Produktbild: Der Kalmar

Der Kalmar Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.05.2022

Verlag

Grafit

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,5/11,3/2,3 cm

Gewicht

244 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89425-795-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.05.2022

Verlag

Grafit

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,5/11,3/2,3 cm

Gewicht

244 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89425-795-8

Herstelleradresse

Grafit
Cäcilienstr. 48
50667 Köln
DE
info@grafit.de

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  • peedee

    Book Circle Community

    5/5

    25.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wer jagt wen?

    Marisa Greco und Bashir Berisha, Band 3: Herbert Russo, trotz des deutschen Vornamens ein waschechter Italiener, hat den Auftrag seiner Familie auszuführen und den untergetauchten Mafiaboss Lorenzo Sposato zu töten. Jahrelang konnte Russo in der Schweiz unter dem Radar leben, aber nun muss er handeln – oder er wird in Kürze selbst nicht mehr leben. Privatermittler Marisa Greco und Bashir Berisha finden heraus, dass ein renommierter Anwalt mit Immobilien Geldwäsche im grossen Stil betreibt. Dieser erfährt jedoch, dass die beiden mehr wissen als sie sollten… Erster Eindruck: Das Cover mit dem Gangster und einer Szene aus Zürich gefällt mir ausgezeichnet. Dies ist Band 3 einer Reihe, kann aber unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden (das Auslassen der spannenden Bände 1 und 2 geschieht jedoch auf eigene Gefahr!). Mir gefällt, dass es auch zum Wiedersehen mit einigen Protagonisten aus früheren Geschichten kommt. Die Mafia hat ihre Leute im Blick, deponiert mal eben Pistolen mit Schalldämpfer für den nächsten Auftrag, bedroht diejenigen, die es wagen aufzubegehren… Herbert Russo, der Kalmar, der jahrelang unbehelligt in der Schweiz einen Feinkostenladen betreiben konnte, muss wieder als Auftragskiller arbeiten. Der Familie widersetzt man sich nicht. „[…] bei ihnen, da hält sich die ganze Familie an die Omertà, Schweigen ist gleichzusetzen mit Ehre. Ein unerschütterlicher Grundsatz.“ Da er sich um seine Frau und die beiden Kinder sorgt, hofft er, dass dieser Job der letzte dieser Art sein wird. Es läuft jedoch nicht rund für ihn. Es war zuweilen richtiggehend amüsant, wie er von einer verpassten Chance zur nächsten stolperte. Russo stellt fest, dass er offenbar nicht allein auf der Suche nach Sposato ist. Doch wer ist die eine Frau, die ihm in die Quere kam? Marisa findet in den Unterlagen ihres verstorbenen Mannes einen USB-Stick mit Hinweisen auf Geldwäscherei seines früheren Arbeitgebers. Was ist da dran? Sie und Berisha gehen dem nach. Joy, Faith und Belén sind Sans Papiers und seit vielen Jahren illegal in der Schweiz. Die Einblicke in ihren Alltag fand ich zutiefst deprimierend. „Sie stecken seit Jahren fest, obschon sie sich abmühen, geht es keinen Schritt vorwärts und ein Zurück kommt unter keinen Umständen infrage.“ Die Situation der Sans Papiers in der Schweiz, die früheren Gastarbeiter aus Italien, die Mafia und ihre grosse Reichweite sowie Geld und Gier sind nur einige der behandelten Stichworte. Die Geschichte wurde aus vielen verschiedenen Blickwinkeln erzählt; dies war sehr komplex und ich musste konzentriert lesen. Eine spannende und rasante Geschichte, die sich – man mag es kaum glauben – innerhalb eines Tages abspielt. Von mir gibt es 5 Sterne.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    10.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Rasant und sehr unterhaltsam

    Für mich war es das erste Buch von Sunil Mann und mir ist erst mitten im Buch bewusst geworden, dass es bereits zwei Vorgängerbücher um die Privatermittler Marisa Greco und Bashir Berisha gibt. Man kann diesen Krimi also problemlos lesen, ohne die anderen Bücher zu kennen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und spielt sich an einem Tag und einer Nacht in Zurück ab. Nach und nach zeigt sich, wie die Erzählstränge miteinander verwoben sind und das ist sehr gekonnt gemacht. Dass sich einige Personen öfters über den Weg laufen mag ein großer Zufall sein, der Glaubwürdigkeit schadet es nicht und befriedigt den Unterhaltungswunsch und Gerechtigkeitssinn. Der Schreibstil ist sehr gut und liest sich schnell und flüssig. Mir hat der unterschwellige, ironische Humor gefallen, der sich in vielen kleinen Details versteckt, vor allem in der Erzählsicht des Auftragskillers. Eine sehr gelungene Umsetzung nach einem echten Motiv: von dem Social-Media-Star, der sich durch seine Kochvideos selbst ans Messer liefert, hatte ich schon mal gelesen. Sehr unterhaltsam!

