Produktbild: Das vergessene Vietnam – Die Hölle im Indochinakrieg 1946-1954

Das vergessene Vietnam – Die Hölle im Indochinakrieg 1946-1954 Kriegserinnerungen Südtiroler Söldner in der Fremdenlegion

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.05.2022

Abbildungen

90 schwarz-weiße Fotos, 2 Karten

Verlag

Athesia-Tappeiner Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,1/13,6/2,2 cm

Gewicht

530 g

Farbe

Weinrot / Beige

Auflage

1. Auflage - Neuausgabe

Originaltitel

Soldati di sventura

Übersetzt von

David Casagranda

Sprache

Deutsch

EAN

9788868396176

Beschreibung

Rezension

Die italienische Ausgabe des Buches wird von den italienischen Kollegen in höchsten Tönen gelobt. Ich schließe mich ihnen an. Luca D’Andrea meint gar, es sei „seit undenklichen Zeiten schlicht das beste in Südtirol geschriebene Buch“. Vielleicht ist das etwas übertrieben, aber vielleicht stimmt es sogar. Es ist das Buch eines mit historischem Spürsinn ausgestatteten engagierten Journalisten, der beiden Erinnerungen der Ex-Legionäre auf „erzählerische Hilfsmittel“ zurückgegriffen hat, um, wie er schreibt, „die Handlung im Fluss zu halten“. Dabei weiß er nach eigener Aussage gar nicht, was er da am Ende geschrieben hat.
Es sei kein Geschichtsbuch, kein Essay zum Kolonialismus, kein Roman. Egal, was es ist, ich habe es jedenfalls mit großem Gewinn in einem Zug von Anfang bis Ende gelesen – was eher selten bei mir vorkommt.Rolf Steininger, Dolomiten - 9. Juli 2022… einfach das beste Buch, das seit Menschengedenken in Südtirol geschrieben wurde.Luca D'Andrea

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.05.2022

Abbildungen

90 schwarz-weiße Fotos, 2 Karten

Verlag

Athesia-Tappeiner Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,1/13,6/2,2 cm

Gewicht

530 g

Farbe

Weinrot / Beige

Auflage

1. Auflage - Neuausgabe

Originaltitel

Soldati di sventura

Übersetzt von

David Casagranda

Sprache

Deutsch

EAN

9788868396176

Herstelleradresse

Athesia Tappeiner Verlag
Avogadrostraße 6
39100 Bozen
IT

Email: bernhard.fetsch@athesia-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Freudenberg

    5/5

    08.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr emotional und berührend

    Klapptext: Drei Männer und ein Schicksal: Dien Bien Phu, die 56-tägige Schlacht, die am 7. Mai 1954 die Niederlage Frankreichs und den Triumph von Ho Chi Min im Indochinakrieg und den Zusammenbruch des europäischen Kolonialismus im Fernen Osten markierte. Wenn von Vietnam die Rede ist, denkt man automatisch an die amerikanische Intervention im Süden des Landes in den 1960er Jahren. Doch davor gab es einen ebenso verheerenden, unbarmherzigen und grausamen Krieg im Norden zwischen Frankreich und der Vietminh, der vietnamesischen Befreiungsarmee unter General Giap. In Indochina kämpften von 1946 bis 1954 mehr als 5.000 Italiener in der Fremdenlegion. Mehr als tausend starben im Kampf oder in den vietnamesischen Gefangenenlagern. Das Buch erzählt die Geschichte dreier Zwanzigjähriger aus Südtirol, die aus unterschiedlichen Gründen "freiwillig" ausgereist sind und die, ohne sich zu kennen, ihr Leben im Schlamm von Dien Bien Phu versinken sahen, zehntausend Kilometer von zu Hause entfernt, in einem Krieg, der ihnen nicht gehörte, umgeben von feindlichem Dschungel. Um zu verstehen, was sie auf diese Reise in die Hölle getrieben hat, müssen wir auch ihr Leben "davor" kennen. Die Dramen und die Einsamkeit, die sie glauben ließen, sie hätten keine guten Karten mehr und könnten nirgendwo anders auf der Welt hingehen. Dies sind die Geschichten von Beniamino Leoni, der desertierte und im Vietminh gegen seine ehemaligen Kameraden kämpfte. Von Emil Stocker, der das Massaker nur durch Zufall überlebte, und seiner außergewöhnlichen Reportage mit 1.036 Fotos, die von seinen vier Jahren in Vietnam berichten. Und von Rudi Altadonna, der getötet und dann in der roten Erde von Dien Bien Phu begraben wurde. Meine Meinung: Ich hatte große Erwartungen an diese Lektüre und wurde nicht enttäuscht.Luca Fregano hat hier wirklich ein sensationelles Buch geschrieben. Er lässt hier 3 Fremdenlegionäre zu Wort kommen die in Indochina gekämpft haben.Schonungslos erzählen sie uns was sie alles erlebt haben.Sehr detailliert und authentisch werden Erlebnisse beschrieben.In mir war Kopfkino.Vor meinen Augen sah ich das Schlachtfeld und die vielen Soldaten.Sah ihre Qualen und das Leid.Konnte die Schmerzen förmlich spüren und fühlte den Hunger den sie ertragen mussten.Sie mussten so viel ertragen und haben dabei doch nicht den Mut verloren und sind stark geblieben.Vieles hat mich sehr berührt und bewegt.Luca Fregano hat mir die Vergangenheit nahe gebracht.Ich habe das Buch mit großem Interesse gelesen. Das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu diesem Buch.Für mich rundet es das brillante Werk ab. Ich hatte sehr lesenswerte und informative Stunden mit dieser Lektüre.Natürlich vergebe ich glatte 5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Cottbus

