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Backpacking für Anfänger Die schönsten Reiseziele für große Abenteuer mit kleinem Gepäck - Mit tollen Fotos, Tipps und Checklisten

3

18,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2022

Abbildungen

Durchgehend vierfarbig illustriert, mit zahlreichen Fotos

Verlag

Mosaik

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

26,1/19,7/2,5 cm

Gewicht

976 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Backpacking Destinations

Übersetzt von

Barbara Heller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-39374-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2022

Abbildungen

Durchgehend vierfarbig illustriert, mit zahlreichen Fotos

Verlag

Mosaik

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

26,1/19,7/2,5 cm

Gewicht

976 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Backpacking Destinations

Übersetzt von

Barbara Heller

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-39374-9

Herstelleradresse

Mosaik Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Ich hatte etwas anderes erwartet

Bewertung aus Karlsruhe am 19.05.2022

Bewertungsnummer: 1714620

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als großer Fan von Reiseliteratur war ich sehr gespannt auf das Buch der Niederländerin Roëll de Ram "Backpacking für Anfänger: Die schönsten Reiseziele für große Abenteuer mit kleinem Gepäck". Dieses ist im März 2022 beim Mosaik-Verlag erschienen. Auf 208 Seiten findet man Fotos, Informationen und Tipps zu insgesamt 23 von der Autorin ausgewählten Backpacking-Zielen. Zu diesen gehören u.a. Sri Lanka, Australien, Nepal, Indonesien, Seychellen, Brasilien, Südafrika und Costa Rica. Gleich am Anfang ist eine große Weltkarte abgebildet, auf der alle Reiseziele markiert sind. Nach einem kurzem Vorwort folgen zur Einstimmung ein paar Worte zum Backpacking im Allgemeinen, ein kurzes Kapitel zum Thema Budget bzw. Sparen beim Reisen sowie eine kleine Packliste. Die einzelnen Kapitel zu den verschiedenen Reisezielen beginnen jeweils mit einem kleinen Steckbrief. Dieser enthält u.a. Angaben zur Reisedauer (hier bin ich nicht sicher, ob das die der Autorin ist oder eine Empfehlung), zum Budget (€ bis €€€€€), zu möglichen Unterkünften (z.B. Hotel, Guesthouse), zu Transportmitteln, zur besten Reisezeit sowie zu Essen/Trinken. Jedem Steckbrief folgt eine kleine übersichtliche Karte des entsprechenden Reiseziels, auf der verschiedene Orte eingezeichnet sind sowie eine kurze Einführung. Meine Meinung: Das Buch ist insgesamt gut aufgebaut bzw. strukturiert und bietet einen guten, wenn auch sehr groben Überblick über die verschiedenen Reiseziele. Zahlreiche Fotos lockern den Text auf und geben einen tollen Überblick über die Highlights der unterschiedlichen Reisen. Das Buch verspricht auf dem Cover tolle Tipps und Checklisten, die ich jedoch leider vergebens suchte. Die einzige Checkliste, die ich als solche wahrnahm, war die Packliste, die eher etwas für Leute ist, die noch nie weit weg verreist sind. Auch die Spartipps haben mich nicht vom Hocker gerissen. Für mich persönlich ist es z.B. logisch, dass öffentliche Verkehrsmittel und das zu Fuß gehen billiger sind als Taxis und Touri-Busse sowie Supermärkte billiger als Restaurants. Die ausgewählten Reiseziele finde ich sehr ansprechend und interessieren mich sehr. Ich selbst habe von den 23 erst zwei bereist. Leider konnte ich für mich keine “Geheimtipps” entdecken. Die Texte empfinde ich als sehr oberflächlich und recht oft werden nur einzelne Sehenswürdigkeiten bzw. Orte