Produktbild: Das Gotteshaus

Das Gotteshaus Thriller

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

50149

Erscheinungsdatum

14.06.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

560 (Printausgabe)

Dateigröße

2629 KB

Originaltitel

The Burning Girls

Übersetzt von

Marcus Ingendaay

Sprache

Deutsch

EAN

9783641279882

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Verkaufsrang

50149

Erscheinungsdatum

14.06.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

560 (Printausgabe)

Dateigröße

2629 KB

Originaltitel

The Burning Girls

Übersetzt von

Marcus Ingendaay

Sprache

Deutsch

EAN

9783641279882

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  • Michael Kothe, Autor

    aus Unterschleißheim bei München

    5/5

    23.09.2023

    eBook (ePUB)

    Besser als Dan Brown und Tom…

    Besser als Dan Brown und Tom Clancy zusammen! Erster Eindruck Wenn ich an Dan Brown denke, machen Hetze und Metropolen als Schauplätze einen Thriller aus. Nicht aber bei „Das Gotteshaus“ von C.J. Tudor. Die Handlung entwickelt sich langsam und spielt am „Arsch der Welt“. Der Roman ist in erfrischender Umgangssprache geschrieben – einschließlich der Kraftausdrücke – und erzählt aus den Perspektiven dreier Figuren. Und er ist spannend vom ersten Satz an. Inhalt ohne Spoiler Als Pfarrerin Jack Brooks mit ihrer 15jährigen Tochter Flo in das gottverlassene Nest Chapel Croft (was nichts mit dem gleichnamigen Waldstück südöstlich von London zu tun hat) einzieht, lässt jeder Moment in der verwahrlosten Kirche und im heruntergekommenen Pfarrhaus Unheil erwarten. Scheinbar will jeder in der zwei Dutzend Häuser großen, aber weitläufigen Gemeinde sein Geheimnis hüten, während Reverend Brooks unter ihrem eigenen leidet und gezwungenermaßen die Geheimnisse ihrer klein- bis spießbürgerlichen Schäfchen lüften muss. Das ist unumgänglich, um den vermeintlichen Spuk der „brennenden Mägdelein“ in ihrer Kirche sowie das Verschwinden zweier Mädchen aufzuklären. Nur so kann sie die befürchtete Gefahr von Flo abwenden. Doch dadurch begibt sie sich in einen Strudel aus Märtyrersage, Tradition, Glaube und Weltlichkeit, der letztendlich für sie und Flo lebensbedrohend wird … Schreibstil Erfreulich dreidimensional zeigt Tudor ihre Protagonistinnen. Gefühle, Ängste und verborgene Erinnerungen dominieren über die Beschreibung körperlicher Merkmale. So ist Brooks‘ weißer Pfarrerskragen weniger Kleidungstück als Bollwerk gegen Aufdringlichkeit und Neugier, auch Flos düstere Erscheinung entspricht ihrem Charakter und ihrem Versuch der Selbstfindung. Tudor beschränkt sich auf eineinhalb Dutzend Figuren – die namenlosen Polizisten, Sanitäter und Spurensicherer einmal außen vor gelassen. Wie die dramaturgisch hervorragende, aber gewollt quälend langsame Aufklärung von Verbrechen aus Gegenwart und mehr- bis hundertjähriger Vergangenheit ist auch das anfängliche Missverständnis in Bezug auf den Namen Jack – abgeleitet von Jaqueline – ein Stilmittel, um den Leser unter Spannung zu halten. Überhaupt sind Spannung und Suspense die hervorstechenden Merkmale des Romans. Die Düsternis wird unterstützt durch drei Perspektiven: als Ich-Erzählung von Jack Brooks und in der dritten Person von Flo und … nein, keinen Spoiler! Dazu kommt eine unmittelbare Betroffenheit des Lesers durch die Gegenwartsform sowie durch die ihm ja geläufige Umgangssprache. Darüber hinaus entbehrt der Roman nicht eines von mir süffisant genossenen Sarkasmus und einer gehörigen Portion Selbstironie Jacks. Wenn ich mir dann noch ihre Ängste um Flo verdeutliche, bin ich froh, Vater zweier erwachsener Söhne zu sein und nicht Mutter einer pubertierenden Tochter. Meine eigenen Leser locke ich selbst gern auf falsche Fährten, Tudor überraschte aber auch mich mit einer Vielzahl von Wendungen, die meinen jeweiligen Verdacht gekonnt ad absurdum führten. Fazit Wer nur von Dan Brown und Tom Clancy bzw. dessen Nachfolge-Autor aufregende Thriller erwartet, liegt falsch. Im Vergleich zum düsteren „Gotteshaus“ Tudors sind deren Romane allesamt farblos. Nicht zuletzt liegt das an der Hetze und daran, dass ihre Figuren keine charakterliche Tiefe haben. Diese Bestsellerautoren sollten sich an Tudor ein Beispiel nehmen.

