Produktbild: Die Verwandelten

Die Verwandelten Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.05.2022

Verlag

btb

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/2,7 cm

Gewicht

304 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77098-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.05.2022

Verlag

btb

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/2,7 cm

Gewicht

304 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77098-4

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Cottbus

    5/5

    12.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr berührend

    Über LOVELYBOOKS durfte ich das Buch " Die Verwandelten " testlesen. Autor : Thomas Brussig Handlung des Buches: Zwei junge Menschen verwandeln sich in Waschbären. Thomas Brussig macht daraus einen hoch komischen Gesellschaftsroman. Bräsenfelde ist ein Kaff in der Provinz, das man sich ungefähr so vorstellen muss, wie es heißt. Und dennoch begibt sich dort Aufregendes, Weltbewegendes: In der Waschanlage einer Tankstelle verwandeln sich Fibi und Aram, zwei übermütige Jugendliche in Waschbären. Was wie ein Witz anmutet, den niemand glauben kann, wird unabweisbare Realität, der man sich stellen muss. Keine kleine Zumutung für ihre Familien, die Mitschüler und vor allem für sich selbst. Hält dieser Blödsinn einer medizinischen Untersuchung stand? Beim Veterinär? Oder beim Kinderarzt? Was sagt der Genetiker? Wie steht es um die juristischen Implikationen? Menschenrechte? Kinderrechte? Tierrechte? Geht das wieder weg? Und wenn nicht, lässt sich das Wunder touristisch nutzen, finanziell? Auf jeden Fall muss das ganze medial groß aufgezogen werden. Bald reisen Reporterteams aus aller Welt an, Stars und Sternchen kommen in die von Fibi moderierte tägliche Show, um sich von einem Waschbären befragen zu lassen. Aber was wird aus Fibi und Aram? Thomas Brussig entwickelt aus einer phantastischen, aberwitzigen Ausgangssituation einen spannenden Roman, der mit großer Souveränität über unsere moderne Gegenwart erzählt. Mein Fazit : Das Coverbild ist sehr einfach gehalten, aber ich hätte ein anderes gewählt. " Die Verwandelten " ist ein Gesellschaftsroman der anderen Art . Erzählt wird die Geschichte von zwei Kindern , die sich in Waschbären verwandeln. Zugegeben , eine sehr skurile Geschichte dachte ich erst. Und am Anfang tat ich mich beim lesen etwas schwer , aber man gewöhnt sich an den Schreibstil des Autors . Man findet ganz schnell Zugang zu den Charakteren , da sie vom Autor sehr gut beschrieben wurden. Hauptakteure sind in diesem Roman die Familie Hüveland rund um die kleine Fibi . Sie ist das schönste Mädchen in der Schule , Hansdampf in allen Gassen , sehr aufgeweckt und Aram sehr zugetan. Aram ist das ganze Gegenteil . Seit der Verwandlung hat er aufgehört zu reden , war in sich gekehrt und hat die Freundschaft zu Fibi aufgegeben. Auch sich selbst ? Beide werden von den Medien gefeiert, vorallem Fibi rückt in den Mittelpunkt. Aram ist nicht so gefragt und gerät in den Hintergrund. Da sich keiner mehr für ihn interessiert, zieht er sich zurück und fristet ein Dasein in Einsamkeit. Ich habe mit ihm gelitten , mit ihm geweint und am Ende um ihn....... Hinter der Geschichte steht eine traurige Story die sehr zu Herzen geht. Am Anfang noch sehr lustig , nimmt sie im Laufe der Geschichte an Dramatik und Traurigkeit zu. Mir diesem Ende hätte ich nicht gerechnet und meine Emotionen haben sich überschlagen. Alles in allem ein gutes Buch und durchaus lesenswert.

