Zwei Schwestern, ein Thron und ein grausamer Wettkampf
Früher war ihre große Schwester Isa alles für Eva: ihre beste Freundin, ihre Lehrerin in Hofetikette und ihre Beschützerin. Kurz vor ihrem 17. Namenstag sind die beiden nur noch eins füreinander: Rivalinnen. Denn ihre Vorfahrin Reina - die erste Menschenkönigin von Myre - hat eine grausame Tradition ins Leben gerufen. Wie sie selbst damals, sollen auch die zukünftigen Königinnen sich den Weg auf den Thron erkämpfen. Während Isa Licht und Gedanken manipulieren kann, fürchtet sich Eva vor ihrer Blut-und-Knochen-Magie - einem weiteren brutalen Erbe von Reina. Doch wenn sie überleben will, muss sie ihre Angst hinter sich lassen. Und die Gefühle für ihre Schwester ...
>A River of Royal Blood<-Reihe:
Band 1: A River of Royal Blood - Rivalinnen
Band 2: A River of Royal Blood - Schwestern
Die Bände sind nicht unabhängig voneinander lesbar.
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
hapedah
5/5
13.05.2022
eBook (ePUB 3)
Fesselnder Fantasy-Auftakt
Obwohl Eva sich vor ihrer grausamen Blut- und Knochenmagie fürchtet, rückt ihr siebzehnter Namenstag immer näher, der Zeitpunkt an dem sie sich mit Ihrer Schwester auf Leben und Tod bekämpfen muss. Denn ihre Vorfahrin Reina hatte vor vielen Jahren die Tradition erschaffen, dass nur die überlebende Prinzessin ihrer Mutter auf den Thron folgen darf. Doch wie soll Eva ihre ältere Schwester töten können, wo Isa doch früher ihre Vertraute und beste Freundin war? Und wird es ihr gelingen, die beängstigende Magie rechtzeitig zu entfesseln?
"A River of Royal Blood – Rivalinnen" von Amanda Joy ist eine fantastische Geschichte, die mich schnell in ihren Bann gezogen und bis zur letzten Seite nicht mehr los gelassen hat. Es handelt sich um das Debüt der Autorin, bei dem mich besonders der äußerst fantasievolle und farbenprächtige Weltenaufbau überzeugen konnte. Eva ist eine Protagonistin, die mir schnell sympathisch war, da die Handlung aus ihrem Blickwinkel erzählt wird, konnte ich ihre Emotionen jederzeit mit erleben und mich dabei gut in sie hinein versetzen. Auch die Figuren in ihrem Umfeld waren meiner Meinung nach umfassend und lebensecht beschrieben, so dass ich zu Jedem ein Bild vor meinem geistigen Auge hatte.
Den Schreibstil habe ich als fesselnd empfunden, egal ob die Autorin gerade eine Kampfszene oder die geschichtlichen Hintergründe der verschiedenen Völker geschildert hat, ich war zu jedem Zeitpunkt gleichermaßen fasziniert und begeistert. Auch das Finale war für meinen Geschmack passend gestaltet, es zog sich nicht ewig in die Länge, ich fand es aber auch nicht zu knapp abgefasst. Für mich blieb dabei genügend Neugierde übrig, um die Vorfreude auf den Fortsetzungsband zu erhalten. Insgesamt hatte ich mit diesem jugendlichen Fantasy-Roman ein wunderbares Leseerlebnis, das ich mit Freude weiter empfehle.
Fazit: Amanda Joy hat mich mit ihrem Debütroman auf ganzer Linie überzeugt, der fantastische Weltenentwurf hat mich fasziniert und die Spannung habe ich auf einem angenehmen Level empfunden. Deshalb spreche ich für dieses Buch gern eine Leseempfehlung aus.
tkmla
5/5
17.03.2022
eBook (ePUB 3)
Erbrivalinnen
„A River of Royal Blood – Rivalinnen“ ist der erste Band der magischen und packenden Duologie von Amanda Joy.
In ihrer gemeinsamen Kindheit war ihre zwei Jahre ältere Schwester Isa die beste Freundin für Eva. Aber als Teenager musste sie erfahren, dass beide Erbrivalinnen sind und nach ihrem 17. Geburtstag auf Leben und Tod um die Thronfolge des Reiches kämpfen müssen. Dies ist eine blutige Tradition, die einst Reina, die erste Menschenkönigin von Myra, eingeführt hatte. Während Isa offenbar ihr Schicksal angenommen hat und mit allen Mitteln um den Thron kämpfen will, fürchtet sich Eva vor ihrer seltenen Blut-und-Knochen-Magie, die eine der tödlichsten und gefährlichsten Begabungen ist.
