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Der Junge, der seinem Vater nach Auschwitz folgte Eine wahre Geschichte | Der SPIEGEL-Bestseller jetzt im Taschenbuch

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

28346

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2022

Abbildungen

16 SW-Abb.

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/3,6 cm

Gewicht

343 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

The Boy Who Followed His Father into Auschwitz

Übersetzt von

Ulrike Strerath-Bolz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30230-9

Beschreibung

Rezension

"Ein mahnendes, forderndes Buch." ("Hörzu")
"Die Lektüre des Sachbuchs "Der Junge, der seinem Vater nach Auschwitz folgte" ist keine leichte Kost. Da tun sich Abgründe des menschlichen Wesens auf. Und doch gibt gibt es inmitten von alle den Schrecken und Grausamkeiten Hoffnung und Zuversicht." ("Das interkulturelle Magazin (B5 aktuell)")

Produktdetails

Verkaufsrang

28346

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2022

Abbildungen

16 SW-Abb.

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/3,6 cm

Gewicht

343 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

The Boy Who Followed His Father into Auschwitz

Übersetzt von

Ulrike Strerath-Bolz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30230-9

Herstelleradresse

Droemer Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • Bewertung

    5/5

    01.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ergreifend

    Ich lese häufig Zeitzeugenbücher zum Thema Holocaust und war von diesem Buch sehr ergriffen. Sowohl der Inhalt als auch der Schreibstil haben mich dabei angesprochen. Klare Empfehlung!

  • Pia

    5/5

    07.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    bewegend

    die Geschichte von Fritz und Gustav Kleinmann so wie all ihren Freunden und Familien Angehörigen hat mich von der ersten Seite an sehr berührt. Die Geschichte beginnt in den dreißiger Jahren in Wien und schildert detailliert die Geschehnisse und den Verlauf des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust. Das Buch ist sehr gut gemacht, man kann durch einzelne Quellen Angaben alle Ereignisse sehr gut nachvollziehen und diese bei Bedarf nachlesen. Besonders hervorheben möchte ich, dass auch die Geschehnisse außerhalb der Konzentrationslager gut thematisiert worden sind (bspw. Politik) und man auch die Schicksale von anderen Leuten (Familie/Freunde/SS) weiter verfolgt hat. Der familiäre Zusammenhalt zwischen Vater und Sohn hat mich sehr beeindruckt und viele Momente in dem Buch haben mich sehr getroffen. Schön zu lesen war auch die unglaubliche Verbundenheit der Gefangenen untereinander. Ich finde, es ist sehr wichtig, auch sich in der heutigen Zeit mit solchen Themen auseinander zu setzen. Deshalb kann ich dieses Buch jedem ans Herz legen, es ist aber, wie alle Bücher aus dieser Zeit, nichts für schwache Nerven.

  • Bewertung

    5/5

    09.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Für den Zusammenhalt & gegen das Vergessen!

    Im Jahr 1939 ist es soweit und das Unvermeidliche geschieht: der Jude Gustav Kleinmann wird von der SS festgenommen und in ein KZ verfrachtet. Doch sein Sohn Fritz macht sich Sorgen, dass sein Vater das KZ alleine nicht überstehen wird und beschließt, ihm nicht mehr von der Seite zu weichen. Dieses Buch beschreibt das Leben der beiden Männer über mehrere Jahre lang und wie sie es schaffen, trotz aller Schikanen, Gewalttaten und Unmenschlichkeiten der Nazis zu überleben. Das Buch beruht dabei auf geheimen Aufzeichnungen von Gustav während all der Jahre. Es ist wohl jedem klar, dass die Vergangenheit Deutschlands nicht gerade ruhmreich ist und doch hat dieses Buch bei mir nochmals ein ganz andere Ebene erreicht. Ich hatte während dem Lesen nahezu durchgängig Gänsehaut, ich hatte Tränen in den Augen und ich musste das Buch mehrfach aus der Hand legen, weil ich nicht zu viel auf einmal lesen wollte und konnte. Und obwohl es eins der schlimmsten Bücher war, das ich je gelesen habe, war es auch eins der besten Bücher. Denn es hält uns in Erinnerung, wie es war und wie es nie wieder werden darf. Es ist ein Buch für den Zusammenhalt und gegen das Vergessen und ich kann es jedem nur empfehlen!

