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Städte aus Papier Vom Leben der Emily Dickinson

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.06.2022

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,9/11,8/3,2 cm

Gewicht

302 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Originaltitel

LES VILLES DE PAPIER

Übersetzt von

Bettina Bach

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87696-2

Beschreibung

Rezension

»Einfühlsam und voller wunderschöner Bilder: In Dominique Fortiers Porträt gehen Dichtung und Leben einen einzigartigen Dialog ein.« ("Dagmar Kaindl / Buchkultur")
»So gründet ihre biografische Annäherung an eine außergewöhnliche Frau und fulminante Dichterin nicht ausschließlich, aber vor allem auf intuitiven, episodisch gefassten Atmosphären, die sich zu warmen, zu poetischen Bildern verdichten« ("Sylvie-Sophie Schindler / Der Freitag")
»Federleicht und doch in der Knappheit erstaunlich umfassend ist Fortiers Dichterskizze geworden, für die ihr der Prix Renaudot Essai verliehen wurde.« ("Tatjana Schmidt / Lesart")
»Ihr kleines Buch ist eine wunderbare Einladung, nach der Gesamtausgabe der Gedichte von Emily Dickinson zu greifen und wertzuschätzen, dass diese nur schrieb, um des Unsichtbaren zu gedenken.« ("Sigrid Brinkmann / Bayern 2")
»Die Autorin liefert mögliche Antworten, aber die Grenze zwischen Fakt und Fiktion in diesem Buch, die verschwindet total.« ("Ziphora Robina / Bremen Zwei")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.06.2022

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,9/11,8/3,2 cm

Gewicht

302 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Originaltitel

LES VILLES DE PAPIER

Übersetzt von

Bettina Bach

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87696-2

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • nil_liest

    aus Frankfurt

    5/5

    04.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Poetin der Natur Ich bin…

    Poetin der Natur Ich bin (leider) viel zu wenig mit Lyrik in Berührung und lese zu selten Gedichte. Aber wer mir stets große Freude bereitet, seit meine Mutter mir einen zweisprachigen Lyrikband zur Konfirmation schenkte (mehr als 20 Jahre her…): Emily Dickinson! Mein liebstes Gedicht ist: ` How happy is the little stone` und wer ihre Gedichte noch nicht kennt, einfach mal eintauchen. Man spürt ihre Naturverbundenheit und wie zufrieden die Lyrikerin in der Natur war mit einem großen Talent die Details zu erblicken. Dieser großartigen amerikanischen Frau ist nun das Buch „Städte aus Papier – Vom Leben der Emily Dickinson“ gewidmet, geschrieben von der franko-kanadischen Autorin Dominique Fortier. Im Original auf Französisch und übersetzt von Bettina Bach. Dieses Buch bringt uns die moderne Emily Dickinson näher, die ihr gesamtes Leben von 1830 bis 1886 in Amherst, Massachusetts lebte. Aufgewachsen in einer streng gläubigen Familie, war sie immer die etwas eigenartige, zur Depression neigende Einzelgängerin, die sich immer mehr abschottete. Das Buch ist ein schmaler Band, der auch sehr feinsprachig daher kommt, genau wie die zu beleuchtende Frau: „Wie ihre Pflanzen hat auch sie den Winter zwischen Buchseiten verbracht.“ (S.33) Was ist dieses Buch? Teilweise belegbare gut recherchierte Elemente aus ihren Briefen und anderen Dokumenten, teilweise auch dazu gesponnene Fiktion um es rund werden zu lassen. Eine Biografie? Auch, aber es gibt auch Elemente der Gegenwart die uns auf sie zurückblicken lassen. Daher passt es so in keine rechte Schublade, was die Lektüre aus meiner Sicht noch besser macht. Ein Buch, dass einer großartigen Frau gewidmet ist und der wir uns hiermit wieder ein wenig näher fühlen dürfen. Lesenswert ohne Frage! Auch ein super Einstieg vor der Lektüre ihrer Lyrik. Wirklich ein kurzes vergnüglich, sprachlich imposantes Lesevergnügen!

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    04.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Poetin der Natur

