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Biest Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.06.2022

Verlag

btb

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

20,3/13,1/3,6 cm

Gewicht

534 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

BÆST

Übersetzt von

Julia Gschwilm

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77064-9

Beschreibung

Rezension

»'Biest' ist eine dieser Geschichten, die einen derart schicksalhaften Verlauf nehmen, dass wir uns wünschen, manches wäre anders gekommen. Und so wirft uns Ane Riel in eine vielfältige Gefühlswelt, die uns ebenso berührt wie mitreißt.« Belletristik-Couch.de

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.06.2022

Verlag

btb

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

20,3/13,1/3,6 cm

Gewicht

534 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

BÆST

Übersetzt von

Julia Gschwilm

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77064-9

Herstelleradresse

Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE
produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Wer ist das Biest?

Buecherseele79 am 03.10.2022

Bewertungsnummer: 1798301

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Und auch wenn wir uns nicht fortpflanzen, werden wir doch letzten Endes zur Erde und Pflanzen, Wasser und Luft. Das ist ein schöner Gedanke, finde ich. So lebt man nach seinem Tod weiter und ist obendrein auf eine Art von Nutzen." (Seite 70) Dodo heißt eigentlich Leon. Und Leon mag alles gut aus weich ist und Fell hat. Er schmust und kuschelt gerne....aber leider hat Leon ein Problem seine Kraft zu bändigen oder zu kontrollieren. So fängt "Biest" von Ane Riel nicht an. Wir finden Dodo an einem Fluss vor und er redet mit einem Vogel. Man erfährt dass etwas vorgefallen ist, aber die Geschichte wird von hinten nach vorne aufgewickelt. Zu Beginn war ich leicht verwirrt denn man wird in eine Situation geworfen mit der man, erstmal, nicht viel anfangen kann. Menschen, die für Leon wichtig sind und Menschen die Leon als wichtig sehen sollten, spinnen ihr Netz um das Geschehen was zu einem Crescendo anwächst und zum Ende wieder zum Ausgangspunkt zurückführt. Zu Beginn fließt die Geschichte wie ein gemütlicher Fluss dahin. Der Schreib und Erzählstil ist wieder unglaublich berührend, fesselnd, ruhig und nimmt uns mit in eine Zeit wo Kutschen von den ersten Autos abgelöst werden. Wo harte Arbeit auf dem Feld noch als lohnenswert angesehen wird. Irgendwo ein kleines Dorf mit verstreuten Höfen, eingeklemmt zwischen Bergen. Dieses eher Neutrale lässt den Leser gut ankommen und webt sich gekonnt in die Geschichte ein. Neben Leon wird Mirko sowie Karl und Danica einen wichtigen Punkt spielen. Eigentlich sind sie DIE wichtigsten Punkte da sie mit Leon eng verbunden sind. Da Leon schon zur Geburt außergewöhnlich ist ändert sich auch das Leben für die 3 Protagonisten. Mehr möchte ich hierzu nicht sagen. Es wird mit der Zeit immer schwerer Verständnis zu entwickeln. Für die Protagonisten, für die Situationen in der Leon steckt. Es geht um Vorurteile, Ängste, Wut und Glaube - der Glaube dass es richtig ist wie gehandelt wird.Der Glaube, dass alles gut gehen wird. Ich kann diese Gefühlswelt die auf mich, als Leserin, einprasselt, sehr schwer beschreiben. Zu Beginn war es wie ein lauer Frühlingstag der immer mehr dunkle Wolken am Firmament aufziehen lässt. Es wird etwas passieren, aber wer welche Schuld oder Sünde trägt, ist nicht klar oder in irgendeiner Weise absehbar. EIn außergewöhnliches Buch, das auf jeden Fall. Ein Buch was mich immer mehr in seinen Bann ziehen konnte und zum Ende einfach nur zu Tränen rührte. Für Menschen die nicht nach Schema F ein Buch erleben wollen sondern was Außergewöhnliches suchen- für sie ist Biest geschrieben worden.

Wer ist das Biest?

