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Die Woche Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.03.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/3 cm

Gewicht

426 g

Farbe

Neon Lila / Champagner

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43053-8

Beschreibung

Rezension

» Die Woche ist ein brillantes Buch, das die so quälend langsam vergehende deutsche Zeit durch Witz beschleunigt.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»... die Autorin [erprobt] Strategien der Störung und verwebt zeitkritische Beobachtungen, persönliche Erfahrungen und fantastische Elemente zu einem kaleidoskopartigen Textgefüge.« ("neues deutschland")
»Heike Geißler ... bringt das Kunststück fertig, einen zugleich experimentellen und engagierten Roman zu schreiben.« ("Berliner Zeitung")
»Die Lektüre führt unmittelbar zur Frage, wo und wie sich Literatur in der Gesellschaft platziert und wie die Zeitläufe die Rezeption politischer Prosa verändern können.« ("DIE ZEIT")
»Heike Geißler hat sich mit diesem Buch in die erste Riege der ostdeutschen Schriftstellerinnen geschrieben. Sie hat etwas zu sagen. Sie tut es politisch streitbar, aber mit einer Poetik. Und vor allem sprachlich virtuos.« ("DIE WELT")
»... Heike Geißler belebt die Form des Romans ...« ("der Freitag")
»Immer wieder ist Montag in der Woche von Heike Geißlers Protagonistin und damit Auftakt des familiären Alltags sowie zugleich der Tag der Legida-Aufmärsche und Gegendemos am Handlungsort Leipzig. Wenn politisch engagierte Literatur so viel Witz hat, ist das ein Glück.« ("Jury des Preises der Leipziger Buchmesse 2022")
» Die Woche ist ein wirklich gelungenes Kunststück.« ("MDR Kultur")
»[Es] finden Klugheit und Witz, bittere Realsatire und tödlicher Ernst zu einem reflektierten und zugleich spielerischen Ausdruck, der weder in Diskursabstraktion noch in billige Sozialkritik oder gar Rührseligkeit abdriftet.« ("Deutschlandfunk")
»[ Die Woche zeugt] von Wagemut, [lässt] sich nicht in traditionelle Schubladen schieben und [wirft] mit Witz und einer unverbrauchten Sprache ein Schlaglicht auf die Gesellschaft der Spätmoderne.« ("Cicero online")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.03.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

316

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/3 cm

Gewicht

426 g

Farbe

Neon Lila / Champagner

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43053-8

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    4/5

    15.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Am Verstand vorbeigeschrieben

    Was erzeugt beim Lesen Emotionen? Zweifellos werden wir tief bewegt von Inhalt, von nahbaren und genau beschriebenen Charakteren, die spannende oder traurige, aber vor allem nachvollziehbar erzählte Geschichten erleben. Und doch steht die Nachvollziehbarkeit der Emotionalisierung häufig auch im Weg, da sie auch zur Rationalisierung des Gelesenen einlädt. “Die Woche” verwehrt sich genau dieser Herangehensweise, da es Heike Geißler wie kaum jemand beherrscht, am Verstand vorbeizuschreiben. “Am Verstand vorbeischreiben” bedeutet in diesem Fall, dass sich viele Elemente der Handlung nicht sofort deuten lassen: Der mittellose Kaspar lebt auf dem Dach und springt immer morgens am Fenster vorbei nach unten, hin und wieder taucht der personifizierte schönste Roman aller Zeiten auf, der Tod zieht in die Wohnung der Protagonistin ein und Riesen bauen ein Karussell vor der Tür. Nicht zuletzt häufen sich außerdem die Montage in der titelgebenden Woche. Es ist, als fehlten dem Roman feste Konturen, die eine klare Handlung einschließen könnten. Gerade dieser Umstand trägt allerdings dazu bei, dass Klage über und Unzufriedenheit mit den gesellschaftlich-politischen Gegebenheiten der Gegenwart, die “Die Woche” so sehr ausmachen, immens an Wortgewalt gewinnen. Jede Nuance von Frustration, Zynismus oder Witz entfaltet sich in kunstvollen Formulierungen, die direkt spürbar werden. Und auf diese Weise entwickelt “Die Woche” eine Art von Nahbarkeit, die auf andere Weise wohl kaum erreichbar wäre.

  • Juti

    aus HD

    1/5

    20.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zerrissene Erzählung Da fahre…

    Zerrissene Erzählung Da fahre ich zweimal in unsere Hafenstadt Mannheim zur „Lesen“ und zweimal schwätzt Insa Wilke von diesem Buch. Ich lese also den als Geheimtipp gehandelten „Roman“. Die FAZ setzt es zurecht in Gänsefüßchen, denn dieses Werk ist nicht mehr als ein Zettelkasten der Reste vorheriger Werke. Sprachlich fallen die Anaphern auf. So beginnen die ersten 3 Sätze mit „Wir sind“, die ersten 8 mit „Wir“. Auch später ist es das Einzige, was bei mir hängen bleibt. Aus organisatorischen Gründen musste ich das Werk in den 70ern Seiten unterbrechen. Bei der Wiederauflage ist das Gelesene wie weggeblasen. Ich lese also den Kommentar der FAZ und finde die eingangs erwähnte „zerrissene Erzählung“. Und so fühle mich nach dem Geheimtipp weder hin- noch hergerissen sondern ganz zerrissen. Damit ich das Buch nicht auch noch zerrissen haben werde, legte ich es nach dem zweiten Montag auf S.81 bei Seite. 1 Stern und bitte keine Geheimtipps mehr.

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