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Wir Töchter von Sparta Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2022

Abbildungen

2 schwarzweisse Abbildungen

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,8/14,9/3,5 cm

Gewicht

566 g

Farbe

Beige

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Daughters of Sparta

Übersetzt von

Katharina Naumann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-28267-0

Beschreibung

Rezension

"Eine unglaublich interessante Geschichte, eine unglaublich schöne Geschichte." Tina Bauer Niederbayern TV 20230127

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2022

Abbildungen

2 schwarzweisse Abbildungen

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,8/14,9/3,5 cm

Gewicht

566 g

Farbe

Beige

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Daughters of Sparta

Übersetzt von

Katharina Naumann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-28267-0

Herstelleradresse

Verlagsgruppe Droemer Knaur GmbH & Co. KG
Landsberger Straße 346
80687 München
DE
produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • Meggie

    aus Mertesheim

    5/5

    10.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Frauen hinter dem Krieg

    Sparta ist ein aufblühendes Land. Mit der Geburt der Töchter Klytämnestra und Helena sowie den danach folgenden Zwillingen Kastor und Pollux könnte das Königspaar nicht glücklicher sein. Doch die Familie umgibt ein Geheimnis und so muss für die Töchter ein passender Ehemann gefunden werden. Klytämnestra wird mit Agamemnon verheiratet, der in Mykene als König der Könige vereehrt wird. Helena, obwohl die jüngere Tochter, ehelicht Menelaos und bekommt damit das Erbe Spartas. Beide könnten nicht glücklicher sein und doch gibt es Zweifel, Neid, Missgunst und Hass. Helena fühlt sich unverstanden und unglücklich, bis der junge Paris, Prinz von Troja auftaucht und sie entführt. Ein Vergehen, welches weitreichende Folgen hat. Für ganz Griechenland. Die griechische Mythologie besteht aus vielen kleinen Geschichten. Die Bekannteste dürfte wohl der Krieg sein, der - ausgelöst durch eine Entführung - ganz Griechenland ins Unglück stürzt und eine Stadt dem Erdboden gleich macht. Der Trojanische Krieg wurde schon oft in Romanen verarbeitet. Doch befindet man sich da meist vor Ort und es wird aus Sicht der Trojaner oder der Griechen darüber berichtet. Diesmal lernen wir aber nicht diejenigen kennen, die den Krieg vorantreiben (auch wenn Helena ihn verursacht hat), sondern wir nehmen Teil am Leben der beiden Schwestern Klytämnestra und Helena, die als spartanische Prinzessinnen im Palast ihrer Eltern aufwachsen. Beide sind sorglos und lieben ihr Leben, bis ein kleiner Fehler Klytämnestras ihr Schicksal ins Rollen bringt. Ab diesem Zeitpunkt ist alles nicht mehr so, wie es war. Die Freiheiten sind eingeschränkt, die Zukunft wird verplant und plötzlich ist es Klytämnestra, die nach Mykene geschickt wird, um dort im Palast des Agamemnon als dessen Ehefrau und Königin zu leben. Helena dagegen bleibt in Sparta und heiratet Menelaos. Beide Ehen sind geschickt eingefädelt und bringen beiden Ländern Reichtum und Wohlstand. Doch dann geht es nur noch bergab. Helena ist mit ihrem Leben nicht zufrieden und will mehr. Klytämnestra wächst mit ihrer neuen Aufgabe, wird von ihrem Mann jedoch hintergangen. Die Autorin hat sich zwei sehr interessanter Frauen angenommen. Mit ihrem so ganz eigenen Stil erzählt sie deren Leben, beginnend mit der Kindheit der beiden. Klytämnestra und Helena sind vom Aussehen her sehr unterschiedlich, haben aber viel gemeinsam. Erst als beide verheiratet sind, merkt man deutlich, dass sie nun getrennte Wege gehen. Denn obwohl beide als Kind dachten, dass sie ihren Platz im Leben finden werden, ist es nur Klytämnestra, die weiß, was sie will. Abwechselnd erfahren wir etwas über den Werdegang der beiden Frauen. Wir erleben, wie Helena aufwächst, sich erst dem Willen ihres Vaters beugt, später jedoch ihren eigenen Willen entdeckt und damit folgenschwere Fehler begeht. Wenn man nun liest, wie die Autorin sich Helena vorstellt, muss ich deutlich sagen, dass das "Bild" dieser Frau, dass ich ständig in meinem Kopf hatte, nun doch bröckelt. Ich hatte immer Mitleid mit ihr, da sie aus ihrem Leben ausbrechen wollte, in Troja jedoch auch nicht das fand, was sie suchte. Hier aber denke ich: Bist selbst dran schuld. Vom Regen in die Traufe. Wärste mal daheim geblieben. Wobei ich bei Klytämnestra immer das Gefühl hatte, dass diese robuster und forscher an die Sache herangeht. Warum sie aber letztendlich so handelt, wie sie handelt, ist aber einer Tatsache geschuldet, die ich gar nicht mehr so auf dem Plan hatte. Aber absolut verständlich, was sie dann tut. Der Schreibstil ist unheimlich fesselnd und hat mich sehr in den Bann gezogen. Ich hatte sehr oft das Gefühl, mich wirklich in Sparta zu befinden oder etwas später hinaus auch in Troja. Die Autorin spinnt einen roten Faden, der sich stetig durch das Buch zieht. Es gab für mich keine Längen, das Interesse war stets gewahrt und am Ende hatte ich das Bedürfnis, noch mehr zu erfahren, noch mehr zu lesen und herauszufinden, wie es den beiden Frauen nach all der Sache mit den trojanischen Krieg denn so ergangen ist. Aber es gibt auch einen Kritikpunkt. Im Text kommen öfter die Worte "Hallo" und "Baby" vor. Für mich aber Worte der "modernen" Zeit. Irgendwie passen diese nicht in das antike Griechenland. Gerade das Wort "Baby" wurde erst im 19. Jahrhundert in den Sprachgebrauch aufgenommen. "Hallo" stammt wahrscheinlich aus dem 15. Jahrhundert. Wir befinden uns geschichtlich aber sehr weit vor der Geburt Christi (Ende des Krieges war 1182 v.Chr.), deswegen passt dies in meinen Augen nicht in die eigentliche Geschichte. Trotzdem fand ich die Interpretation der Autorin sehr gelungen und werde auch weiter verfolgen, mit welchen Romanen sie uns noch überraschen kann. Meggies Fussnote: Klytämnestra und Helena. Wie Feuer und Wasser.