Die Autorin baut eine magische und fantastische Welt, die jedoch voller blutiger Opfer und Grausamkeiten steckt. Eine warmherzige Atmosphäre sucht man am Königinnenhof vergebens und Eva hat nur wenige enge Vertraute. Zu Beginn macht sie einen ziemlich schwachen und resignierten Eindruck, da sie keinen Zugang zu ihrer Magie findet oder eigentlich gar nicht finden will. Als sie im mächtigen und berüchtigten Jäger Bakkha endlich einen Lehrmeister findet, eröffnet sich Eva eine völlig neue Zukunft.
Die Handlung ist mitreißend erzählt und man ist komplett gefangen in der faszinierenden und düsteren Welt von Eva. Ihre Entwicklung im Laufe dieses ersten Bandes ist erstaunlich und man kann ihre gegensätzlichen und verwirrten Emotionen nachvollziehen. Manipulationen und Intrigen sind an der Tagesordnung und so richtig weiß man am Ende nicht, welchem der schillernden Charaktere man überhaupt vertrauen kann. Das Buch endet mit einem überraschenden Cliffhanger, der unzählige neue Fragen hinterlässt und die Neugier auf die Fortsetzung steigert.
Die komplexe Story und die undurchschaubaren und vielschichtigen Protagonisten haben mir sehr gut gefallen, auch wenn ich einzelne Stellen als ein wenig langatmig empfand und dafür in anderen Momenten gern mehr in die Tiefe gegangen wäre. Ich hoffe, der zweite Teil sorgt irgendwann für Klärung.
Mein Fazit:
Diese fesselnd konstruierte Fantasy voller Magie, Spannung, Action und einem Hauch Romantik hat definitiv Potenzial und bekommt von mir gern eine Leseempfehlung!
Gavroche
4/5
21.03.2022
eBook (ePUB 3)
Eine faszinierende Welt
Amanda Joy hat in ihrem Buch eine faszinierende Fantasywelt erschaffen, in der es neben Menschen noch die Fey, die Blutsvettern und die Khimaer gibt. Die Magie der Menschen zeigt sich auf unterschiedliche Weise. So kann Isa, die Schwester der Protagonistin, Licht und Gedanken manipulieren und sie macht auch rege Gebrauch davon. Eva hingegen hat die Blut- und Knochenmagie der furchtbaren Reina geerbt, einer Königin, die vor hundert Jahren einen furchtbaren Krieg begonnen hat. Deshalb möchte Eva ihre Magie auch gar nicht nutzen. Allerdings wird sie bald 17 Jahre alt und dann müssen Isa und sie als Erbrivalinnen gegeneinander antreten und sich bis auf den Tod bekämpfen, denn es darf nur eine Thronfolgerin geben. Isa und auch ihre Mutter zeigen sehr deutlich, wie wenig sie von Eva halten und ihr Vater ist weit weg. Aber zum Glück hat sie in Falun, dem Anführer ihrer Leibgarde, einen guten Freund und auch weitere Verbündete kommen hinzu. Wir erfahren hier, wie Eva langsam ihre Magie erkundet und was es damit auf sich hat und auch die Geschichte hat so manch eine Überraschung zu bieten. Erzählt wird recht langsam, aber so lernen wir die Welt gut kennen. Am Ende gibt es zum Glück keinen allzu fiesen Cliffhanger, aber ich freue mich trotzdem schon auf eine Fortsetzung.
Bewertung
aus Bamberg
5/5
25.10.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
spannend
Man wird langsam in diese fremde Welt hineingezogen. Eva ist einfach herzlich und man kann sie nur lieben. Sie ist der einzige Charakter, dem man anmerkt, dass sie etwas verändern will. Isa ist ein Mädchen, mit zwei Gesichtern. Die Rivalin und die liebevolle Schwester, man fragt sich immer bei einer Begegnung, welche gerade vor einem steht. Auch die anderen Figuren in der Geschichte sind interessant und freue mich, dass es so viele sehr unterschiedliche sind. Der ein oder andere schleicht sich auch in mein Herz. Die Welt wird mit Rückblick und Erzählungen gezeigt. Sodass die Geschichte selbst vorangeht und man als Leser mehr über die Welt erfährt. Die Wendung am Ende war einfach toll und mitreißend. Dann kam auch noch dieser Twist, das war einfach der Hammer. Band 2, bitte und außerdem war ich versucht das Buch gleich noch mal zu lesen, denn ich wollte wissen, ob ich diesen Twist überlesen habe.