aufgezählt, die die Autorin empfiehlt. Diese würde man aber auch in jedem Reiseführer finden, allerdings mit viel mehr Informationen dazu. Wirklich interessante Informationen suchte ich stattdessen vergeblich. So hätte ich mir z.B. auch Angaben zu Preisen gewünscht, um vor Ort ggf. nicht übers Ohr gehauen zu werden. Ich selbst war bereits auf den Seychellen und kann sagen, dass man sich für 6 € pro Tag (zumindest ist das mein letzter Stand) ein Fahrrad ausleihen kann. So wüsste der Leser dann, dass ein Angebot von 10 € nicht das Beste ist und kann nach einem anderen Verleih Ausschau halten. Was ebenfalls die Seychellen betrifft, hätte ich die vielen Take-Aways (v.a. auf La Digue) hervorgehoben. Die sind sehr preiswert und die Currys super lecker. Wir waren nicht einmal in einem Restaurant - zumal uns die sehr teuer vorkamen. Es gibt so viele Empfehlungen, die ich aussprechen könnte (u.a. Wanderungen um die Insel herum oder auf diverse Berge), doch im Buch selber werden v.a. diverse Strände hervorgehoben, die selbstverständlich alle toll sind, aber für mich keine wirklichen Geheimtipps. Jeder Reiseführer ist da deutlich informativer. Bei Backpacking denke ich außerdem an tendenziell sparsames Reisen. So wäre es schön gewesen, “echte” Spartipps und günstige Alternativen zu bekommen. Auf Bali z.B. ist es tatsächlich recht günstig mit dem Taxi zu fahren. Man muss hier nur wissen, auf was man achten muss! Auch hätte mich interessiert, warum konkret diese 23 Ziele für’s Backpacking geeignet sind. Für mich ist das nicht ganz klar und das Buch könnte genauso gut für “normal Reisende” geschrieben sein. Bei dem Buch hatte ich mir insgesamt etwas ganz anderes vorgestellt. Ich dachte eher, dass es aus verschiedenen (persönlichen) Reiseberichten besteht, mit Einblicken in das Backpacker-Dasein der Autorin. So erscheint mir das Buch eher wie ein sehr, sehr grob zusammengefasster Reiseführer, der eher dazu dient, sich etwas “Appetit” zu holen. Allein mit diesem Buch kommt man vor Ort nicht sehr weit und man bräuchte in jedem Fall für jedes Land einen Reiseführer oder eine andere Quelle für Informationen - es sei denn, man möchte alles auf sich zukommen lassen. Was die Fotos betrifft, so sind sehr schöne Bilder dabei. Allerdings stammen nicht alle von der Autorin selbst und ich bin nicht sicher, ob sie alle Orte wirklich selbst bereist hat. Manche Fotos fand ich für dieses Buch auch etwas unpassend, z.B. Fotos auf denen man irgendwelche (wenn auch lecker aussehenden) Getränke sieht oder auf denen der Fokus lediglich auf der Autorin liegt. Bei einem persönlichen Reisebericht wäre das passend gewesen, aber hier wären noch mehr Fotos von den beschriebenen Orten schöner/sinnvoller gewesen. Auch eine Beschriftung der einzelnen Fotos hätte ich gut gefunden. Fazit: Das Buch erscheint mir eine nette Idee für Reiseanfänger zu sein, z.B. für Jugendliche oder junge Erwachsene, die etwas Inspiration suchen. Einen Reiseführer ersetzt das Buch trotzdem nicht. Ich hätte es gut gefunden, wenn es etwas persönlicher geschrieben wäre, mit mehr Details und dem ein oder anderen "Geheimtipp", anstatt z.T. einfach nur Orte aufzuzählen, die in jedem Reiseführer stehen. Nicht nur was Sehenswertes betrifft, sondern auch konkrete Übernachtungsmöglichkeiten. Deutlich mehr Backpacking-Atmosphäre mit mehr persönlichen Erfahrungen hätte das Buch von anderen abheben können. Nach meinem Empfinden ging das Thema Backpacking jedoch eher unter. So war das Buch für mich leider eher enttäuschend. Für jemand anderen ist es aber vielleicht ein netter Einstieg ins Reisen.

