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Das Inflationsgespenst Eine Weltgeschichte von Geld und Wert

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29,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.04.2022

Abbildungen

mit zahlreichen Illustrationen

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

15,2/21,3/3,4 cm

Gewicht

686 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7110-0305-8

Beschreibung

Rezension

»Meisterhaft zeichnet Mayer mit wenigen Strichen von den Römern bis Mitte des 20. Jahrhunderts die Weltgeldgeschichte nach, die für ihn im wesentlichen eine Geschichte wiederholter Geldruinierung darstellt.« *finanzmarktwelt.de

"Eine Geschichte des Geldes in drei voluminösen Teilen vorzulegen, ist keine Schwierigkeit. Die Kunst liegt im Weglassen des Materials, ohne gleichzeitig an Tiefe einzubüßen. Das ist Thomas Mayer federleicht gelungen. Diese Weltgeldgeschichte ist die Substantiellste und Konziseste, die bislang geschrieben wurde." * finanzmarktwelt.de 

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.04.2022

Abbildungen

mit zahlreichen Illustrationen

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

15,2/21,3/3,4 cm

Gewicht

686 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7110-0305-8

Herstelleradresse

ecoWing
Halleiner Landesstr 24 BT59
5061 Elsbethen
AT

Email: info@at.redbullmediahouse.com

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  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    26.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Finanzwelt und ihre komplexen Zusammenhänge

    Nach Jahren der niedrigen Teuerungsraten (und extra mickrigen Sparzinsen) hebt das Gespenst der Inflation wieder sein Haupt. Binnen weniger Monate ist die Inflationsrate in Österreich von knapp 2% auf fast 8% gestiegen. Wieso? Wie geht das? Was folgt daraus? Eine Hyperinflation wie z.B. in einigen südamerikanischen Staaten? Autor und Finanzexperte Thomas Mayer wirft einen Blick in die lange Geschichte des Geldes, dessen Begriff über die Jahrhunderte die eine oder andere Wandlung vollzogen hat. In zwei Teilen, die in jeweils vier Kapitel unterteilt sind, versucht der Autor seinen Lesern die komplexe Materie zu erklären. Teil I Vom Ursprung des Geldes Vom Warengeld zum Papiergeld Die Entstehung der Zentralbanken Die Geldordnung wird global Teil II Geld- und Finanzkrisen als Teil des Systems Währungsunionen souveräner Staaten Wenn dem Versicherungsstaat das Geld ausgeht? Wie es weitergehen könnte? Der Teil I dient dazu, die aktuellen und möglichen zukünftigen Szenarien zu verstehen. Das ist nicht immer leicht, denn die Materie ist sehr komplex und von vielen Faktoren abhängig. Hier kann der oft zitierte „Flügelschlag eines Schmetterlings“ gravierende Auswirkungen auf die Geldwirtschaft habe. Kryptowährungen, Fake News und allerlei andere Gerüchte können das fragile System beeinflussen. Manchmal kommen mir an der ständigen Versicherung der Banken (und Staaten), das Geld sei sicher, Zweifel. Das es vielen Menschen so geht, zeigt die Flucht in Immobilien, die zu einem rasanten Anstieg der Immobilienpreise führt. Man kann nur hoffen, dass diese Blase nicht platzt. Fazit: Ein interessantes Buch über die Finanzwelt und ihre komplexen Zusammenhänge. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

  • S.A.W

    5/5

    05.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Geld ist nicht sicher!

    Mayer, Das Inflationsgespenst Mayer erzählt die Geschichte des Geldes und der Geldpolitik der letzten 2000 Jahre. Ursprünglich wurde in Waren getauscht, ab der Antike wurden Metallmünzen geprägt, um den Handel zu erleichtern. Jedes Gut wurde sozusagen durch seinen Wert in Gold und Silber aufgewogen. Doch schon die römischen Kaiser schwindelten, statt 100% Gold enthielten die Münzen am Ende nur mehr 5%. Dies setzte eine Inflation in Gang, die Löhne der Legionäre stiegen so schnell, dass die Kaiser am Ende nicht mehr genug Soldaten bezahlen konnten. Finis imperiae! Erst im Spätmittelalter entdeckten die Italiener den Geldhandel wieder. Da hatten die Chinesen längst Papiergeld eingeführt. Wenn sie zu viel Geld druckten, gab es Inflation, besonders unter den Mongolen, die sich daher nicht lange als Kaiser hielten. In der Neuzeit etablierte die Bank of England den Goldstandard, der bis 1914 hielt, weil die Vorherrschaft des British Empire zu einem globalen Aufschwung führte. Ab 1918 scheiterte das System, weil die Reparationszahlungen Deutschlands nicht klappten und England und Frankreich daher ihre Kredite an die USA nicht zurückzahlen konnten. Die Krise von 1929 war die Folge. Von 1945 bis 1971 stabilisierte das Bretton Woods- System der festen Wechselkurse zum Dollar den Aufschwung. Als Nixon dies 1971 kündigte kam es zur Stagflation, die erst durch Paul Volker Austerity-Politik beendet wurde. Seit 2008 gibt es alle möglichen Tricks, die eine Ausweitung der Geldmenge ohne Inflation ermöglichen sollte. Dies klappte zwar scheinbar 14 Jahre lang, weil die Niedrigzinspolitik die Bevölkerungsvermögen mittels finanzieller Repression verminderte. Die Inflation zeigte sich in den explodierenden Immobilienpreisen, die der Bevölkerung das Recht auf Wohnungseigentum de facto entzieht. Doch jetzt ist auch die Waren-Inflation zurück und es droht wieder Inflation, weil die Regierungen immer neues Geld drucken, ohne die Schulden abzubauen. Das wird zu einer neuen Geldkrise führen, auch von die NMT(New Money Theory) das Gegenteil behauptet. Insgesamt zeigt sich die Geldpolitik als weites Feld, das für jeden Betrug am Volk offen ist. Stabilität gibt es nur in Zeiten wirtschaftlichen Wohlstands, bei Krisen bricht der Geldwert regelmäßig zusammen, im Extrem bis zum Staatsbankrott. Da nutzen auch alle Versicherungen der Banker, das Geld sei sicher, herzlich wenig.

