• Produktbild: Gott belohnt, Gott straft
  • Produktbild: Gott belohnt, Gott straft
  • Produktbild: Gott belohnt, Gott straft
  • Produktbild: Gott belohnt, Gott straft
  • Produktbild: Gott belohnt, Gott straft

Gott belohnt, Gott straft Religiöse Kategorien der Geschichtsdeutung im Frühen und Hohen Mittelalter

1

37,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Abbildungen

10 schwarz-weiße Abbildungen

Verlag

Wbg Academic in Herder

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

22/15,1/2,9 cm

Gewicht

480 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-534-27431-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Abbildungen

10 schwarz-weiße Abbildungen

Verlag

Wbg Academic in Herder

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

22/15,1/2,9 cm

Gewicht

480 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-534-27431-4

Herstelleradresse

wbg Academic
Hermann-Herder-Straße 4
79104 Freiburg
DE

Email: kundenservice@herder.de

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Äußerst interessant!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 26.06.2022

Bewertungsnummer: 1736803

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Der feste Glaube des mittelalterlichen Menschen an die reale Anwesenheit des Göttlichen in seiner alltäglichen Lebenswelt stellt eine grundlegende soziale Tatsache dar. Aber war diese Überzeugung nur vom reinen Glauben gesteuert, oder verfolgte sie nicht vielleicht durchaus auch strategische Ziele? In der neusten Untersuchung von Gerd Althoff geht es denn auch genau um diese Frage: um den Interpretationsspielraum, den die Vorstellungswelt vom Eingreifen transzendenter Mächte den mittelalterlichen Zeitgenossen ließ. Der Überblick über einschlägige Quellen lässt kaum Zweifel daran zu, dass dieses behauptete Eingreifen vorrangig als Argument zur Rechtfertigung der Freunde und zur Diffamierung der Gegner verwendet worden ist. Gerd Althoff eröffnet, wie schon öfters, mit dieser Studie ein neues Untersuchungsfeld, und er legt auch gleich das Grundlagenwerk dazu vor: Wie immer geschliffen formuliert, getragen von stupender Quellenkenntnis und unter Heranziehung vieler konkreter Beispiele.“ Ein wahrlich faszinierendes Thema das auch noch bis heute bei vielen Völkern Rätsel und Staunen zugleich aufgibt. Autor Gerd Althoff beleuchtet hier das frühe und das späte Mittelalter genauer in diesem Thema und kommt immer wieder auf erstaunlich Hinweise oder Möglichkeiten. Wie haben die Menschen damals den Glauben und seine Erscheinungen gesehen? Wie sahen sie Gott? Und warum genau diese Bilder? Im ersten Teil des Buches, der Einleitung, beschäftigt sich Althoff mit genau dieser Frage und den bislang existierenden Forschern, Autoren und anderen Quellen zu diesem Thema. Im zweiten Teil geht es detailliert um die Merowinger- und Karolingerzeit. Es geht um Mahnungen, Prüfungen unter Ludwig dem Frommen, es geht um Gregor von Tours (bekannt mit seinen „Zehn Bücher Geschichten“) und wie sahen die Franzosen damals Gott. Weiter beleuchtet Althoff das 10. Jahrhundert, die Salierzeit und die Stauffer und gibt zum Schluss ein wahrlich respektierliches Résumé ab, was einen nur zum Staunen bringt, wenn man sich für diese Thematik interessiert. Althoff benutzt klare und verständliche Worte die dennoch einen gewisse Fachlichkeit mit sich bringen. Durch seine Erörterungen und Gedanken und Beispiele ergibt sich hier ein besonderes Werk. Ich vergebe 5 von 5 Sterne!

Äußerst interessant!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 26.06.2022
Bewertungsnummer: 1736803
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Der feste Glaube des mittelalterlichen Menschen an die reale Anwesenheit des Göttlichen in seiner alltäglichen Lebenswelt stellt eine grundlegende soziale Tatsache dar. Aber war diese Überzeugung nur vom reinen Glauben gesteuert, oder verfolgte sie nicht vielleicht durchaus auch strategische Ziele? In der neusten Untersuchung von Gerd Althoff geht es denn auch genau um diese Frage: um den Interpretationsspielraum, den die Vorstellungswelt vom Eingreifen transzendenter Mächte den mittelalterlichen Zeitgenossen ließ. Der Überblick über einschlägige Quellen lässt kaum Zweifel daran zu, dass dieses behauptete Eingreifen vorrangig als Argument zur Rechtfertigung der Freunde und zur Diffamierung der Gegner verwendet worden ist. Gerd Althoff eröffnet, wie schon öfters, mit dieser Studie ein neues Untersuchungsfeld, und er legt auch gleich das Grundlagenwerk dazu vor: Wie immer geschliffen formuliert, getragen von stupender Quellenkenntnis und unter Heranziehung vieler konkreter Beispiele.“ Ein wahrlich faszinierendes Thema das auch noch bis heute bei vielen Völkern Rätsel und Staunen zugleich aufgibt. Autor Gerd Althoff beleuchtet hier das frühe und das späte Mittelalter genauer in diesem Thema und kommt immer wieder auf erstaunlich Hinweise oder Möglichkeiten. Wie haben die Menschen damals den Glauben und seine Erscheinungen gesehen? Wie sahen sie Gott? Und warum genau diese Bilder? Im ersten Teil des Buches, der Einleitung, beschäftigt sich Althoff mit genau dieser Frage und den bislang existierenden Forschern, Autoren und anderen Quellen zu diesem Thema. Im zweiten Teil geht es detailliert um die Merowinger- und Karolingerzeit. Es geht um Mahnungen, Prüfungen unter Ludwig dem Frommen, es geht um Gregor von Tours (bekannt mit seinen „Zehn Bücher Geschichten“) und wie sahen die Franzosen damals Gott. Weiter beleuchtet Althoff das 10. Jahrhundert, die Salierzeit und die Stauffer und gibt zum Schluss ein wahrlich respektierliches Résumé ab, was einen nur zum Staunen bringt, wenn man sich für diese Thematik interessiert. Althoff benutzt klare und verständliche Worte die dennoch einen gewisse Fachlichkeit mit sich bringen. Durch seine Erörterungen und Gedanken und Beispiele ergibt sich hier ein besonderes Werk. Ich vergebe 5 von 5 Sterne!