Ich hatte etwas anderes erwartet

Bewertung aus Karlsruhe am 19.05.2022
Bewertungsnummer: 1714620
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als großer Fan von Reiseliteratur war ich sehr gespannt auf das Buch der Niederländerin Roëll de Ram "Backpacking für Anfänger: Die schönsten Reiseziele für große Abenteuer mit kleinem Gepäck". Dieses ist im März 2022 beim Mosaik-Verlag erschienen. Auf 208 Seiten findet man Fotos, Informationen und Tipps zu insgesamt 23 von der Autorin ausgewählten Backpacking-Zielen. Zu diesen gehören u.a. Sri Lanka, Australien, Nepal, Indonesien, Seychellen, Brasilien, Südafrika und Costa Rica. Gleich am Anfang ist eine große Weltkarte abgebildet, auf der alle Reiseziele markiert sind. Nach einem kurzem Vorwort folgen zur Einstimmung ein paar Worte zum Backpacking im Allgemeinen, ein kurzes Kapitel zum Thema Budget bzw. Sparen beim Reisen sowie eine kleine Packliste. Die einzelnen Kapitel zu den verschiedenen Reisezielen beginnen jeweils mit einem kleinen Steckbrief. Dieser enthält u.a. Angaben zur Reisedauer (hier bin ich nicht sicher, ob das die der Autorin ist oder eine Empfehlung), zum Budget (€ bis €€€€€), zu möglichen Unterkünften (z.B. Hotel, Guesthouse), zu Transportmitteln, zur besten Reisezeit sowie zu Essen/Trinken. Jedem Steckbrief folgt eine kleine übersichtliche Karte des entsprechenden Reiseziels, auf der verschiedene Orte eingezeichnet sind sowie eine kurze Einführung. Meine Meinung: Das Buch ist insgesamt gut aufgebaut bzw. strukturiert und bietet einen guten, wenn auch sehr groben Überblick über die verschiedenen Reiseziele. Zahlreiche Fotos lockern den Text auf und geben einen tollen Überblick über die Highlights der unterschiedlichen Reisen. Das Buch verspricht auf dem Cover tolle Tipps und Checklisten, die ich jedoch leider vergebens suchte. Die einzige Checkliste, die ich als solche wahrnahm, war die Packliste, die eher etwas für Leute ist, die noch nie weit weg verreist sind. Auch die Spartipps haben mich nicht vom Hocker gerissen. Für mich persönlich ist es z.B. logisch, dass öffentliche Verkehrsmittel und das zu Fuß gehen billiger sind als Taxis und Touri-Busse sowie Supermärkte billiger als Restaurants. Die ausgewählten Reiseziele finde ich sehr ansprechend und interessieren mich sehr. Ich selbst habe von den 23 erst zwei bereist. Leider konnte ich für mich keine “Geheimtipps” entdecken. Die Texte empfinde ich als sehr oberflächlich und recht oft werden nur einzelne Sehenswürdigkeiten bzw. Orte aufgezählt, die die Autorin empfiehlt. Diese würde man aber auch in jedem Reiseführer finden, allerdings mit viel mehr Informationen dazu. Wirklich interessante Informationen suchte ich stattdessen vergeblich. So hätte ich mir z.B. auch Angaben zu Preisen gewünscht, um vor Ort ggf. nicht übers Ohr gehauen zu werden. Ich selbst war bereits auf den Seychellen und kann sagen, dass man sich für 6 € pro Tag (zumindest ist das mein letzter Stand) ein Fahrrad ausleihen kann. So wüsste der Leser dann, dass ein Angebot von 10 € nicht das Beste