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    10.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Rasant und sehr unterhaltsam;…

    Rasant und sehr unterhaltsam; Für mich war es das erste Buch von Sunil Mann und mir ist erst mitten im Buch bewusst geworden, dass es bereits zwei Vorgängerbücher um die Privatermittler Marisa Greco und Bashir Berisha gibt. Man kann diesen Krimi also problemlos lesen, ohne die anderen Bücher zu kennen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und spielt sich an einem Tag und einer Nacht in Zurück ab. Nach und nach zeigt sich, wie die Erzählstränge miteinander verwoben sind und das ist sehr gekonnt gemacht. Dass sich einige Personen öfters über den Weg laufen mag ein großer Zufall sein, der Glaubwürdigkeit schadet es nicht und befriedigt den Unterhaltungswunsch und Gerechtigkeitssinn. Der Schreibstil ist sehr gut und liest sich schnell und flüssig. Mir hat der unterschwellige, ironische Humor gefallen, der sich in vielen kleinen Details versteckt, vor allem in der Erzählsicht des Auftragskillers. Eine sehr gelungene Umsetzung nach einem echten Motiv: von dem Social-Media-Star, der sich durch seine Kochvideos selbst ans Messer liefert, hatte ich schon mal gelesen. Sehr unterhaltsam!

  • Circlestonesbooks.blog

    5/5

    01.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und facettenreich…

    Spannend und facettenreich „An der Peripherie der Stadt gelten wohl andere Gesetze. Da wo die Lichter Zürichs nicht mehr ganz so hell leuchten, versinkt alles im Ungefähren.“ (Zitat Pos. 1473) Inhalt Es gibt Pläne und es gibt Zufälle – in dieser Nacht von Freitag auf Samstag treffen sie aufeinander, die geplanten Aktionen, die spontanen Entscheidungen, und plötzlich kommt der Zufall dazu in Form von Imponderabilien, den unvorhersehbaren Ereignissen, und alles sieht völlig anders aus – oder doch nicht? Die Pandemie hat auch bei der aufstrebenden »Agentur für unliebsame Angelegenheiten« zu Auftragseinbrüchen geführt. Marisa nützt die freie Zeit für Ermittlungen in eigener Sache, sie will endlich Antworten auf die offenen Fragen, die sie seit dem tödlichen Autounfall ihres Ehemannes Antonio vor drei Jahren beschäftigen. Plötzlich muss sie sich fragen, ob und wie gut sie ihren Ehemann tatsächlich kannte. Herbert Russo lebt seit Jahren mit seiner Schweizer Ehefrau und den beiden Töchtern ein glückliches, gutbürgerliches Leben. Doch zuvor gab es ein völlig anderes Leben, das ihn jetzt einholt. Denn die „Familie“ ruft und diesem Ruf in Form eines heiklen Auftrags muss Herbert folgen. Mehrmals in dieser Nacht treffen er und die Privatermittler an verschiedenen Orten aufeinander, ohne einander zu kennen und mit unterschiedlichen Zielen. Was für eine Nacht! Thema und Genre Dieser Zürich-Noir-Kriminalroman ist Band drei einer Serie, enthält jedoch genügend Hinweise, um als eigenständiger Roman gelesen zu werden. Es geht um große Finanzgeschäfte im Graubereich, organisiertes Verbrechen, Beziehungen, Familie und das gefährliche Schattenleben der Sans Papiers, billige Arbeitskräfte ohne Aufenthaltsbewilligung. Charaktere Marisa Greco und Bashir Berisha sind ein erfolgreiches Team geworden, auch wenn es in diesen Monaten an größeren Aufträgen mangelt. Dennoch ist Aufgeben keine Option für die beiden. Ihre Eigenheiten und Handlungen, wie auch die der anderen Hauptfiguren, sind sehr gut nachvollziehbar und glaubhaft. Handlung und Schreibstil Die Geschichte spielt in einem straffen Zeitrahmen von nur einer Nacht und wird durch erklärende Rückblenden ergänzt, welche zusätzliche Details und Bezüge zur Vergangenheit aufdecken. Die einzelnen Kapitel tragen als Überschrift jeweils Uhrzeit und Adresse, sodass man beim Lesen direkt am jeweiligen Geschehen teilnimmt. Dieser Kriminalroman ist eine interessante und packende Mischung aus aktuellen Themen, spannenden, gefährlichen Recherchen, Action und Figuren in allen menschlichen Grauschattierungen, wobei es dem Autor gelingt, dass man beim Lesen im Laufe der Ereignisse dieser Nacht sogar Sympathien für einen Auftragskiller entwickelt. Großartig jedoch wird die Kreativität des Autors, wenn es um die wirklich unvorhersehbaren Wendungen und plötzlichen Situationen geht, überraschend, teilweise so skurril und komisch, dass man sie mehrmals liest und immer wieder laut dabei lacht. Dennoch gelingt es ihm, auch hier immer im Bereich des auch im realen Leben Möglichen, Nachvollziehbaren zu bleiben. Das ist Lesevergnügen. Fazit Ein spannender Kriminalroman, der in der facettenreichen Stadt Zürich spielt. Es geht um eine einzige Nacht, in der Verbrechen aufgeklärt und vielleicht auch verhindert werden und Zufälle für Verwirrung und Überraschungen sorgen.

