zu erzählen. Eine schicksalhafte Begegnung für beide. Meine Meinung: Es ist eine berührende und ergreifende Geschichte, die Rita Maffini hier zu Papier gebracht hat. Im ersten Teil, der Mariams Geschichte, startend bei ihrer Kindheit, behandelt, erlebt man als Leser, wie sie als Mädchen und später als junge Frau, durch das Schicksal an den Rand der Verzweiflung getrieben wird. Es sind schon eine ganze Reihe Schicksalsschläge, die da aufeinander folgen. Auch wenn es sich hier um eine konstruierte Geschichte handelt, ist die Schilderung doch so intensiv, dass man jeden Schlag nachvollziehen kann zumal auch immer wieder positive Zeiten eingeflochten werden. Dadurch wirkt jeder weitere Schlag umso härter und trotzdem realistisch. Im zweiten Teil erzählt Tjo der jungen Frau von seinem Leben und Rita Maffini wählt hier einen sehr geschickten Ansatz. Auch Tjo hat nicht immer nur rosige Zeiten hinter sich, doch wo sich Mariam auf die Schicksalsschläge konzentriert, hebt Tjo die positiven Zeiten hervor. Diese andere Herangehensweise weckt nicht nur die Neugierde Mariams, sondern bringt sie im weiteren Verlauf der Geschichte letztlich dazu auch für sich selbst eine andere Perspektive zu finden und dem Leben wieder Sinn abzugewinnen. Die Freundschaft die aus dieser besonderen Begegnung entsteht und die Wendungen, die in den weiteren Teilen folgen sind spannend und emotional ergreifend. Als Leser sollte man aber schon offen für eine Art Plan des Universums sein. Als jemand, dem zumindest die Vorstellung eines solchen Plans gefällt, bin ich jedenfalls voll auf meine Kosten gekommen. Es gab Momente, in denen mir Tränen über die Wangen gelaufen sind und andere, in denen ich fröhlich vor mich hin gestrahlt habe. Das Finale und der Abschluss der Geschichte waren sehr emotional und auf ihre Art sehr befriedigend. Ein wunderbarer Roman leiserer Töne, dem es trotzdem nicht an Spannung mangelt.

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