  • Bewertung

    5/5

    07.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Zusammenhalt ist alles

    Am 27.01.2020 hat sich der Tag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau zum 75. Mal gejährt. Noch gibt es Überlebende, die davon in Schulen den jungen Menschen erzählen können. Aber es werden immer weniger. Umso wichtiger sind dann Bücher wie dieses, in denen die Gräuel des Lagerlebens und -sterbens erzählt werden. Zur Person Jeremy Dronfields kann ich Ihnen leider auch nicht mehr erzählen, als hier schon steht. Nur noch so viel – von den mehreren preisgekrönten Romanen und Sachbüchern sind auf Deutsch leider keine lieferbar. Wer aber daran Interesse hat, findet noch einiges auf Englisch von ihm – oftmals mit Co-Autoren. Dieses Sachbuch erzählt die Geschichte der Wiener Familie Kleinmann. Sie wohnte in dem überwiegend jüdischen Stadtteil Leopoldstadt. Der Vater Gustav war Polsterer. Er lebte mit seiner Frau Tini und den vier Kindern in einer Mietwohnung. 1938 waren die Kinder Edith 18 Jahre, Herta 15 Jahre, Fritz 14 Jahre und das Nesthäkchen Kurt 8 Jahre alt. Nachdem Österreich 1938 an Deutschland angeschlossen und zur Ostmark erklärt wurde, begann, wie für alle österreichischen Juden, auch das Martyrium der Familie Kleinmann. Doch Tini Kleinmann, die weniger optimistisch als ihr Mann war, versuchte für ihre Familie einen Ausweg zu finden. Vielleicht war Amerika die Lösung. Oder Palästina. Oder wenigstens für die Mädchen England, wo sie vielleicht in einem Haushalt arbeiten könnten. Bei zwei von ihren vier Kindern hatte sie Glück. Aber ihrem Mann und Fritz konnte sie nicht helfen. Die beiden kamen erst in das KZ Buchenwald und später begann eine Odyssee durch verschiedene Konzentrationslager. Aber die beiden überlebten! Gustav hat es während der ganzen Zeit geschafft, ein kleines Notizbuch vor den Nationalsozialisten zu verstecken. Und sein Sohn hat nach der Befreiung zusammen mit Professor Reinhold Gärtner ein Buch herausgegeben („Doch der Hund will nicht krepieren“), in dem er die Tagebucheinträge seines Vaters und seine eigenen Erinnerungen an die Lagerhaft niedergeschrieben hat. Diese Bücher und weitere Quellen, sowie Gespräche mit Kurt Kleinmann und Peter Patten, dem Sohn von Edith, hat der Autor genutzt, um eine chronologische Geschichte der Familie Kleinmann zu erzählen. Obwohl das Buch ein Sachbuch ist, liest es sich wie ein Roman. Zwischendrin gibt es immer einmal wieder Bilder der Familienmitglieder. Und zum Abschluss werden die Quellen und weiterführende Literatur aufgeführt. Ich habe Ihnen ja bereits mehrere Bücher zu diesem Themenkomplex vorgestellt. Biografien von Überlebenden sowie Romane, die sich mit diesem Thema befassen. Die einzelnen Bücher sind sehr unterschiedlich. Ebenso unterschiedlich wie die Menschen, die ihre Geschichte erzählen. Manche berichten mehr von den Grausamkeiten, die in den Lagern begangen wurden, andere berichten eher von dem Zusammenhalt der Gefangenen. Aber alle eint natürlich die unfassbaren Qualen, die diese Menschen ertragen mussten. An diesem Buch hat mich sehr berührt, dass es offensichtlich ein Netzwerk innerhalb der Gefangenen gab, so dass sie sich oftmals gegenseitig helfen konnten. Es gab Hierarchien. Und es gab Möglichkeiten, besondere Fähigkeiten der Gefangenen zu ihrem Besten einzusetzen. Wobei man Befähigungen ggf. sogar unter schwierigsten Umständen lernen kann. Dadurch haben sicherlich mehr Gefangene überlebt, als wenn jeder nur an sich gedacht hätte. Dies habe ich in diesem Buch erstmals so genau gelesen. Wobei es sich bei einigen anderen Büchern bereits angedeutet hatte. S. „Der Tätowierer von Auschwitz“ von Heather Morris oder den Büchern über das Frauenorchester von Auschwitz. Auch der persönliche Lebenswille und positives Denken scheinen selbst bei solch unmenschlichen Bedingungen zu helfen. Auf jeden Fall hat Gustav Kleinmann versucht, dies die ganze Zeit durchzuhalten. Ein Buch, das mich in zweierlei Hinsicht tief berührt hat. Zum einen die Geschichte selbst. Und zum anderen, wie wichtig es grundsätzlich ist, dass man gut vernetzt ist, positiv denkt und einen starken Glauben an sich selbst hat.