    5/5

    25.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr emotionale Geschichte

    Mein Fazit: Das Cover gefällt mir sehr gut. Es stimmt auf die Geschichte der Fremdenlegionäre im Indochinakrieg ein und der Klappentext ist aussagekräftig geschrieben. " Der Indochinakrieg fand von 1946 bis 1954 statt. Die von Frankreich über mehrere asiatische Länder verhängte Kolonialherrschaft war der Auslöser dieses Konflikts, der über 500.000 Opfer forderte und unter anderem zur Spaltung Vietnams führte......." In " Vergessenes Vietnam " schildern 3 Fremdenlegionäre ihre Erfahrungen voller Emotionen und großen Gefühlen. Ein sehr zu Herzen gehendes Epos ist entstanden, was jedem Leser Gänsehaut Momente bescheren wird. Beniamino Leoni, Emil Stocker und Rodolfo Altadonna erleben in Vietnam die Hölle. Leid,stetiger Hunger und Verrat sind ihre ständigen Begleiter und haben noch Jahre später ihre Spuren hinterlassen. Ihre Schicksale stehen für all die anderen im Krieg.......... Es ist unvorstellbar was Menschen anderen antun können. Eindrucksvoll schildert der Autor warum es zum Krieg kommen musste und welches Leid die Menschen erleben mussten . Den Indochinakrieg kenne ich nur aus dem Fernseh : von Reportagen und aus Filmen. Aber für mich sind das unvorstellbare und grausame Erlebnisse die geschildert werden. Schonungslos offen und Wahrheitsgetreu gehen dies Geschichten unter die Haut. Unterstützt werden diese mit Fotos und Briefen der Fremdenlegionäre . Ein Buch was man unbedingt gelesen haben sollte.

  • Sigrid

    5/5

    21.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    erschreckende Lebenswege

    Es ist kein einfaches Buch - diese Erzählungen über die Lebenswege dreier junger Männer aus Südtirol. Der Autor hat mit Emil Stocker und Beniamino Leoni persönlich gesprochen und ihre Erzählungen in diesem Buch verarbeitet. Der dritte Mann, Rodolfo Altadonna, wurde durch die Erzählung seines Bruders sichtbar gemacht. Das Vorwort und die Anmerkungen des Autors zu Beginn des Buches sind für mich wichtig gewesen. Damit ich die Art und Weise der Erzählung besser verstehen konnte. Jeder der drei Männer hat seinen eigenen Bereich. Es beginnt immer mit einem Foto des Mannes und dann werden die einzelnen Jahre und die Stationen ihrer Standorte aufgezeigt. Man erfährt natürlich viel über diese Männer. Ihre Familie, ihre Erlebnisse von Kindheit an und natürlich über ihre Beweggründe für ihre Handlungen, ihre Gedanken, ihre Erlebnisse. Es ist schon hart zu lesen und ich hatte oft Mühe, die Bilder wieder aus dem Kopf zu bekommen. Denn es ist unmenschlich, was man hier erfährt. Die schlimmsten Albträume werden hier wahr. Das Wort "Hölle" im Titel ist wirklich gerechtfertigt. Die Ereignisse werden sehr klar geschildert und manchmal ist es kaum zu glauben. Es ist dem Autor aber gut gelungen, das ungewöhnliche Leben dieser Männer darzustellen. Wir erleben ja authentische Lebenswege von realen Menschen und das wird hier auch sensibel und gut rübergebracht. Die Männer kommen zu Wort und erzählen ihre schreckliche Vergangenheit. Es gibt sogar Bilder und Dokumente werden dargestellt. Es ist ein sehr emotionales Buch. Aber die Informationen über die Fremdenlegion, die Situtation der Italiener nach dem 2. Weltkrieg oder auch aus Indochina sind hochinteressant. Über manche Bereiche hat man vielleicht schonmal etwas gehört. Aber hier werden viele Zusammenhänge klar dargestellt. Es ist ein sehr gutes Zeugnis der damaligen Zeit und es ist wichtig, dass solche Dinge festgehalten werden. Und vor allen Dingen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Mich hat das Buch sehr beeindruckt, auch wenn ich beim Lesen schon sehr traurig und betrübt war. Gerade weil es Krieg und Armut immer noch in einem so großen Ausmaß gibt. Man sollte doch aus diesen Erfahrungen gelernt haben. Was Armut und Ungerechtigkeit und Zwang usw.. alles auslöst. Dieses Buch ist wichtig und ich bin froh, dass in diesem Buch die Lebensgeschichten dieser Männer erhalten bleiben. Als Mahnung für die Gegenwart und Zukunft.