  • Bewertung

    aus Rhens

    5/5

    11.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Mensch zu Waschbär zum Fernsehstar

    Cover: Ich finde es sehr gelungen. Vor allem die Innenseiten gefallen mir sehr gut in dem Wimmelbild Stil. Geschichte: Die Geschichte spielt hauptsächlich in Mecklenburg in Bräsenfelde, einem kleinen Dorf. Aram und Fibi, zwei Teenager, machen Internet-Lifehacks und testen sich gegenseitig in Mutproben. Eines Tages entdeckt Fibi eine Anleitung, wie man ein Waschbär wird. Aus Spaß machen sie alles was da steht und werden tatsächlich zu Waschbären. Als MEnsch in einem Waschbärkörper lebt es sich gleich, aber auch anders. Die Familien müssen mit etwas umgehen, dass es so noch nie gab. Wie erklärt man das den Eltern? Wie sieht es rechtlich aus? Was werden die Medien sagen? Das und leichtes Familiendrama findet man in diesem Gesellschaftsroman. Ich persönlich mochte den Humor und die Mediensatire im Buch. Es gab Stellen die eher jüngere und Stellen die eher ältere Leser verstehen. Ich finde aber, dass Thomas Brussig alle Altergruppen gut abholt. Charaktere: Fibi und Aram sind die wichtigsten Personen, da sie sich in Waschbären verwandeln. Dabei ist Fibis Familie ebenfalls im Vordergrund. Die Erzählperspektive wechselt sich ständig innerhalb der Kapitel, doch meistens geht es um Fibi oder ihr Werdegang. Aram fällt jedoch schnell aus der Geschichte heraus. Er ist nur selten im Rampenlicht und existiert vor sich hin, ohne das er noch wichtig zu sein scheint. Das Ende des Buches ist auch eher, als ob dem Autor die Geschichte zu langweilig war ohne einen wichtigen Schicksalsschlag für ihn. Fazit: Ich fand das Buch amüsant und zum nachdenken anregend. Es war leicht zu lesen, hatte aber in der Mitte ein paar schwierigkeiten mit den ganzen Begriffen. Das Ende war bis auf die letzten paar Seiten gut. Das tragische Ende hätte nicht sein müssen. Ich vermute einfach, dass der Autor mit dem Charakter keine Ideen mehr hatte und deshalb so das Ende geschrieben hatte. Dennoch ein wirklich gutes Buch mit einem Wink zu Stars und Medien.

  • Bewertung

    aus Leiben

    4/5

    25.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rabiate Metamorphose

    In einem kleinen Dorf in Mecklenburg verwandeln sich 2 Jugendliche in Waschbären. Während Fibi darüber redet und nur wenig Probleme damit hat, spricht Aram kaum, denn seinen Traum vom Profifußball muss er so aufgeben. Schon nach kurzer Zeit dreht sich aber alles nur noch um Vermarktung und nicht mehr warum dies passiert ist oder ob man es rückgängig machen kann. Das Cover ist in seiner Schlichtheit gut gelungen; besonders sticht die Pfote in toller Haptik hervor. Das Buch kommt ohne Schutzumschlag aus. Der Schreibstil des Autors ist ausgezeichnet; Orte und Charaktere werden hervorragend dargestellt. Insgesamt erinnert Schreibstil und Plot ein wenig an Bücher von David Safier. Das Buch regt einerseits zum Nachdenken an, andererseits kann man auch bei vielen Szenen lachen oder zumindest ein Lächeln auf das Gesicht bekommen. Ein richtiger Schinkenklopfer oder Humor-Roman ist es aber nicht. Vielmehr wird hier auch satirisch an die Sache gegangen. Dabei übersieht der Autor aber einiges: Warum muss der Roman in der (nahen) Zukunft spielen? Zudem werden einige Handlungsbögen begonnen und nicht fortgesetzt. Und das Ende war für mich kein richtiges Ende, auch wenn einiges abgeschlossen werden konnte. Positiv sind die Kapitel, die jeweils einer Person des Romans die wichtigste Rolle gibt. Schwierig sind auch die ungewöhnlichen Vornamen, obwohl ich ja selbst wie eine Person heiße. Insgesamt kommen viele Charaktere vor, aber bis auf die Hauptpersonen sind sie alle nur wenig greifbar und verschwinden auch schnell wieder. Obwohl das Buch teilweise an ein Jugendbuch erinnert, würde ich es Jugendlichen nicht wirklich empfehlen, sondern doch eher dem "mittleren" Alter. Während vieles um den Medienrummel voraussehbar war, wurde Aram im Buch dann total vernachlässigt, denn nur kurze Eindrücke bekam man von seinem Leben als Waschbär. Das Ende ließ mich dann völlig unzufrieden zurück, auch die Ed-Sheeran-Szenen waren unnötig und der Sinn war mir nicht ersichtlich. Fazit: Idee grandios, Umsetzung leider nicht so. 3,5 von 5 Sternen

  • Bewertung

    4/5

    14.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine besondere und skurrile Geschichte,...