  • Bewertung

    5/5

    30.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Nacherzählung der besonderen Art!

    Um den Trojanischen Krieg ragen sich viele Mythen und Geschichten, viel wurde über die großen Schlachten, die Götter und ihre Helden erzählt aber nun ist es an der Zeit das Ganze aus der Sicht der Frauen zu sehen. Wohlbehütet wachsen Helena und Klytämnestra als die Töchter Spartas auf, von Geburt an ist ihnen ihr Weg vorbestimmt. Doch alles kommt ein bisschen anders als die beiden Schwestern getrennt und verheiratet werden - mit dem mächtigen Agamemnon und seinem Bruder Menelaos. Als Frauen wird von ihnen zwei Dinge erwartet, starke Erben gebären und eine gute, sanftmütige Ehefrau sein. Die Vernachlässigung und Grausamkeit ihrer Ehemänner lastet jedoch stark und führt dazu, dass beide Frauen sich gegen die Zwänge ihres Geschlechtes auflehnen - und ihr Schicksal selber bestimmen! Eine Nacherzählung der ganz besonderen Art, denn hier wird ein Einblick gewährt in das Leben der Frau im alten Griechenland. Claire Heywoods Liebe für die Mythologie ist durch das ganze Buch hinweg zu spüren. Ein wahres Lesehighlight für alle Fans von Madeline Miller und Jennifer Saint. Ein gelungenes Debüt der Autorin, dass auf mehr hoffen lässt!

  • Bewertung

    aus Ahrensburg

    5/5

    16.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bemerkenswerte Nacherzählung des Trojanischen Kriegs

    Die britische Autorin und Altertumswissenschaftlerin hat ein beeindruckendes Buch geschrieben das den Trojanischen Krieg aus einem ganz anderen Blickwinkel beleuchtet. Ich bin schon seit Jahren eine begeisterte Leserin griechischer Sagen und Mythen. Auch die Nacherzählungen finde ich sehr lesenswert, da sie den mythologischen Protagonisten meist auch eine Tiefe verleihen und die Legenden so greifbar machen. Auch "Die Töchter von Sparta" ist eine bemerkenswerte Wiedergabe, die sich auf die Töchter Spartas konzentriert. Helena und Klytämnestra sind Schwestern, die zusammen aufwachsen und nicht unterschiedlicher sein könnten. Sicherlich hat jeder schon einmal von Troja und dem Trojanischen Krieg gehört. Doch wie ist es eigentlich noch mal dazu gekommen? Und welches Schicksal mussten eigentlich die Frauen erleiden? Im Vordergrund dieses Buches stehen die Schwestern Helena und Klytämnestra von Sparta. Und ja, es ist eben jene Helena, die von Paris entführt und nach Troja entführt wird. Die Autorin haucht nicht nur den Protagonisten sehr viel Leben und einen starken Charakter voller Ecken und Kanten ein, sie lässt die ganze Welt rund um Sparta, Troja und Mykene zum Leben erwachen. Vor allem die Rechte und Pflichten der Frauen, der Aufbau der damaligen Gesellschaft und das Leben einer Sklavin werden in diesem Buch sehr gut beleuchtet und geben einen teils doch sehr erschreckenden Einblick in den Alltag von Helena und Nestra. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich fand das Verhältnis der Schwestern sehr schön und interessant beschrieben. Insgesamt war das Lesen eine richtige Zeitreise, die mir eine ganz neue Welt eröffnet hat. Über Troja hatte ich zuvor noch nichts bzw nur sehr wenig gelesen und habe mich daher mit großer Freude auf dieses Buch gestürzt. Die Vorfreude war berechtigt, denn "Wir Töchter von Sparta" ist ein richtiges Lesehighlight für mich.

