Friesland 1390: Der 21-jährige Folkmar Janns Osinga ist Schiffszimmermann mit Leib und Seele. Gemeinsam mit seinem Vater Jann baut er begehrte Koggen, das Unternehmen der Familie floriert. Als Folkmar die junge, kluge Almuth kennenlernt, scheint sein Leben perfekt. Doch dann wird er Opfer einer perfiden Intrige: Des Mordes bezichtigt, muss Folkmar fliehen, sowohl Almuth als auch seiner Heimatstadt den Rücken kehren. Verzweifelt versucht er, seine Unschuld zu beweisen. Seine Lage ist hoffnungslos – bis er den Vitalienbrüdern begegnet und sich den berüchtigten Piraten anschließt …
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Teddy
5/5
06.12.2023
Buch (Taschenbuch)
Mir hat Band 1 der Friesen-Sag…
Mir hat Band 1 der Friesen-Saga schon super gefallen. Um so mehr hat es mich gefreut, dass es eine Fortsetzung gibt. Auch dieses Buch war sehr angenehm zu lesen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Von daher auch hier eine absolute Empfehlung.
Bewertung
5/5
17.09.2022
Buch (Taschenbuch)
Seit seiner Fleury-Saga gehört...
Seit seiner Fleury-Saga gehört Daniel Wolf für mich in die Elite deutscher Autoren historischer Romane. Der vorliegende zweite Band seiner Friesen-Saga bestätigt das erneut. Einfach ein grandioses historisches Leseerlebnis!
Bewertung
aus Kiel
5/5
24.08.2022
Buch (Taschenbuch)
Einfach nur gut....
Bd. 1 fand ich schon spannend, aber Bd. 2 hat mich noch mehr gepackt. Bin angefangen zu lesen und habe jede freie Minute in Ostfriesland verbracht :). Habe mal wieder richtig mitgelitten... mit Folkmar Janns, mit Almuth... und hätte Yneke am liebsten in der Nordsee versenkt ;). Da ich aus Norddeutschland stamme, sind auch die Orte irgendwie vertraut. Also von mir 5 Sterne und hoffentlich bald Bd. 3 -> muss doch wissen, ob das Baby von Folkmar und Almuth gesund zur Welt gekommen ist ;). Lieber Daniel Wolf, da hätten Sie auch gerne über die letzten 6 Wo. weiter schreiben können... Liebe Grüße aus Kiel
Harakiri
aus Ostalb
4/5
25.08.2022
Buch (Taschenbuch)
Die Familiensaga geht weiter…
Die Familiensaga geht weiter Janns Sohn Folkmar ist erwachsen und wächst immer mehr in das Schiffsbauunternehmen hinein. Als er sich in die schöne Almuth verliebt tritt er in Konkurrenz zum Landvogt Yneke. In der Folge ersinnt dieser eine böse List, um Folkmar loszuwerden. Diesem bleiben nur die Flucht und ein entbehrungsreiches Leben. Doch Folkmar setzt alles daran, seine Unschuld zu beweisen. Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Daniel Wolf gefreut. Versteht er es doch wie kaum ein anderer, historische Zeiten so lebendig werden zu lassen, als wäre man als Leser dicht dabei. Das ist ihm auch in seinem neuen Buch sehr gut gelungen. Allerdings muss ich leider sagen, dass mich das Buch nicht ganz so gefesselt hat wie das vorherige. Mir war das Ganze einfach etwas zu lang gezogen. Folkmars Kampf gegen die Elemente wieder und wieder zu lesen, war mit der Zeit etwas ermüdend. Auch die ständigen Kämpfe der Friesen gegeneinander waren mir mit der Zeit zu ausschweifend. Für mich hätte man das ganze Buch gerne etwas straffen können und mehr die persönlichen Konflikte der Charaktere in den Vordergrund stellen. Almuth ist eine starke Persönlichkeit. Und Yneke nimmt ihre Launen einfach so hin? So wie ich bisher in historischen Romanen gelesen habe, ließ sich das kein Mann gefallen. Er hätte seine Rechte vehementer eingefordert. So war mir das Ganze etwas zu zahm. Dennoch hat mich das Buch gefesselt. Folkmars Suche nach der Wahrheit ist interessant zu verfolgen und seine Geduld und sein Lebenswille sind bewundernswert. Auch die Schilderungen der damaligen Zeit, die Entbehrungen denen die Menschen ausgesetzt waren und die Grausamkeit der Vögte und Lehnsherren konnten mich wieder begeistern. Fazit: Ein Geschichtsepos, das durch eine sehr anschauliche Sprache besticht, insgesamt aber etwas zu langgezogen ist.
Michael Sterzik
aus Wallenhorst
3/5
06.09.2022
Buch (Taschenbuch)
Der Fluch der Nord- und Ostsee
Die Friesen-Saga um die Familie Osinga geht endlich weiter. „Im Bann des Adlers“ von Daniel Wolf geraten die leidenschaftlichen Schiffsbauer inmitten der Fehden friesischer Häuptlinge. Für die Region, in der überwiegend die Land- und Forstwirtschaft, die Fischerei und das Handwerk lebensnotwendig ist, bringen die Überfälle und territorialen Machtansprüche nur unsagbares Leid mit sich.
