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Band 2

Dazwischen: Wir Nominiert für den 52. Buxtehuder Bullen

Aus der Reihe Madina-Reihe
19

18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

14671

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.01.2022

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,2/13,9/2,4 cm

Gewicht

368 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27236-1

Beschreibung

Rezension

"Julya Rabinowich bekommt die Verbindung einer Entwurzelungs- und Migrations- mit einer Coming-of-Age-Geschichte gut und facettenreich zu fassen, nicht zuletzt in den Begegnungen, die Madina mit ihrer Therapeutin und ihrer Englischlehrerin hat, auch in der Beschreibung der wachsenden, sich auf der Straße organisiert zeigenden Fremdenfeindlichkeit. Dass alles leuchtet, wie am Schluss dieses Romans, das ist oft nur ein Traum – den sich Madina zumindest dieses eine Mal erfüllt.“ Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 08.04.2022
"Man legt dieses Jugendbuch nicht mehr aus der Hand. … ‚Dazwischen: Wir‘ ist eine wunderbare Geschichte vom Mutigwerden. … Wer unter den vielen Jugendbüchern zu Flucht, Krieg und zum „Leben-zwischen-den-Welten“ eines auswählen will für seine Kinder und Enkel …, der sollte zu Julya Rabinowichs Roman greifen – und ihn selbst lesen, um über Generationsgrenzen hinweg ins Gespräch zu kommen.“ Leonore Lötsch, NDR Kultur, 18.03.2022
"Ein bewegender Roman ..., in dem man der Ich-Erzählerin und ihren genauen Beobachtungen sehr nahe ist. … Rabinowich stellt das Befinden ihrer Figuren in aussagekräftigen Bildern und Handlungen dar. … So ist ihr eindringlicher Roman auch ein Aufruf, gemeinsam gegen Rassismus und Ausgrenzung zu kämpfen.“ Andrea Lüthi, NZZ am Sonntag, 27.03.2022
"Ein kraftvolles und poetisches Buch gegen Gewalt, das Dir zeigt, wie es sich anfühlt, ausgegrenzt zu werden.“ Britta Selle, MDR Tweens und MDR Kultur, 23.03.2022
"All ihre Beobachtungen hält das junge Mädchen in einer klaren, ab und zu auch ironischen Sprache fest. Durch das Schreiben findet Madina ihren ganz eigenen Weg und einen festen Halt im Hier und Jetzt, denn ihre präzisen, einfühlsamen und immer wieder auch trotzigen Texte sind im Präsenz geschrieben und lassen Leser und Leserinnen ab 12 Jahren nachempfinden und verstehen, was Madina denkt und ihr Handeln antreibt." Karin Hahn, MDR Kultur, 09.03.22
"Ich mag Bücher, die mich nicht loslassen, wenn ich sie gelesen habe und das ist dieses hier auf jeden Fall. Es ist ein Plädoyer für Toleranz, für Freundschaft und dafür nicht aufzugeben. Man merkt einfach, dass Julya Rabinowich weiß, wovon sie schreibt. … Sie schreibt mit sehr viel Einfühlungsvermögen. … Man wird sofort reingezogen.“ Sarah Hartl, rbb Kultur, 14.03.2022
"Rabinowich zeichnet detailliert die Gräben und Ambivalenzen in unserer Gesellschaft nach. Wie man sie bis zu einem gewissen Grad aushalten und mit ihnen leben muss. Dass es sich aber auch lohnt, den Mund aufzumachen, sich nicht zu verstecken, für sich und seine Überzeugungen einzustehen. … Man merkt, dass sie weiß, wovon sie schreibt. Und sie verpackt es in eine Erzählung, die ohne Anbiederung den Ton Jugendlicher trifft, zugleich aber auch für Erwachsene fesselnd und lohnend zu lesen ist.“ Andrea Heinz, Der Standard, 07.03.2022
"Julya Rabinowich befasst sich kunstvoll mit … Ausgrenzung und Vorurteil … . Das Buch ist fesselnd, das Buch ist spannend, das Buch ist witzig und ist traurig.“ Heinz Sichrovsky, ORF3 „erLesen“, 08.02.2022
"Eines der besten Bücher des Frühjahrs. … Ein ganz besonderes … wichtiges und ganz wunderbares Buch, … unglaublich toll zu lesen.“ Johannes Kößler, ORF2, 27.01.2022
"Dieser Roman ist Jugendliteratur auf allerhöchstem Niveau und so einfühlsam, so spannend und sensibel geschrieben, dass ich ihn als Erwachsene mit großer Freude gelesen habe… Madina erzählt hochsensibel, aber nie larmoyant, sie ist oft sehr ernst, dann aber auch wieder ironisch… Die Bücher von Julya Rabinowich nehmen zwischen all den vielen Büchern zum Thema Flucht einen sehr besonderen Platz ein, zum einen durch ihre präzisen, ihre einfühlsamen und manchmal auch sehr trotzigen Beschreibungen dieses „Dazwischen-Lebens“ … Und auch der Erzählton ist sehr geschmeidig, dieser Ton ist auch ein Dazwischen, er balanciert … die Kraft und die Unsicherheit von Madina, ihren Mut und ihre Schüchternheit sehr fein aus. Ich würde das Tagebuch gerne noch weiterlesen und ich hoffe sehr darauf, dass es einen dritten Roman gibt.“ Sylvia Schwab, Deutschlandfunk Kultur Sendung „Buchkritik“, 26.01.2022

