Produktbild: Der Prinz im Labyrinth

Der Prinz im Labyrinth Altertumsroman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.10.2021

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,7 cm

Gewicht

320 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7543-9572-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.10.2021

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

21,5/13,5/1,7 cm

Gewicht

320 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7543-9572-1

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  • Bewertung

    aus Villingen-Schwenningen

    5/5

    09.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die Minotaurus - Sage überzeugend neu erzählt

    ch habe als Jugendliche die klassischen Sagen geliebt. Deshalb war ich sehr gespannt , was die Autorin aus dem mir bekannten Sachverhalt gemacht hat. Die Geschichte wird als Mordermittlung dargestellt. Asterion, Sohn von Pasiphae, Mina und Königin von Knossos, wird in seinem Zimmer im Palast tot aufgefunden. Es gab Gerüchte, er sei das uneheliche Kind der Königin mit dem Sklaven Tauros. Als man den Toten findet, fehlt auch jede Spur von der Königstochter Ariadne und dem Athener Theseus. Beide hatten gute Gründe, Asterion zu töten. Pasiphae lässt Daedalos und seinen Sohn Ikarus gefangen nehmen, da sie ihnen eine Beteiligung an der Tat unterstellt. Bei einem Fluchtversuch, stürzt Ikarus zu Tode. Die Lösung des Kriminalfalles ist am Ende eine echte Überraschung und hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ein Kompliment an die Autorin ! Ich finde, sie hat die Sage überzeugend , mit Respekt und ohne sie in einer Form zu beschädigen neu erzählt. Alle wesentlichen Punkte finden sich wieder und werden logisch und für unser heutiges Empfinden realistisch wiedergegeben. Ein gutes Beispiel hierfür ist Ikarus Tod. In der Sage kommt er der Sonne , dem Licht, zu nahe und stürzt ab. Hier fällt er in einen Lichthof. Auch die Art und Weise , wie die Autorin die Geschichte erzählt, war in meinen Augen packend und hat die Spannung hoch gehalten. Die Ereignisse werden abwechselnd im Rückblick beginnend mit Pasiphaes Krönung und der Gegenwart sowie aus der Sicht der Beteiligten geschildert. So fügen sich die einzelnen Puzzleteile zu einem überraschenden Ganzen.

  • Leseigel

    aus Villingen

    5/5

    09.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die Minotaurus - Sage…

    Die Minotaurus - Sage überzeugend neu erzählt ch habe als Jugendliche die klassischen Sagen geliebt. Deshalb war ich sehr gespannt , was die Autorin aus dem mir bekannten Sachverhalt gemacht hat. Die Geschichte wird als Mordermittlung dargestellt. Asterion, Sohn von Pasiphae, Mina und Königin von Knossos, wird in seinem Zimmer im Palast tot aufgefunden. Es gab Gerüchte, er sei das uneheliche Kind der Königin mit dem Sklaven Tauros. Als man den Toten findet, fehlt auch jede Spur von der Königstochter Ariadne und dem Athener Theseus. Beide hatten gute Gründe, Asterion zu töten. Pasiphae lässt Daedalos und seinen Sohn Ikarus gefangen nehmen, da sie ihnen eine Beteiligung an der Tat unterstellt. Bei einem Fluchtversuch, stürzt Ikarus zu Tode. Die Lösung des Kriminalfalles ist am Ende eine echte Überraschung und hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ein Kompliment an die Autorin ! Ich finde, sie hat die Sage überzeugend , mit Respekt und ohne sie in einer Form zu beschädigen neu erzählt. Alle wesentlichen Punkte finden sich wieder und werden logisch und für unser heutiges Empfinden realistisch wiedergegeben. Ein gutes Beispiel hierfür ist Ikarus Tod. In der Sage kommt er der Sonne , dem Licht, zu nahe und stürzt ab. Hier fällt er in einen Lichthof. Auch die Art und Weise , wie die Autorin die Geschichte erzählt, war in meinen Augen packend und hat die Spannung hoch gehalten. Die Ereignisse werden abwechselnd im Rückblick beginnend mit Pasiphaes Krönung und der Gegenwart sowie aus der Sicht der Beteiligten geschildert. So fügen sich die einzelnen Puzzleteile zu einem überraschenden Ganzen.

  • Jennifer

    4/5

    06.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Gute Neuadaption eines antiken Mythos

    Den Minotauros-Mythos kennen sicherlich viele. Die Autorin Charlotte Fondraz hat dem antiken Stoff neues Leben eingehaucht, indem sie Figuren und wichtige Szenen umgeschrieben hat. Die Erzählerrolle teilen sich der kretische Baumeister Daidalos und sein Sohn Ikaros. Der vorliegende Genremix aus Historienroman und Kriminalroman las sich kurzweilig und recht flüssig. An der Neuadaption des Mythos' gefiel mir vor allem die Einbindung typischer Begriffe aus Architektur, Mode und Kunst der minoischen Zeit. Auch das wissenschaftlich heiß diskutierte Matriarchat fand in der weiblichen Herrscherin Minas ihren Niederschlag. Kurzum, Fondraz' umfangreiches Quellenstudium hat sich m. E. ausgezahlt. Die Krimihandlung blieb bis zum Ende der Geschichte spannend. Einzig die häufigen Rückblenden und die langatmige Fluchtgeschichte von Daidalos enervierten mich.

