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Die Lüge

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Queer Romance

Erscheinungsdatum

03.05.2022

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/3,2 cm

Gewicht

480 g

Farbe

Dunkellila / Weiß

Auflage

1

Übersetzt von

Maria Rajer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01367-2

Beschreibung

Rezension

»Eine charmante und sehr zeitgemäße Erinnerung daran, dass ein Kind auch zwei Väter haben kann.« ("-")
»Ein erstaunliches Buch!« ("-")
»Ich bin süchtig nach Mikita Frankos Roman über einen Jungen, der in einer russischen Kleinstadt mit zwei Vätern aufwächst. So ein herrliches Buch!« ("-")
»Mit bestechend klarer Sprache und rührender Empathie vermag Franko es, von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Ein großer Wurf.« ("Welt am Sonntag")
»›Die Lüge‹ ist eine beeindruckende Coming-of-Age-Story.« ("dpa")
»Mikita Franko erweist sich als scharfsinniger Beobachter, der nicht nur eine Perspektive auf seine Geschichte erlaubt.« ("Die Presse")
»[...] Und so ist ›Die Lüge‹ nicht nur ein Roman über das Finden der eigenen, queeren Identität, sondern auch ein Fenster in eine Welt im Verborgenen.« ("DLF Büchermarkt")
»Ein brillianter Roman.« ("Deutschlandfunk Kultur Lesart")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Queer Romance

Erscheinungsdatum

03.05.2022

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,7/13,4/3,2 cm

Gewicht

480 g

Farbe

Dunkellila / Weiß

Auflage

1

Übersetzt von

Maria Rajer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01367-2

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag 1781 GmbH
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
Deutschland
Email: vertrieb@hoca.de
Url: www.hoca.de
Telephone: +49 40 441880
Fax: +49 40 44188290

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  • D. Sinski

    5/5

    25.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend und intensiv

    In "Die Lüge" geht es um Anton, der in einer Welt lebt, in der die Wahrheit immer mehr in den Hintergrund tritt. Als er in einen Strudel aus Lügen und Täuschungen gerät, beginnt er, sich und seine eigene Moral infrage zu stellen. Der Roman beleuchtet auf spannende Weise, wie gefährlich Lügen sein können und wie sie unser Leben verändern. Frankos Schreibstil ist packend und regt zum Nachdenken an. Ein fesselndes, tiefgründiges Buch, das einen lange beschäftigt.

  • Bewertung

    5/5

    06.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine klare Leseempfehlung!

    Berührend und authentisch wird das Leben des kleinen Miki erzählt, welcher in einer queeren Familie in Russland aufwächst. Auch wenn er eine glückliche Kindheit hat, erdrückt ihn immer mehr die Lüge, welche er aufrecht halten muss, um nach Außen hin als "normale" Familie zu wirken. Sollte das Jugendamt mitbekommen, dass sein Onkel in einer schwulen Beziehung ist, so fürchten sie, könnte das Sorgerecht entzogen werden. Ein unfassbar ergreifender Roman, welcher die Schwierigkeiten als queere Familie in Russland zu leben verdeutlicht und eindrucksvoll darstellt.