Uwes-Leselounge
5/5
29.04.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein genialer Auftakt mit einem super interessanten Worldbuilding
STORYBOARD:
Als der 17. Namenstag von Eva bevorsteht, ist sie und ihre ältere Schwester Isadore plötzlich Rivalinnen um den Thron von Myre, denn so will es die Tradition. Schon seit frühester Kindheit, war ihre ältere Schwester Isa für Eva ihr ein und alles. Beste Freundin, Lehrerin und Beschützerin. Nun hat die grausame Tradition in ihr gemeinsames Leben Einzug gehalten, denn um die nächste Menschenkönigin zu werden, müssen beide um die Vorherrschaft auf Leben und Tod gegeneinander antreten. Während Isa, die über die Gabe verfügt, das Licht und die Gedanken zu manipulieren, und diese zu nutzen weiß, fürchtet sich Eva vor ihrer Blut-und-Knochen-Magie, da sie sie kaum beherrscht. Dies stellt ein weiteres bestialisches Erbe ihrer Vorfahrin Reina dar, welches sie hinterlassen hat. Beide müssen ihre Gefühle füreinander verdrängen sowie ihre Angst überwinden, um als Überlebende aus diesem Kampf hervorzugehen.
MEINUNG:
Die Story von "A River of Royal Blood. Rivalinnen" von Amanda Joy klang aufgrund des Klappentextes sofort nach einem Buch für mich. Die hier gewählte Thematik einer Geschwisterrivalität, zurückführend auf die Geschichte der ersten Königin, Reina, faszinierte mich, weshalb meine Erwartungen recht hoch waren.
Der Einstieg war sogleich vielversprechend und so hatte ich bereits nach einem Tag die Hälfte des Buches gelesen. Dabei nimmt sich die Autorin Zeit und erzählt einfühlsam, wie die Völker in Myre entstanden sind und wie die Taten der Menschen, das Leben der Fey, der Blutsvettern und das der Khimaer beeinträchtigten. Das Setting ist komplex, gespickt mit Mysterien, falschen Behauptungen sowie getrieben von Unterdrückung, Hass und Grausamkeiten jeglicher Art.
In dieser gewalttätigen Welt herrscht das Recht des Stärkeren vor, was gerade Eva mehr als deutlich zu spüren bekommt. Denn bereits in wenigen Wochen steht ihr 17. Namenstag bevor, was gleichbedeutend mit ihrer Volljährigkeit ist, aber auch ihrer Verpflichtung als Tochter der Königin, sich mit ihrer älteren Schwester Isadore um die Thronfolge zu duellieren. Während Isa sich ihrer Magika, das Licht und die Gedanken zu manipulieren, mehr als bewusst ist und sie diese am Hofe ständig einsetzt, fürchtet sich Eva vor ihrer Gabe. Die Fähigkeiten und die damit einhergehende Macht der Blut- und Knochen-Magie ist jedem bekannt, jedoch wurde niemand im Reich gefunden, der Eva unterweisen könnte, was ihre Chancen auf einen Sieg sehr gering erscheinen lassen.
Die Handlung wird zu großen Teilen aus der Sicht von Eva erzählt, was mir die Möglichkeit gab, in ihre Gefühlswelt einzutauchen. Ich konnte ihre Gedanken und Ängste im Hinblick auf den Kampf mit Isadore nur allzu gut verstehen. Trotzdem kann sich Eva auf ihre Freunde und wenigen Vertrauten verlassen. Allen voran ihr bester Freund Falun ist immer an ihrer Seite, aber auch ihr Kindermädchen Mirabel, die eine wichtige Vertraute und erste Ansprechpartnerin für sie darstellt, sowie Anali, die Kommandantin ihrer Leibgarde, versuchen die Prinzessin immer zu unterstützen. Im weiteren Verlauf der Handlung lernt Eva den Soldaten Aketo kennen, der ebenfalls zu einer wichtigen Stütze für sie wird. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Romanze, die jedoch nicht zu stark im Vordergrund steht. Aketo ist ein Khimaer, der das Herz auf dem rechten Fleck hat. Seine Kampfkünste sind beeindruckend und auch sein Humor und sein Wesen selbst sowie die Art, wie er mit Eva umgeht, überzeugten mich von ihm.
