Produktbild: Die Sammlerin der verlorenen Wörter

Die Sammlerin der verlorenen Wörter Roman

39

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.04.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

2380 KB

Originaltitel

The Dictionary of Lost Words

Übersetzt von

Christiane Burkhardt

Sprache

Deutsch

EAN

9783641272364

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Erscheinungsdatum

11.04.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

2380 KB

Originaltitel

The Dictionary of Lost Words

Übersetzt von

Christiane Burkhardt

Sprache

Deutsch

EAN

9783641272364

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  • Bewertung

    aus Nürnberg

    5/5

    01.05.2022

    eBook (ePUB)

    Mehr als ein Roman - ein Wortmagieleseerlebnis

    Das Buch „Die Sammlerin der verlorenen Wörter“ ist mehr als ein Roman. Es ist eine kulturhistorische Beschreibung, wie das größte Wörterbuch – das Oxford Englisch Dictionary – entstand. Verpackt in einen Gesellschaftsroman. Als Leser*in begleitet man Esme Nicoll vom Alter von vier bis sechsundvierzig Jahren. Es beginnt mit ihren frühen Lebensjahren, die sie unter dem Arbeitstisch im Scriptorium, wo ihr Vater und andere Mitarbeiter Wörter zusammentragen und bearbeiten. Später wird aus der kleinen Esme eine wortverrückte Sammlerin von ausgefallenen und seltenen Wörtern. Besonders faszinieren sie „Frauenwörter“, die in der damaligen Gesellschaft keine Chance bekamen, in ein angesehenes Lexikon aufgenommen zu werden. Sie sammelt auf Märkten, in Krankenhäusern und bei Ausgestoßenen Wörter, die sie in ihrer Schatztruhe verwahrt. Das Leben meint es nicht gut mit Esme. Sie muss viel Leid ertragen. Erst als sie mit Tilda eine Vorreiterin für den Kampf um das Frauenwahlrecht kennen lernt, erkennt sie die ganze Grausamkeit der Zurücksetzung von Frauen. Auch durch überhebliche Kollegen. Esme ist keine Suffragette, aber sie unterstützt die Bewegung wo es ihr möglich ist und man erfährt sehr viel über die gesellschaftlichen Strömungen zu jener Zeit. Auch wenn die Entstehung des OED das Thema beherrscht, gibt es sehr berührende Momente in Esmes Leben, das aus mehr downs als ups besteht. Die Konventionen des ausgehenden 19. Jahrhunderts zwingen Esme zu einer folgenreichen Entscheidung. Als England am ersten Weltkrieg teilnimmt und massenhaft junge Engländer euphorisch in den Krieg ziehen, beeinträchtigt dies das Fortschreiten des Lexikons. Auch wenn Esmes eigenes „Lexikon der verlorenen Wörter“ inzwischen in greifbare Nähe gerückt ist, schwebt eine Traurigkeit über der Geschichte, denn Esme muss immer wieder Abschied nehmen. Das Ganze ist in einem sehr ruhigen Stil geschrieben. Manches wird nicht ausgesprochen bzw. dargestellt und wirkt dadurch umso lauter nach. Viele Worte sind auf Englisch und auf Deutsch definiert – was dem Ganzen einen besonderen Charme gibt - und machen nachdenklich. Ein wunderbares Buch für alle, die sich für Wörter, Wortschöpfungen, Sprache, Lexikas, Bedeutungen, Ausdrucksweise und vieles mehr rund um die Magie des gesprochenen und geschrieben Wortes interessieren. Für die Autorin war es ein Debütroman, was man angesichts der feinen Verflechtungen, der Opulenz des Werkes, der subtilen Wortwahl und der flüssigen Erzählweise kaum glauben mag. Es lohnt, ausnahmsweise auch schon zu Beginn sich dem ausführlichen und informativen Anhang zu widmen. Dort erfährt man, dass die meisten Personen tatsächlich existierten; es gibt sogar ein Foto von den Mitarbeitern im Scriptorium mit dem Herausgeber der Oxford Englisch Dictionary zur damaligen Zeit. Ich habe es sehr genossen, das Buch zu lesen, obwohl bei mir die eine oder andere Träne gerollt ist.