ist und kann nach einem anderen Verleih Ausschau halten. Was ebenfalls die Seychellen betrifft, hätte ich die vielen Take-Aways (v.a. auf La Digue) hervorgehoben. Die sind sehr preiswert und die Currys super lecker. Wir waren nicht einmal in einem Restaurant - zumal uns die sehr teuer vorkamen. Es gibt so viele Empfehlungen, die ich aussprechen könnte (u.a. Wanderungen um die Insel herum oder auf diverse Berge), doch im Buch selber werden v.a. diverse Strände hervorgehoben, die selbstverständlich alle toll sind, aber für mich keine wirklichen Geheimtipps. Jeder Reiseführer ist da deutlich informativer. Bei Backpacking denke ich außerdem an tendenziell sparsames Reisen. So wäre es schön gewesen, “echte” Spartipps und günstige Alternativen zu bekommen. Auf Bali z.B. ist es tatsächlich recht günstig mit dem Taxi zu fahren. Man muss hier nur wissen, auf was man achten muss! Auch hätte mich interessiert, warum konkret diese 23 Ziele für’s Backpacking geeignet sind. Für mich ist das nicht ganz klar und das Buch könnte genauso gut für “normal Reisende” geschrieben sein. Bei dem Buch hatte ich mir insgesamt etwas ganz anderes vorgestellt. Ich dachte eher, dass es aus verschiedenen (persönlichen) Reiseberichten besteht, mit Einblicken in das Backpacker-Dasein der Autorin. So erscheint mir das Buch eher wie ein sehr, sehr grob zusammengefasster Reiseführer, der eher dazu dient, sich etwas “Appetit” zu holen. Allein mit diesem Buch kommt man vor Ort nicht sehr weit und man bräuchte in jedem Fall für jedes Land einen Reiseführer oder eine andere Quelle für Informationen - es sei denn, man möchte alles auf sich zukommen lassen. Was die Fotos betrifft, so sind sehr schöne Bilder dabei. Allerdings stammen nicht alle von der Autorin selbst und ich bin nicht sicher, ob sie alle Orte wirklich selbst bereist hat. Manche Fotos fand ich für dieses Buch auch etwas unpassend, z.B. Fotos auf denen man irgendwelche (wenn auch lecker aussehenden) Getränke sieht oder auf denen der Fokus lediglich auf der Autorin liegt. Bei einem persönlichen Reisebericht wäre das passend gewesen, aber hier wären noch mehr Fotos von den beschriebenen Orten schöner/sinnvoller gewesen. Auch eine Beschriftung der einzelnen Fotos hätte ich gut gefunden. Fazit: Das Buch erscheint mir eine nette Idee für Reiseanfänger zu sein, z.B. für Jugendliche oder junge Erwachsene, die etwas Inspiration suchen. Einen Reiseführer ersetzt das Buch trotzdem nicht. Ich hätte es gut gefunden, wenn es etwas persönlicher geschrieben wäre, mit mehr Details und dem ein oder anderen "Geheimtipp", anstatt z.T. einfach nur Orte aufzuzählen, die in jedem Reiseführer stehen. Nicht nur was Sehenswertes betrifft, sondern auch konkrete Übernachtungsmöglichkeiten. Deutlich mehr Backpacking-Atmosphäre mit mehr persönlichen Erfahrungen hätte das Buch von anderen abheben können. Nach meinem Empfinden ging das Thema Backpacking jedoch eher unter. So war das Buch für mich leider eher enttäuschend. Für jemand anderen ist es aber vielleicht ein netter Einstieg ins Reisen.