  • Alice

    5/5

    02.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Hommage an die Toleranz

    Nach langer Abstinenz mal wieder ein Buch, dass mich sehr berührt und mitgenommen hat. Seite für Seite habe ich mit Miki gelitten und mich auch an seinen kleinen Glücksmomenten erfreut. Die Tatsache, dass es eine wahre Geschichte ist, könnte das Buch zu einer kleinen Hilfestellung für Jugendliche machen, die gerade ihre (Homo)Sexualität entdecken sowie deren Eltern, für die ein Kind, dass nicht heterosexuell ist, ein neues Kapitel im Familienleben und der Erziehung darstellt. Unverblümt werden die Hindernisse geschildert, die auch allen anderen Menschen in einer solchen oder ähnlichen Lebenskonstellation auf ihrem gemeinsamen Weg als Familie begegnen können. Und dabei könnte alles theoretisch doch so einfach sein. Denn egal, wie die Elternpaarung und die Aufstellung der restlichen Familie aussieht: Eigentlich will man doch nur, dass das Kind glücklich ist, oder? Und alle außenstehenden Hater sollten sich erst mal den Spiegel selbst vorhalten und sich fragen, ob sie genauso behandelt werden wollten, wenn sie selbst oder ihr Kind in Miki's Schuhen laufen müssten, bevor sie verbale, psychische oder körperliche Gewalt gegen all diejenigen anwenden, die in ihren Augen anders bzw. "nicht normal" sind. Ich habe dieses Buch auf jeden Fall als Hommage an die Toleranz gefeiert.

  • Bewertung

    5/5

    27.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eins der Besten queeren Bücher!!

    Ich habe dieses Buch auf dem Csd gekauft weil der Klappen text schon sehr interessant war und ich bin absolut begeistert. Das Buch ist lustig, süß, traurig, schockierend und einfach nur gut. Es ist so schön geschrieben und das Thema wird wunderbar gezeigt. Ich konnte nicht mehr aufhören weiter zu lesen. Absolute Empfehlung!! <3

  • annlu

    5/5

    01.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    emotional berührend ist die Geschichte keine einfache Kost - und doch vergebe eine klare Leseempfehlung

    „Hier, zu Hause, sind wir in Sicherheit. Hier ist alles gut, hier haben wir nichts zu befürchten. Aber vor anderen Menschen können wir uns nicht so verhalten, wie zu Hause. Du darfst niemanden erzählen, wie wir leben.“ Mikita wird nach dem Tod seiner Mutter von ihrem Bruder adoptiert, er ist fünf Jahre alt. Mit Slawa und dessen Partner Lew genießt er eine fröhliche Kindheit. Aber mit der Einschulung beginnt das Versteckspiel, das Lügen. Wenn Besuch kommt, müssen Fotos weggeräumt, in Aufsätzen müssen Dinge verschwiegen oder erfunden werden, und Mikita schlagen Vorurteile entgegen. Er verliert seinen Frohsinn, wird wütend, aggressiv, depressiv. Erst die Freundschaft mit einem Jungen aus dem Waisenhaus beruhigt ihn. Und dann merkt er, dass er sich zu Jungs hingezogen fühlt. Ausgerechnet! Er beschuldigt sich, zum Beweis für die Propaganda geworden zu sein, die behauptet, gleichgeschlechtliche Paare würden homosexuelle Kinder großziehen. All seine Versuche, sich in Mädchen zu verlieben, scheitern. Es wird noch dauern, bis Mikita Frieden mit sich selbst und seiner Sexualität findet. Die Lüge ist ein ausgesprochen unterhaltsames Debüt, schnörkellos und am Puls der Zeit. (Klappentext) Schon länger liegt das Buch auf meinem Reader. Mit dem Lesen habe ich mir Zeit gelassen, da der Klappentext bei mir den Eindruck hinterlassen hat, dass die Geschichte sehr heftig ist. So wurde ich im ersten Moment davon überrascht, dass ich einen sehr guten Einstieg in die Geschichte hatte. Diese wird von Mikita selbst erzählt und ist in der Erzählweise an sein jeweiliges Alter angepasst. Als er mit fünf zu seinem Onkel kommt und dann auch noch erfährt, dass bei diesem noch ein Mann wohnt, erkennt er die Zusammenhänge nicht, hat mehr ein Problem damit, dass er Lew nicht so recht mag und sich erst an ihn gewöhnen muss. Doch dann wachsen sie doch als Familie zusammen. Und wie es in Familien eben so ist, ist das Leben zusammen nicht immer nur eine Idylle. Erst der Schritt in die Schule bringt Probleme mit sich. Mikita wird eingeschärft, dass er niemanden von seinen zwei Vätern erzählen darf. Die Lüge nagt immer mehr an ihm, besonders, da ihm nicht klar ist, was daran so schlimm sein soll. Je älter er wird, umso mehr bekommt er mit, welchen negativen Status Homosexuelle in Russland haben und wie sehr das System gegen sie ist. Nicht nur das alleine nagt an ihm. Er kommt in die Pubertät, hat mit den typischen Selbstfindungsproblemen zu kämpfen und muss dann auch noch erkennen, dass er selbst schwul ist. Das alles katapultiert ihn in eine Depression, in aggressives Verhalten und eine Abschottung vor allen anderen. Besonders die Jugendzeit von Mikita war keine einfache Kost. Die Geschichte ist sehr emotional und berührend geschrieben. Obwohl die angesprochenen Themen sehr ernst sind und an Gesellschaftskritik nicht gespart wird, gibt es immer wieder schöne Momente in Mikitas Leben. Fazit: Ich habe das Buch verschlungen und so gibt es eine klare Leseempfehlung von mir.