  • Tintenherz

    aus Kronshagen

    3/5

    03.02.2024

    eBook (ePUB)

    Bücher über alles!

    Das Cover lässt die Bücher in den Vordergrund erscheinen. Der Schreibstil liest sich anfangs etwas schwerfällig und wird in der Ich-Erzählperspektive erzählt. Die ungleichen Zwillingsschwestern Peggy und Maude wohnen seit dem Tod ihrer Mutter auf einem Hausboot. Dort hat Peggy eine Bibliothek eingerichtet, da sie Bücher über alles liebt. Beide arbeiten in einer Buchbinderei. Peggy gibt ständig auf Maude acht, da sie realitätsfremd und verletzlich ist. Das Buch behandelt im Hintergrund den Eintritt der Engländer in den 1. Weltkrieg, die Emanzipation der Frauen und natürlich die Liebe zu Büchern. Der Anfang der Handlung war etwas langatmig, aber dann wurde das Buch um die engagierte Peggy, die bereit ist, für ihr Ziel alles aufzugeben, interessanter. Peggys Wissensdurst ist inspirierend. Fazit: Ein Roman über eine Frau, die für ihre Träume alles gibt!

  • Buechervorhersage

    aus Dortmund

    5/5

    28.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Macht von Sprache und mutigen Frauen - absolut lesenswert

    Esme wächst im 19. Jahrhundert alleine bei ihrem verwitweten Vater auf und begleitet ihn daher von kleinauf zur Arbeit. Er arbeitet zusammen mit seinem Vorgesetzten Dr. Murray und weiteren Kollegen als Lexikograph am ersten Oxford English Dictionary im Skriptorium, das schnell zu Esmes zweitem Zuhause wird. Ihr Lieblingsort als kleines Mädchen ist unter dem Sortiertisch, an dem die Herren die eingereichten Begriffe bearbeiten und die Einträge für das Wörterbuch vorbereiten. Sie sammelt die unter den Tisch gefallenen Papiere auf und stellt schnell fest, dass die Herren vor allem diejenigen Begriffe aussortieren, die Frauen betreffen oder vom gemeinen Volk gesprochen werden und nicht als erhaltenswert erachtet werden. Das will Esme nicht hinnehmen und sie macht es sich Zeit ihres Lebens nicht nur zur Aufgabe, die verworfenen Begriffe zu sammeln, sondern sich auch unter das Volk zu mischen und aktiv neue Worte zu sammeln und sie mit Zitaten zu belegen, die von Menschen stammen, die sonst kein Gehör finden und keine Bildung besitzen. Außerdem schafft sie es als eine der wenigen Frauen, an dem Oxford English Dictionary mitarbeiten zu dürfen. Wir begleiten Esmes Wirken bis zu ihrem Tod, begleitet von Themen wie der Suffragettenbewegung und dem ersten Weltkrieg. Ich finde feministische Themen grundsätzlich sehr interessant und im 19. Jahrhundert hatten es die Frauen noch sehr viel schwerer, gesehen und gehört zu werden, daher war ich auf die Umsetzung in dem Roman sehr gespannt. Mir wurde schnell beim Lesen bewusst, dass es sich um keine laute, kämpferische Geschichte handelt, sondern eine leise und langsam wirkende Erzählung, jedoch mit viel Aussagekraft. Die Stellung der Frauen und der Arbeiterschicht wurden für mich sehr realitätsnah dargestellt, so dass es sich für mich beim Lesen schon fast wie ein Ausschnitt aus dem Geschichtsbuch angefühlt hat. Das Buch ist sehr dick, was der sehr detaillierten Erzählung geschuldet ist und der Tatsache, dass wir Esmes Leben fast vom Anfang bis zum Ende begleiten. Es wird beim Lesen jedoch nicht langatmig oder langweilig, sondern jeder weitere Aspekt rundet das Bild ab und zeigt den inneren Kampf zwischen dem Wunsch nach Veränderung und der Angst davor, es aktiv und laut einzufordern. Die detaillierte Beschreibung der Einträge für verschiedene Worte zeigt auch, wie unterschiedlich Sprache genutzt werden kann und wie sie wirken kann, je nach Auslegung eines Wortes. Somit kann Sprache eine besondere Macht ausüben und zur damaligen Zeit hatten vor allem gebildete, weiße Männer die Macht in ihren Händen. Das Einweben von weiteren Themen wie die Suffragettenbewegung und dem ersten Weltkrieg bieten weiteres interessantes Hintergrundwissen und verweben die persönliche Geschichte von Esme perfekt mit der historischen Entstehung des Wörterbuchs. Richtig beeindruckt war ich von dem Epilog und dem Nachwort. Hier wird deutlich, wie wenig in dieser Geschichte erfunden ist und wieviel Recherchearbeit die Autorin auf sich genommen hat, um möglichst viele Fakten und wahre Personen aus der realen Geschichte mit aufzunehmen. Das erklärt auch, warum sich alles beim Lesen so real angefühlt hat. Wer sich für die Entstehung des ersten Oxford English Dictionary, der Herrschaft der Männer und dem beginnenden Feminismus inklusive Suffragettenbewegung und die Entwicklung der Sprache interessiert, der sollte sich diesen Roman kaufen.