    Ich bin (leider) viel zu wenig mit Lyrik in Berührung und lese zu selten Gedichte. Aber wer mir stets große Freude bereitet, seit meine Mutter mir einen zweisprachigen Lyrikband zur Konfirmation schenkte (mehr als 20 Jahre her…): Emily Dickinson! Mein liebstes Gedicht ist: ` How happy is the little stone` und wer ihre Gedichte noch nicht kennt, einfach mal eintauchen. Man spürt ihre Naturverbundenheit und wie zufrieden die Lyrikerin in der Natur war mit einem großen Talent die Details zu erblicken. Dieser großartigen amerikanischen Frau ist nun das Buch „Städte aus Papier – Vom Leben der Emily Dickinson“ gewidmet, geschrieben von der franko-kanadischen Autorin Dominique Fortier. Im Original auf Französisch und übersetzt von Bettina Bach. Dieses Buch bringt uns die moderne Emily Dickinson näher, die ihr gesamtes Leben von 1830 bis 1886 in Amherst, Massachusetts lebte. Aufgewachsen in einer streng gläubigen Familie, war sie immer die etwas eigenartige, zur Depression neigende Einzelgängerin, die sich immer mehr abschottete. Das Buch ist ein schmaler Band, der auch sehr feinsprachig daher kommt, genau wie die zu beleuchtende Frau: „Wie ihre Pflanzen hat auch sie den Winter zwischen Buchseiten verbracht.“ (S.33) Was ist dieses Buch? Teilweise belegbare gut recherchierte Elemente aus ihren Briefen und anderen Dokumenten, teilweise auch dazu gesponnene Fiktion um es rund werden zu lassen. Eine Biografie? Auch, aber es gibt auch Elemente der Gegenwart die uns auf sie zurückblicken lassen. Daher passt es so in keine rechte Schublade, was die Lektüre aus meiner Sicht noch besser macht. Ein Buch, dass einer großartigen Frau gewidmet ist und der wir uns hiermit wieder ein wenig näher fühlen dürfen. Lesenswert ohne Frage! Auch ein super Einstieg vor der Lektüre ihrer Lyrik. Wirklich ein kurzes vergnüglich, sprachlich imposantes Lesevergnügen!

  • Bewertung

    5/5

    26.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Hommage an die feministische...

    Eine Hommage an die feministische Ikone Emily Dickinson! Dominique Fortier zeichnet die Lebensjahren der ungewöhnlichen Schriftstellerin auf eindrucksvolle Weise und lässt uns an diesem besonderen Leben teilhaben.

  • Gedankenlabor

    5/5

    11.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbares Buch!

    >>Beim Schreiben radiert sie sich aus. Sie verschwindet hinter dem Grashalm, den wir ohne sie nicht bemerkt hätten. ... Jedes Gedicht ist ein winziges Grab zum Gedenken an das Unsichtbare. ... Die Tinte fließt in ihren Adern, die Worte, die sie schreibt, sind himbeerrot, direkt aus den zarten blauen Linien geschöpft, die unter ihrer Haut pulsieren. ...<< "Städte aus Papier - vom Leben der Emily Dickinson", geschrieben von Dominique Fortier war für mich ein großes Lese-Highlight und ein wahrlich wundervoller Genuss zugleich! Neben vielen Informationen zu Emily Dickinson tauchen wir ein in einzelne Situationen, in einzelne Bilder, die die Autorin mit solcher Liebe zum Wort niedergeschrieben und gleichzeitig eine unglaublich spürbare Atmosphäre geschaffen hat, die mich einfach vollends erfasst hat. Durch Dominique Fortier's Zeilen hatte ich für mich das Gefühl Emily Dickinson ein ganzes Stück weit näher kommen zu können, einzutauchen in ihr Leben und gleichzeitig in ihre Gedanken und die kleinen Dinge ein bisschen durch ihre Augen zu sehen, ja..., nahezu fassen zu können. Einfach ganz ganz wundervoll, inspirierend und für mich eine Herzensempfehlung für jeden, der sich in irgendeiner Form mit Emily Dickinson, ihren Werken verbunden fühlt oder einfach ein bisschen literarisch auf ihren Spuren wandeln möchte. >>...Warum sind wir überrascht, wenn jemand, der vorwiegend in Büchern lebt, ihnen freiwillig den Umgang mit seinen Mitmenschen opfert? Man muss schon sehr selbstherrlich sein, um von morgens bis abends Zeit mit seinesgleichen verbringen zu wollen. ...<<

  • Verena

    5/5

    23.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    “I am out with lanterns,…

    “I am out with lanterns, looking for myself.” Es ist eine spezielle Herangehensweise an das Leben der Dichterin Emily Dickinson, die Dominique Fortier mit „Städte aus Papier“ gewagt hat. Dennoch ist es irgendwie recht passend – doch wie passend kann eine Biografie überhaupt sein, wenn kaum etwas über die portraitierte Person bekannt ist? Es ist sehr gelungen, wie die Autorin die wenigen Details, die man heute über Emily Dickinson kennt, eingearbeitet hat, in kurze, aber dafür umso prägnantere und dennoch poetische Episoden. Die Metapher mit den titelgebenden Papierstädten hat mir sehr gut gefallen. Dickinson, die ihrer Zeit weit voraus war, wird heute vielleicht eher verstanden als im 19. Jahrhundert. Ich konnte mich auf jeden Fall gut mit der dargestellten Emily identifizieren (einige Parallelen waren mir beinahe unheimlich). Worauf ich hingegen hätte verzichten könnten, waren die (vielen) Kapitel, in denen die Autorin über ihre verschiedenen Häuser, Wohnungen und Umzüge berichtet. Die Intention dahinter verstehe ich zwar, aber das hätte auch gerne kürzer behandelt werden dürfen. Dennoch ein sehr gelungenes, kleines, aber feines Buch, das zwar sicher nicht die Massen begeistern wird, aber sicher bei etlichen Emily-Fans für Inspiration sorgen wird. Die „poetischen Bilder“, so der Blurb, blieben zumindest mir lange in Erinnerung, mein Kopf rattert, beschäftigt sich damit und auch ganz plötzlich denke ich wieder daran, wenn ich die Amseln im Garten beobachte.

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