Produktdetails

Verkaufsrang

14671

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.01.2022

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,2/13,9/2,4 cm

Gewicht

368 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27236-1

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Kolbergerstr. 22
81679 München
DE
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  • Ines

    aus Genthin

    5/5

    26.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein flammender Appell gegen…

    Ein flammender Appell gegen Ausgrenzung und die Spaltung der Gesellschaft. Nach "Dazwischen: Ich" erzählt Julya Rabinowich in "Dazwischen: Wir", wie Madina ihren Weg in ihrer neuen Heimat findet. Ein bewegender Roman und ein Aufruf, Hetze mutig entgegenzutreten Madina hat den Krieg und seine Schrecken, die gefährliche Flucht hinter sich gelassen. Endlich hat sie das Gefühl, angekommen zu sein, wohnt mit ihrer Familie bei ihrer besten Freundin Laura, trägt keine schlecht sitzenden Kleider aus der Spendenkiste mehr und gehört in der Schule ganz selbstverständlich dazu. Aber dann kippt die Stimmung. Rassistische Schmierereien tauchen auf, und jeden Donnerstag skandiert eine Gruppe auf dem Hauptplatz: "Ausländer raus!", erst wenige, dann immer mehr. Eine Zerreißprobe, nicht nur für Madina, sondern für alle, die in dem Ort leben. Doch Madina beschließt, nicht wegzuschauen – und sie findet Verbündete. Ein flammender Appell gegen Ausgrenzung und die Spaltung der Gesellschaft! ✎

  • Ines Zappen

    aus Genthin

    5/5

    26.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein flammender Appell gegen Ausgrenzung und die Spaltung der Gesellschaft.

    Ein flammender Appell gegen Ausgrenzung und die Spaltung der Gesellschaft. Nach "Dazwischen: Ich" erzählt Julya Rabinowich in "Dazwischen: Wir", wie Madina ihren Weg in ihrer neuen Heimat findet. Ein bewegender Roman und ein Aufruf, Hetze mutig entgegenzutreten Madina hat den Krieg und seine Schrecken, die gefährliche Flucht hinter sich gelassen. Endlich hat sie das Gefühl, angekommen zu sein, wohnt mit ihrer Familie bei ihrer besten Freundin Laura, trägt keine schlecht sitzenden Kleider aus der Spendenkiste mehr und gehört in der Schule ganz selbstverständlich dazu. Aber dann kippt die Stimmung. Rassistische Schmierereien tauchen auf, und jeden Donnerstag skandiert eine Gruppe auf dem Hauptplatz: "Ausländer raus!", erst wenige, dann immer mehr. Eine Zerreißprobe, nicht nur für Madina, sondern für alle, die in dem Ort leben. Doch Madina beschließt, nicht wegzuschauen – und sie findet Verbündete. Ein flammender Appell gegen Ausgrenzung und die Spaltung der Gesellschaft! "Das war`s mit gemütlich. Aber wenn du eine Heldin sein willst, musst du einfach immer wieder aufstehen. Und wenn es noch so kuschlig ist unter der Decke. Es ist, wie es immer ist, wenn Menschen aufhören, die anderen als Menschen zu betrachten. Und ich weiß, dass ich es nicht dulden werde. Nicht an diesem Ort. Nicht mit mir." Ein flammender Apell gegen Ausgrenzung und gegen die Spaltung der Gesellschaft!!! "Dazwischen: Wir" erzählt davon, wie Madina nach der Flucht ihren Weg in ihrer neuen Heimat findet. Julya Rabinowich hat mit Madina eine Figur erschaffen, die uns das, was für viele unvorstellbar ist, nachempfinden lässt. "Dazwischen: Wir" hat uns bewegt, uns die Augen geöffnet und bei allen Schwierigkeiten, mit denen Madina zu kämpfen hat, auch zum Lächeln gebracht. Der aufrüttelnde Roman präsentiert eine starke, sympathische Heldin, die auf der Suche nach dem richtigen Weg und sich selbst ist. Wahrlich ein Appell gegen Ausgrenzung und Rassismus. Ein sehr emotionales Jugendbuch. "Dazwischen: Ich" ist der 1.Teil den wir auch noch lesen werden.