Die Ostfriesen waren schon ein kriegerisches Häufchen. Den Gedanken alle Regionen Ostfriesland unter einem Banner zu vereinen, hatten viele Häuptlingsfamilien die sich allerdings immer wieder in Bündnissen vereinten, nur um sich wenig später zu verraten. Die Vitalienbrüder, auch Likedeeler, profitierten zeitweise von den kriegerischen Auseinandersetzungen. Die „Bruderschaft“ der Piraten, deren Stammsitz auch auf Helgoland war, machten sich neben einigen Freunden, auch mächtige Feinde. Die Hanse jagte die berühmt-berüchtigten Likedeeler und richteten die Seeräuber und die bekannten Hauptleute, Klaus Störtebecker, Gödeke Michels, Hennig Wichmann und Magister Wigbold auf dem Hamburger Grasbrook 1401 hin.
Diese Themen und diese historischen, legendären Charaktere bilden die Grundstory in „Im Bann des Adlers“. Das ostfriesische Adelsgeschlecht der tom Brok, bzw. der eingesetzte Vogt von Marienhafe vereinnahmen den Krisenmittelpunkt im zweiten Band der „Friesen-Saga“.
Friesland 1390: Der 21-jährige Folkmar Janns Osinga ist Schiffszimmermann mit Leib und Seele. Gemeinsam mit seinem Vater Jann baut er begehrte Koggen, das Unternehmen der Familie floriert. Als Folkmar die junge, kluge Almuth kennenlernt, scheint sein Leben perfekt. Doch dann wird er Opfer einer perfiden Intrige: Des Mordes bezichtigt, muss Folkmar fliehen, sowohl Almuth als auch seiner Heimatstadt den Rücken kehren. Verzweifelt versucht er, seine Unschuld zu beweisen. Seine Lage ist hoffnungslos – bis er den Vitalienbrüdern begegnet und sich den berüchtigten Piraten anschließt…(Verlagsinfo)
Wer ein Vielleser im Genre „Historischer Roman“ ist, wird unweigerlich sehr schnell Parallelen zu anderen Autoren erkennen. Rebecca Gable, Ken Follett – die auch „Familiensagen“ hervorbrachten, standen nicht „Pate“ – aber vergleicht man diesen Roman von Daniel Wolf mit diesen erfolgreichen Autoren – erkennt man fix, ein sehr ähnliches Schema. Ein unschuldiger Held, der sich behaupten muss, eine unglückliche Liebe, ein Tyrann, der das Leben der Bevölkerung mehr als schwer macht. Flankiert von Ereignissen wie Mord, Verrat, Eifersucht und Gewalt ist die Handlung spannend. Aufgrund von gewissen fast schon überflüssigen inhaltlichen Längen im Roman verliert die Atmosphäre aber sehr deutlich. Gerade der jahrelange Überlebenskampf des Folkmar Osinga ist ausufernd und auch nicht unbedingt wichtig für die Gestaltung seines Charakters.
Alle Charaktere, bis auf die historischen Piraten-Persönlichkeiten sind eindrucksvoll eindimensional entworfen und damit sind auch deren Handlungen sehr vorhersehbar. Im letzten Drittel des Romans steigert sich die Spannung mit dem Auftauchen der Likedeeler. Endlich zeigen sich mit der Bruderschaft der Freibeuter ambivalente Persönlichkeiten und inhaltlich wird es nicht nur spannender, sondern auch viel informativer und abwechslungsreicher. Insgesamt geht es auch mit der Präsentation der Piraten nicht ungemein blutdürstig zu. Die Gewalt ist zwar ein Thema, aber Daniel Wolf erspart uns inflationäres Abschlachten und detailreiche Beschreibungen vom Töten und Sterben. Der Fluch der Nord-/Ostsee erzählt Daniel Wolf so grandios, dass ich mir fast wünsche, seine nächste Saga könnte wohl gerne eine längere Piratensaga werden.
Die Politik und die Wirkung der Hanse spielt noch eine untergeordnete Rolle, vielmehr liegt die Konzentration wie schon erwähnt auf die Fehden der friesischen Häuptlinge.
Die historische Genauigkeit nimmt Daniel Wolf sehr ernst. Gut recherchiert, mit der einen, oder anderen schriftstellerischen Freiheit referiert er für uns über ein Stück ostfriesischer Geschichte. Etwas freier gestaltet sich seine Interpretation vom Ende eines Klaus Störtebeckers und eines Gödeke Michels. Die historische Quellenlage zeigt uns ein anderes Ende der berüchtigten legendären Personen, die in Hamburg später recht kopflos dastanden.
Die ehemaligen Figuren aus dem ersten Band kommen selbstredend auch vor, stehen aber als Nebenfiguren nur in der zweiten Reihe. Etwas mehr erzählerischen Raum nimmt Abbe Osinga ein. Eine tolle Figur, deren Schicksal den Leser emotional mitnimmt.
Fazit
Spannende Reise in eine Küstenregion, die zwar flach ist – aber ungemein spannend erzählt werden kann. Eine „Piratengeschichte“ die Spannung verspricht.
Michael Sterzik
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