  • Bewertung

    aus Oberursel

    5/5

    12.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Rasante Action in Zürich

    Der Kalmar (der Tintenfisch), das ist der Kalabrese Herbert Russo, der einst mehr oder weniger versehentlich 4 Leute erschossen hat, und dann in der Schweiz untertauchen musste. Hier hat er sich unter dem Radar ein neues Leben aufgebaut, und eigentlich hat er sich hier auch gemütlich eingerichtet. Seine Ehefrau und die Töchter liebt er, ebenso wie seinen italienischen Feinkostladen, und überhaupt ist das alles um soviel stressfreier als das Leben im Mafiakreisen. Aber einmal Mafia, immer Mafia, und so erhält Herbert nun den gefürchteten Anruf: er soll einen Abtrünnigen umbringen. Der Versuch, den Auftragsmord weiter zu delegieren, schlägt schief, also muss Herbert selbst ran. Nächster Erzählstrang: Die Nigerianerin Belen lebt seit mehr als 2 Jahrzehnten schon als „sans papiere“ in Zürich; der Zwangsprostutition entkommen, leben sie und ihre Schwester immer in der Panik, von offiziellen Stellen erkannt zu werden und des Landes verwiesen zu werden. Die Situation erscheint ausweglos, bis nun Belen eines Abends zu einer Party eingeladen wird. Gastgeber ist ein Ehepaar, bei denen sie putzen geht, und Belen hat grosse Hoffungen auf diesen Abend gesetzt: vielleicht ergibt sich die Chance, hier und heute ihr Leben entscheidend zu verändern….. Erzählstrang 3: Die Privatermittler Marisa Greco und Bashir Berisha, Inhaber der „Agentur für unliebsame Angelegenheiten“, sind in persönlicher Mission unterwegs und klären die mysteriösen Umstände vom Ableben Marisas‘ Gatten. Dieser war augenscheinlich Geldwäsche im grossen Stil hinterher, und hat sich in mafiöse Kreise gewagt….. Diese drei Erzählstränge sind die Grundlage für die Ereignisse, die sich an einem einzigen Abend in Zürich im Jahre 2021 ereignen. Alles ist miteinander verwoben, und der Leser wird in ein wahnwitziges Spektakel gezogen, bei dem sich die Ereignisse teils überstürzen und simultan ablaufen – und ich muss sagen, das hat extrem Spass gemacht! Das war ein Krimi mit Wow-Effekt, richtig gut gemacht, rasant, spannend, teils witzig, teils brutal, es war irgendwie alles dabei. Die Protagonisten treffen immer wieder in teilweise bizarren Zufällen aufeinander, und so langsam wird dabei auch der Sumpf des Verbrechens gelüftet – und für uns als Zuschauer des Ganzen ergibt sich auch das grosse Bild, während die Protagonisten teils in ihrer kleinen Welt bleiben werden. Der Autor schafft es, ernste Themen wie das Leben der Illegalen mit ihren Sorgen und Nöten darzustellen, und dann aber auch wieder zu echt witzigen Dingen zu switchen wie beispielsweise zu Raffa und Sarah, Töchtern aus höherem Hause, die sturzbetrunken und zugedröhnt durch die Geschehnisse stolpern, immer auf der Suche nach dem Kick, der ihnen in Lockdownzeiten zwangsweise entgangen ist – und jetzt haben sie Nachholbedarf an allem, was sie so unter Feiern verstehen. Dass sie dabei Herbert mehrfach in die Quere kommen, der so einfach nicht seinen Auftragsmord planvoll abwickeln kann, ist teils zum schreien komisch, ich hatte einige Szenen wie im Kino vor meinem innerem Auge, ich war blendend unterhalten . Also, ich fasse zusammen, es war sehr, sehr cool. Action, Krimi, gemixt auch mit durchaus leisen Tönen und ernsten Themen, und jederzeit auf einem hohen Spannungslevel. Hat mir gefallen, das war unverhofft richtig gut. Unverhofft, weil ich den Autor vorher nicht kannte, aber ich muss sagen, den werde ich mir merken.

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