Kundinnen und Kunden meinen

Gott belohnt, Gott straft

von Gerd Althoff

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Gott belohnt, Gott straft
  • Produktbild: Gott belohnt, Gott straft
  • Produktbild: Gott belohnt, Gott straft
  • Produktbild: Gott belohnt, Gott straft
  • Produktbild: Gott belohnt, Gott straft
  • Vorwort 7 I. Einleitung 9 1. Mittelalterliche Vorstellungen vom Wirken des christlichen Gottes in der Welt 9 2. Zur Bedeutung dieser Vorstellungen in der christlichen Mission des frühen Mittelalters 25 3. Leitfragen der Untersuchung 29 3.1 Zur benutzten Quellenbasis 29 3.2 Geistliche und andere Prägungen der einschlägigen Autoren 31 3.3 Religiöse oder politische Argumente? 37 II. Eingriffe transzendenter Mächte in irdisches Geschehen während der Merowinger- und Karolingerzeit 42 1. Gregor von Tours über die Zeit vor und nach der Taufe Chlodwigs 42 2. Gottes Hilfe bei der Mission der germanischen Stämme 49 3. Der Aufstieg der Karolinger im Schutz transzendenter Mächte 60 4. Das Verlassen des rechten Weges: Mahnungen, Prüfungen und Strafen Gottes in der Zeit Ludwigs des Frommen und seiner Söhne 69 5. Zur Rolle Gottes in den sich verschärfenden Krisen des Frankenreiches 82 6. Zusammenfassung 91 III. Das lange 10. Jahrhundert 94 1. Retrospektiven auf den Aufstieg der Ottonen 96 2. Gottes Hilfe beim Kampf gegen Heiden 104 3. Gottes Eingreifen in interne Konflikte des ottonischen Reiches 110 4. Erweiterungen des Beispiel-Horizonts: Das Wissen Thietmars von Merseburg über göttliche und teuflische Interventionen 123 IV. Die Kirche als »Magd oder Herrin des Königtums« in der Salierzeit 137 1. Die Königserhebung Konrads II. als Rollenspiel unter göttlicher Regie 137 2. Unterschiedliche Bewertungen militärischer Erfolge König Heinrichs III 142 3. Gottes Eingreifen in die großen Konflikte im Zeitalter des Investiturstreits 150 3.1 Die Anfänge der selbständigen Regierung Heinrichs IV 151 3.2 Der Konflikt mit Papst Gregor VII. 157 3.3 Die geänderte Lage nach Canossa und Forchheim 168 3.4 Die Veränderung der Auseinandersetzung in den ›Libelli de Lite‹ 176 3.5 Deus le vult - Der Schlachtruf der Kreuzzugsbewegung 192 3.6 Anzeichen einer Neuorientierung am Ende der Salierzeit 206 3.7 Zusammenfassung 218 V. Stauferzeit 221 1. Das Eingreifen Gottes in die Welt aus der Perspektive Ottos von Freising und Rahewins 222 2. Die Auseinandersetzungen Kaiser Friedrichs mit Papsttum und Lombarden 232 3. Mission und Expansion im Nordosten des Reiches 242 4. Friedrich II.: Selbstrechtfertigungen eines exkommunizierten Herrschers 252 VI. Résumé 265 1. Allgemeine Aspekte 265 2. Träger und Qualität der Diskurse, thematische Schwerpunkte 267 3. Religiöse oder politische Argumente? 271 4. Zweifel an der Vorstellungswelt der transzendenten Eingriffe 275 5. Evidenz und Deutungskonkurrenz 278 Anhang 283 Abkürzungsverzeichnis 283 Quellen 283 Literatur 295 Personenregister. 305 Abbildungsverzeichnis 312