Produktbild: Flüssiges Gold
Band 1

Flüssiges Gold Commissario Lucas erster Fall. Ein Bella-Italia-Krimi

Aus der Reihe Die Bella-Italia-Krimis
52

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

1565

Erscheinungsdatum

02.03.2022

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

796 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783455013306

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ePUB 3

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Verkaufsrang

1565

Erscheinungsdatum

02.03.2022

Verlag

Hoffmann & Campe

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304 (Printausgabe)

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796 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783455013306

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  • Bewertung

    aus Issum

    5/5

    25.07.2022

    eBook (ePUB 3)

    Sympathische Figuren, ein interessanter Fall und viel Atmosphäre sorgen für reichlich Lesevergnügen

    Buchmeinung zu Paolo Riva – Flüssiges Gold „Flüssiges Gold“ ist ein Kriminalroman von Paolo Riva, der 2022 bei Hoffmann und Campe erschienen ist. Zum Autor: Paolo Riva wurde 1977 in Balerna/Tessin in der italienischsprachigen Schweiz geboren. Seine Mutter ist Italienerin, sein Vater Deutsch-Schweizer. Er studierte deutsche Philologie in München und Philosophie in Rom. In Zürich arbeitete er lange als Werbetexter.Riva lebt mit seiner Familie, Hunden und Eseln auf einem Hof in der südlichen Toskana. Klappentext: Commissario Luca hat seinen Job in Venedig an den Nagel gehängt und arbeitet nun im größtmöglichen Idyll: Montegiardino, ein Städtchen, das sich am Flusslauf des Arno in die sanften Hänge der Toskana schmiegt. Hier herrscht das Dolce Vita und den Höhepunkt von Lucas Polizistenleben bildet der gelegentliche Auffahrunfall vor der Grundschule. Da wird an einem trubeligen Markttag mitten auf der zentralen Piazza eine Olivenbäuerin angeschossen. Luca will nicht glauben, dass es die braven Bürger von Montegiardino aufeinander abgesehen haben. Hat die Mafia ihre Finger im Spiel? Als weitere Schüsse fallen, beginnt Luca, das vermeintliche Idyll mit anderen Augen zu sehen. Meine Meinung: Dieses Buch lebt von seiner Hauptfigur und von der allzeit spürbaren Atmosphäre einer Region, in der ich gerne meinen Urlaub verbringen würde. Dazu kommt der permanente Wechsel zwischen Szenen mit Dorfidylle und solchen, wo es hart zur Sache geht. Nach dem Tod seiner Frau hat Commissario Luca den Weg zurück in sein Heimatdorf gefunden, um auf einem ruhigen Posten viel Zeit mit seiner Tochter Emma verbringen zu können, die dort die Grundschule besucht. Luca wirkt überaus sympathisch und fühlt sich in seinem Dorf wohl. Dann wird eine Olivenbäuerin in einem Cafe von einem Heckenschützen angeschossen und die dunkle Seite des Dorfes wird spürbar. Gemeinsam mit Vice-Questora Mair und der Dorfärztin Chiara ermittelt Luca und kommt beiden Frauen näher. Die Vice-Questora gilt als taffe Karrierefrau, offenbart aber auch andere Seiten. Die Dorfärztin ist ein ruhiger Typ, liebt aber wie Luca ihre Heimat. Beide sind an Luca interessiert und auch Luca ist nicht abgeneigt, aber noch kann er sich nicht entscheiden. Der Fall erweist sich als vertrackt und bietet etliche Überraschungen. Der Schreibstil ist angenehm, atmosphärisch und vermittelt die Gefühle der Figuren. Viele Perspektivwechsel sorgen für Tempo und erhöhen die Spannung. Die Auflösung ist vollständig und nachvollziehbar. In einigen Punkten fühlte ich mich an Bruno aus dem Perigord erinnert, aber es bleiben eigenständige Figuren. Fazit: Mich hat dieser Roman von Beginn an mitgenommen mit seinen interessanten Figuren, der komplexen Handlung mit Regionalbezug und der atmosphärischen Darstellung. Deshalb bewerte ich den Titel mit fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und fiebere einer Fortsetzung entgegen. Eine Leseempfehlung spreche ich für die Freunde atmosphärischer Krimis aus.