Buecherseele79 am 03.10.2022
Bewertungsnummer: 1798301
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Und auch wenn wir uns nicht fortpflanzen, werden wir doch letzten Endes zur Erde und Pflanzen, Wasser und Luft. Das ist ein schöner Gedanke, finde ich. So lebt man nach seinem Tod weiter und ist obendrein auf eine Art von Nutzen." (Seite 70) Dodo heißt eigentlich Leon. Und Leon mag alles gut aus weich ist und Fell hat. Er schmust und kuschelt gerne....aber leider hat Leon ein Problem seine Kraft zu bändigen oder zu kontrollieren. So fängt "Biest" von Ane Riel nicht an. Wir finden Dodo an einem Fluss vor und er redet mit einem Vogel. Man erfährt dass etwas vorgefallen ist, aber die Geschichte wird von hinten nach vorne aufgewickelt. Zu Beginn war ich leicht verwirrt denn man wird in eine Situation geworfen mit der man, erstmal, nicht viel anfangen kann. Menschen, die für Leon wichtig sind und Menschen die Leon als wichtig sehen sollten, spinnen ihr Netz um das Geschehen was zu einem Crescendo anwächst und zum Ende wieder zum Ausgangspunkt zurückführt. Zu Beginn fließt die Geschichte wie ein gemütlicher Fluss dahin. Der Schreib und Erzählstil ist wieder unglaublich berührend, fesselnd, ruhig und nimmt uns mit in eine Zeit wo Kutschen von den ersten Autos abgelöst werden. Wo harte Arbeit auf dem Feld noch als lohnenswert angesehen wird. Irgendwo ein kleines Dorf mit verstreuten Höfen, eingeklemmt zwischen Bergen. Dieses eher Neutrale lässt den Leser gut ankommen und webt sich gekonnt in die Geschichte ein. Neben Leon wird Mirko sowie Karl und Danica einen wichtigen Punkt spielen. Eigentlich sind sie DIE wichtigsten Punkte da sie mit Leon eng verbunden sind. Da Leon schon zur Geburt außergewöhnlich ist ändert sich auch das Leben für die 3 Protagonisten. Mehr möchte ich hierzu nicht sagen. Es wird mit der Zeit immer schwerer Verständnis zu entwickeln. Für die Protagonisten, für die Situationen in der Leon steckt. Es geht um Vorurteile, Ängste, Wut und Glaube - der Glaube dass es richtig ist wie gehandelt wird.Der Glaube, dass alles gut gehen wird. Ich kann diese Gefühlswelt die auf mich, als Leserin, einprasselt, sehr schwer beschreiben. Zu Beginn war es wie ein lauer Frühlingstag der immer mehr dunkle Wolken am Firmament aufziehen lässt. Es wird etwas passieren, aber wer welche Schuld oder Sünde trägt, ist nicht klar oder in irgendeiner Weise absehbar. EIn außergewöhnliches Buch, das auf jeden Fall. Ein Buch was mich immer mehr in seinen Bann ziehen konnte und zum Ende einfach nur zu Tränen rührte. Für Menschen die nicht nach Schema F ein Buch erleben wollen sondern was Außergewöhnliches suchen- für sie ist Biest geschrieben worden.

Eine sehr ergreifende und bewegende Geschichte über das Anderssein und die Macht von Freundschaft!

MarcoL aus Füssen am 10.07.2022

Bewertungsnummer: 1744907

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

WOW! Eine sehr ergreifende und bewegende Geschichte über das Anderssein und die Macht von Freundschaft! Irgendwo im Süden, ich tippe auf Ex-Jugoslawien, irgendwann vor vielleicht 70, 80 oder 90 Jahren – eine genaue Zuordnung überlässt die Autorin der Fantasie der LeserInnen (äußerst genial). So plumpst man mitten in die Geschichte hinein, in eine undefinierte Zeit, umgeben von Land und Menschen, denen wir fast vergeblich eine namentliche Heimat geben möchten. Dort, mitten drinnen, wird Leon geboren. Er ist größer und viel stärker als Gleichaltrige, von Geburt an mit starken Muskeln versehen. Leon ist im Alter von sieben Jahren schon so groß und stark wie ein Erwachsener. Er hat ein einfaches, zärtliches Gemüt, ist im Prinzip die Gutmütigkeit in Person, wenn er nur seine Kräfte im Zaum halten könnte. Er streichelt gerne Tiere, liebt es, wenn der weiche Pelz seine Finger schmeichelt. Allerdings „liebt“ er oftmals zu heftig, sein ungezügelte Kraft siegt über seinen einfältigen Verstand. Seine Eltern, Danica und Karl, haben große Mühe mit ihrem Sprössling. Nur der Nachbarsjunge Mirko, der auf dem Hof der beiden hilft, kann Leon so richtig ins Herz schließen, und versteht es auch, sich um ihm zu kümmern. Nach einer schicksalhaften Nacht, in welcher sich all die Unglücke vereinen, welche nur das eine Ziel hatten, zu … (kann ich nicht verraten, sorry, bitte selber lesen). Soweit der ganz grobe Rahmen. Natürlich ist der Roman sehr vielschichtiger. Die Autorin erschafft eine ländliche Welt um die Protagonisten, einem Familienepos gleich, und dennoch bleibt alles sehr kurzweilig und spannend. Aus verschiedenen Blickwinkeln werden wir gekonnt ins Bild gesetzt. Auch Leon erzählt viel. Er wartet in einer Lichtung am nahen Fluss auf Mirko, denn es ist wieder mal etwas passiert mit seinen Kräften. Und während er wartet, erzählt er selbst seine Geschichte einem Vogel, welcher geduldig zuhört. Der Roman ist sehr ergreifend, eine Grundtragik versucht einem beim Lesen ein wenig hinunter zu ziehen, doch die tiefe Freundschaft Mirkos, und dessen Streben nach der Aufmerksamkeit zu Danica, heben einen immer wieder empor. Und die Sprache: ein Wahnsinn, sage ich euch. Man fühlt sich hineinversetzt in eine Stimmung, welche Thomas Hardy oder George Eliot zur Ehre gereicht; und John Steinbeck wäre sehr stolz auf dieses Werk. Ein ganz großes Lob ergeht hier auch an die Übersetzerin, welche es letztlich erst ermöglichte, uns dieses Juwel aus der Feder von Ane Riel in einer sehr gekonnten Art und Weise schmackhaft zu machen.