Obwohl die Herrschaft der Menschen, die die überlegende Magika gegenüber den Fey, den Blutsvettern und den Khimaern, darstellt, brutal ist und diese bei jeder Gelegenheit am Hof der Königin ausgelebt wird, ist dies nicht die Intension von Eva. Ihr Weltbild entspricht nicht dem ihrer Mutter und Eva ist sich nur allzu bewusst, dass alle Lebewesen, egal ob Fey, Khimaer oder Blutsvettern ein Anrecht auf Freiheit haben. Sie fühlt sich in der Gesellschaft von Fey oder Khimaer gleichermaßen wohl, sieht sie als Freunde an, sehr zum Missfallen ihrer Mutter.
Auch die Machtspielchen und Intrigen der Höflinge sowie die von Isadore und der Königin, widern Eva an, was ihre Stellung am Hof Zusehens schwächt. Weder das Verhalten ihrer Mutter/der Königin, ebenso das von Isa, die sich bereitwillig dem Kampf gegen Eva stellt und sich bereits darauf freut, konnte ich zu keinem Zeitpunkt nachvollziehen. Ich empfand dieses Ritual des Geschwistermordes als überaus erschreckend und barbarisch, sollte die Familie doch über allem stehen.
Die Zeit läuft Eva immer weiter davon, weshalb sie einen letzten Versuch unternehmen möchte, um ihrem Schicksal vielleicht doch noch zu entkommen. Und hier kommt ihr der Zufall zu Hilfe, als sie auf den seltsamen Fey Bakkha trifft, der sich im weiteren Verlauf als einer der mächtigsten und bekanntesten seiner Art herausstellt. Bakkha ist eher jemand von der zwielichtigen Sorte, weshalb ich neugierig war, was seine Beweggründe sind, warum er Eva seine Unterstützung zusagte. Das Zusammenspiel zwischen den Beiden gefiel mir, denn je mehr Zeit sie miteinander verbrachten, umso mehr entstand ein Band zwischen ihnen, was toll zu lesen war. Gerade die zwischenmenschlichen Gefühle beschreibt die Autorin sehr gut, sie bietet ihren Charakteren Raum zur Entfaltung und haucht ihnen somit Leben ein.
Je mehr Eva über sich, ihre Vergangenheit und die Blut- und Knochenmagie erfährt, umso mehr Mut und Vertrauen gewinnt sie in ihre Magika. Sodass der ursprünglich, ungleiche Kampf zwischen den Geschwistern, zu Gunsten der jüngeren Schwester auszuschlagen scheint. Völlig gebannt und eingenommen von dieser faszinierenden Welt, fieberte ich mit Eva und ihren Verbündeten mit, in der Hoffnung, dass ihre Versuche von Erfolg gekrönt sein mögen. Doch die verschlagene und gerissene Isa hat noch ein Ass im Ärmel, was Eva an die Grenzen ihrer Vorstellungskraft bringt und sie zu einer Tat drängt, die alles in den Schatten stellt.
An die Fortsetzung habe ich große Erwartungen, bietet diese Geschichte, nach dem genialen Showdown, doch noch viel Entwicklungspotential.
FAZIT & BEWERTUNG:
Amanda Joy konnte mich mit ihrem Auftaktband von "A River of Royal Blood. Die Rivalinnen" (dtv Verlag) mehr als überzeugen und beeindrucken. Mit viel Gefühl, Einfühlungsvermögen, einem super interessanten Worldbuilding sowie starken Charakteren, konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen. Auch Dank kleinerer Plottwists bleibt die Spannung allgegenwärtig und bescherte mir wunderbare Lesestunden, weshalb ich sehr gute 5 von 5 Nosinggläser vergebe.
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4/5
29.03.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Packender Reihenauftakt
Blutige Magie und eine neue aufregende Fantasywelt - was will man mehr?
Die Protagonistin Eva ist ein überaus starker Charakter und war mir von Anfang an sympathisch, da sie auch vieles an den Gesetzen der Welt hinterfragt hat. Anfangs tat ich mich ein wenig schwer, in die Welt hineinzufinden. Die Beschreibungen sind hingegen wunderbar authentisch und der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Der gemeine Cliffhanger macht auf jeden Fall Lust auf den zweiten Band!
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