  • Bewertung

    5/5

    21.04.2023

    eBook (ePUB)

    Willkommen in der Gemeinde

    Atmosphärisch & gruselig: Als alleinerziehende Mutter verschlägt es Jack Brooks und ihre Tochter Flo nach einem Schicksalsschlag nach Chapel Croft. Hier soll Jack die eben erst frei gewordene Stelle als Pfarrerin übernehmen. Ein schweres Erbe. Denn nicht nur ist die Gemeinde eine Sache für sich, nein, der letzte Reverend hat sich hier auch noch erhängt. Dazu kommen schaurige Traditionen, Drohungen und dann hat ihre Tochter auch noch Erscheinungen. Und ales begann vor 500 Jahren, als 2 Mädchen auf dem Scheiterhaufen ihr Leben lassen mussten.... "Das Gotteshaus" lässt einen nicht mehr los. Die Charaktere sind sympathisch und vorallem greifbar! Die Spannung lässt einen keine Sekunde los & und trotzdem musste ich hier und da Schmunzeln, weil Jack & Flo einfach so charasmatisch sind. Ein toller Thriller, eine gelungene Story mit einigen Wendungen, bei dem das Lesen einfach richtig Spaß macht!

  • Bewertung

    aus Mannheim

    5/5

    24.06.2022

    eBook (ePUB)

    Wenn Dich Deine Vergangenheit einholt

    Eigentlich soll es ruhiger werden für Pfarrerin Jack Brooks und ihre Tochter Flo. Sie landen von der Stadt in Chapel Croft, einem typischen Dorf. So kann man das wohl sagen. Aber damit nicht genug. Auch wenn sich ihr Vorhänger das Leben genommen hat, scheint die Gemeinde mit einer Frau als Pfarrerin Probleme zu haben. Das bekommt Jack bei jeder Gelegenheit zu spüren. Aber es gibt auch die anderen Menschen im Dorf. Diejenigen, die sie und ihre Tochter gerne aufnehmen möchten und den beiden das Dorf zur Heimat machen wollen. Für Flo ist es hier auch alles andere als einfach. Ein Teenie Mädchen irgendwo im Niemandsland. Aber auch Flo findet Anschluss. Sehr zum Bedauern ihrer Mutter. Und dann gibt es ja noch diese alten Geschichten im Dorf. Verbrannte Märtyrer und verschwundene Mädchen. Je mehr man den Geschichten nachgeht, desto mehr hat man das Gefühl, dass nicht alles so sein könnte, wie es vielleicht scheint? Das spürt auch Jack. Aber sollte man die Vergangenheit nicht besser ruhen lassen? Natürlich möchte ich es mir nicht nehmen lassen ein paar eigene Eindrücke zu diesem Buch zu schreiben. Die Atmosphäre und düstere Stimmung, die in dem Buch herrscht, kommt direkt beim Leser an. An der einen oder anderen Stelle können sich da auch schon mal die Nackenhaare stellen. Und vieles ist nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint. Eine perfekte Mischung aus aktuellen Geschehnissen, Mythen und Dingen, die vor langer Zeit geschehen sind und das Dorf heute noch beschäftigen. Was Jack und ihre Tochter angeht? Viel taffer kann man sich so ein Pfarrerin Tochter Gespann eigentlich nicht vorstellen. Aber Vorsicht. Auch hier scheint der eine oder andere Schatten aus der Vergangenheit vorhanden zu sein. Die Spannungskurve ist also zu jeder Zeit gut angespannt. Ich kann hier ohne Bedenken 5 Sterne vergeben