  • Bewertung

    5/5

    28.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Starke Frauenbilder im Trojanischen Krieg

    Die Geschichte des Trojanischen Krieges ist schon vielfach erzählt worden und an sich nichts neues. Dich erzählen sie meist die Geschichten der Schlacht, der Helden und der Sieger. Dieses Buch erzählt die Geschichte der Frauen. Eine Geschichte voller Leid, voller Angst, aber auch von Hoffnung und Stärke. Zum Inhalt: Helena und Klytämnestra sind die Prinzessinnen von Sparta. Helena ist bekannt für ihre sagenumwobene Schönheit und Klytämnestra soll ihrem Vater auf den Thron folgen. Doch das Schicksal hat etwas anderes für die Schwestern geplant und so wird Klytämnestra mit dem König Agamemnon verheiratet und Helena Thronerbin. Doch die Ehe ist nicht das, was sich die Schwestern erhofft hatten und schon bald, finden sich beide in einem goldenen Gefängnis wieder. Kann das schon alles gewesen sein? Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Schwestern erzählt, die getrennt verheiratet wurden und sich beide in ein sehr ähnliches Schicksal fügen müssen. Die Geschichte greift viele Elemente auf, die man bereits aus der Geschichte um den Trojanischen Krieg und den Göttermythen kennt. Ein bisschen Hintergrundwissen schadet definitiv nicht, um sich zurecht zu finden, ist aber nicht unbedingt nötig. Das Buch umreißt einen riesigen zeitlichen Rahmen, was sich immer wieder in Zeitsprüngen von mehreren Jahren bemerkbar macht. Das ist zwar nötig um alle Schlüsselereignisse wiederzugeben, trotzdem hat es für mich unnötig Distanz geschaffen. Gerade bei einer so bekannten Geschichte hätte mir einen kleinerer, dafür tiefergehender Ausschnitt vermutlich besser gefallen. Trotzdem wird die Situation der Frauen in Griechenland sehr eindringlich und emotional geschildert. Nicht nur die Schwestern taten mir leid, auch die Sklavinnen und all die Frauen die während dieser Zeit geraubt und geschändet wurden. Das Leben im Überfluss aber auch dir Kriegshandlungen werden anschaulich geschildert. Das Buch schafft eine authentische, spannende Atmosphäre. Mal ein interessanter, neuer Blickwinkel auf die Geschichte, der mir gut gefallen hat.

  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    11.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine völlig neue Sicht auf den Mythos um die schöne Hellena

    Jeder kennt die Geschichte vom Trojanischem Krieg und die Entführung der Helena von Sparta durch Prinz Paris von Troja. Doch meist geht es doch mehr um die Helden der Trojaner und der Griechen. Um die Schlachten und Kämpfe und um die Ehre. Helena wird eigentlich nur als die Frau die an allem Schuld war erwähnt. Aber wer war Helena wirklich? In diesem Roman geht es um Helena und ihre Schwester Klytämnestra , die als Prinzessinnen von Sparta aufwachsen und deren ruhiges Leben vorbei ist, als Klytämnestra mit Aragemeon von Mykene und Helena mit dessen Bruder verheiratet werden. Das Buch beginnt in der Kindheit der Schwestern und erzählt viel über deren privates Leben, ihre Ehen, ihre Kinder aber auch von ihrem Ängsten und Sorgen. Wie erlebten sie den Trojanischem Krieg? Vor allem die Kapitel über Klytämnestra haben mir sehr gut gefallen. Ich könnte mich gut in sie hineinversetzen und habe oft mit ihr gelitten. Helena war zwar auch gut beschrieben aber sie war mir einfach weniger sympatisch. Die kam mir teilweise etwas naiv vor und ich konnte nicht all ihre Entscheidungen nachvollziehen. Ihre Schwester dagegen hat mein Herz berührt. Natürlich spielt auch der Krieg in dem Roman eine Rolle, doch ist er eher im Hintergrund im Vordergrund stehen die Schwestern von Sparta.

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    Teresa

    Thalia Vöcklabruck – Varena

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    5/5

    10.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erwartungen übertroffen

    "Wir Töchter von Sparta" wird ja von allen Seiten gelobt und auch wenn meine Erwartungen dadurch schon recht hoch waren, wurden sie trotzdem noch übertroffen. Ich habe einen netten Roman für zwischendurch erwartet, nichts was mir lange im Gedächtnis bleibt, aber ich bin begeistert. Der Schriebstil ist wundervoll und auch die Story an sich ist einfach der Wahnsinn. Man fühlt und leidet mit den Charakteren und hat oft das Gefühl mitten drin zu sein. Gerade in diesem Genre ist es recht schwer noch etwas zu finden, das mich so vom Hocker haut. "Wir Töchter von Sparta" hat es geschafft!

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