  • Bewertung

    5/5

    04.03.2022

    eBook (ePUB 3)

    Idylle und Gier

    Dieser Krimi ist tatsächlich wie flüssiges Gold: Er umfängt den Leser mit Wärme und Idylle. Montegiardino ist ein Dorf in der Toscana, mit netten Bewohnern und einem sehr bodenständigen Dorfpolizisten. Dessen größtes Problem sind vier fehlende Buchstaben im Ortsschild und die ersten Steinpilze auf dem Markt, von denen er unbedingt welche ergattern will. Und plötzlich fällt ein Schuss mitten im Dorf und eine Olivenbäuerin wird schwer verletzt. Wenig später wird ein weiterer Olivenbauer angeschossen. Da ist es gut, dass Commissario Luca doch mehr Erfahrung besitzt, als es auf den ersten Blick scheint. Zusammen mit der forschen Vice-Questora Aurora deckt er so allmählich die Geheimnisse auf. Ein rundum gelungener Krimi. Ich freue mich auf weitere Bände.

  • Bücher in meiner Hand

    5/5

    02.03.2022

    eBook (ePUB 3)

    Flüssiges Gold ist ein Goldstück

    Eigentlich wollte ich nur schnell den Prolog lesen und später in meiner aktuellen Lektüre weiter lesen. Doch ich blieb an "Flüssiges Gold" kleben, der Schreibstil überzeugt mit einer interessanten Handlung, weshalb ich den Krimi am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Das kleine toskanische Montegiardino ist die Heimat des alleinerziehenden Commissario Luca, der hier als Gemeindepolizist arbeitet und die Ruhe und das gemütliche Dorfleben geniesst. Einen Espresso an der Bar trinken, dabei den neuesten Tratsch zu hören, über den Markt flanieren und gleichzeitig nach dem Rechten sehen, ab und an ein Bussgeld verhängen - das mag er an seinem Job. In seinem kleinen, im Sommer sehr heissen Dachbüro im Rathaus ist er nur selten anzutreffen, ausser wenn er beispielsweise gerade die fehlenden Buchstaben für die Ortsbeschriftung bestellen muss. Als an einem Markttag plötzlich Schüsse vor der Bar fallen und eine Olivenbäuerin getroffen wird, ist die Welt im Dorf nicht mehr in Ordnung. Montegiardino wird zu Montecatastrofe - und Luca macht alles, damit es bald wieder zu seinem "Monte Dino" wird. Eigentlich wollte die Vice-Questora Aurora Mair von der Polizia die Strato, die aus Florenz angefahren kommt, den Fall an sich reissen, doch sie merkt schnell, dass sie ohne den Commissario nicht an die Bewohner rankommt. So ermitteln sie gemeinsam - was nach einiger Zeit auch gut gelingt - , dabei aber klar Luca die richtigen Schlüsse zieht und Hauptermittler ist. Es macht Spass diesen Krimi zu lesen, kein Wunder bei dieser tollen Kulisse und all den sympathischen Figuren. Egal, ob es sich dabei um den erfahrenen Kommissar Luca, seine Tochter Emma, die Barbetreiber Francesco und Fabio, den Bürgermeister Martinelli und vor allem Dottoressa Chiara Chigi handelt. Sogar die Vice-Questora ist gar nicht so barbeissig, sobald man sie besser kennt. Einzig gegen Ende konnte ich ihrem Charakter mit ihrem Hintergrund zwei Handlungen nicht abnehmen. Ansonsten ist es ein sehr stimmiger Krimi, der mit einem teilweise überraschenden Ende hervorsticht. Da nicht alles erzählt wurde, was Luca dazu geführt hat, von Venedig wieder in seinen Heimatort zu ziehen, gehe ich davon aus, dass es einen zweiten Band geben wird. Nicht nur das leckere Essen, bei dem man sich sofort mit an den Tisch setzen und mitessen möchte, auch das wohl erst im zweiten Band richtig beginnende "Gschleick" mit den Frauen erinnert ein bisschen an "Bruno, chef de police". Doch Commissario Luca ist besser - und viel sympathischer. Der Schreibstil von Paolo Riva - so flüssig wie das titelgebende Olivenöl - erinnert mich jedoch an zwei, drei andere Autoren als den Schöpfer von Bruno: viele Leser von Pierre Martin, Pietro Bellini und Alexander Oetker werden Commissario Luca und Montegiardino genauso mögen wie ich, da bin ich mir sicher. "Flüssiges Gold" zu lesen macht richtig Spass. Es die perfekte Ablenkung in Tagen wie diesen und ich hab jetzt richtig Lust auf Spaghetti al oglio e peperoncino - natürlich mit bestem Olivenöl. Fazit: "Flüssiges Gold" ist ein Goldstück unter den unterhaltenden Kriminalromanen. Gerne mehr mehr von Commissario Luca, Doctoressa Chiara und Vice-Directore Aurora! 5 Punkte.