Eine sehr ergreifende und bewegende Geschichte über das Anderssein und die Macht von Freundschaft!

MarcoL aus Füssen am 10.07.2022
Bewertungsnummer: 1744907
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

WOW! Eine sehr ergreifende und bewegende Geschichte über das Anderssein und die Macht von Freundschaft! Irgendwo im Süden, ich tippe auf Ex-Jugoslawien, irgendwann vor vielleicht 70, 80 oder 90 Jahren – eine genaue Zuordnung überlässt die Autorin der Fantasie der LeserInnen (äußerst genial). So plumpst man mitten in die Geschichte hinein, in eine undefinierte Zeit, umgeben von Land und Menschen, denen wir fast vergeblich eine namentliche Heimat geben möchten. Dort, mitten drinnen, wird Leon geboren. Er ist größer und viel stärker als Gleichaltrige, von Geburt an mit starken Muskeln versehen. Leon ist im Alter von sieben Jahren schon so groß und stark wie ein Erwachsener. Er hat ein einfaches, zärtliches Gemüt, ist im Prinzip die Gutmütigkeit in Person, wenn er nur seine Kräfte im Zaum halten könnte. Er streichelt gerne Tiere, liebt es, wenn der weiche Pelz seine Finger schmeichelt. Allerdings „liebt“ er oftmals zu heftig, sein ungezügelte Kraft siegt über seinen einfältigen Verstand. Seine Eltern, Danica und Karl, haben große Mühe mit ihrem Sprössling. Nur der Nachbarsjunge Mirko, der auf dem Hof der beiden hilft, kann Leon so richtig ins Herz schließen, und versteht es auch, sich um ihm zu kümmern. Nach einer schicksalhaften Nacht, in welcher sich all die Unglücke vereinen, welche nur das eine Ziel hatten, zu … (kann ich nicht verraten, sorry, bitte selber lesen). Soweit der ganz grobe Rahmen. Natürlich ist der Roman sehr vielschichtiger. Die Autorin erschafft eine ländliche Welt um die Protagonisten, einem Familienepos gleich, und dennoch bleibt alles sehr kurzweilig und spannend. Aus verschiedenen Blickwinkeln werden wir gekonnt ins Bild gesetzt. Auch Leon erzählt viel. Er wartet in einer Lichtung am nahen Fluss auf Mirko, denn es ist wieder mal etwas passiert mit seinen Kräften. Und während er wartet, erzählt er selbst seine Geschichte einem Vogel, welcher geduldig zuhört. Der Roman ist sehr ergreifend, eine Grundtragik versucht einem beim Lesen ein wenig hinunter zu ziehen, doch die tiefe Freundschaft Mirkos, und dessen Streben nach der Aufmerksamkeit zu Danica, heben einen immer wieder empor. Und die Sprache: ein Wahnsinn, sage ich euch. Man fühlt sich hineinversetzt in eine Stimmung, welche Thomas Hardy oder George Eliot zur Ehre gereicht; und John Steinbeck wäre sehr stolz auf dieses Werk. Ein ganz großes Lob ergeht hier auch an die Übersetzerin, welche es letztlich erst ermöglichte, uns dieses Juwel aus der Feder von Ane Riel in einer sehr gekonnten Art und Weise schmackhaft zu machen.

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