Produktbild: Venezia

Venezia Gesehen mit den Augen eines Venezianers

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52,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2022

Abbildungen

120 schwarz-weiße Abbildungen

Verlag

TeNeues Verlag ein Imprint des Gestalten Verlags

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

29,9/24,2/2,5 cm

Gewicht

1516 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-96171-398-1

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2022

Abbildungen

120 schwarz-weiße Abbildungen

Verlag

TeNeues Verlag ein Imprint des Gestalten Verlags

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

29,9/24,2/2,5 cm

Gewicht

1516 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-96171-398-1

Herstelleradresse

Die Gestalten Verlag GmbH & Co. KG
Mariannenstraße
10999 Berlin
DE
verlag@teneues.com

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Die verletzliche Seele einer Stadt

Bewertung am 04.06.2022

Bewertungsnummer: 1724084

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Federico Povoleri hat seine Heimatstadt Venedig fotografiert und ermöglicht mit seinen einzigartigen Aufnahmen, einen Blick auf die Grand Dame zu erhaschen, die vielen verborgen bleibt. Dabei klagt er an, dass der Besuchs Venedigs zu einer abzuarbeitenden Attraktion auf der Bucket-List verkommen ist, bei denen die wenigsten sich überhaupt noch die Mühe machen, Herz und Seele dieser Stadt zu erkennen oder wahrzunehmen. Der Blick rast über die Sehenswürdigkeiten Markusplatz, Rialto und Seufzerbrücke, nimmt nur die schillernde Oberfläche wahr, die für Tourist:innen reserviert ist, aber wer hört schon den Steinen und Gemäuern oder gar den Venezianer:innen zu, die uralte Geschichten erzählen ? Povoleri macht möglich, was Unmöglich erscheint - er fängt mit seinen Aufnahmen Herz und Seele der Stadt ein, die dem Verfall und Untergang regelrecht geopfert wird, nur um hier noch ein bisschen Profit zu machen und da noch den ein oder anderen Euro Umsatz zu erhaschen. Wenn sich Kreuzfahrtriesen durch die Fahrrinne wälzen und das empfindliche Ökosystem der Lagune aus dem Gleichgewicht bringen, wird das ungleiche Verhältnis zwischen Kommerz und Ausschlachtung gegenüber Erhalten und Bewahren nur allzu deutlich. Tourist;innen, die sich für keine Unfug zu schade sind, nur um ein möglichst "originelles " Foto für die sozialen Medien zu erhaschen, dabei aber die Ehre der Stadt und die der Venezianer:innen mit Füßen treten. Wer sich dagegen die Mühe macht, und die Kanäle mit dem Paddelboot entdeckt, wird entzückt sein, was sich hinter der nächsten Hausecke verbirgt.Es sind die stillen Momente der Vergänglichkeit, die für unglaublich intensive Begegnungen verantwortlich sind. Der Bildband ist eine Offenbarung an eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die voller Liebe und Hingabe, aber auch Sehnsucht und Traurigkeit stecken. Denn Venedig ist nicht das bunte, laute Treiben, dass uns allen vorgaukelt, in einer Postkartenkulisse gefangen zu sein. Venedig ist leise, sensibel, zerbrechlich und voller Schönheit, die nur für diejenigen zu sehen ist, die sich ganz und gar auf diese Stadt einlassen. Ein außergewöhnlicher Bildband, der nicht mit Kitsch und Klischees aufwartet, sondern authentisch, echt und ehrlich die verletzliche Seele einer Stadt zeigt, die von vielen verkannt wird.

Die verletzliche Seele einer Stadt

Bewertung am 04.06.2022
Bewertungsnummer: 1724084
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Federico Povoleri hat seine Heimatstadt Venedig fotografiert und ermöglicht mit seinen einzigartigen Aufnahmen, einen Blick auf die Grand Dame zu erhaschen, die vielen verborgen bleibt. Dabei klagt er an, dass der Besuchs Venedigs zu einer abzuarbeitenden Attraktion auf der Bucket-List verkommen ist, bei denen die wenigsten sich überhaupt noch die Mühe machen, Herz und Seele dieser Stadt zu erkennen oder wahrzunehmen. Der Blick rast über die Sehenswürdigkeiten Markusplatz, Rialto und Seufzerbrücke, nimmt nur die schillernde Oberfläche wahr, die für Tourist:innen reserviert ist, aber wer hört schon den Steinen und Gemäuern oder gar den Venezianer:innen zu, die uralte Geschichten erzählen ? Povoleri macht möglich, was Unmöglich erscheint - er fängt mit seinen Aufnahmen Herz und Seele der Stadt ein, die dem Verfall und Untergang regelrecht geopfert wird, nur um hier noch ein bisschen Profit zu machen und da noch den ein oder anderen Euro Umsatz zu erhaschen. Wenn sich Kreuzfahrtriesen durch die Fahrrinne wälzen und das empfindliche Ökosystem der Lagune aus dem Gleichgewicht bringen, wird das ungleiche Verhältnis zwischen Kommerz und Ausschlachtung gegenüber Erhalten und Bewahren nur allzu deutlich. Tourist;innen, die sich für keine Unfug zu schade sind, nur um ein möglichst "originelles " Foto für die sozialen Medien zu erhaschen, dabei aber die Ehre der Stadt und die der Venezianer:innen mit Füßen treten. Wer sich dagegen die Mühe macht, und die Kanäle mit dem Paddelboot entdeckt, wird entzückt sein, was sich hinter der nächsten Hausecke verbirgt.Es sind die stillen Momente der Vergänglichkeit, die für unglaublich intensive Begegnungen verantwortlich sind. Der Bildband ist eine Offenbarung an eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die voller Liebe und Hingabe, aber auch Sehnsucht und Traurigkeit stecken. Denn Venedig ist nicht das bunte, laute Treiben, dass uns allen vorgaukelt, in einer Postkartenkulisse gefangen zu sein. Venedig ist leise, sensibel, zerbrechlich und voller Schönheit, die nur für diejenigen zu sehen ist, die sich ganz und gar auf diese Stadt einlassen. Ein außergewöhnlicher Bildband, der nicht mit Kitsch und Klischees aufwartet, sondern authentisch, echt und ehrlich die verletzliche Seele einer Stadt zeigt, die von vielen verkannt wird.

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Venezia

von Federico Povoleri

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