eher zum absoluten Neueinstieg…

GeheimerEichkater aus Essen am 10.04.2022

Bewertungsnummer: 2766894

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

eher zum absoluten Neueinstieg für Jugendliche und Heranwachsende Roell de Ram gibt an, dass sie stapelweise Reisetagebücher und Hunderte Blogeinträge auf WeAreTravellers geschrieben hat; diese liegen diesem Buch zugrunde. Zudem wurden nicht nur ihre eigenen sondern auch zahlreiche Fotos andere Blogger, die am Ende des Buches vornamentlich erwähnt werden, in diesem Buch veröffentlicht. Zu Bginn des Buches gibt es eine kleine Einstimmung zur Autorin und zum Backpacking samt Packliste für den Rucksack. Auch eine Liste zum Sparen während der Reise bietet Tipps wie: zu Fuß gehen ist preiswerter als Tuk-Tuk oder Taxi fahren, Hostel, Garküche, Supermarkt sind preiswertere Möglichkeiten man sollte Preise vergleichen und Feilschen. Diese Tipps haben mich, ehrlich gesagt, überhaupt nicht umgehauen. Dem schließen sich 23 Reisen durch verschiedene Länder an, unter anderem Sri Lanka, Costa Rica, Thailand, Vietnam, Kuba, Malaysia, Peru, Japan und Indonesien. Die vorgestellten Reiseziele finde ich sehr ansprechend. Zu jeder Reise gibt es einen Ministeckbrief, dem man entnehmen kann, wie lange die Autorin das Land bereiste, welche Verkehrsmittel sie nutzte bzw. man nutzen kann, für welches Budget (€-€€€€€), Flug nach X, beste Reisezeit, welche Unterkünfte man wählen kann (z.B.Hostel, Guesthouse) und für Essen/Trinken gibt es 2-3 Angaben (z.B. für Australien: Känguru, Goon). Es findet sich jeweils eine kleine Karte auf der verschiedene Orte eingezeichnet sind, eine seichte Einstimmung, einzelne von der Autorin besuchte Orte und Sehenswürdidigkeiten. Wirkliche Geheimtipps konnte ich da nicht finden. Die Texte fand ich sehr oberflächlich; oft hätte ich gerne mal konkrete Informationen gehabt, beispielsweise für Vietnam, als sie schrieb: „Essen und einen Schlafplatz bekommst du in Homestays, also bei Dorfbewohnern, bei denen du für kurze Zeit zum Familienmitglied wirst.“ (S.119). Das fand ich interessant, das war aber schon alles an Info dazu und wirft mehr Fragen auf, als es verrät. Gibt es dafür Vermittler? Spreche ich Leute im Dorf einfach darauf an? Arbeitet man im Ausgleich beispielsweise auf dem Reisfeld mit? Bezahlt man dafür und wenn, wieviel ungefähr? So ging es mir eigentlich bei vielen Reiseberichten, die ausschließlich im Plauderton kleine Punkte der Reisen durch die Autorin ansprechen, aber so gut wie keine wirklichen Informationen enthalten. Zu Kuba lese ich auf S.167: „Für weniger als 50 CUC kannst du in einem davon“(Oldtimer) „zu einer ein- bis zweistündigen Tour aufbrechen.“ Tja, das Buch ist in den Niederlanden wohl 2021 erschienen, in Deutschland im März 2022. Peinlich, aber der CUC wurde zum 1.1.2021 abgeschafft; wenn mir das schon auffällt, möchte ich gar nicht wissen, welche Angaben überholt sind, ohne dass ich es erkenne und wieviele Jahre alt manch Reisebericht sein könnte; beispielsweise zu Kuba einziges Wort über Internet-Parks – die gabs damals wohl noch nicht. Zu jedem Reiseland gibt es jede Menge Fotos, auch welche von der Landschaft und Sehenswürdigkeiten (dann aber wohl von anderen Bloggern), aber eben auch jede Menge persönliche der Autorin, beispielsweise auf einer Schaukel, Bank, Brücke, mit einem Glas Minztee oder etlichen anderen Getränken, von hinten vor ihrem Fahrrad, oder auf einem Steg, Berg oder Board. Ich muss gestehen, all diese persönlichen Schnappschüsse interessieren mich überhaupt nicht; die benötige ich nicht, um meine Reise zu planen oder mir ein Bild des jeweiligen Urlaubslandes zu machen. Lange ist es her, dass ich mit Interrailticket oder meiner Vespa andere Länder berreist habe. Nun habe ich mehr Zeit Reisen zu planen und Länder fern ab der angebotenen Rundreisen kennen zu lernen. Dieses Buch hatte mich deshalb sehr angesprochen. Ich muss gestehen, dass ich bei diesem Titel etwas ganz anderes erwartet habe; konkrete Tipps, Verhaltensempfehlungen und auch mal Informationen, die ich nicht in jedem Reiseführer weitaus ausführlicher finde. Vielleicht hatte ich da auch einfach zu hohe A

eher zum absoluten Neueinstieg…

GeheimerEichkater aus Essen am 10.04.2022
Bewertungsnummer: 2766894
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

