Produktbild: Das doppelte Gesicht
Band 1
Artikelbild von Das doppelte Gesicht
Heidi Rehn

1. Das doppelte Gesicht - Ein Fall für Emil Graf, Band 1 (Ungekürzt)

Das doppelte Gesicht

Aus der Reihe Ein Fall für Emil Graf
Gesprochen von
26
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Markus J. Bachmann

Spieldauer

8 Stunden und 26 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

24.09.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

141

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783961054916

Beschreibung

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Markus J. Bachmann

Spieldauer

8 Stunden und 26 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

24.09.2021

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

141

Verlag

Aufbau Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783961054916

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  • Bewertung

    2/5

    30.01.2025

    Hörbuch-Download

    Nicht mein Fall

    Fand den Krimi nicht so spannend. Ist eben meine persönliche Meinung. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich habe es aber bis zum Ende durchgehalten. Würde den Krimi auch nicht empfehlen.

  • Eliza

    5/5

    17.04.2021

    Buch (Taschenbuch)

    München 1945

    Heidi Rehns neustes Buch ist ein Kimi der besonderen Art. Auf der einen Seite bleibt die Autorin ihrer Linie treu und beschreitet dennoch neue Wege, die sie auf jeden Fall weiterverfolgen sollte. Das Cover wird dem Roman absolut gerecht. Es zeigt die Stadt München, alles liegt in Schutt und Asche. Es ist düster und die Menschen müssen mit dem Vorlieb nehmen, was sie vorfinden. Der Roman beginnt am 15. August 1945, Maria Himmelfahrt, in Bayern ein Feiertag. Und genau an diesem Tag geschieht der erste Mord. Emil Graf ein Jude aus Breslau, der Aufgrund göttlicher Fügung von einem GI zur Polizei nach München gebracht wird, in die Stadt seiner Studienjahre, wird mit der Aufklärung des Falls beauftragt. Am Tatort begegnet er Billa Löwenfeld einer amerikanisch-jüdischen Reporterin, die mit dem Opfer ein Interview für eine amerikanische Zeitung führen wollte. Doch als zwei weitere Morde geschehen muss Emil erkennen, dass Billa mehr weiß, als sie zugibt und etwas zum Hintergrund der Morde beitragen kann. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Neben den der guten Ausarbeitung der Protagonisten hat mir vor allen Dingen das Flair gefallen. München erwacht zum Leben, man bewegt sich mit den Figuren durch München. Ein wahres Gemälde, welches die Autorin in Buchform an ihre Herzens-Stadt geschrieben hat. Emil und Billa sind zwei sympathische Figuren, welche mich überzeugen konnten. Besonders Emil mit seiner hintergründigen, bedachten und ehrlichen Art hat es mir sehr angetan. Der Roman wird chronologisch erzählt, hauptsächlich aus den Blickwinkeln von Emil und Billa. Der Leser hat lange keine Ahnung, welches das Motiv der Morde ist und wer der Mörder sein könnte. Mich hat die Autorin lange in die Irre geführt. Besonders erwähnenswert ist die Sprache, neben der gewohnt liebevollen Sprache, welche nicht nur zur gegebenen Zeit das Münchner Platt einstreut, um den Roman authentischer wirken zu lassen. Sondern durch seine präzise und sehr ausgefeilte Sprache besticht. Ein Roman der mehr ist als ein Krimi, er ist ein Sittengemälde und setzt sich auch mit den unbeliebten Themen der Epoche auseinander. So geht es zum Beispiel um die Displaced Persons nach dem zweiten Weltkrieg und ihre Stellung innerhalb in der Gesellschaft. Den Roman lege ich allen ans Herz, die eine Zeitreise in das München im Sommer 1945 antreten möchten, die ganz und gar in eine Geschichte eintauchen möchten. Volle Leseempfehlung nicht nur für Krimi-Fans! Ich bedanke mich sehr bei Heidi Rehn für die spannenden Lesestunden und hoffe sehr, das dies nicht Emil Grafs letzter Fall war. 9/10 P.