  • Sikal

    4/5

    02.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Money, Money, Money

    Selten ist das Schreckgespenst der Inflation so in aller Munde wie es im Augenblick der Fall ist. Der Finanzexperte Thomas Mayer zeigt uns den Zusammenhang zwischen dem Wert des Geldes und der Inflation anhand vieler historischer und aktueller Beispiele auf. Grob in zwei Teile gegliedert, erfährt der Leser in 8 Kapiteln was es mit unserem Geld auf sich hat, wie es entstanden ist und wie es damit weitergehen könnte. Die Geschichte des Geldes alleine wäre schon ein Buch wert so spannend und informativ wird diese vom Autor erzählt. So erfährt der Leser vom Eisengeld, das verständlicherweise schon schwer zu transportieren war. Bis hin zum steinernen Mühlrad als Tauschmittel, welches kaum noch zu bewegen war und deshalb an Ort und Stelle verblieben ist. Gut, dass sich in der Zwischenzeit (nach Silber oder Gold) das allbekannte Papiergeld durchgesetzt hat. Wer möchte schon ein Mühlrad transportieren, um damit seine täglichen Einkäufe zu begleichen? Dar Autor schildert die Geschichte des Geldes aber nicht nur in Hinblick auf dessen Funktion als Tausch und Zahlungsmittel, sondern sein besonderes Augenmerk liegt auf dem unsteten Aspekt des Geldes. Geldverschlechterung, unlautere Geldvermehrung und letztendlich die Wertbindung des Geldes an ein Edelmettal und somit die Globalisierung des Geldes im Goldstandard finden in der Geschichte der Erzählung einen Platz. Wie es derzeit um den Wert des Geldes bestellt ist und welche Möglichkeiten die einzelnen Staaten haben, um den Wert der einzelnen Währungen zu halten, erfahren wir im zweiten Teil des Buches. Von Finanzkrisen bis hin zu Währungsunionen oder den umstrittenen Kryptowährungen und was zu tun ist, wenn dem Staat das Geld ausgeht. Das und vieles mehr wird anschaulich beschrieben und auch für den Laien verständlich erklärt. Wer mehr über das Inflationsgespenst erfahren und die Hebel der Finanzwirtschaft besser verstehen möchte, dem sei zu diesem Buch geraten – auch wenn es dem Leser an manchen Stellen oftmals bereits ein wenig Grundwissen abverlangt. 4 Sterne

  • annlu

    4/5

    10.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    hier bekommt man einige Einblicke in die komplexe Finanzwelt

    Steht uns eine gewaltige Inflation bevor? Woher kommt diese und welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Ausgehend von der Entwicklung des Geldes betrachtet Finanzexperte Thomas Mayer die Probleme historischer und aktueller Finanzpolitik. Was ist Geld? So leicht lässt sich das nicht definieren. Im Laufe der Geschichte hat sich der Begriff verändert und unterschiedliche Elemente mit einbezogen. Welche das jeweils waren, wird im ersten Teil des Buches betrachtet. Hier wirft der Autor einen Blick auf den Ursprung des Geldes, schaut sich aber auch unterschiedliche Theorien an, die die Geldpolitik geprägt haben. Der zweite Teil des Buches widmet sich den Finanzkrisen. Dabei kommen bekannte – wie die deutsche Hyperinflation und die amerikanische Depression – ebenso vor, wie solche, von denen ich bisher noch nie gehört habe. Der Blick in die Vergangenheit dient dazu, die aktuellen Ereignisse zu verstehen, Parallelen zu ziehen und Erklärungen für langfristige Entwicklungen zugeben. Im letzten Teil schaut der Autor auf Währungsunionen und den Versicherungsstaat um dann einen prognostischen Blick in die Zukunft zu werfen. Das Thema Inflation ist mit all den Elementen, die in Bezug auf Geld und Finanzpolitik eine Rolle spielen, gar nicht mal so einfach zu verstehen. Den ersten Teil des Buches – zur Entstehung des Geldes – habe ich noch interessiert verfolgen können. Spätestens bei den unterschiedlichen Systemen, Währungsanpssungen und -reformen konnte ich nicht mehr alles bis ins kleinste Detail nachvollziehen. Dazu empfinde ich die Materie als zu komplex. Dennoch vermittelte mir das Buch einen Eindruck davon, was in der Finanzwelt mitspielt und wie sich diese in der Geschichte verändert hat.

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