  • Bewertung

    5/5

    19.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Unglaublich berührend!

    Madina ist endlich angekommen. Mit ihrer Familie in einem richtigen Zuhause, nachdem sie so lange auf der Flucht waren und die schwere Zeit in der Flüchtlingsunterkunft überstanden haben. Doch so richtig angekommen ist sie leider immer noch nicht. Es gibt zu viel Hass in ihrem neuen Leben, Hass der von Rassismus angetrieben wird. Auf eine sehr spannende Weise wird Madinas Geschichte im Tagebuchstil erzählt. So bekommt man wirklich alles mit, was sie fühlt, wie sie über ihre Eltern und deren Umgang mit der neuen Situation denkt, ihre Beziehung zu ihrer besten Freundin Laura und ihrem Freund Markus und der direkte und indirekte Hass den Madina Tag für Tag zu spüren bekommt, nur weil sie aus einem anderen Land kommt. Absolut lesenswert!

  • Bewertung

    aus St.Margarethen a.d.Sierning

    5/5

    10.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Kein Ende in Sicht

    Madina wohnt nach Erhalt des Asylbescheids mit ihrer Mutter, ihrem kleinen Bruder und ihrer Tante bei Susi und ihren beiden Kindern in dessen Haus und konnte so aus dem Asylantenheim ausziehen. Für die 15-Jährige besteht nun die Möglichkeit, einen Neubeginn zu starten: Sie lernt gut in der Schule, erhält Unterstützung von der Lehrerin und freundet sich mit der neuen Kultur an. Ihre Mutter kämpft täglich mit der Erinnerung und verfällt zunehmends in eine Starre. Ihr kleiner Bruder versteht von dem alles nichts und wünscht sich eigentlich nur den Vater zurück. Madina sitzt zwischen den Stühlen der gehorsamen Tochter und des Neubeginns in einem neuen Kulturkreis. Auch sieh möchte Jeans tragen und Jungs küssen. Und dann gibt es da noch eine Gruppe von Menschen, die sie und ihre Familie nicht leiden können und Madinas Gedanken immer mehr beeinflussen. Der Inhalt ist tagebuchartig dargestellt. Madina gibt dem Leser Einblick in ihre Gedanken und Gefühle, was eine enge Beziehung zur Hauptperson schafft. Die Figuren sind gut charakterisiert und klar erkennbar. Die Sprache ist angenehm flüssig. Der Zeitstrang ist in sich logisch aufgebaut und gut nachvollziehbar. Leseempfehlung für Jugendliche und Erwachsene!

  • Lisa

    5/5

    09.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegendes Jugendbuch, über das Ankommen nach der Flucht

    „Dazwischen: Wir“ der Autorin Julya Rabinowich erzählt die Geschichte des Romans „Dazwischen: Ich“ weiter. Darin gibt es ein Wiedersehen mit Madina, Laura und ihren Familien. Um die Dynamik gut verstehen zu können, empfiehlt es sich zunächst den Vorgängerband gelesen zu haben. Ich merkte leider erst beim lesen, das es sich um einen zweiten Band handelt und hatte deswegen, gerade am Anfang des Buchs so meine Probleme mich zurecht zu finden. Den Großteil der Geschichte versteht man zwar auch ohne Vorwissen gut, manche Anspielung auf Vergangenes dafür weniger. Ansonsten konnte mich das Buch voll und ganz überzeugen. Der Schreibstil liest sich wie ein Tagebuch und sorgt durch diesen besonderen Stil für eine große Nähe zur Hauptprotagonistin Madina. Da es immer wieder Zeitsprünge gibt, dürfen wir diese über einen längeren Zeitraum begleiten. Langsam beginnt sie in ihrem neuen Zuhause anzukommen, wobei die Geschichte äußerst authentisch aufkommende Probleme vermittelt. Sehr gekonnt spannt die Autorin zwischen alltäglichen Teenager-Sorgen und umfassenden Diskriminierungen einen Bogen. Nachvollziehbar und erschreckend wird außerdem vermittelt, wie leicht sich Vorurteile und Fremdenhass verbreiten können. Obwohl der Schreibstil auf den ersten Blick nüchtern und kurz gehalten erscheint, transportiert er unglaublich gut jegliche Gefühle, welche Madina durchlebt. Und so habe ich gerade zum Ende hin mitgelitten und gehofft, da die Geschichte mich vollumfänglich in ihren Bann ziehen konnte. Dieser tolle Roman ist nicht nur für jugendliche Leser:innen interessant, sondern für einfach alle Altersgruppen lesenswert. Für die authentische und bewegende Geschichte vergebe ich gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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