  • Bewertung

    5/5

    08.06.2022

    eBook (ePUB)

    düsterer Psychothriller mit Tiefgang

    Wow, was für ein Buch und v.a. was für ein überraschendes Ende und welch unerwartete Auflösung der Geschehnisse. Ein altes, teils heruntergekommenes Dorf in England mit einer düsteren Vergangenheit und einigen ungelösten Rätseln bildet den Schauplatz dieses Psychothrillers. Zentrale Figur und ich-Erzählerin ist eine alleinerziehende, verwittwete Pfarrerin, die an diesen Ort strafversetzt wird. Zunächst hatte ich einige Probleme mit der Sprache, da ich generell nicht gerne Ich-Erzählungen im Präsens lese, auch verwirrten die Einschübe zunächst etwas. Ich wurde aber immer mehr in diese Geschichte hineingezogen, es wurde spannender und spannender und dann kam ich kaum mehr von meinem e-Reader los. Angenehme Unterbrechungen des düsteren Geschehens sind auch immer wiederkehrende tiefgründige Passagen mit theologische bzw. ethische Frage, wie z.B. über das Böse an sich.

  • Daniela K.

    aus Munster

    5/5

    22.05.2022

    eBook (ePUB)

    spannend und komplex

    Referend Jack Brooks ist keine Pfarrerin, wie man sie sich vorstellt. Als Alleinerziehende einer fünfzehnjährigen Tochter hält sie sich gerade so über Wasser. Als sie jedoch Hals über Kopf von Nottingham in das ländliche Chapel croft in Sussex versetzt wird, trifft sie auf eine Gemeinschaft, in dessen Leben die historischen Ereignisse tief verwurzelt sind. Hier sind Dinge passiert, die nie jemand in Frage stellen sollte. Die Geschichte ist aus mehreren Perspektiven erzählt und man versteht nicht auf Anhieb, um welche Personen es sich handelt. Während man am Anfang noch von einer grausamen Geschichte ausgeht, wird das Ganze im Laufe der Story immer komplexer. Zitat Pos.2091 Was die Behandlung von Frauen angeht, hat sich die Kirche wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert, beim Exorzismus, der Teufels- oder Dämonenaustreibung, ist das nicht anders. Es dürfte kein Zufall sein, dass überwiegend junge Frauen dieser Behandlung unterzogen wurden. Frauen, die aus heutiger Sicht depressiv, psychisch krank oder auch nur »widersetzlich« waren – gegen Väter, Ehemänner , alle, die Gewalt über sie hatten. Auf diese Weise konnte jedes unerwünschte Verhalten auf »Besessenheit« zurückgeführt werden, und gegen den Teufel im Leib waren rabiate Mittel erlaubt, im Namen Gottes und mit dem Segen der Kirche. Diese Sätze spiegeln all das wider, was den Menschen in diesem Buch widerfährt. Aber die Autorin beschäftigt sich auch mit der Frage, ob es das personifizierte Böse gibt oder ob jede Aktion nur eine Reaktion ist, um sich oder seine Nächsten zu schützen. Am Ende hält Tudor noch eine spektakuläre Wendung bereit, die so einige bis zum Schluss ungeklärte Frage stimmig beendet. Fazit: Ein gut durchdachter Thriller, der spannend daherkommt und die Unzulänglichkeiten der Kirche in den vergangenen Jahren anspricht.

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