  • Bewertung

    aus Ludwigshafen

    4/5

    06.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Alte Sage in neuem Gewand

    Charlotte Fondraz hat mit „Der Prinz im Labyrinth“ die bekannte Minotaurus-Sage neu und frisch erzählt. Auch wenn die klassische Erzählweise verändert wurde, ist der alte Mythos weiterhin gut zu erkennen. Die Autorin hat für diesen Alterums-Kriminalroman sehr sorgfältig und genau recherchiert, was ich besonders hervorheben möchte. Auch ist der Roman gut geschrieben, so dass man das Buch in einem Rutsch durchlesen kann. Es ist ausgesprochen unterhaltsam, gerade weil der eine oder andere aus der ursprünglichen Sage bekannte Charakter ganz anders dargestellt wird als bisher. Das ist frisch und macht Laune! Der Krimi wartet mit einem überraschenden Ende auf, das mich dann doch überrascht hat. Mein Fazit: Gut geschriebener Altertums-Krimi, der beim Lesen viel Freude macht!

  • Renas Wortwelt

    4/5

    07.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Historienkrimi

    Einen Altertumsroman, der auf dem Mythos des Minotaurus beruht, legt die unter einem Pseudonym schreibende Autorin, studierte Anthropologin, die sowohl in Deutschland wie in Frankreich zu Hause ist, hier vor. Auf verschiedenen Zeitebenen und aus unterschiedlichen Perspektiven schildert sie erfundene Ereignisse auf Kreta vor 3600 Jahren. In dem Mythos dringt Theseus in das Labyrinth ein, um den Stier Minotaurus zu töten. Damit er wieder herausfindet, gibt Ariadne ihm einen Wollknäuel mit, welches er beim Hineingehen abrollen soll. Wenn er dann den Faden zurückverfolgt, findet er den Ausgang wieder. Für diese Hilfe lässt sich Ariadne von Theseus versprechen, dass er sie heiraten wird. Die Geschichte, wie sie Charlotte Fondraz erzählt, beginnt mit der Ermordung Asterions, des Sohns der regierenden Königin Pasiphaë. Da der Jüngling, der außer bei seiner Mutter am ganzen Hof unbeliebt ist, am Abend vor seinem Tod mit dem zu Besuch in Knossos weilenden Theseus Streit hatte, wird dieser umgehend des Mordes verdächtigt. Pasiphaë beauftragt Daidalos, den Baumeister und einzigen wirklichen Kenners des Palastes, mit der Aufklärung. Dieser holt seinen Sohn Ikarus dazu, der ihm helfen soll. Doch statt den Täter zu finden, gerät schnell Daidalos selbst unter Verdacht und wird von der Königin gefangen genommen. Der Palast ist ein regelrechtes Labyrinth, außer Daidalos findet sich kaum jemand auf Anhieb darin zurecht. Dieses Wissen machte Daidalos bislang zu einem geschätzten Berater der Königin, nun hilft es ihm, aus dem Gefängnis zu fliehen. Diese Ereignisse ebenso wie die Rückblicke auf den Beginn der Regentschaft Pasiphaës, auf die Tage und Stunden vor Asterions Ermordung, erfahren wir aus Daidalos‘ Perspektive. Dazwischen eingeschoben kurze Sequenzen aus der Sicht des Ikarus, der den Erzählungen seines Vater lauscht. Schließlich gibt es noch die Perspektive von Ariadne, Pasiphaës ältester Tochter, die seit dem Mord an ihrem kleinen Bruder verschwunden ist, weshalb man Theseus der Entführung bezichtigt. Charlotte Fondraz schreibt spannend, man spürt ihre wissenschaftlich fundierten Kenntnisse über die Zeit, die Geschichte und den Mythos. Einen Fokus richtet sie dabei besonders auf das durch ein Matriarchat regierte Kreta. Die Regierung geht stets von der Mutter auf eine Tochter über, so ist es auch in den anderen Machtzentren der Region. Der Roman erlangt dadurch große Authentizität, beschreibt sie doch ausführlich die Kleidung der Menschen entsprechend ihrem Rang, schildert die Riten und Sitten und zeichnet ein genaues Bild des Palastes mit seiner verwickelten Architektur und den verschiedenen Dekorationselementen. Hier liegt für mich aber auch ein Manko des Buchs. Durch diese ausführlichen, oft Fachbegriffe verwendenden Beschreibungen leidet der Handlungsfluss. Wenn Daidalos durch den Palast eilt, wird geschildert, was er sieht, wie die Gänge angelegt sind, was man durch die Fenster erblickt und so weiter. Das erscheint der Leserin unrealistisch und trübt die Spannung, denn jemand, der den Weg so oft gelaufen ist, ja ihn selbst entworfen hat, wird diese Dinge nicht mehr bemerken. Auch fällt es schwer, sich diese Termini zu merken und so auch nach weiteren Dutzend Seiten noch zu wissen, was ein Polythyron ist, ein Megaron oder ein Himation. Allerdings bin ich hier selbst unschlüssig, ob mich diese Authentizität schaffenden Details stören oder ob sie gerade das Besondere des Romans ausmachen. Hingegen sind die häufigen Zeitsprünge und Perspektivwechsel für mich der Grund, dass ich für die Figuren keine Empathie empfinden kann. Die Erzählweise wirkt leicht unterkühlt, distanziert, was in meinen Augen andererseits den Reiz ausmacht, denn die zeitliche Distanz zu den erzählten Ereignissen wird dadurch gerade unterstrichen. Alles in allem ist der Altertumsroman von Charlotte Fondraz ein empfehlenswertes Lesevergnügen, spannend, informativ und unterhaltend. Zumal er auch noch mit einem überraschenden, wendungsreichen Ende aufwartet.

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