Produktbild: Mord nach Maß
Band 13

Mord nach Maß Ein maßgeschneidertes Idyll – ein verfluchter Ort — Kriminalroman

Aus der Reihe Sonstige Ermittler
4

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

15319

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.04.2022

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,5 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1

Übersetzt von

Jutta Wannenmacher

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01399-3

Beschreibung

Rezension

»Was wie eine Romanze anfängt, geht in schier unerträgliche Spannung über und mündet in das wohl schockierendste Romanende, das diese überraschende Autorin jemals inszeniert hat«

Produktdetails

Verkaufsrang

15319

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.04.2022

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,5 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1

Übersetzt von

Jutta Wannenmacher

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01399-3

Herstelleradresse

Atlantik Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

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  • Mikka Liest

    aus Zwischen den Seiten

    5/5

    15.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Dies ist zwar ein Buch von…

    Dies ist zwar ein Buch von Agatha Christie, aber eher ein klassischer Schauerroman als ein Krimi! Ein Haus, das als verflucht gilt, zwei Liebende, deren Schicksal besiegelt scheint…? Keine Spur von Miss Marple oder Hercule Poirot, dafür ein Handlungsverlauf, dessen Spannung sich vor allem aus dem tief verwurzelten Unbehagen anhand des Unerklärlichen speist. Unerwartet, definitiv anders – aber in meinen Augen eines der besten Werke der Autorin, mit einer großartigen Wendung, die alles über den Haufen wirft, was man über die Geschichte und bestimmte Charaktere zu wissen glaubte. So klischeehaft es klingt, da ist mir doch tatsächlich die Kinnlade heruntergeklappt, buchstäblich! Mehr will ich eigentlich noch gar nicht verraten, dann man sollte sich möglichst ohne Vorwissen durch die Handlung bewegen. Kurz gesagt: Dies ist ein großartiger, atmosphärischer Roman, von der Autorin perfekt in Szene gesetzt. Ein Thema möchte ich allerdings dennoch ansprechen: »Was haben die Leute nur gegen Zigeuner?«, fragt der Protagonist, und erhält die Antwort: »Dieses Diebsgesindel! (…) Oder haben sie zufällig auch einen Tropfen Zigeunerblut in den Adern?« Dieses Buch wurde in den 60er Jahren geschrieben, und Christie verwendet häufig das Wort „Zigeuner“ mit allen damit verbundenen Stereotypen der Zeit. Flüche. Wahrsagerei. Diebstahl. Diese Vorurteile sind offensichtlich diskriminierend, aber ist das Wort „Zigeuner“ an sich auch schon problematisch? Ich weiß, dass manche Roma das Wort für sich zurückerobert und positiv neuinterpretiert haben, während eine Mehrheit es immer noch als rassistische Beleidigung betrachtet. Es ist heikel: Einerseits spiegeln Romane nun mal sehr stark ihre Zeit wider, und ich finde, dass wir das nicht auslöschen sollten – wir müssen uns daran erinnern, woher wir kommen, im Guten wie im Schlechten, um positive Veränderungen bewirken zu können. Andererseits fühle ich mich unwohl dabei, so etwas im Raum stehenzulassen. Dennoch tendiere zur Meinung, dass Buchzensur ein sehr, sehr schmaler Grat ist, der auf fatale Weise ausufern kann. Daher würde ich es lieber sehen, dass Bücher ein erklärendes Vorwort oder einen Anhang mit zusätzlichen Informationen erhalten, als dass Begriffe oder ganze Passagen gestrichen werden.

  • Marie

    2/5

    06.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Einer der schwächsten Christie Romane

    Vorab: Ich liebe Agatha Christies Romane und habe bestimmt schon 10-12 Stück verschlungen. In diesem Buch schafft sie es leider gar nicht, mich abzuholen. Die ersten 200 Seiten bauen sich sehr langsam auf und erinnern eher an Jane Austen (Beziehungsaufbau, Leben auf dem Land). Erst auf den letzten 50 Seiten wird es dann spannender. Allerdings fand ich auch die Plot Twists zumindest teilweise diesmal sehr vorhersehbar. Für mich leider kein gelungenes Buch - Zum Glück ist die Auswahl an Christie Romanen aber groß genug, so dass bestimmt bald wieder ein spannender dabei sein wird.