  • Bewertung

    5/5

    02.03.2022

    eBook (ePUB 3)

    Wenn Gier auch im vermeintlichen Paradies die Oberhand gewinnt ...

    Ein spannender Krimi, sympathische Protagonisten, ein sich echt anfühlendes Italien-Gefühl - hier ist ein Autor am Werke, der weiß, wovon er schreibt. - Das ist mein vorherrschender Eindruck. Bei Italien-Romanen bin ich immer sehr vorsichtig, denn allzu oft versteckt sich hinter dem vermeintlich italienischen Namen ein deutscher Autor/Autorin und häufig (nicht immer!) wird ein zu süßliches oder klischeebehaftetes Italienbild dem Leser verkauft. Also auf diesem Gebiet erstmal ein Daumen hoch für den vorliegenden Roman. Was den Krimi betrifft, fand ich das Sujet gut ausgesucht und wirklich interessant, man lernt nie aus .. Der Weg zur Entlarvung des Täters war gut und interessant gestaltet und hat mich gut unterhalten. Die Einbindung des Protagonisten in Land und Leute ist ebenfalls gelungen, man fühlt sich in Montegiardino schnell wohl und kann sich den Ort und seine Bewohner gut vorstellen. Die Geheimnisse von Luca, dem Commissario, werden nicht alle gelüftet, aber er ist ein interessanter Charakter und auch seine romantischen Verwicklungen werden uns (wohlgemerkt als sehr zurückhaltend verwendetes Gewürz) noch in den nächsten Bänden beschäftigen. Dank an den Verlag für ein Rezensionsexemplar.

  • Eliza

    4/5

    08.05.2022

    eBook (ePUB 3)

    Dolce Vita

    Dolce Vita in der Toskana gepaart mit einem sympathischen Kommissar“ ist eine treffliche Bezeichnung für diesen Kriminalroman. Das Cover ist bunt gestaltet. Erkennbar ist eine typische toskanische Umgebung mit Pinien und einem schönen Landhaus. Der Klappentext ist kurz und prägnant und fasst das wesentliche Handlungsgeschehen sehr gut zusammen. In der Geschichte geht es um Commissario Luca, welcher zusammen mit seiner Tochter Emma und ein paar Eseln auf einem abseits gelegenen Hof in der Nähe des kleinen Städtchens Montegiardino lebt. Aufgrund der ländlichen Idylle rechnet er nicht mit Gewalttaten, wie er es aus dem Großstadtleben aus Venedig kennt. Plötzlich wird inmitten der Piazza von Montegiardino eine Olivenbäuerin angeschossen. Kurze Zeit später ereignet sich ein erneuter Überfall mit Schusswaffengebrauch. Es scheint als hätte die Mafia den kleinen Ort für sich entdeckt. Oder stecken doch lokale Persönlichkeiten hinter den Taten? Commissario Luca ist ein liebevoller, alleinerziehender Vater. Für ihn sind seine Tochter und seine Esel auf seinem Hof alles im Leben. Nebenher führt er ein beschauliches berufliches Leben im Idyll der Toskana. Er ist sehr mit dem Kleinstadtbürgertum in Montegiardino verwoben und kennt dort sehr viele Einwohner persönlich. Als es jedoch aufgrund der Anschlagsserie ernst wird, zeigt er seine mutige Seite und beweist auch der Polizei von Florenz, dass viel mehr als ein Dorfpolizist in ihm steckt. Als bedeutsame Nebendarsteller sind Lucas Tochter Emma, die Florentiner Kommissarin Aurora, sowie die Ärztin Dottoressa zu nennen. Dabei hat mir Aurora am besten gefallen, zeigt sie im Laufe der Erzählung eine deutliche Charakterwandlung, welche man ihr am Anfang gar nicht zugetraut hätte. Der Aufbau der Geschichte ist stringent und es sind keine Zeitsprünge zu erkennen. Die Handlung spielt im heutigen Zeitalter und ist somit sehr gut nachvollziehbar. Die Spannung der Geschichte ist gut und wird durch geschickte Verschnaufpausen bis zum Ende hochgehalten. Der Schreibstil ist sehr dialogorientiert, flüssig und sehr gut lesbar. Das Fazit ist positiv. Locker leicht mit Anspielungen auf die Landschaft und die Kulinarik Italiens kommt dieser Krimi daher. Ich kann diesen leichten Krimi jedem nur wärmstens empfehlen.

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