Produktbild: Langeweile

Langeweile

Aus der Reihe übermorgen
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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20164

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.02.2022

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

19,3/12,8/1,7 cm

Gewicht

219 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01317-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20164

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.02.2022

Verlag

Kremayr & Scheriau

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

19,3/12,8/1,7 cm

Gewicht

219 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-218-01317-8

Herstelleradresse

Kremayr & Scheriau
Rotenturmstr. 27/5
1010 Wien
AT
office@kremayr-scheriau.at

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Zum Thema Langeweile ohne langweilig zu werden!

Jessi am 03.03.2022

Bewertungsnummer: 1668254

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Langeweile hat einen wandelbaren Charakter, hat viele Schichten“. Isabella Feimer macht sich zum einem autobiografisch auf die Spuren von „Langeweile“ und geht zusätzlich ein Experiment ein, indem sie sich bewusst eine Zeit lang der Langweile stellt. Dabei dürfen wir sie begleiten und ihren Assoziationsketten folgen: was dachte sie im Selbstexperiment, zu welchen ihr bekannten Schriften führen ihre Gedanken und warum... --- Zudem richtet sie das Wort auch immer wieder an die Lesenden und ruft zum Mitmachen und Mitdenken auf, tolle Impulse! Macht sie das nicht, beendet sie ein Kapitel häufig noch einmal mit interessanten Zusatzinformationen (in kursiv gesetzt).

Zum Thema Langeweile ohne langweilig zu werden!

Jessi am 03.03.2022
Bewertungsnummer: 1668254
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Langeweile hat einen wandelbaren Charakter, hat viele Schichten“. Isabella Feimer macht sich zum einem autobiografisch auf die Spuren von „Langeweile“ und geht zusätzlich ein Experiment ein, indem sie sich bewusst eine Zeit lang der Langweile stellt. Dabei dürfen wir sie begleiten und ihren Assoziationsketten folgen: was dachte sie im Selbstexperiment, zu welchen ihr bekannten Schriften führen ihre Gedanken und warum... --- Zudem richtet sie das Wort auch immer wieder an die Lesenden und ruft zum Mitmachen und Mitdenken auf, tolle Impulse! Macht sie das nicht, beendet sie ein Kapitel häufig noch einmal mit interessanten Zusatzinformationen (in kursiv gesetzt).

Ein Plädoyer für das Nichtstun

Gertie G. aus Wien am 25.02.2022

Bewertungsnummer: 1663833

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist Teil der Reihe „Übermorgen“ aus dem Verlag Kremayr & Scheriau, die sich mit aktuellen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen auseinandersetzt. Das Motto dieser Reihe ist „Gib mir nur ein Wort“ - und so besteht der Titel jedes Werks nur aus einem Schlagwort. Nach „Wir“,“Pathos“, „Dummheit“, „Offenheit“, „Hoffnung“, „Sorge“, Heimat“ und „Angst“ dürfen wir uns mit der Langeweile beschäftigen. „Ein Mangel ist die Langeweile, auch der Wunsch nach einem tröstlichen Nichts, einem Fallenlassen und danach, dass man aufgefangen wird.“ Autorin Isabella Feimer lässt ihren Gedanken zu „Langeweile“ freien Lauf. Spüren wir überhaupt noch Langeweile? In einer Gegenwart, in der wir allerlei gewünschten und unerwünschten Reizen ausgesetzt sind, ist es schwierig echte Langeweile zu spüren. Swir sind ständig bemüht, auch die kleinsten Leerläufe mit sinnvollen (?)Tätigkeiten zu füllen. So wird in den öffentlichen Verkehrsmitteln (lautstark) telefoniert, auf den Smartphones gespielt oder eifrig Nachrichten ausgetauscht. Den kleinen Auszeiten, in denen manchmal Langeweile aufkommen könnte, wird keine Aufmerksamkeit geschenkt. Im Zeitalter des „Dauernd-beschäftigt-sein“ fühlen sich manche Menschen, die es nicht gelernt haben mit sich selbst zu sein, von der Langeweile bedroht. Das Nichtstun, das „Löcher-in-die Luft-starren“ (eine Spezialität mancher Männer, die uns Frauen rasend macht) oder das „aus-dem-Fenster-schauen“ ist abgekommen. „Man genießt etwas ganz und gar Zufälliges, man betrachtet das ganze Dasein von diesem Standpunkt, lässt die Wirklichkeit des Daseins daran scheitern.“ (S.69) Meine Meinung: Mir hat dieser Essay recht gut gefallen. Wir haben verlernt, mit Langeweile umzugehen und sie zu genießen. Sprachlich ist dieses Buch ein Genuss. Was mich allerdings stört, sind die vielen englischen Zitate, die hier doch sehr zahlreich abgedruckt sind. Natürlich ist ein Zitat in der Originalsprache eindrucksvoller als in einer Übersetzung. Das kostet den 5. Stern. Sehr hübsch ist das Cover, das aus einem Linolschnitt angefertigt ist. Fazit: Ein Plädoyer für das Nichtstun und das Spüren der Langeweile. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

