Eine Blume ohne Wurzeln

Eine Blume ohne Wurzeln

Wie ich Selbstbestimmung zwischen Doppelleben und Doppelmoral fand.

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

24392

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.10.2023

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

224

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

24392

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.10.2023

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,5/12,4/2 cm

Gewicht

288 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8145-0

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4.2

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Die schmerzhafte Geschichte einer Emanzipation: Berührend, klug und unglaublich stark!

Adele aus Bremen am 06.12.2023

Bewertungsnummer: 2082792

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Österreicherin Nada wächst als zweitjüngstes von fünf Kindern in einem Wiener Gemeindebau auf. Ihre Eltern kommen aus Palästina und Ägypten und bauen sich in Österreich ein neues Leben auf. Doch obwohl Nada in Österreich geboren ist, wirkt die Community der Herkunftsgesellschaft ihrer Eltern auch in Österreich auf sie ein, engt sie ein und bringt Nada immer wieder in ein Gefühl zwischen zwei Welten. Nada Chekh lenkt unseren Blick weg von antirassistischen Debatten hin zu den Feinheiten, die innerhalb wie außerhalb von Communities Lebenschancen einschränken, zu intra- und interkulturelle Konflikten führen und arbeitet anhand ihrer eigenen Biografie Schicht für Schicht die intersektional wirkenden Mechanismen von Benachteiligung in unserer Gesellschaft heraus. Neben einer kulturellen Dimension stellt die Autorin so auch heraus, dass ihre Erfahrungen und Status in der Gesellschaft oft in der finanziell benachteiligten Situation ihrer Familie begründet lagen. Ein großer Fokus liegt auf der Rolle als Frau in der arabischen Community und was es bedeutet gegen diese aufzubegehren, wie Nada Chekh es getan hat. Gerade diese Passagen sind oft unglaublich bedrückend und nichts für zarte Gemüter. Doch was die Autorin schreibt ist Realität für viele Frauen, auch im 21. Jahrhundert und es ist wichtig, dass darüber gesprochen wird um für kommende Generationen etwas zum Positiven ändern. Zu diesem bedrückenden Gefühl bei mir, trug allerdings auch die unglaubliche Leistung der Autorin bei, die verschiedenen, zum Teil unsichtbaren, Prozesse und Strukturen zu beschreiben, die ihre Lebenswelt determinieren. Es braucht eben manchmal keinen offensichtlichen Zwang, damit dieser trotzdem wirksam wird und individuell fast in dergleichen Intensität erlebbar wird. Dies fand ich wirklich grandios herausgearbeitet. Nada Chekh habe ich im Buch als unglaublich starke, kluge, talentierte und reflektierte Persönlichkeit kennengelernt, für die mir nur Bewunderung und Dank bleibt, ihre Geschichte zu teilen. Eine klare Leseempfehlung!
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Die schmerzhafte Geschichte einer Emanzipation: Berührend, klug und unglaublich stark!

Adele aus Bremen am 06.12.2023
Bewertungsnummer: 2082792
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Österreicherin Nada wächst als zweitjüngstes von fünf Kindern in einem Wiener Gemeindebau auf. Ihre Eltern kommen aus Palästina und Ägypten und bauen sich in Österreich ein neues Leben auf. Doch obwohl Nada in Österreich geboren ist, wirkt die Community der Herkunftsgesellschaft ihrer Eltern auch in Österreich auf sie ein, engt sie ein und bringt Nada immer wieder in ein Gefühl zwischen zwei Welten. Nada Chekh lenkt unseren Blick weg von antirassistischen Debatten hin zu den Feinheiten, die innerhalb wie außerhalb von Communities Lebenschancen einschränken, zu intra- und interkulturelle Konflikten führen und arbeitet anhand ihrer eigenen Biografie Schicht für Schicht die intersektional wirkenden Mechanismen von Benachteiligung in unserer Gesellschaft heraus. Neben einer kulturellen Dimension stellt die Autorin so auch heraus, dass ihre Erfahrungen und Status in der Gesellschaft oft in der finanziell benachteiligten Situation ihrer Familie begründet lagen. Ein großer Fokus liegt auf der Rolle als Frau in der arabischen Community und was es bedeutet gegen diese aufzubegehren, wie Nada Chekh es getan hat. Gerade diese Passagen sind oft unglaublich bedrückend und nichts für zarte Gemüter. Doch was die Autorin schreibt ist Realität für viele Frauen, auch im 21. Jahrhundert und es ist wichtig, dass darüber gesprochen wird um für kommende Generationen etwas zum Positiven ändern. Zu diesem bedrückenden Gefühl bei mir, trug allerdings auch die unglaubliche Leistung der Autorin bei, die verschiedenen, zum Teil unsichtbaren, Prozesse und Strukturen zu beschreiben, die ihre Lebenswelt determinieren. Es braucht eben manchmal keinen offensichtlichen Zwang, damit dieser trotzdem wirksam wird und individuell fast in dergleichen Intensität erlebbar wird. Dies fand ich wirklich grandios herausgearbeitet. Nada Chekh habe ich im Buch als unglaublich starke, kluge, talentierte und reflektierte Persönlichkeit kennengelernt, für die mir nur Bewunderung und Dank bleibt, ihre Geschichte zu teilen. Eine klare Leseempfehlung!