  • Bewertung

    aus Bargteheide

    5/5

    21.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Krieg ist nie glorreich.

    Das Buch „Das vergessene Vietnam – Die Hölle des Indochinakrieg 1946-1954“ des Autors Luca Fregona schildert die Kriegserinnerungen Südtiroler Söldner in der Fremdenlegion in einem fast vergessenen Krieg. Ein wichtiges Buch, das auch die Männer zu Worte kommen lässt, die in diesem Krieg auf französischer Seite gezwungen wurden oder freiwillig gingen. Es wird nichts beschönigt in diesem Buch; der Autor Luca Fregona lässt drei Fremdenlegionäre ihre Geschichte erzählen. Die drei Männer und ihre Ursprungsfamilien sind durch den zweiten Weltkrieg und die davor und danach erfolgten Erlebnisse entwurzelt worden. Zum Teil durch die Arbeitsbedingungen sind sie gezwungen oder freiwillig in die Fremdenlegion eingetreten und nach ein paar Monaten gnadenlosem Drill in Nordafrika nach Indochina verschifft worden, um dort auf noch schlimmere Umstände zu stoßen als zu Hause. In den Geschichten, die die Männer erzählen wird, deutlich wie überheblich und borniert die Europäer und später die USA Kriege geführt haben und dies mit jeder nur möglichen Barbarei, besonders auch gegen die zivile Bevölkerung. Als Mittel, um dies durchzuführen, hat die französische Regierung die Entwurzelten des zweiten Weltkrieges als Kanonenfutter benutzt. Durch die Erzählungen der Fremdenlegionäre wurde mir wieder einmal deutlich: Krieg ist nie glorreich, er macht die Menschen zu etwas, das man nicht begreifen kann und was nie geschehen sollte. Auf beiden Seiten wurden die Menschen, die nur ihr tägliches Leben in Frieden führen wollten, zu Opfern. Sinnvoll ergänzt werden die Texte durch viele schwarzweiß Fotos, einer Zeitleiste und zwei Karten. Der Autor verdient großen Dank dafür, dass er diese Erlebnisse vor dem Vergessen bewahrt hat. Ein lesenswertes Buch über einen Krieg, der vergessen wurde.

  • Photon

    5/5

    21.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Krieg ist nie glorreich. Das…

    Krieg ist nie glorreich. Das Buch „Das vergessene Vietnam – Die Hölle des Indochinakrieg 1946-1954“ des Autors Luca Fregona schildert die Kriegserinnerungen Südtiroler Söldner in der Fremdenlegion in einem fast vergessenen Krieg. Ein wichtiges Buch, das auch die Männer zu Worte kommen lässt, die in diesem Krieg auf französischer Seite gezwungen wurden oder freiwillig gingen. Es wird nichts beschönigt in diesem Buch; der Autor Luca Fregona lässt drei Fremdenlegionäre ihre Geschichte erzählen. Die drei Männer und ihre Ursprungsfamilien sind durch den zweiten Weltkrieg und die davor und danach erfolgten Erlebnisse entwurzelt worden. Zum Teil durch die Arbeitsbedingungen sind sie gezwungen oder freiwillig in die Fremdenlegion eingetreten und nach ein paar Monaten gnadenlosem Drill in Nordafrika nach Indochina verschifft worden, um dort auf noch schlimmere Umstände zu stoßen als zu Hause. In den Geschichten, die die Männer erzählen wird, deutlich wie überheblich und borniert die Europäer und später die USA Kriege geführt haben und dies mit jeder nur möglichen Barbarei, besonders auch gegen die zivile Bevölkerung. Als Mittel, um dies durchzuführen, hat die französische Regierung die Entwurzelten des zweiten Weltkrieges als Kanonenfutter benutzt. Durch die Erzählungen der Fremdenlegionäre wurde mir wieder einmal deutlich: Krieg ist nie glorreich, er macht die Menschen zu etwas, das man nicht begreifen kann und was nie geschehen sollte. Auf beiden Seiten wurden die Menschen, die nur ihr tägliches Leben in Frieden führen wollten, zu Opfern. Sinnvoll ergänzt werden die Texte durch viele schwarzweiß Fotos, einer Zeitleiste und zwei Karten. Der Autor verdient großen Dank dafür, dass er diese Erlebnisse vor dem Vergessen bewahrt hat. Ein lesenswertes Buch über einen Krieg, der vergessen wurde.

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