Ein Plädoyer für das Nichtstun

Gertie G. aus Wien am 25.02.2022
Bewertungsnummer: 1663833
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist Teil der Reihe „Übermorgen“ aus dem Verlag Kremayr & Scheriau, die sich mit aktuellen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen auseinandersetzt. Das Motto dieser Reihe ist „Gib mir nur ein Wort“ - und so besteht der Titel jedes Werks nur aus einem Schlagwort. Nach „Wir“,“Pathos“, „Dummheit“, „Offenheit“, „Hoffnung“, „Sorge“, Heimat“ und „Angst“ dürfen wir uns mit der Langeweile beschäftigen. „Ein Mangel ist die Langeweile, auch der Wunsch nach einem tröstlichen Nichts, einem Fallenlassen und danach, dass man aufgefangen wird.“ Autorin Isabella Feimer lässt ihren Gedanken zu „Langeweile“ freien Lauf. Spüren wir überhaupt noch Langeweile? In einer Gegenwart, in der wir allerlei gewünschten und unerwünschten Reizen ausgesetzt sind, ist es schwierig echte Langeweile zu spüren. Swir sind ständig bemüht, auch die kleinsten Leerläufe mit sinnvollen (?)Tätigkeiten zu füllen. So wird in den öffentlichen Verkehrsmitteln (lautstark) telefoniert, auf den Smartphones gespielt oder eifrig Nachrichten ausgetauscht. Den kleinen Auszeiten, in denen manchmal Langeweile aufkommen könnte, wird keine Aufmerksamkeit geschenkt. Im Zeitalter des „Dauernd-beschäftigt-sein“ fühlen sich manche Menschen, die es nicht gelernt haben mit sich selbst zu sein, von der Langeweile bedroht. Das Nichtstun, das „Löcher-in-die Luft-starren“ (eine Spezialität mancher Männer, die uns Frauen rasend macht) oder das „aus-dem-Fenster-schauen“ ist abgekommen. „Man genießt etwas ganz und gar Zufälliges, man betrachtet das ganze Dasein von diesem Standpunkt, lässt die Wirklichkeit des Daseins daran scheitern.“ (S.69) Meine Meinung: Mir hat dieser Essay recht gut gefallen. Wir haben verlernt, mit Langeweile umzugehen und sie zu genießen. Sprachlich ist dieses Buch ein Genuss. Was mich allerdings stört, sind die vielen englischen Zitate, die hier doch sehr zahlreich abgedruckt sind. Natürlich ist ein Zitat in der Originalsprache eindrucksvoller als in einer Übersetzung. Das kostet den 5. Stern. Sehr hübsch ist das Cover, das aus einem Linolschnitt angefertigt ist. Fazit: Ein Plädoyer für das Nichtstun und das Spüren der Langeweile. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

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Langeweile

von Isabella Feimer

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