eher zum absoluten Neueinstieg für Jugendliche und Heranwachsende Roell de Ram gibt an, dass sie stapelweise Reisetagebücher und Hunderte Blogeinträge auf WeAreTravellers geschrieben hat; diese liegen diesem Buch zugrunde. Zudem wurden nicht nur ihre eigenen sondern auch zahlreiche Fotos andere Blogger, die am Ende des Buches vornamentlich erwähnt werden, in diesem Buch veröffentlicht. Zu Bginn des Buches gibt es eine kleine Einstimmung zur Autorin und zum Backpacking samt Packliste für den Rucksack. Auch eine Liste zum Sparen während der Reise bietet Tipps wie: zu Fuß gehen ist preiswerter als Tuk-Tuk oder Taxi fahren, Hostel, Garküche, Supermarkt sind preiswertere Möglichkeiten man sollte Preise vergleichen und Feilschen. Diese Tipps haben mich, ehrlich gesagt, überhaupt nicht umgehauen. Dem schließen sich 23 Reisen durch verschiedene Länder an, unter anderem Sri Lanka, Costa Rica, Thailand, Vietnam, Kuba, Malaysia, Peru, Japan und Indonesien. Die vorgestellten Reiseziele finde ich sehr ansprechend. Zu jeder Reise gibt es einen Ministeckbrief, dem man entnehmen kann, wie lange die Autorin das Land bereiste, welche Verkehrsmittel sie nutzte bzw. man nutzen kann, für welches Budget (€-€€€€€), Flug nach X, beste Reisezeit, welche Unterkünfte man wählen kann (z.B.Hostel, Guesthouse) und für Essen/Trinken gibt es 2-3 Angaben (z.B. für Australien: Känguru, Goon). Es findet sich jeweils eine kleine Karte auf der verschiedene Orte eingezeichnet sind, eine seichte Einstimmung, einzelne von der Autorin besuchte Orte und Sehenswürdidigkeiten. Wirkliche Geheimtipps konnte ich da nicht finden. Die Texte fand ich sehr oberflächlich; oft hätte ich gerne mal konkrete Informationen gehabt, beispielsweise für Vietnam, als sie schrieb: „Essen und einen Schlafplatz bekommst du in Homestays, also bei Dorfbewohnern, bei denen du für kurze Zeit zum Familienmitglied wirst.“ (S.119). Das fand ich interessant, das war aber schon alles an Info dazu und wirft mehr Fragen auf, als es verrät. Gibt es dafür Vermittler? Spreche ich Leute im Dorf einfach darauf an? Arbeitet man im Ausgleich beispielsweise auf dem Reisfeld mit? Bezahlt man dafür und wenn, wieviel ungefähr? So ging es mir eigentlich bei vielen Reiseberichten, die ausschließlich im Plauderton kleine Punkte der Reisen durch die Autorin ansprechen, aber so gut wie keine wirklichen Informationen enthalten. Zu Kuba lese ich auf S.167: „Für weniger als 50 CUC kannst du in einem davon“(Oldtimer) „zu einer ein- bis zweistündigen Tour aufbrechen.“ Tja, das Buch ist in den Niederlanden wohl 2021 erschienen, in Deutschland im März 2022. Peinlich, aber der CUC wurde zum 1.1.2021 abgeschafft; wenn mir das schon auffällt, möchte ich gar nicht wissen, welche Angaben überholt sind, ohne dass ich es erkenne und wieviele Jahre alt manch Reisebericht sein könnte; beispielsweise zu Kuba einziges Wort über Internet-Parks – die gabs damals wohl noch nicht. Zu jedem Reiseland gibt es jede Menge Fotos, auch welche von der Landschaft und Sehenswürdigkeiten (dann aber wohl von anderen Bloggern), aber eben auch jede Menge persönliche der Autorin, beispielsweise auf einer Schaukel, Bank, Brücke, mit einem Glas Minztee oder etlichen anderen Getränken, von hinten vor ihrem Fahrrad, oder auf einem Steg, Berg oder Board. Ich muss gestehen, all diese persönlichen Schnappschüsse interessieren mich überhaupt nicht; die benötige ich nicht, um meine Reise zu planen oder mir ein Bild des jeweiligen Urlaubslandes zu machen. Lange ist es her, dass ich mit Interrailticket oder meiner Vespa andere Länder berreist habe. Nun habe ich mehr Zeit Reisen zu planen und Länder fern ab der angebotenen Rundreisen kennen zu lernen. Dieses Buch hatte mich deshalb sehr angesprochen. Ich muss gestehen, dass ich bei diesem Titel etwas ganz anderes erwartet habe; konkrete Tipps, Verhaltensempfehlungen und auch mal Informationen, die ich nicht in jedem Reiseführer weitaus ausführlicher finde. Vielleicht hatte ich da auch einfach zu hohe A

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Backpacking für Anfänger

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