Die Halloween-Nacht, in der Michael Myers zurückkehrte, ist noch lange nicht vorbei! Der gefährliche Psychopath schafft es, sich aus dem Haus der schwerverletzten Laurie (Jamie Lee Curtis) zu befreien, und setzt seinen mörderischen Amoklauf fort. Noch während Laurie um ihr Leben und ihre Gesundheit ringt, spornt sie Tochter Karen (Judy Greer), Enkelin Allyson (Andi Matichak) und ganz Haddonfield dazu an, sich gegen das Monster zu erheben. Der Mob macht sich auf die Suche nach dem maskierten Killer, um ihm ein für alle Mal das Handwerk zu legen: Das Böse stirbt heute Nacht.
Enthält 2 Filmversionen: Kinofassung (ca. 101/105 Min.) & Extended Cut mit alternativem Ende (ca. 105/109 Min.)
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"Wir können nicht die Augen verschließen und so tun, als wäre er nicht da..."
Bewertung am 29.03.2022
Bewertungsnummer: 1684932
Bewertet: BluRay (Blu-ray)
Die Halloween-Nacht, in der Michael Myers zurückkehrte, ist noch lange nicht vorbei! Der gefährliche Psychopath schafft es, sich aus dem Haus der schwerverletzten Laurie zu befreien, und setzt seinen mörderischen Amoklauf fort. Noch während Laurie um ihr Leben und ihre Gesundheit ringt, werden die Menschen durch Tommy Doyle, ebenfalls ein Überlebender der ersten Halloween-Nacht, dazu angespornt, sich zu erheben. Der Mob macht sich auf die Suche nach dem maskierten Killer, um ihm ein für alle Mal das Handwerk zu legen: Das Böse stirbt heute Nacht.
Mit „Halloween Kills“ kam nun der zweite Halloween-Film von David Gordon Green auf den Markt und bildet die goldene Mitte der nun geplanten Trilogie. Nach dem kommerziellen Erfolg von „Halloween“ aus dem Jahr 2018, hat man es sich nicht nehmen lassen, das Franchise noch einmal auszunutzen. Aber warum auch nicht?
Der Vorgänger hat schließlich einiges richtig gemacht und bis auf den ersten Teil von 1978, alles andere ignoriert, was da so an Fortsetzungen und Reboots kreuchte und fleuchte. Dieses Vorgehen hat sich dann schließlich auch für das Franchise von „Terminator“ bewährt und auch für „Texas Chainsaw Massacre“. Es eröffnet den Machern auch einfach völlig neue Möglichkeiten, mit dem Stoff zu agieren und ist in der Lage ein recht ausgelutschtes Franchise neu zu beleben.
„Halloween Kills“ setzt nahtlos an den Vorgänger von 2018 an und wir befinden uns wieder in der Halloween-Nacht, 40 Jahre nach dem ersten Massaker von Michael Myers. Nachdem Laurie, ihre Tochter Allyson und ihre Enkelin Karen dem Killer entkommen und das Haus in Brand gesetzt haben, geht’s erstmal ab ins Krankenhaus und auf dem Weg dorthin kommt dummerweise die Feuerwehr vorbei und fängt an, das Haus zu löschen, dass eigentlich bis auf die Grundmauern abfackeln und Myers mit in die Höhle nehmen sollte. Der entpuppt sich wieder einmal als sehr widerspenstig, was das eigene Dahinscheiden anbelangt und legt erstmal damit los, die Mannschaft der Feuerwehr zu zerlegen…
Und damit weiß man auch, wohin die Reise geht! Michael Myers ist einfach eine Naturgewalt des Todes. Es ist ein richtig derber und blutiger Slasher und ich tippe mal drauf, dass hier der große Name „Universal“ im Hintergrund dafür gesorgt hat, dass auch der „Extended Cut“ ohne jegliche Schnitte als FSK-18 in den Läden stehen darf. Ich persönlich will mich da gar nicht beschweren, denn sowas dürfte meiner bescheidenen Meinung nach, nur noch öfter passieren! Hier wird gehackt, gesägt, gestochen, geschossen, gebrochen, gewürgt und eigentlich alles gemacht, was dazu führt, dass Blut fließt und Menschen reihenweise ihr Leben einbüßen. Insgesamt kann man in diesem Film 31 Todesopfer zählen (das ist das Übelste, was die Reihe bisher hervorgebracht hat) und damit wollten die Macher dem 31. Oktober Tribut zollen. Das ist dann zwar manchmal etwas over the top, aber da will ich mal nicht kleinlicher sein als der Papst. Trotz dieser enormen Gewaltorgie bekommt Regisseur David Gordon Green es nämlich hin, auch für ruhige Momente zu sorgen und auch die tief gehenden Gruseleffekte werden nicht ausgespart. Ein sehr schöner Spagat!
Zudem wird auch Kritik daran geübt, wie Gewalt Angst erzeugt und Angst zu neuer Gewalt führt, denn in dem Mob der schließlich Jagd auf Michael Myers macht, mutieren die Teilnehmer ebenfalls sehr schnell zu Monstern, die sich durch nichts in ihrer Rage bremsen lassen. Aber auch hier ist es wie beim Vorgänger: Wer hier zu viel an charakterlicher Tiefe, schauspielerischer Größe, sozialkritischen Aspekten und Kritik an der Gesellschaft im Allgemeinen erwartet, wird bitterlich enttäuscht werden, denn dafür sind solche Filme einfach nicht da! Aber wem sage ich das? Wer sich einen Film wie Halloween reinzieht, der geht da auch nicht ran wie die Angestellten beim „Lexikon des internationalen Films“.
Man kann davon jetzt halten was man möchte und auch hier wieder hinterfragen, warum solche Filme für manche Menschen einen Unterhaltungswert haben, aber bei mir funktioniert’s. Es waren 109 verdammt spannende und blutige Minuten (Extended Cut), die ich jedem Genre-Fan ans Herz legen kann. Zum Vorgänger hat dieser Teil auch nochmal eine kleine Schippe drauf gepackt und es ist wieder einmal sehr schön, dass man zum Großteil bei handgemachten Effekten geblieben ist (wie schon beim Vorgänger) und Abstand zu diesem CGI-Blödsinn genommen hat. Da freut man sich nun auf „Halloween Ends“, welcher dann den Schluss der Trilogie darstellt und wahrscheinlich pünktlich zu Halloween im Oktober 2022 an den Start geht!
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