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Im Spannungsfeld der Kulturen

Bewertung am 02.12.2023

Bewertungsnummer: 2080287

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch "Eine Blume ohne Wurzeln: Wie ich Selbstbestimmung zwischen Doppelleben und Doppelmoral fand" von Nada Chekh erzählt die eigene Geschichte der Autorin. Sie ist als Tochter von Einwanderern in Wien geboren und aufgewachsen und hat sich ihre gesamte Kindheit über immer im Spannungsfeld dieser unterschiedlichen Kulturen bewegt. Meiner Meinung nach bietet dieses Werk viele wertvolle Einblicke in eine Kultur, die mir persönlich zuvor völlig fremd war, da ich bisher einfach keine Berührungspunkte damit hatte. Nach dem Lesen versteht man manches viel besser. Andererseits war ich aber auch immer wieder an einzelnen Stellen entsetzt, dass so etwas in unserer "heilen Welt" möglich ist. Auch wenn man sich zuvor nicht mit dem beschriebenen Thema beschäftigt hat, kann man die Schilderungen nachvollziehen und es werden immer wieder Erklärungen eingestreut, um die Gesamtheit zu verstehen. Dennoch wirken die einzelnen Abschnitte teilweise etwas ungeordnet, was aber auch der Fülle an Begegnungen und Begebenheiten geschuldet ist, über die berichtet wird. Insgesamt eine sehr mutige Geschichte einer Frau, die ihren eigenen Weg am Rande etlicher Klippen gefunden hat.
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Im Spannungsfeld der Kulturen

Bewertung am 02.12.2023
Bewertungsnummer: 2080287
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch "Eine Blume ohne Wurzeln: Wie ich Selbstbestimmung zwischen Doppelleben und Doppelmoral fand" von Nada Chekh erzählt die eigene Geschichte der Autorin. Sie ist als Tochter von Einwanderern in Wien geboren und aufgewachsen und hat sich ihre gesamte Kindheit über immer im Spannungsfeld dieser unterschiedlichen Kulturen bewegt. Meiner Meinung nach bietet dieses Werk viele wertvolle Einblicke in eine Kultur, die mir persönlich zuvor völlig fremd war, da ich bisher einfach keine Berührungspunkte damit hatte. Nach dem Lesen versteht man manches viel besser. Andererseits war ich aber auch immer wieder an einzelnen Stellen entsetzt, dass so etwas in unserer "heilen Welt" möglich ist. Auch wenn man sich zuvor nicht mit dem beschriebenen Thema beschäftigt hat, kann man die Schilderungen nachvollziehen und es werden immer wieder Erklärungen eingestreut, um die Gesamtheit zu verstehen. Dennoch wirken die einzelnen Abschnitte teilweise etwas ungeordnet, was aber auch der Fülle an Begegnungen und Begebenheiten geschuldet ist, über die berichtet wird. Insgesamt eine sehr mutige Geschichte einer Frau, die ihren eigenen Weg am Rande etlicher Klippen gefunden hat.

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von Nada Chekh

4.2

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