  • Bewertung

    aus Kyritz

    5/5

    18.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    ein wirklich packender Krimi

    München im zerstörten Nachkriegdeutschland wird zum Schauplatz verschiedener Serienmorde. Zu einem dieser Morde wird der junge Kripoanwärter Emil Graf gerufen, an er auf die Reporterin Billa trifft, die rein zufällig über die Leiche eines Kriegsheimkehrers gestolpert ist. Beide ahnen zu diesem Zeitpunkt nicht das eben jener Kriegsheimkehrer nur den Auftakt einer ganzen Reihe von Mordfällen bildet. Denn kurz darauf tauchen weiter zwei Ermordete auf, die auf die gleiche Art und Weise ums Leben gekommen sind. Erschwerend hinzu kommt das alle unbeschädigt aus dem Krieg heimgekehrt sind. Doch dann ergibt sich aus diesem Chaos ein Bild dem Emil nachgeht. Gerade noch rechtzeitig zieht er die richtigen Schlüsse, denn plötzlich ist Billa in Lebensgefahr. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn auch der Mörder hat noch eine Rechnung offen. Die Autorin hat mit ihren Krimi, der im Nachkriegsdeutschland in München spielt, einen grandiosen und spannenden Krimi vorgelegt. Er ist nicht nur richtig gut recherchiert sondern sie hat der Story und den Protagonisten richtig Leben eingehaucht. Die Handlung wird durch immer wieder wechselnde Erzählperspektiven dominiert, was hier aber keineswegs störend wirkt. Als Leser kommt man so wesentlich schneller in die Handlung und versteht wieso die Figuren so handeln und auch warum. Besonders schön ist das die geschichtlichen Besonderheiten sinnvoll in die Handlung integriert sind ohne das man sich als Leser dabei fühlt in einer Geschichtsstunde gelandet zu sein. So lernt man ganz nebenbei Sachen und Gegebenheiten über das Nachkriegsdeutschland, die man so noch nicht wusste. Ich habe mich jedenfalls kein einziges mal beim Lesen gelangweilt. Durch die wechselnde Erzählperspektive kommen einen die verschiedenen Figuren unglaublich nahe. Obwohl ich hier sagen muss das der Kripoanwärter Emil Graf hier am meisten von sich preisgibt. So erfährt man nach und nach in welcher Zwickmühle er steckt. Ihm macht nicht nur die eigene Vorgeschichte zu schaffen nein auch die seines Bruders. Und dann das er immer unter den Augen der Besatzungsmächte hier der Amis ermittelt. Positiv ganz klar er lernt von seinen Vorgesetzten viel und lernt die Menschen lesen und die richtigen Fragen zu stellen. Billa bleibt bis zum Schluss nicht wirklich greifbar, immer wieder rinnt sie einen durch die Finger. Fazit: Dieser Krimi ist für jeden Krimifan ein wahres Fest. Die Handlung spannend und packend die Figuren nicht nur gut beschrieben sondern auch gut ausgearbeitet kommt man ihnen unglaublich nahe und fiebert mit ihnen. Ich gebe für diesen wirklich gelungenen Krimi eine klare Leseempfehlung. Ein Top Krimi.

  • Monika Schulte

    aus Hagen

    5/5

    03.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein junger Ermittler in einer vom Krieg zerstörten Stadt

