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Spitzweg Roman | Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2022

6

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.04.2022

Verlag

Piper

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/3,7 cm

Gewicht

414 g

Farbe

Graugrün / Magenta

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07143-7

Beschreibung

Rezension

»Nickels Roman ist ein Flirt mit dem Biedermeier: So kostbare Konjunktive, so verschachtelte Satzkonstruktionen und längst außer Gebrauch geratenes Vokabular, kurz, so viel gespreizter Finger war selten in der deutschen Gegenwartsliteratur.« ("Die Zeit")
»›Spitzweg‹ sichert Eckhart Nickels herausgehobenen Platz in der Gemäldegalerie unserer Gegenwartsliteratur.« ("Deutschlandfunk „Büchermarkt“")
»'Spitzweg' wirkt wie eine Versuchsanordnung, in der HB-Bleistifte von Faber-Castell, Kunsttheorie und liebevolle Bildungsbürgersatire eine magisch-realistische Mischung eingehen.(...) Nickel ist einer der größten Stilisten seiner Generation.« ("Welt am Sonntag")
»Ist das ein Roman oder Kunstgeschichte auf Drogen? Eckhart Nickel nimmt die Welt auseinander und setzt sie neu zusammen…ein Suchbild von größtem Raffinement“. ("Neue Zürcher Zeitung")
»›Spitzweg‹ von Eckhart Nickel schafft also den Rundumschlag: es ist eine temporeiche Komödie, eine tiefe Auseinandersetzung mit der Frage, welche Rolle Kunst in unserem Leben spielen sollte, eine liebevolle Satire aufs Bildungsbürgertum und vor allem ein verdammt guter, unterhaltsamer Roman.« ("Podcast MDR Kultur "Unter Büchern"")
»Eine Frankfurter Coming-of-Age-Geschichte – mit viel Witz und philosophischem Tiefgang erzählt.« ("hr2 Kultur „Spätlese“")
»Nickel ist wirklich ein fantastischer Erzähler. Das Künstliche der Atmosphäre, des Settings ist von Beginn an spürbar.« ("rbb Kultur")
»Das Wort Kunst-Krimi bekommt bei Eckhart Nickel eine neue Bedeutung und das neue Genre mit ›Spitzweg‹ auch gleich ein Hauptwerk.« ("Ö1 „Morgenjournal“")
»Eckhart Nickels ›Spitzweg‹ ist ein riesengroßer Spaß, der zeigt, wie Kulturdebatten sein sollten; intelligent aber auch voller Esprit.« ("SR 2 „Literatur im Gespräch“")
»›Spitzweg‹ ist eine herrlich überdrehte Feier des Eigensinnigen, der fantastischen Schönheit in einer bei allem Globalübel gar nicht so hässlichen Welt.« ("SWR 2 „Lesenswert“")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.04.2022

Verlag

Piper

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/3,7 cm

Gewicht

414 g

Farbe

Graugrün / Magenta

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07143-7

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
Deutschland
Email: info@piper.de
Url: www.piper.de
Telephone: +49 89 3818010
Fax: +49 89 338704

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Kunstvoll aus der Zeit gefallen

Aischa aus Kissing am 12.12.2022

Bewertungsnummer: 1842176

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nur extrem selten breche ich die Lektüre eines Buches ab; selbst wenn es mir gar nicht liegt, pflege ich beim Lesen eine Art Grundoptimismus: Ich gehe immer davon aus, dass es noch besser werden kann, ja eigentlich besser werden muss, ich mag schlichtweg nicht glauben, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, etwas wirklich Schlechtes zwischen zwei Buchdeckel zu pressen. Leider wurde ich schon ab und an eines Besseren belehrt ... Im Fall von "Spitzweg" jedoch hat sich mein Durchhaltevermögen ausbezahlt. Zwar konnte ich das erste Drittel des Romans nicht wirklich genießen, zu sehr nervten mich die extrem überzeichneten Figuren, und auch der Plot nahm mich nicht sonderlich für sich ein. Zu abstrus und surreal schien mir alles. Richtiggehend genervt war ich vom überkandidelten, dandyhaften Gymnasialfreund des jugendlichen Ich-Erzählers, der völlig aus der Zeit gefallen ist. Sowohl im äußerer Erscheinung als auch vom Sprachduktus her passt er eher in die Epoche des von ihm hochverehrten spätromantischen Malers Carl Spitzweg als in die Gegenwart. Doch schließlich befreite ich mich von meinem Realitätsanspruch, und überraschenderweise wurde ich prompt äußerst angenehm, humorvoll und clever unterhalten. Nickels Text strotzt förmlich vor Reminiszenzen, Zitaten und Querverweisen auf Kunst und Literatur, von denen ich mangels Studium der Kunstgeschichte und auch sonstiger humanistischer Bildung sicher etliche übersehen habe. Es bleiben schöne Einsichten darin, was Kunst vermag sowie die Gewissheit, diesen Roman in einiger Zeit mit Genuss erneut lesen zu werden.