    Eine besondere und skurrile Geschichte, die Thomas Brussig da verfasst hat. Ich musste oft über die Absurdität der Normalität seines Erzählten schmunzeln. Was würden Sie tun, wenn Ihr Kind ein Waschbär wäre? Ein spannendes Gedankenexperiment, welches ich empfehlen kann!

  • Bewertung

    aus Bischofsheim

    3/5

    09.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Super Idee, Umsetzung eher mittelmäßig

    Der Roman „Die Verwandelten“ von Thomas Brussig handelt von zwei Jugendlichen, die sich durch eine Internetanleitung in Waschbären verwandeln. Blöd nur, wenn sich keine Anleitung für die Rückverwandlung finden lässt. Fibi und Aram fristen also ihr Dasein als Waschbären und werden zu Zuschauermagneten. Während Fibi das Rampenlicht für sich entdeckt, zieht Aram sich immer mehr zurück… Als ich begonnen habe das Buch zu lesen, habe ich noch etwas ganz Anderes erwartet. Der Anfang ist rasant und sehr lustig geschrieben. Alleine schon auf die Idee zu kommen, dass zwei Jugendliche sich durch eine wahnwitzige Instagram-Aktion in Waschbären verwandeln, fand ich super interessant. Die beiden Waschbären führen überall zu Irritation, die relativ schnell in Sensationsgeilheit und Geldgier umschwenkt. Warum nicht aus zwei jugendlichen Waschbären Profit schlagen, insbesondere, wenn einer sogar reden kann? Thomas Brussig beschreibt hier sehr schön das, was uns unterbewusst eh schon klar ist: Menschen sind bereit für Geld und Raum viel zu tun, wenn nicht sogar alles. Im Laufe der Story lernt man unterschiedliche Charaktere kennen, die aus unterschiedlichen Gründen etwas mit Fibi und Arams Geschichte zu tun haben. Ich bin was die Wahl der Charaktere und Handlungsstränge angeht etwas zwiegespalten. Einerseits war es mir etwas zu viel des Guten und mich haben die vielen unterschiedlichen Namen verwirrt. Bei dem ein oder anderen habe ich bis zum Schluss nicht verstanden, was er für einen Mehrwert in der Handlung gebracht hat. Andererseits waren auch kurze Geschichten dabei, die mich durchaus zum Lachen und/oder Nachdenken gebracht haben. Generell muss ich sagen, dass ich weder sagen kann, dass Buch hat mir sehr gut gefallen, noch, dass es mir nicht gefallen hat. Ich fand es ganz nett und gesellschaftskritisch. Was mir aber gefehlt hat waren humorvolle und satirische Elemente, die kamen einfach viel zu kurz. Zudem kommt man recht schwer in die Geschichte rein und der Sprachstil konnte mich nicht so richtig mitnehmen. Zwischendrin musste ich mich manchmal ein wenig quälen weiterzulesen. Gefallen hat mir dann aber wieder das Ende, wenn es auch recht unerwartet war und etwas unvollendet gewirkt hat. Es bleiben nämlich viele Fragen offen. Dennoch habe ich für mich aus dem Ende viel Stoff zu nachdenken ziehen können und meine verstanden zu haben, was der Autor dem Leser sagen wollte. Besonders gut fand ich, dass sich beide Waschbären/Jugendliche unterschiedlich entwickelt haben. So kam auch der Aspekt „Wann ist ein Mensch ein Mensch und wann ein Tier“ sehr schön anhand des direkten Kontrastes raus. In Summe gibt es 3 Sterne von mir, für eine super Buchidee, die mir aber noch nicht ganz ausgereift erscheint.

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