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Produktbild: Meine Welt schmilzt

Meine Welt schmilzt Wie das Klima mein Dorf verwandelt

5

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20148

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.02.2022

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/1,9 cm

Gewicht

200 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

1

Übersetzt von

Anne Canal

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01138-8

Beschreibung

Rezension

»Ein Buch wie eine aufrüttelnde Doku-Serie.« ("Stern")
»Ein packendes, eindringliches Plädoyer gegen die Klimakatastrophe.« ("3SAT "Kulturzeit"")
»Eindringlich berichtet [Ylvisåker] von der Bedrohung eines Systems, das nicht nur hochkomplex, sondern auch wunderschön ist.« ("Freundin")
»Line Nagell Ylvisåkers Buch ist viel mehr als ein klagender Bericht.« ("SRF "Kulturplatz"")
»Ihre Sätze sind Ausrufezeichen.« ("Bild")
»Ein Frontbericht vom Kampf gegen den Klimawandel, aufklärend und anrührend.« ("Focus")
»Eindrücklich schildert die Autorin Line Nagell Ylvisåker diese Katastrophe, ihre Konsequenzen, ihre Ursachen [...].« ("SRF Tagesschau")
»Die Journalistin [Line Nagell Ylvisåker] schreibt den Klimawandel auf, detailliert, unaufgeregt. Ein starkes Buch, das betroffen macht.« ("Bild Online")
»[...] trotz aller Betroffenheit wohltuend nüchtern und präzise« ("Die Presse")

Produktdetails

Verkaufsrang

20148

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.02.2022

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/1,9 cm

Gewicht

200 g

Farbe

Cool Grey

Auflage

1

Übersetzt von

Anne Canal

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01138-8

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: vertrieb@hoca.de

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  • Mareike Kollenbrandt

    aus Jülich

    5/5

    20.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Bedrückend, wachrüttelnd, spannend - die Realität

    Die Autorin Line lebt mit ihrer Familie in einem Dorf in Spitzbergen. Spitzbergen, eine zu Norwegen gehörende Inselgruppe, liegt zu grossen Teilen in der Arktis. In diesem Bereich sind die Folgen der Erderwärmung jetzt schon massiv spürbar: Erdrutsche, Lawinen, aber auch der Rückgang des Ewigen Eises und des Permafrostes lässt daran zweifeln, daß das Leben in ein paar Jahren dort noch so möglich ist wie heute. Beunruhigt durch dieses Vorkommnisse macht sich Line selbst auf, um die Klimaerwärmung zu erforschen. Und die Ergebnisse sind mehr als beunruhigend. Der Klimawandel lässt sich nicht mehr wegreden, selbst das Ziel die Erderwärmung bei 1,5 - 2 Grad zu stoppen, wird nicht umsetzbar sein. Und das wird unser aller Leben radikal ändern. Ein tolles Buch, das nicht dafür gedacht ist Angst zu machen, sondern aufzurütteln und jedem bewusst zu machen, daß auch eigene kleine Veränderungen im Verhalten mithelfen.