Kunstvoll aus der Zeit gefallen

Aischa aus Kissing am 12.12.2022
Bewertungsnummer: 1842176
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nur extrem selten breche ich die Lektüre eines Buches ab; selbst wenn es mir gar nicht liegt, pflege ich beim Lesen eine Art Grundoptimismus: Ich gehe immer davon aus, dass es noch besser werden kann, ja eigentlich besser werden muss, ich mag schlichtweg nicht glauben, dass sich jemand die Mühe gemacht hat, etwas wirklich Schlechtes zwischen zwei Buchdeckel zu pressen. Leider wurde ich schon ab und an eines Besseren belehrt ... Im Fall von "Spitzweg" jedoch hat sich mein Durchhaltevermögen ausbezahlt. Zwar konnte ich das erste Drittel des Romans nicht wirklich genießen, zu sehr nervten mich die extrem überzeichneten Figuren, und auch der Plot nahm mich nicht sonderlich für sich ein. Zu abstrus und surreal schien mir alles. Richtiggehend genervt war ich vom überkandidelten, dandyhaften Gymnasialfreund des jugendlichen Ich-Erzählers, der völlig aus der Zeit gefallen ist. Sowohl im äußerer Erscheinung als auch vom Sprachduktus her passt er eher in die Epoche des von ihm hochverehrten spätromantischen Malers Carl Spitzweg als in die Gegenwart. Doch schließlich befreite ich mich von meinem Realitätsanspruch, und überraschenderweise wurde ich prompt äußerst angenehm, humorvoll und clever unterhalten. Nickels Text strotzt förmlich vor Reminiszenzen, Zitaten und Querverweisen auf Kunst und Literatur, von denen ich mangels Studium der Kunstgeschichte und auch sonstiger humanistischer Bildung sicher etliche übersehen habe. Es bleiben schöne Einsichten darin, was Kunst vermag sowie die Gewissheit, diesen Roman in einiger Zeit mit Genuss erneut lesen zu werden.

er war so exaltiert, because er hatte Flair.

yellowdog am 30.08.2022

Bewertungsnummer: 1777043

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eckhart Nickels Spitzweg ist ein Roman über Kunst und Gesellschaft, der mich im Ansatz an frühe Bücher Hermann Hesses erinnert, z.B. Demian. Es spielt im Schulmilieu. Auch hier trifft der Icherzähler als Schüler einen anderen, der ihn beeindruckt. Carl ist selbstbewusst, leicht elitär, manchmal auch exaltiert. Dritte im Bund ist Kerstin. Eckart Nickel hat seinen eigenständigen Ton, zu dem viel Wortwitz gehört. Das Buch ist amüsant und ausgefallen, meistens interessant. Allerdings zerfasert die Handlung mit der Zeit und die anfängliche Spannung lässt nach. Dafür gibt es einen Stern Abzug.

er war so exaltiert, because er hatte Flair.

yellowdog am 30.08.2022
Bewertungsnummer: 1777043
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eckhart Nickels Spitzweg ist ein Roman über Kunst und Gesellschaft, der mich im Ansatz an frühe Bücher Hermann Hesses erinnert, z.B. Demian. Es spielt im Schulmilieu. Auch hier trifft der Icherzähler als Schüler einen anderen, der ihn beeindruckt. Carl ist selbstbewusst, leicht elitär, manchmal auch exaltiert. Dritte im Bund ist Kerstin. Eckart Nickel hat seinen eigenständigen Ton, zu dem viel Wortwitz gehört. Das Buch ist amüsant und ausgefallen, meistens interessant. Allerdings zerfasert die Handlung mit der Zeit und die anfängliche Spannung lässt nach. Dafür gibt es einen Stern Abzug.

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