  • Klaus

    5/5

    26.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Verflucht

    Mike Rogers ist ein eher unsteter junger Mann mit großen Träumen, der sich bisher eher hat treiben lassen. Als er zufällig auf die Auktion eines Hauses aufmerksam wird, verändert das sein Leben komplett, den auf dem Grundstück trifft er Ellie und er verliebt sich in sie und in die Vorstellung hier mit ihr zu leben, hier sein Haus zu bauen. Getrübt wird das junge Glück allerdings durch die unheilvollen Prophezeiungen einer alten Frau aus dem Dorf, die Ellie großes Unheil vorhersagt, sollte diese tatsächlich erwägen hier zu leben. Die Spinnereien einer verwirrten alten Dame, oder ernstzunehmende Drohung? Was hat es auf sich mit dem Fluch, der angeblich allen Unheil bringt, die sich hier niederlassen? Agatha Christie legt mit Mord nach Maß ihren bereits 58ten Kriminalroman vor, erschienen im Jahr 1967. Entgegen ihrer sonstigen Vorgehensweise gibt es hier mal keine Ermittlerfigur, sondern die Geschichte wird erzählt aus der Sicht des Ich-Erzählers Michael Rogers. Direkt zu Beginn habe ich ehrlicherweise darauf gewartet, dass irgendwann eine Miss Marple ins Geschehen eingreift, oder ein Hercule Poirot seine kleinen grauen Zelle ins Spiel bringt, im Verlauf des Buches habe ich das aber dann gar nicht mehr vermisst. Das Buch beginnt ja schon recht unheilvoll mit dem Auftritt einer alten "Zigeunerin". Beim Lesen der alten Ausgaben sollte man sich bewusst sein, dass oft Beschreibungen enthalten sind, die aus heutiger Sicht aufgrund ihrer rassistischen, oder auch antisemitischen Bedeutungen nicht mehr zeitgemäß sind. In überarbeiteten Ausgaben der Romane wurden solche Szenen oft ersetzt, oder gestrichen. Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich der Autorin hier keine böse Absicht unterstelle, sie gibt einfach ein reales Abbild ihrer Zeit wieder und man sollte dies dann im entsprechenden Kontext sehen. Die unheilvolle Stimmung bleibt das ganze Buch über erhalten, in der Leserunde, wärend der ich das Buch gelesen habe kam schnell der Vergleich zu Daphne Du Maurier auf, insbesondere ihrem Roman "Rebecca". Auch hier gibt es einen Ich-Erzähler, vielmehr eine Ich-Erzählerin, eine unheilvolle, fast etwas gruselige Grundstimmung und die ungesunde Fixierung auf ein Haus. Der Vergleich ist durchaus berechtigt. Nicht nur mit der Wahl eines Ich-Erzählers weicht AC etwas von ihrem übliche Muster ab, sondern auch dadurch, dass es über weite Strecken zu Beginn nur Mike und Ellie zu geben scheint. AC bombadiert ihre Leser gern direkt auf den ersten Seiten mit einer Unmenge an Figuren und Hinweisen, von denen man nie genau weiß, in wie weit sie für die Geschichte irgendeine Bedeutung haben. Hier war dies mal nicht so und das habe ich als äußerst entspannend empfunden. Man erlebt die Ereignisse im Rückblick, rekonstruiert aus Mikes Erinnerungen, gespickt mit seinen subjektiven Emotionen. Das ist natürlich etwas einseitig, erzeugt aber auch eine gewisse Spannung, weil man sich als Leser nie ganz sicher über den Wahrheitsgehalt, oder die Vollständigkeit sein kann. Der Krimi verläuft erstmal eher ruhig und fast idyllisch, natürlich ahnt man, dass dies nicht so bleiben wird und man wartet ständig auf den Knall, als dieser dann kommt ist man trotzdem erstmal überrascht, hätte man sich doch für die Figur etwas anderes gewünscht. Von da an ist man nur noch am rätseln über den Täter und das Motiv. Auch die Auflösung des Falles ist dann etwas anders als Fans der Autorin es gewöhnt sind. Es gibt kein Versammeln der beteiligten Personen um den Fall dann minutiös zu rekapitulieren und schlussendlich den Täter zu präsentieren, was der Spannung aber nicht schadet. Mir hat die Herangehensweise sehr gut gefallen, man erlebt mal eine ganz andere Facette der Autorin, die hier, einmal mehr beweist, dass sie nicht ohne Grund die unangefochtene Queen of Crime ist. Definitiv eines ihrer besten Bücher.

  • Bewertung

    3/5

    09.05.2022

    eBook (ePUB 3)

    Christie mal anders

    Mike, der Erzähler der Geschichte, trifft auf die reiche Ellie. Die beiden verlieben sich, heiraten und bauen zusammen ein Haus. Doch das Glück der beiden hält nicht lange an. "Mord nach Maß" ist anders als die meisten Bücher von Agatha Christie, bei denen zu Beginn ein Mord geschieht und Ermittler, wie Poirot und Miss Marple, diese Fälle lösen. Viel mehr handelt es sich hierbei um einen langsam aufbauenden Thriller, mit einer überraschenden Wendung.

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