  • SternchenBlau

    4/5

    27.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Brennglas Spitzbergen

    Gerade in den Beschreibungen von großen und kleinen Momenten liegt die Stärke von „Meine Welt schmilzt“. Voller Schönheit beschreibt Nagell Ylvisaker die Natur: Gletscher, Berge, Buchten und Tiere konnte ich richtig vor meinem inneren Auge sehen. Das Buch liefert so auch immer den Subtext mit: Wie können wir diese einzigartige Welt nur sterben lassen?!? Mit der Autorin gehen wir auf ein Forschungsschiff und in den Urlaub mit ihren Kindern. Das Buch bringt uns wirklich ganz nah an die Menschen aus Spitzbergen ran. Als kurz vor Weihnachten 2015 eine Lawine auf mehrere Häuser niedergeht, sind wir quasi hautnah bei den Verschütteten mit dabei und können ihren Schmerz nachvollziehen. „Elke und Malte gehen mit den Kindern hinüber, wo früher ihr Haus stand. Nichts ist davon übrig geblieben außer einem Transformatorenkasten, der an der Hauswand stand. Sie stapfen durch den nassen Schnee. Hier war der Flur, und hier war die Küche, erzählen Elke und Malte ihren Kindern.“ Das tragische Ereignis gab auch für Nagell Ylvisaker den Auslöser sich mehr mit der menschengemachten Klimakrise zu beschäftigen. Und Spitzbergen ist in vieler Hinsicht genau der richtige Ort, die Klimakrise zu beobachten, denn hier kommt so einiges zusammen. „Spitzbergen ist ein großes Umweltparadoxon. Die Inselgruppe liegt in dem Teil der Welt, der sich am schnellsten erwärmt. Gleichzeitig sind es die Siedlungen hier, die, misst man den CO2-Ausstoß pro Einwohner, die größten Verunreinigungen zu verantworten haben.“ Gleichzeitig merken die Menschen hier massiv, wie sehr sich schon in den letzten Jahrzehnten und besonders in den letzten Jahren, die Klimakatastrophe teil des Lebens wird. Genau darum habe ich das Buch zur Hand genommen und hier gab es ganz viel was ich mitnehmen konnte. Und so wie die Dinge liegen, werde ich dieses sterbende Paradies wohl nie bereisen. Das Buch geht auch auf den immer stärkerwerdenden Tourismus nach Spitzbergen ein – mit massiven Auswirkungen für die Umwelt. Dabei sind die schon so stark genug, im ganz Alltäglichen. „Lottes Kindergarten auf der Westseite des Tals, zwischen Kirche und Friedhof gelegen, wurde aufgrund von Lawinengefahr geschlossen.“ Ja, aber selbst in einer solchen Welt, wo es so viele Anzeichen gibt, gibt es noch zwei, drei Leute, die diese Fakten leugnen. Ich finde es zwar durchaus wichtig, dass man im Buch mitbekommt, dass es immer noch und auch dort solche Leugnung gibt, die Reaktion der Autorin darauf fand ich aber irgendwie immer unbeholfen und zögerlich. Die Aussagen lässt sie erstmal so stehen, ohne sie einzuordnen, als hätte sie nicht die richtigen Argumente zur Hand. „Es hat uns noch nie an Propheten gefehlt, die das Jüngste Gericht kommen sehen“, antwortet ihr so ein Jäger, der nicht wirklich daran glaubt, dass der Mensch das Klima beeinflusst haben könnte. Einmal frage sie sogar bei ihrer Freundin, einer Wissenschaftlerin nach, ob das denn wirklich so sei. Diese Stellen fand ich dann auch sehr befremdlich. Gerade die Auswirkungen auf die Meeresströmungen waren sehr anschaulich erklärt, aber manchmal bin ich über die Sachinfos drübergefolgen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das schon alles kannte, oder es mir zu trocken dargestellt wurde. Fazit: Spitzbergen ist ein Brennglas für die menschengemachte Klimakrise. Die Insel und ihre Menschen bringt mir das Buch sehr nahe und hier hat das Buch eine große Stärke. Aber über manche Seiten konnte ich nur drüberfliegen. 3,5 von 5 Sternen, die ich gerne aufrunde, weil die Spitzbergen-Aspekte das Buch doch besonders machen.

  • J. Kaiser

    5/5

    19.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grossartige Geschichte und aktuell

    Klapptext: Line Nagell Ylvisåker lebt mit ihrer Familie in Spitzbergen, das vom Klimawandel massiv betroffen ist. Fazit: Das Cover symbolisiert gekonnt den Zustand in Spitzbergen. Ich glaube, dass viele Leser begriffen haben, dass der Klimawandel da ist. Die Geschichte wird von einer Journalistin geschildert, welche in Spitzbergen mit ihrer Familie wohnt. Das Lesen einiger Passagen sind auf Grund der wissenschaftlichen daten trockener zu lesen. Die persönliche Schilderung macht dieses Mank mehr als wett. Beim Lesen wird man sehr berührt über die Vorgänge, die da passieren. Sie hat mit Klimaforschern, Meteorologen und Trappern, geredet. Das Schmelzen des Eises wird das Klima nachhaltig verändert. Dieses Buch muss man einfach gelesen haben.

  • leseratte1310

    5/5

    18.02.2022

    eBook (ePUB 3)

    Es wird wärmer auf Spitzbergen

    Der Klimawandel lässt sich inzwischen nicht mehr leugnen. Selbst auf Spitzbergen sind die Auswirkungen immer mehr zu spüren. Die Journalistin Line Nagell Ylvisåker, die mit ihrer Familie auf Spitzbergen lebt, erzählt in diesem Sachbuch von ihren Erfahrungen. Das Buch lässt sich sehr gut lesen, obwohl es manchmal auch aufgrund der wissenschaftlichen daten etwas trockener ist. Doch das wird wettgemacht, durch ihre eigenen und sehr persönlichen Erlebnisse. Das macht alles sehr authentisch und nachvollziehbar. Der Schreibstil ist sachlich und schafft es trotzdem, dass man berührt wird. Als sie von dem Lawinenabgang berichtet, der alle fassungslos gemacht hat, ist man auch betroffen. Line Nagell Ylvisåker nimmt das zum Anlass, mit Klimaforschern und Meteorologen zu reden und auch Trappern, die aufgrund ihrer jahrelangen Beobachtungen genau wissen, was in den Weiten der Arktis geschieht. Wenn das Eis schmilzt, ist nichts mehr auf der Erde, wie es einmal war. Wir sollten darüber nachdenken und unseren Teil dazu beitragen, dass es nicht zu einer Katastrophe kommt.

  • Bewertung

    aus Hinterkappelen

    5/5

    26.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unsere Zukunft schmilzt

    Belastende, leider richtige, Beobachtung unser Welt und deren Zukunft. Sprachlich kein Meisterwerk.

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