  • Lisa's Büchereck

    aus Voerde

    5/5

    08.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Super Interessante Geschichte

    Bei diesem Buch haben wir es definitiv mit einer anspruchsvollen Lektüre zu tun. Da das Buch ende des 19. Jahrhunderts spielt, wird hier noch ein anderer Sprchgebrauch verwendet, der abet gut verständlich war. Gewöhnungsbedürftig war dagegen das Frauenbild zu dieser Zeit. Das wollen wir uns nicht mal vorstellen. Im verlaufe der Geschichte, entwickelt sich ein neues Frauenbild, auch wenn es ein langer beschwerlicher weg ist. Die Frauen haben einen harten Kampf vor sich. . So auch unsere Protagonistin Esme. Wir erleben ihre entwicklung von Kindheit an mit, was ich sehr Spannend fand. Sie hat schon als Kind einen sehr eigenen Willen, was zur damaligen Zeit nich gern gesehen wird. Sie entwickelt sich zu einem schüchternen jungen Mädchen, um dann zu einer Stolzen Jungen Frau zu erblühen. Sie muss auf ihrem weg einiges ertragen, woran man auch zerbrechen kann, doch sie wächst daran umd wird immer Stärker. Sie hat einen tollen Charakter entwickelt, ich mochte sie sehr gerne. . Gestärkt wird sie von iher leidenschaft zu Wörtern. Das Buch ist da natürlich von geprägt, es geht ja immerhin um die entstehung des ersten Oxford English Dictionary (OED). Ich fand das richtig spannend, es war super Interessant dabei zu sein und zu erfahren, was für eine Arbei da rein gesteckt wurde. Die Autorin hat da richtig gut Recherchiert. . Zusammen gefasst kann man sagen, es war eine Interessante, Anspruchsvolle Geschichte. Die mich richtig gut unterhalten konnte und sich daher die 5 Sterne verdient

  • Ourbooksoflife

    5/5

    07.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessanter Roman rund um die Entstehung eines Wörterbuches

    Ich war ehrlich gesagt sehr gespannt auf das Buch, da die Meinungen doch sehr auseinander gegangen sind. Trotz der teilweise negativen Rezensionen,  die ich gelesen habe, war ich neugierig auf dieses Buch und ich wurde positiv überrascht. Mir hat von Anfang an direkt der Buchtitel "Die Sammlerin der verlorenen Wörter" und das wunderschöne Cover gefallen und ich wusste: dieses Buch muss ich einfach lesen. Ich bin von Anfang an sehr gut in das Buch rein gekommen und durch den wunderschönen Schreibstil wollte ich es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Esme wird von ihrem Vater alleine großgezogen und sie begleitet ihn täglich zur Arbeit. Dort verbringt sie die meiste Zeit unter seinem Schreibtisch. Er arbeitet als Lexikograph am ersten Oxford English Dictionary. Hin und wieder fällt ein Zettel mit einem Wort unter den Schreibtisch. Das Herunterfallen der Wörter scheint aber keinem aufzufallen außer Emse. Sie nimmt die Wörter dann an sich und macht daraus ihre eigene Sammlung. Es sind alles Wörter, die Frauen betreffen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin definitiv froh, das ich es gelesen habe.

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