  • AnnaLovesBooks23

    4/5

    26.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein bewegendes Hörbuch über Menschlichkeit, Zusammenhalt und Hoffnung in einer der dunkelsten Zeiten unserer Geschichte.

    Eigentlich hätte ich nie gedacht, dass ausgerechnet dieses Buch meine erste Geschichte über den Zweiten Weltkrieg werden würde. Ich war immer der Meinung, dass dieses Genre nichts für mich ist. Aber Titel, Cover und Klappentext haben mich neugierig gemacht. Im Nachhinein bin ich wirklich froh, dass ich mich darauf eingelassen habe. Ich war von Anfang an in der Geschichte. Der Schreibstil ist angenehm und leicht verständlich, sodass ich sofort mitgekommen bin. Besonders gefallen hat mir, dass das Buch auf den Tagebüchern von Gustav Kleinmann basiert. Dadurch fühlt sich alles unglaublich nah an. Gleichzeitig bleibt es nicht nur bei seiner Geschichte. Man begleitet auch Fritz und bekommt immer wieder Einblicke in das Schicksal der restlichen Familie. Gerade diese verschiedenen Perspektiven haben die Geschichte für mich noch eindrucksvoller gemacht. Die Tagebuchform hat mir richtig gut gefallen. Obwohl man weiß, welche grausamen Ereignisse damals passiert sind, war es etwas ganz anderes, sie auf diese persönliche Weise zu erleben. Es sind nicht einfach nur geschichtliche Ereignisse, sondern die Erlebnisse einer Familie, die auseinandergerissen wird und trotzdem nie aufhört, füreinander da zu sein. Besonders bewegt hat mich die Beziehung zwischen Gustav und Fritz. Dass Fritz sich freiwillig entscheidet, seinen Vater nach Auschwitz zu begleiten, obwohl ihm bewusst ist, was das bedeuten könnte, hat mich tief beeindruckt. Ihr Zusammenhalt und ihr unglaublicher Überlebenswille haben mich immer wieder sprachlos gemacht. Natürlich gab es einige Momente, in denen ich schlucken musste. Manche Dinge kann man kaum begreifen und noch viel weniger aussprechen. Gerade deshalb finde ich solche Bücher so wichtig. Sie erinnern daran, was damals geschehen ist und warum wir niemals vergessen dürfen. So etwas darf sich nie wieder wiederholen. Auch das Hörbuch selbst hat mir sehr gut gefallen. Der Sprecher hat die Geschichte ruhig und passend erzählt. Ich habe unglaublich gerne zugehört und das Hörbuch viel schneller beendet, als ich gedacht hätte. Das Ende hat sich für mich stimmig angefühlt und der Epilog war noch einmal eine schöne Ergänzung. Für mich war dieses Buch der Einstieg in ein Genre, um das ich bisher eher einen Bogen gemacht habe. Jetzt weiß ich, dass es sicher nicht meine letzte Geschichte über diese Zeit gewesen sein wird. Dieses Hörbuch hat mich bewegt, nachdenklich gemacht und mir gezeigt, wie wichtig es ist, solche Schicksale nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

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