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Bewertungen (28)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sigrid Klonner

    Sigrid Klonner

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein erhellendes, schockierendes und absolut lesenswertes Buch

    Mikita Frankos "Die Lüge" ist ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann. In einem eleganten, anfangs sogar leicht humorvollem Ton erzählt der Autor von den Auswirkungen der Homophobie auf Mikitas (Regenbogen-)Familie, die in Russland lebt. Sich zu verstecken, nicht offen zu leben oder unsichtbar zu sein, damit andere (nur heteronormatives Reglement gelten lassende) Menschen sich besser fühlen, das hat Konsequenzen. Gerade am kleinen Mikita, der seine Familie liebt, bemerkt man die Veränderung im Laufe des Buches: Das aufgeweckte, intelligente und introvertierte Kind wird durch die von der Gesellschaft erzwungene Heimlichtuerei zu einem Jugendlichen, der nicht mehr weiß wohin mit seiner Wut und all seinen Gefühlen und das hat Folgen... Ein absolut lesenswertes Buch für ALLE, das uns zeigt, dass Akzeptanz, Toleranz und Respekt füreinander Güter sind, die es zu bewahren und zu leben gilt.

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Bewertungen (1)

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  • Cover
    Verlagslogo
    Titelseite
    Wie alles begann
    Die Kunst, ein guter Mensch zu sein, und viele andere Künste
    Ein ehrliches Gespräch
    Superman
    Erste Lektionen in Vorsicht
    Fünfzig Tränen
    Die Einschulung
    Ein Aufsatz zum Thema »Meine Familie«
    Draculie – der gruftstarke Vampir
    Wie Anton auf das Eis gefallen ist
    Valentinskärtchen, Panzer und Mädchen
    Mister Achtjähriger
    Ein echter Streit
    Ein Spaziergang im Regen
    Spannungen
    »Ich hab dich lieb«
    Der Sozialisierungsfachmann
    Der Kuss in der Kirche
    Wie Spongebob und Plankton aus dem Fernseher kamen
    Familienfreundschaften
    Drei ist einer zu viel
    Die Blumen des Lebens
    Dieses dumme Alter
    Zehn Jahre
    Vergeltung
    Dreckskerl
    Jarik
    Klassenkonferenz
    Idiot
    In vino veritas
    Starker Tee
    Die beste Entscheidung
    Wie ich den Sommer verbracht habe
    Ein Messer und Aspirin
    Nehmt mich mit
    Jemandem geht’s schlecht
    Mausefalle
    Erwachsene Entscheidungen
    Probezeit
    Ein Piano im Busch
    Der Nanny
    Stolz
    It’s okay
    Luftleerer Raum
    Unwürdig
    Gebrandmarkt
    Bluff
    Heißes Wasser
    Zuhause
    Epilog
    Biographien
    Impressum