    München im August 1945. Der Krieg ist zu Ende. Die Stadt ist zerstört. Billa Löwenfeld, eine junge Frau, die mit ihrer Mutter ins amerikanische Exil geflohen war, ist zurückgekehrt. Sie soll den Kriegsheimkehrer Viktor von Dietlitz interviewen, doch zu dem Interview kommt es nicht. Der Mann ist tot. Billa findet ihn erschossen auf. Emil Graf, ein junger und ebenso unerfahrener Kriminalbeamter, wird auf den Fall angesetzt, doch es geschehen weitere Morde und immer hat irgendwie die junge Reporterin damit zu tun. Heidi Rehns Kaufhaus-Romane habe ich verschlungen. Umso gespannter war ich auf diesen Kriminalroman, der erste aus einer neuen Reihe mit dem jungen Ermittler Emil Graf. Den hat sie sogleich hervorragend gezeichnet. Emil, der gerade erst den Krieg überstanden hat, eine Figur voller Zweifel und Unsicherheiten, der die Chance hat, sich bei den Amerikanern als Ermittler zu beweisen. Emil, dem es schwerfällt, gewisse Menschen des Mordes zu verdächtigen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Die Beschreibungen der zerbombten Stadt, dunkel und grau ist alles, egal, wohin man sieht. Bombenkrater, zerstörte Häuserzeilen. Menschen, die am Krieg kaputt gegangen sind, überall. Es gibt aber auch die ewigen Gewinner, die, die immer wieder vorne mit dabei sind. Doch was hat Billa tatsächlich mit den Morden zu tun? Welche Rolle spielt ihre Mutter, die, obwohl sie Jüdin ist, mit etlichen Nazi-Größen zu tun hatte? Und wer ist Piotr, der ehemalige Zwangsarbeiter? "Das doppelte Gesicht" - spannend von der ersten Seite an. Immer mehr Personen, immer mehr Motive und immer mehr Verdächtige. Der Leser meint zu wissen, was passiert ist und wird doch wieder auf eine weitere Spur geführt. Hervorragend beschriebene Charaktere. Eine düstere Atmosphäre in einer vom Krieg zerstörten Stadt. Man spürt beim Lesen, dass es wieder ein Herzensprojekt der Autorin ist. Unbedingt lesen!

  • Zabou1964

    aus Krefeld

    5/5

    28.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein spannender Mordfall in einer spannenden Zeit

    Heidi Rehn ist bekannt für ihre historischen Romane. Ihre Karriere begann jedoch mit Kriminalromanen. Mit „Das doppelte Gesicht“ ist sie zu diesem Genre zurückgekehrt, jedoch mit historischem Bezug. Ort und Zeit der Handlung sind München im August 1945. Der zweite Weltkrieg ist gerade vorbei. Eine spannende Zeit in Deutschland, über die es noch nicht viele Romane gibt. Umso interessanter war es für mich, von dieser aufregenden Zeit im Nachkriegsdeutschland zu lesen. Protagonist ist der junge Emil Graf, der frisch von der Front zurückgekehrt ist. Da er kein überzeugter Nazi war, wird er von den amerikanischen Besatzern als Polizist eingesetzt, obwohl er eigentlich vor dem Krieg Jura studiert hat. Er war mir mit seiner etwas unbeholfenen Art und seinem Charme gleich sympathisch. Als die Reporterin Billa Löwenfeld zu dem Kriegsheimkehrer Viktor von Dietlitz kommt, findet sie ihn ermordet vor. Emil Graf wird mit dem Fall beauftragt. Billa ist eine deutsche Jüdin, die mit ihrer Mutter vor den Nazis in die USA geflohen ist. Nach Kriegsende ist sie als Reporterin nach Deutschland zurückgekehrt. Sie ist eine resolute, sympathische Frau. Emil Graf und Billa finden sich sehr anziehend. Bei dem einen Mord soll es aber nicht bleiben. Kurz hintereinander werden noch zwei weitere Männer tot aufgefunden. Auch sie sind adelig und frisch aus dem Krieg wieder in ihre Heimatstadt gekommen. Emil nimmt die Ermittlungen auf und findet bald heraus, dass alle drei Opfer eine Gemeinsamkeit haben. Die Autorin Heidi Rehn lebt in München, was man ihrem Roman anmerkt. Mit viel Liebe zu ihrer Stadt beschreibt sie die zerstörten Straßen und die verzweifelten Menschen in der ihr eigenen bildhaften Sprache. Man merkt dem Roman eine gute Recherchearbeit an. Neben den drei Morden bringt sie noch andere brisante Themen zur Sprache: das Schicksal der Zwangsarbeiter, die in ihre Heimat zurückgeschickt werden sollen, und Euthanasie. Trotzdem wirkt die Geschichte nicht überfrachtet, sie ist spannend geschrieben und macht Lust auf die weiteren Bände, die noch folgen werden. Ich werde diese Serie mit dem sympathischen Ermittler und der resoluten Reporterin auf jeden Fall weiter verfolgen. Fazit: Ein spannender Mordfall in einer überaus spannenden Zeit.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (26)

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